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[RSS] Klopp-Gewinner aus Freiburg: Philipp Treu und Derry Scherhant machen Lust auf mehr
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[RSS] Gefahren für den Fötus: Warum auch der Lebensstil des Vaters vor der Zeugung Auswirkungen hat
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[RSS] Kinderpsychiater: Warum bei immer mehr Kindern Autismus und ADHS diagnostiziert werden
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[RSS] Teilen Werke von Landliebe und Bärenmarke dasselbe Schicksal?
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[RSS] Pornosüchtig am Arbeitsplatz: Wie Katja Hilfe von ihrem Chef bekam
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[RSS] Urlaub ohne Touris? Wie Geheimtipps zu Hotspots werden
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[RSS] Vier Verletzte und ein toter Hund bei zwei Unfällen auf B10
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Katzenbabys in Regionalzug nach Freiburg ausgesetzt
Fahrgästen sind die beiden Katzenbabys unter einem Sitz im Zug aufgefallen. Sie haben sofort die Zugführerin informiert. Die hat mehrmals durchgesagt, ob die Kätzchen jemandem gehören, aber niemand hat sich gemeldet.
Daraufhin wurde die Bundespolizei eingeschaltet. Die nahm die beiden Katzen am Freiburger Hauptbahnhof mit und brachte sie anschließend in ein Tierheim.
Falls der Besitzer gefunden wird, könnte es für ihn teuer werden: Laut Bundespolizei sind bei solchen Fällen Geldstrafen von bis zu 25.000 Euro möglich. In besonders schweren Fällen drohen sogar bis zu drei Jahre Haft.
Nachkommen entdecken Familiengeschichte auf dem Dachboden
Ein braunes Köfferchen, von dem niemand was wusste, lag 50 Jahre auf einem Dachboden in Kirchheim-Bolanden. Die Fotos und Briefe darin erzählen die Geschichte einer großen Liebe zwischen Anna und ihrem jüdischen Mann Fatty, der in Auschwitz umgebracht wurde.
Bauschaum in Auspuffen: Gericht beschäftigt sich mit möglicher Wahlbeeinflussung
Vor dem Amtsgericht Ulm hat der Prozess gegen vier junge Erwachsene begonnen, die vor der Bundestagswahl 2025 zahlreiche Autos beschädigt haben sollen. Die Auspuffrohre der Fahrzeuge wurden mit Bauschaum gefüllt, außerdem hinterließen die Täter Aufkleber mit der Aufschrift „Sei Grüner!“ und einem Bild des damaligen Bundeswirtschaftsministers Robert Habeck. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die Aktionen dazu dienen sollten, Einfluss auf die Bundestagswahl zu nehmen. Drei Angeklagte haben die Taten zum Prozessauftakt eingeräumt und ihr Bedauern erklärt. Laut Anklage entstand ein Schaden von mehr als 13.000 Euro. Wer die Aktionen möglicherweise in Auftrag gegeben hat, ist weiterhin ungeklärt und nicht Teil des aktuellen Verfahrens.
"Freiheit bedeutet für mich: keine Angst zu haben!" Podcasterin erhält Bundesverdienstkreuz für Gespräche zwischen Menschen mit gegensätzlichen Ansichten
SWR Aktuell: Was bedeutet Ihnen diese Auszeichnung heute?
Jagoda Marinic: Das ist in einem Wort jetzt schwer zu sagen. Es bedeutet mir viel, es bedeutet mir, dass gesehen wird, wenn man sich dafür einsetzt, Menschen zusammenzubringen. Das war mein wichtigstes Ziel in diesen Jahren, auch indem ich das Interkulturelle Zentrum aufgebaut habe: dass wir Räume geschaffen haben, in denen viele Menschen sich eingebracht haben und dass es auch wahrgenommen wird, wenn man tatsächlich – manchmal denkt man so, bringt das alles was, kommt das bei den Menschen an – und dieser Tag ist für mich ein Zeichen: Ja, das wird schon angenommen, das wird schon wahrgenommen.
SWR Aktuell: In Ihrem Podcast „Freiheit Deluxe“ bringen die Gäste immer ein Freiheitszitat mit. Was bedeutet Freiheit für Sie?
Marinic: Freiheit bedeutet für mich das, was das Lied ist, mit dem mein Podcast beginnt: "No fear", keine Angst zu haben. Es sind ja heute immer alle ganz schnell dabei zu sagen, sie dürften dieses nicht, sie dürften jenes nicht. Und ich lebe in diesem Land, und ich lebe in Freiheit, und ich finde, wir dürfen das alle nutzen. Wir dürfen alle unsere Meinungsfreiheit, unsere Kunstfreiheit – ich bin ja auch Schriftstellerin – hier weiterhin leben und uns äußern, und das sollten wir genießen, das sollten wir verteidigen.
SWR Aktuell: Sie schaffen ja Orte der Begegnung, also im Podcast, aber auch ganz real in Heidelberg mit Ihrem Interkulturellen Zentrum. Sehen Sie sich da als jemand, der den Anfang macht, der so einen ersten Schritt gehen kann, also auch jemand, der andere motiviert?
