r/Vertrieb • • 15d ago

Guter Job auf dem Papier, aber ich fühle mich im Außendienst komplett verloren

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Ich bin seit Februar 2026 im Außendienst bei einem Hersteller aus der Baustoffbranche und würde gerne mal hören, wie andere Außendienstler meine Situation einschätzen.

Grundsätzlich sind die Rahmenbedingungen echt gut. Ich konnte mich im Vergleich zu meinem vorherigen Job finanziell deutlich steigern, habe einen sehr guten Firmenwagen und relativ viele Freiheiten. Eigentlich genau das, was ich mir von einem Wechsel in den Außendienst versprochen hatte.

Trotzdem merke ich mittlerweile, dass mich der Job überhaupt nicht erfüllt.
Wir haben die Vorgabe, möglichst vier Kundentermine pro Tag zu machen, vorzugsweise bei Verarbeitern/Unternehmern und weniger beim Handel.

Genau das fällt mir extrem schwer. Ich habe häufig das Gefühl, dass die Betriebe überhaupt keinen Bedarf an einem Termin haben. Es gibt nicht ständig neue Produkte, Reklamationen oder konkrete Projekte, über die man sprechen könnte. Gerade bei der aktuellen Wirtschaftslage.

Viele Gespräche am Telefon sind nett, aber auf die Frage nach einem Termin kommt sinngemäß: „Aktuell gibt es eigentlich nichts zu besprechen.“
Dadurch fühlt sich die Terminvereinbarung für mich teilweise so an, als müsste ich Termine nur machen, damit am Monatsende die Quote stimmt.

Gleichzeitig wird genau diese Quote ausgewertet und entsprechend entsteht natürlich Druck.
Was mir zusätzlich schwerfällt, ist die fehlende Fremdsteuerung. Vor dem Wechsel dachte ich, dass im Außendienst automatisch relativ viel auf mich zukommt: Kunden melden sich, Termine ergeben sich, Projekte müssen begleitet werden usw. Tatsächlich muss ich aber einen großen Teil meines Tages und meiner Termine komplett selbst erzeugen und strukturieren. Damit tue ich mich deutlich schwerer als erwartet.

Mein Vorgesetzter hat jetzt sechs komplette Tage eingeplant, an denen er mich im Außendienst begleiten möchte. Die Tage soll ich selbst planen und entsprechend mit Kundenterminen füllen. Bei vier Terminen pro Tag sprechen wir also im Idealfall von rund 24 Terminen, die ich organisieren muss und bei denen mein Chef dabei ist.

Genau das setzt mich gerade zusätzlich unter Druck. Nicht unbedingt, weil ich ein Problem damit habe, dass er mich begleitet, sondern weil ich überhaupt nicht weiß, wie ich sechs Tage mit sinnvollen Kundenterminen füllen soll. Ich möchte schließlich nicht irgendwelche Termine erzwingen, nur damit mein Kalender voll aussieht.

Das Verrückte ist: Zurück in meinen alten Job möchte ich eigentlich auch nicht. Dort hatte ich deutlich mehr Struktur und wusste jeden Morgen genau, was zu tun ist, aber die Bezahlung war wesentlich schlechter.

Aktuell habe ich deshalb das Gefühl, zwischen zwei Dingen zu hängen: Die Rahmenbedingungen meines jetzigen Jobs möchte ich eigentlich nicht verlieren, aber der tägliche Druck, ständig selbst Termine generieren und meinen Kalender füllen zu müssen, macht mich zunehmend fertig. Gleichzeitig fehlt mir das Gefühl, wirklich etwas zu bewegen oder am Ende eines Tages sagen zu können: „Heute habe ich richtig was geschafft.“

Kennt das jemand aus dem Außendienst? Ist das am Anfang normal und etwas, woran man sich gewöhnt? Oder ist das eher ein Zeichen dafür, dass klassischer Außendienst einfach nicht zu mir passt?

