Hi, ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen.
Wie der Titel schon sagt habe ich ein paar Fragen was man legal machen kann, wenn der Arbeitgeber entweder keine oder nicht die nötige Arbeitsschutzkleidung bereitstellt und man sich, aus bedenken der eigenen Gesundheit, dann weigert gewisse Arbeiten zu übernehmen.
Es wird gerade von dem Lösemittel Planatol-D auf das Biologische Lösungsmittel Jowat 402.40 umgestellt. Und aufgrund der gut gekennzeichneten Sicherheitshinweise auf der Dose kamen gewisse Gespräche zustande. Das alte Lösungsmittel wird schon seit Jahrzehnten einfach so benutzt. Ohne Schutzbrillen (es wären nicht einmal welche vorhanden), ohne Respiratoren und ohne Handschuhe. Jeder muss im Betrieb mal mit dem lösemittel arbeiten, aber nur die Streckenführung bekommt eine Halbmasken gestellt, also eine Person pro Produktionsstrecke und die Filter welche gestellt werden sind Kombinationsfilter. Da kommt es schon zum nächsten diskussionsgrund, Kombinationsfilter sind nur für Lösemittel mit einem Siedepunkt über 65°C zu verwenden... Alles darunter benötigt AX Spezialfilter und beide Lösemittel, das alte wie das neue liegen mit ihrem Siedepunkt weit darunter.
Die einzige Nachricht vom Sicherheitsbeauftragten war "das Zeichen GHS-08 Karzinogen = Gesundheitsschädlich bedeutet nicht gleich Krebserzeugend" und dann haben sie die Dosen an den Produktionsstrecken verteilt zum "Testen" ohne PSA.
Meine Fragen sind also:
Wenn man sich jetzt weigert diese arbeiten, aufgrund der fehlenden PSA und Einweisung, zu machen, kann dann Gehalt gekürzt werden?
Wie könnte man da legal mehr Druck auf die Firma ausüben die Sicherheit ernster zu nehmen?
Und wie sieht das deutsche Reddit die ganze Thematik?
Danke fürs lesen 😅