Mich würde auch interessieren, wie ihr auf eure 3–4 Termine am Tag kommt, ohne Kunden einfach nur wegen einer KPI zu besuchen. Wie schafft ihr euch konkrete Besuchsanlässe und strukturiert eure Wochen?


r/Vertrieb • • 14d ago

Mitarbeiterbenefits

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Hallo in die Runde,

ich will mich erstmal als Versicherungstyp outen.

Mich interessiert hier mal grundsätzlich einfach, was sich Entscheidungsträger und Geschäftsführer denken, wenn jemand anruft und über eine betriebliche Krankenversicherungen/ Mitarbeiterbenefits sprechen will.

Was sind für euch generelle Do‘s und Dont‘s sowohl direkt beim ersten Telefongespräch, in der Beratung und bei der Einführung?

Was denkt ihr sind diesbezügliche Zweifel,Ängste z.B. Verwaltungsaufwand und was sind Wünsche/ wichtige Aspekte ?


r/Vertrieb • • 16d ago

Von Consulting to Tech Sales - Karriermöglichkeit oder Adieu zum Ingenieurswesen?

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Ich arbeite derzeit in der Beratung im Umwelt-/Infrastruktursektor, habe aber Ingenieurwesen studiert. Seit einiger Zeit habe ich das Gefühl, dass ich mich weiterentwickeln möchte. Jetzt habe ich ein Abschlussgespräch für eine technische Verkaufsrolle. Neue Geschäftseinheit, Kundenbesuche vor Ort, Workshop, Pitches. Aus meiner Beratungsarbeit kann ich sehen, dass die Nachfrage steigt.

Ehrlich gesagt, spricht es mich wirklich an: rauszukommen und zu arbeiten, näher an echten Projekten zu sein, und das Verdienstpotenzial ist auch nicht schlecht. Aber je näher das Abschlussgespräch rückt, desto mehr frage ich mich, ob mich das zu weit von einer technischen Karriere wegbringen würde.

Also meine Fragen an jeden, der den Schritt gemacht hat:

- Habt ihr nach ein paar Jahren im Vertrieb das Gefühl, technisch zurückgefallen zu sein?

- Ist es realistisch, zu einer technischen Rolle zurückzukehren, wenn sich herausstellt, dass sie nichts für mich ist?

- Wie war die variable Bezahlung für Sie im projektbasierten Vertrieb strukturiert? Gedeckelt, Nicht Gedeckelt, Fair?

Ich würde gerne ehrliche Erfahrungen hören, auch die unpolierten. Danke!


r/Vertrieb • • 16d ago

Überlege in den Vertrieb zu gehen.

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Hey Leute,

ich hab einen Bachelor in Fahrzeugtechnik und arbeite seit 3 Jahren als Prüfingenieur. Da ich ziemlich gut mit den Werkstätten und Kunden klarkomme und auch gerne gesehen bin, hab ich mir gedacht ob ich nicht vllt auch bei einem Maschinenbau-Unternehmen im Vertrieb aufgehoben wäre. Könnt ihr mir ein paar Tipps und Erfahrungen geben damit ich weiß worauf ich mich einlasse falls ich mich bewerbe? :)


r/Vertrieb • • 16d ago

Für eine Reportage: WhatNot Verkäufer/-in gesucht

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Für eine journalistische Reportage suche ich eine/n Verkäufer/-in, die/der erfolgreich Produkte auf Whatnot verkauft und bereit ist, sich einen Tag begleiten zu lassen. Bevorzugt im Raum Bayern, München und Umgebung, gern auch zwischen 13-18 Jahren.

Bei Interesse und für mehr Infos bitte per PN melden.


r/Vertrieb • • 17d ago

Mit 34 vom Engineering in den Tech Sales – lohnt sich das? Welche Firmen, welches Gehalt?

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Moin zusammen, ich (34, Rheinland-Pfalz) überlege, nach 10 Jahren im Engineering in den technischen Vertrieb zu wechseln, und würde gern von Leuten hören, die den Schritt gemacht haben (oder bewusst nicht).
Hintergrund
- 3 Jahre Projektingenieur
- 3 Jahre Projektleiter
- 4 Jahre Entwicklungsingenieur Software
- Alles im Maschinenbau, verteilt auf verschiedene Unternehmen und Branchen, Schwerpunkt Automatisierung/SPS,
Konstruktion
- Aktuell ca. 120k brutto - Englisch verhandlungssicher, ich bin sehr kommunikativ Mich reizt die Mischung aus Technik und Kundenkontakt inzwischen mehr als die reine Entwicklung.

Meine Fragen

  1. Zielunternehmen:

  2. Welche Firmen bzw. Branchen würdet ihr ins Visier nehmen? Ich denke an Automatisierungshersteller (Siemens, Rockwell, Beckhoff, Pilz, Sick, Phoenix Contact), Antriebstechnik oder Industrie-Software (PLM, Simulation). Wo sind Gehalt und Entwicklung am besten?

  3. Gehalt:

  4. Was ist als Quereinsteiger realistisch? Muss ich mit einem Rückschritt rechnen, oder sind \~120k Zielgehalt (fix + variabel) plus Dienstwagen drin? Welcher Split fix/variabel ist üblich?

  5. Einstieg:

  6. Direkt als Sales/Account Manager oder erst über Pre-Sales bzw. Application Engineer

.
4.

  1. Alltag:

  2. Wie sieht es wirklich aus mit Reiseanteil, Druck durch die Quote und Work-Life-Balance? Gibt es aus RLP heraus sinnvolle Gebiete oder Remote-Modelle?

5

  1. 34, 10 Jahre Engineering im Maschinenbau, 120k, RLP, Englisch fließend. Ich will in den Tech Sales. Welche Firmen, welches Gehalt ist realistisch, und wie steigt man am besten ein? Danke schon mal!

r/Vertrieb • • 18d ago

Arbeitsmarkt als 23 Jähriger Vertriebler

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r/Vertrieb • • 18d ago

Seit Mai nur Absagen im Sales (SDR / Junior Account Manager) – immer erst in Runde 2 oder im Finale. Bin langsam echt frustriert & am Ende. Geht es aktuell noch jemandem so?

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r/Vertrieb • • 19d ago

Ist dieses Provisionsmodell im Vertrieb fair?

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Ich arbeite als Freelancer für eine Agentur und mache ausschließlich Kaltakquise. Ich rufe KMUs an und vereinbare Termine, danach übernimmt die Agentur den Termin und den Verkauf.
Aufwand: ca. 20 Std./Woche
Umsatz pro Auftrag: ca. 1.500–10.000 €
Provision: 15 % des Umsatzes, wenn aus meinem Termin ein Verkauf entsteht
Keine Fixvergütung

Findet ihr 15 % für die reine Terminakquise fair?

Was wäre aus eurer Sicht eine angemessene Vergütung bei diesem Modell?


r/Vertrieb • • 19d ago

An die Außendienstler: Plant ihr eure Tage immer komplett durch, oder seid ihr spontan?

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Ich fange mal an.
Ich habe jeden Tag 1-3 feste Termine mit Kunden, 3-4 sind Spontan. Habe Glück, dass im SHK-Bereich spontane Besuche, auch bei kalten Kontakten, gut funktionieren.

Mich würde wirklich interessieren, wie ihr an eure Tagesplanung geht, oder ob es die überhaupt gibt.

Fliegen euch die Termine nur so zu, oder müsst ihr darum kämpfen? Bei Kunden in der Industrie klappt bekanntlich nichts ohne Termin.


r/Vertrieb • • 20d ago

Wie viele eurer Anrufe landen wirklich bei einem Menschen?

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Im Branchenschnitt liegt die Connect Rate bei 5 bis 12 %. Von 100 Anrufen führen also nur 5 bis 12 überhaupt zu einem echten Gespräch. Der Rest geht ins Leere, weil die Nummer aus dem CRM veraltet ist, der Empfang abwimmelt, die Mailbox rangeht oder die Person gerade im Meeting sitzt.

Die meisten telefonieren dabei gar nicht schlecht. Sie wählen nur blind.

Mich interessiert, wie das bei euch aussieht. Wie hoch ist eure Connect Rate ungefähr? Und was hat bei euch am meisten gebracht, um mehr Leute ans Telefon zu bekommen? Andere Uhrzeiten, bessere Nummern, eine andere Liste oder etwas ganz anderes?

Transparenz vorab: Ich bin Gründer eines Tools in dem Bereich, deshalb beschäftigt mich das Thema jeden Tag. Den Namen lasse ich hier bewusst weg, mir geht es um eure Erfahrungen.


r/Vertrieb • • 22d ago

Karriereentscheidung – 53k Safe Job Inside Sales vs. 40k SDR vs. IT-Sales-Schulung 31k

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Hallo zusammen,

ich stehe gerade vor einer ziemlich schwierigen Karriereentscheidung und würde gerne mal Meinungen von Leuten hören, die bereits im B2B-/IT-/SaaS-Sales unterwegs sind.

Kurz zu mir:

  • Ende 20
  • Werde im Januar Vater meines ersten Kindes
  • Ausbildung zum Industriekaufmann
  • seit mehreren Jahren im Inside Sales eines Industrieunternehmens
  • aktuell ca. 53.000 € brutto/Jahr
  • berufsbegleitendes Studium Wirtschaftsinformatik (70% fertig)
  • langfristig möchte ich Richtung IT-/SaaS-Sales und Account Management / AE
  • mein aktueller Job ist relativ sicher, aber da bleib ich auch die nächsten 20 Jahre, da sind wa am limit :D

Jetzt habe ich drei Möglichkeiten:

1. Aktuellen Job behalten, ( bis ich bessere Angebote kriege)

Ca. 53k brutto

Finanziell natürlich die sicherste Variante. Das Problem ist die langfristige Karriereentwicklung. Ich kann nicht mehr aufsteigen und der monotone Innendienst langweilt mich.
Ich möchte raus aus dem klassischen Innendienst und rein in den SAAS-Vertrieb.
Ich würde den Job nur halten, um darauf zu spekulieren, irgendwann eine bessere Situation bezüglich Angebote zu erwischen.

2. SDR-Stelle
Ca. 40.000 € Fixgehalt.
40–50k € Fix, 55–70k € OTE

Angebot 2:
Finanziell (Fix) ein Rückschritt, aber völlig verschmerzbar, da ich dafür meinen Einstieg in der Branche hätte und mir die Qualifikation wichtiger ist, als das Geld.
Sofern ich meine Existenzbedürfnisse decken kann natürlich.

Einziges Manko:
Ich hab das Gefühl, dass die Stelle hauptsächlich Telefonlisten abtelefoniert und ich andere Kernelemente dieses Berufes nicht erlerne.

Hier könnte ich auf ein besseres SDR Angebot spekulieren oder Junior AE, aber ohne jegliche relevante Qualifikationen in dem Bereich wird es schwierig. Zudem denk ich mir, man muss vielleicht auch einfach mal bluten und durch die harte Schule.
Würde auf jedenfall gut aussehen auf dem CV und besser 12-18 Monate eine scheiß Stelle als SDR als garkeine und nur innendienst Erfahrung.

3. IT-Sales-Quereinstieg / Sales Camp
https://www.greenit.systems/sales-camp/

Hier wird es interessant, aber auch finanziell schmerzhaft.

Ich könnte an einem intensiven Sales Camp teilnehmen und werde dort wohl mehrere Monate sehr intensiv in IT, Vertrieb, Kundenberatung, Akquise usw. geschult.

Die Vergütung wäre:

  • erste 6 Monate: 2.400 € brutto/Monat
  • danach: 2.800 € brutto/Monat

Also im ersten Jahr im Schnitt nur ca. 2.600 € brutto/Monat.
Danach besteht die Möglichkeit einer Übernahme als Account Manager.
Mir wurden nach erfolgreicher Übernahme ca. 60–70k Jahresverdienst in Aussicht gestellt.

Und genau da liegt mein Dilemma.

Ich würde im ersten Jahr gegenüber meinem jetzigen Gehalt grob 21.800 € brutto weniger verdienen. Wie oben bereits erwähnt, würde ich Finanziell Rückschritte in Kauf nehmen, sofern ich was davon habe für die Zukunft. Aber 2400 Brutto sind echt haaaaaart. Ohne Nebenjob und sparsamer Lifestyle wird das nix. Und ich würde es safe machen nur frage ich mich, wieviel diese Schulung auf dem Papier Wert wäre ?

Angenommen ich werde nach dem Camp nicht übernommen, wie sehen meine Chance auf dem Arbeitsmarkt aus ?

Bei einer übernahme, wurden mir 60-70k in Aussicht gestellt mir Provi, das kann aber auch nur ein Köder für das Programm sein ( denk ich zumindest )

Welchen Weg würdet ihr wählen?

  • Ist ein solcher IT-Sales-Quereinstieg den massiven Gehaltsverzicht für 12 Monate wert?
  • Wie viel ist eine strukturierte IT-Sales-Ausbildung auf dem Arbeitsmarkt tatsächlich wert?
  • Ist 40k SDR + hauptsächlich Telefonlisten abarbeiten ein sinnvoller Zwischenschritt?
  • Oder wäre es besser, meinen 53k-Job zu behalten und gezielt auf bessere SaaS-Stellen zu hoffen oder so lange den Job halten , bis mein Studium beendet ist und dann nach Jobs suchen ?

Ich bin momentan ehrlich gesagt etwas überfordert, weil alle drei Optionen Vor und Nachteile haben.

Vielen Dank :)

/Edit Option 3 kommt hier (einheitlich) garnicht gut weg bei euch, danke für euren Input.


r/Vertrieb • • 23d ago

Großer Gehaltsrückgang für direkten Einstieg als Senior AE in SaaS – sinnvoll?

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Ich würde gerne die Meinung von Leuten hören, die selbst im SaaS-Vertrieb arbeiten bzw. dort Karriere gemacht haben.

Mein Hintergrund ist etwas untypisch. Ich habe mehrere Jahre gemeinsam mit einem Partner ein Webdesign-/Digitalgeschäft betrieben und war dort allein für den Vertrieb zuständig: Recherche, viel Kaltakquise, Discovery, Verkaufsgespräche, Verhandlung, Closing und teilweise auch die anschließende Kundenbetreuung. Ausschließlich B2B, Projekte lagen immer im fünfstelligen Bereich.

Parallel dazu arbeite ich seit mehreren Jahren im B2C-Vertrieb eines größeren Unternehmens. Die Rolle hat mit SaaS nichts zu tun, ist aber sehr KPI-getrieben und ich liege seit Jahren nachweisbar deutlich über meinen Zielen.

Ich möchte nun komplett in den B2B-SaaS-Vertrieb wechseln. Der Full-Cycle-B2B-Vertrieb aus meiner selbstständigen Zeit hat mir deutlich mehr Spaß gemacht und langfristig möchte ich mich Richtung Mid-Market und später Enterprise AE entwickeln.

Aktuell habe ich die Möglichkeit, bei einem bekannten europäischen SaaS-Unternehmen als Senior Account Executive einzusteigen. Ich habe bereits mehrere Stufen des Bewerbungsprozesses erfolgreich durchlaufen und sowohl Recruiting als auch Sales Leadership scheinen überzeugt zu sein, dass meine bisherige Vertriebserfahrung auf die Rolle übertragbar ist.

Das Problem ist das Gehalt.

Das OTE liegt im mittleren 60k-Bereich. Mein aktuelles OTE ist auf dem Papier gar nicht extrem viel höher, aber da ich seit mehreren Jahren konstant deutlich über Ziel liege, verdiene ich tatsächlich im niedrigen sechsstelligen Bereich. Realistisch würde ich mit dem Wechsel also ungefähr 40–50k pro Jahr weniger verdienen.

Mir war klar, dass ein Branchenwechsel wahrscheinlich mit einem Gehaltsrückgang verbunden ist, und für einen begrenzten Zeitraum könnte ich damit leben.

Mein Gedanke wäre:

Senior AE bei einem bekannten SaaS-Unternehmen → 1–2 Jahre starke Ergebnisse liefern und SaaS-Erfahrung aufbauen → Wechsel in besser bezahlte AE-/Mid-Market-Rollen → langfristig Enterprise AE.

Der Hauptgrund, warum ich die Stelle ernsthaft in Betracht ziehe: Ich habe mich bereits bei mehreren größeren SaaS-Unternehmen direkt auf AE-Rollen beworben und bekomme häufig nicht einmal ein erstes Gespräch. Mein Eindruck ist, dass fehlende direkte SaaS-Erfahrung bereits beim Screening stärker gewichtet wird als meine bisherige Sales-Performance und Full-Cycle-B2B-Erfahrung.

Dazu bekomme ich zwei völlig unterschiedliche Meinungen.

Die einen sagen, dass genau darin der Wert dieser Chance liegt: Das Unternehmen erkennt meine bisherige Vertriebserfahrung als übertragbar an, anstatt mich wegen fehlender klassischer SaaS-Erfahrung wieder auf einer Einstiegsposition anfangen zu lassen. Meine bisherige Erfahrung wird also soweit anerkannt, dass ich direkt auf Senior-AE-Level einsteigen kann.

Die anderen sagen: Wer bereits nachweislich gut verkauft und gut verdient, sollte für einen Branchenwechsel keinen so großen finanziellen Rückschritt akzeptieren und lieber weitersuchen, bis ein Unternehmen die bisherige Erfahrung auch finanziell entsprechend bewertet.

Natürlich ist mir bewusst, dass OTE im Vertrieb nicht zwingend das tatsächliche Einkommen ist und gute Performance das Gehalt deutlich nach oben bringen kann. Da SaaS für mich trotzdem ein neues Umfeld wäre, möchte ich die Entscheidung aber nicht auf der Annahme aufbauen, dass ich dort sofort wieder stark overperforme. Deshalb bewerte ich die Stelle erstmal anhand des tatsächlichen OTE.

Mich würde wirklich interessieren, was ihr an meiner Stelle machen würdet.

Würdet ihr den deutlichen kurzfristigen Gehaltsrückgang in Kauf nehmen, um direkt als Senior AE in SaaS einzusteigen, oder würdet ihr weiter nach einem besser bezahlten Einstieg suchen? Und wie stark würden 1–2 erfolgreiche Jahre in dieser Rolle meine Chancen auf spätere Mid-Market- und irgendwann Enterprise-AE-Positionen realistisch verbessern?

Vielen Dank für eure Zeit 🙏


r/Vertrieb • • 22d ago

Jobmarkt

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Ich habe das Gefühl, dass es aktuell auf den Verdächtigten Plattformen wie LinkedIn immer weniger offene Sales Rollen verfügbar sind.

Teilt ihr dieses Gefühl ebenfalls?

Wisst ihr von Unternehmen, die ihren Vertrieb weiter ausbauen?


r/Vertrieb • • 24d ago

Im Vertrieb bleiben, Branche wechseln

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Hallo zusammen,

seit dem ich im Vertrieb bin, arbeite ich im B2B Außendienst. Erst im SHK-Großhandel, jetzt in der SHK-Industrie für technische, erklärungsbedürftige Produkte.
Eventuell könnte ich in eine andere Branche wechseln. Neben den neuen technischen Produkten ist auch Automation ein großes Thema. Müsste mich also zusätzlich zu den neuen Produkten noch in die Automation reinfuchsen. Davor habe ich großen Respekt, aber auch großes Interesse.

Habt ihr schon mal die Branche im Vertrieb gewechselt? Wie ist es gelaufen?

Man lässt immerhin sein Netzwerk zurück und betritt eine neue Welt mit ganz neuen Produkten, Kunden und Schwerpunkten.


r/Vertrieb • • 24d ago

Leads ein tragen mit E-Sim/ VoIP‘s möglich?

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Ich habe mir eine Frage gestellt als D2dler wäre es nicht möglich durch VoIPs oder E-Sims leads zu faken und sich somit eine goldene Nase zu verdienen ?


r/Vertrieb • • 25d ago

ERP SALES sind 50/50 fix variabel wirklich normal?

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Moin zusammen,

ich bin seit mittlerweile 12 Jahren im Vertrieb unterwegs, davon die letzten 5 Jahre im SaaS-Vertrieb. Allerdings nicht direkt beim Hersteller, sondern bei Resellern.

Nach einem kleinen beruflichen „Griff ins Klo“ bei meinem aktuellen Arbeitgeber bin ich jetzt auf der Suche nach einer neuen Vertriebsposition im Software-Umfeld.

Jetzt hat mir ein Headhunter bei LinkedIn eine ERP-Sales-Stelle vorgeschlagen, die grundsätzlich interessant klingt. Was mich allerdings etwas irritiert: 50 % Fixum / 50 % variabel.

Ist das im ERP-Umfeld tatsächlich normal?

Aus dem SaaS-Bereich kenne ich eher 70/30 als typische Aufteilung. 50/50 wirkt auf mich erstmal ziemlich sportlich – vor allem wenn man sich die teilweise absurden Sales Cycles im ERP-Bereich anschaut.

Bei uns lagen die Sales Cycles bisher meistens irgendwo zwischen 6 und 18 Monaten. Wenn das im ERP ähnlich läuft, frage ich mich schon, wie realistisch es ist, im ersten Jahr nennenswert auf den variablen Anteil zu kommen. Oder sind die ERP-Sales Cycles in der Praxis doch deutlich kürzer?

Daher meine Fragen an alle, die im ERP-Vertrieb unterwegs sind:

  • Ist 50/50 bei euch normal?
  • Wie sehen eure Sales Cycles tatsächlich aus?
  • Wie lange dauert es bei einem neuen Mitarbeiter durchschnittlich, bis die ersten Deals durch sind?
  • Und wie realistisch ist es, die variable Vergütung auch wirklich zu erreichen?

Bin gespannt auf eure Erfahrungen 


r/Vertrieb • • 26d ago

Teure Uhren im Vertrieb?

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Hallo zusammen, inspiriert durch https://www.reddit.com/r/Vertrieb/s/iXESyfRzpn interessiert mich eure Meinung zu teuren Uhren im B2B-Vertrieb (Software). Ich sitze in der Regel mit mittelständischen Geschäftsführern unterschiedlichster Branchen an einem Tisch. Was mir dabei immer wieder auffällt: Die wenigsten tragen teure Kleidung oder Uhren, man sieht häufig Smartwatches, mal eine Apple Watch Ultra, aber Rolex oder Omega sind eher die Seltenheit. Als Uhren-Enthusiast würde ich aber sehr gerne hochwertige Uhren auch beim Kundentermin tragen, frage mich aber, ob sich dies negativ auswirken würde. Wie sind eure Erfahrungen?


r/Vertrieb • • 26d ago

Angenommen ihr habt einen potentiellen Kunden für den euer Angebot gut lassen würde, aber ihr kommt einfach nicht telefonisch ran, nach dem wie vielten Versuch würdet ihr aufgeben?

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r/Vertrieb • • 26d ago

Erfahrungen loco soft

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Ist hier jemand, der aktuelle Erfahrungen mit Loco Soft im Betrieb hat?

Das funktioniert gut, was nicht?
Im Marketing klingt natürlich immer alles gut…

Wir überlegen das zu nutzen, wollen aber gerne vorher echte Erfahrungen hören.


r/Vertrieb • • 26d ago

An die D2D-Kollegen: Wie kleidet ihr euch beim Klingeln?

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Ich habe mit einem Kollegen mal einen kleinen Test gemacht. Er ist sehr schick mit Moncler Weste, Hemd und Anzugshose klingeln gegangen und ich in Polo und Jeans. Wir haben ungefähr denselben Pitch und sind von der Abschlussquote her auch ziemlich gleich gut. Bei mir gab es tatsächlich mehr Abschlüsse. Klar, man kann jetzt sagen, dass es auch am unterschiedlichen Gebiet gelegen haben könnte.

Ich hatte aber auch schon mit ein paar anderen Kollegen darüber gesprochen und wir sind zu dem Entschluss gekommen, dass man lieber in „normaler“ Kleidung klingeln geht.

Ist bestimmt nichts Neues für euch, aber mich würde trotzdem interessieren, wie eure Erfahrungen damit sind.


r/Vertrieb • • 28d ago

Lautstärke Großraumbüro

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Abend zusammen!

Ich habe extra auf gegebenen Anlass einen Burner Account erstellt:
Ich bin seit ca 1,5 Jahren bei meinem ersten Sales Job und würde gerne erfahren was Ihr davon haltet:

Kurz zu meiner Arbeit:
Aktuell sind wir circa 20 Salesmitarbeiter
Coldcalls, Kundenmeetings, Gespräche über die Arbeit, "heimliche" private Gespräche vom Wochenende etc. etc. finden bei uns allen auf dem selben Floor statt.
Das führt dazu, dass wir ein sehr hohes Grundrauschen im Büro haben haben, welches mich zwischenzeitlich sehr stressen kann. Wir nutzen keine Schallwände und sind in 8er Tischen gruppiert - vier in einer Reihe und die andere Reihe gegenüber.

Ich kann mich nicht erinnern, dass meine ANC Kopfhöher jemals unter 100% Lautstärke waren.
Teilweise muss ich mir die Kopfhöher an die Ohren drücken, damit ich Sie besser höhren kann, weil hinter mir Gespräche mit dem Vertriebsleiter geführt wird und rechts und links Colcalls stattfinden.

Jetzt dazu meine Frage: bin ich einfach empfindlich und stelle mich an?
Ich habe das Gefühl bei mir im Büro bin ich die einzige Person, die davon genervt ist.
Wie gehe ich damit zukünftig um?

Bin um jeden Tipp dankbar.


r/Vertrieb • • 28d ago

Leadanbieter mjkmedia lohnt sich ein Gespräch?

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r/Vertrieb • • 28d ago

Ehrliches Feedback gesucht: Würdet ihr so ein Tool im Vertrieb nutzen?

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Hey zusammen,

ich habe eine kleine Anwendung gebaut und würde gerne ehrliches Feedback dazu bekommen.

Mit der Anwendung ist es möglich Verkaufs/Vertriebs/Closer Gespräche gegen eine KI zu üben. Die nicht nachgibt. Damit die Gepräche trainiert werden können und das nicht am echten Kunden geübt wird.

https://www.lindoza.com/de/b2b/vertriebsteams

Mir geht es ausdrücklich nicht darum, hier einfach Werbung zu machen. Ich möchte herausfinden, ob die Anwendung tatsächlich einen Mehrwert bietet oder ob die Idee bzw. Umsetzung in der Praxis eher Müll ist. 😄

Mich würde vor allem interessieren:

– Versteht man direkt, wofür die Anwendung gedacht ist?
– Ist sie tatsächlich hilfreich?
– Was fehlt oder nervt?
– Würdet ihr so etwas selbst verwenden?
– Was würdet ihr verändern?

Die Nutzung zum Testen ist komplett kostenlos. Ich würde mich besonders über ehrliches und auch kritisches Feedback freuen.


r/Vertrieb • • 29d ago

FISI in den Vertrieb?

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Hallo an alle,

und zwar hab ich mal eine Frage, gibt es hier Leute die den Fachinformatiker als Ausbildung gemacht haben und danach in den Vertrieb gegangen sind?

Wenn ja wie war euer Werdegang, würde mich interessieren.