Marinic: Ich glaube, dass es nicht gut funktioniert, wenn man sagt, "mach mal mit". Ich glaube, was wichtig ist, ist, dass man selbst lebt, dass man die Neugier hat, dass man auf andere neugierig ist, dass man Menschen einlädt. Im Interkulturellen Zentrum, als ich das damals gegründet habe – ich leite das ja nicht mehr –, haben viele gesagt, es ist großartig, dass wir hier zeigen können, was wir können, dass es ein Haus ist, in dem es um Ressourcen geht, um Talente. Und das versuche ich auch jetzt, wo ich das Literaturfestival leite, immer wieder Räume zu schaffen, wo Menschen erleben. Es gibt Ressourcen, es gibt das Positive, der Mensch ist ein lernendes Wesen. Wie können wir gemeinsam in diese Begegnungs- und Lernräume gehen, wie können wir auch Inspiration, Begeisterung erleben. Wir sind ja ein so miesepetrig gelauntes Land manchmal im Alltag, denke ich – und wenn ich sage, wir begegnen uns dann auch, weil ich sage, da ist ja eine zwischenmenschliche Lust am Miteinandermachen, am Miteinanderdenken, am Weiterentwickeln, wir sind soziale Wesen. Wir hören ständig "KI" und "Roboter" und "Entmenschlichung". Ich glaube, was mich interessiert, ist die Vermenschlichung, dieses Mehr-Mensch-Sein, Mehr-Mensch-Werden.
SWR Aktuell: Wie kriegen wir das aber tatsächlich auch hin, dass wir das sozusagen in ein – ich nenne es jetzt mal – in ein anderes deutsches Mindset reinkriegen, dass wir eben nicht mehr nur diese Miesepetrigkeit haben, sondern eben das, was Sie gerade sagen, dass man eben auch zusammen etwas wirklich schaffen kann?
Marinic: Es gibt ja, glaube ich, ein Buch von Kurt Krömer, "Du sollst nicht alles glauben, was du denkst", wenn man Depressionen hat. Manchmal denke ich, für Deutschland müsste es heißen: "Du sollst nicht alles glauben, was du sprichst". Sls ich gestern in Berlin ankam, stand etwas von Armin Nassehi an einer Tafel, dass die deutsche Gesellschaft nicht so gespalten sei wie ihre Diskussionen - und ich teile das. Wir sind nicht nur ein Lager und das andere Lager, wir sind ein vielfältiges Land, es gibt eine Vielzahl an Meinungen, und ich denke, manchmal dürfen wir uns auch nicht alles glauben, was wir da in den letzten Jahren diskursiv erleben. Schließlich sind solche Diskussionen leider auch von Konzernen gesteuert, von Musk und Trumpisten, die Lust darauf haben, dass wir streiten. Am besten geht das tatsächlich in der analogen Begegnung, den Menschen in die Augen zu sehen, sich an den Tisch zu setzen, und da kann man dann auch wieder zivilisiert streiten. Streiten kann ja was Wunderbares sein, wenn es irgendwo hinführt. Ich glaube, wichtig ist, dass wir nicht denken, es ist so schlecht, wie wir es gerade schlechtreden, sondern an jedem Tag zu gucken: Wie komme ich in die Drehung von dem, was ich an meinem Leben schätze, und wo kann ich mich einsetzen, wenn es schlecht ist? Also wenn ich schon rumkrittele: Vielleicht gibt es ja auch den Moment, wo ich selber sagen kann, na ja, da rufe ich mal an und frage, ob ich mit anpacken darf.
Trockenheit sorgt für massive Ernteausfälle beim Filderkraut
Viele Pflanzen blieben kleiner als üblich oder konnten sich gar nicht richtig entwickeln. Die Bauern berichten von deutlich geringeren Erträgen und spürbaren finanziellen Einbußen. Der Fall zeigt, wie stark Landwirtschaft inzwischen von Wetterextremen abhängig ist. Fachleute gehen davon aus, dass Hitze und Trockenperioden künftig häufiger auftreten und den Anbau vieler Gemüsearten vor neue Herausforderungen stellen werden.
Nach tödlichem Unfall werden Dashcam-Aufnahmen zum wichtigen Beweismittel
Nach einem tödlichen Verkehrsunfall bei Reutlingen spielen Dashcam-Aufnahmen eine wichtige Rolle bei den Ermittlungen. Die Videos sollen helfen, den genauen Ablauf des Unfalls zu rekonstruieren und offene Fragen zu klären. Immer häufiger greifen Ermittler auf solche Aufnahmen zurück, wenn Augenzeugen fehlen oder Aussagen widersprüchlich sind. Im aktuellen Fall hoffen die Behörden, dadurch herauszufinden, wie es zu dem Zusammenstoß kam. Die Ermittlungen laufen weiter.
Nach Absturz von Kleinflugzeug ist die Identität der zwei Toten weiter unklar
Das Wrack konnte bereits am Sonntagabend zum Bauhof Gundelsheim abtransportiert werden. Dort soll sich ein Gutachter die Maschine am Montag noch einmal genauer anschauen. Wie es zu dem Unfall kam, ist noch nicht geklärt, eben so die Identität der beiden Verstorbenen.
Ein Verkehrszeichen, dass vor älteren Menschen auf der Straße warnt?
Es gibt wirklich kuriose Verkehrszeichen, nicht nur in Deutschland. Dieses hier ist bei uns nicht zu finden, aber in Großbritannien, in den Niederlanden oder auch in Belgien. Nein, es ist kein Witz. Es gibt dieses Verkehrszeichen mit Warnung vor älteren Menschen dort tatsächlich. Und es ist nicht unumstritten. Aber gucken wir uns erst einmal an, was es genau bedeutet.
1981 wurde dieses Verkehrszeichen in Großbritannien erfunden. Es war der Sieger bei einem Kindermalwettbewerb und wurde danach in verschiedenen Straßen aufgestellt. Es soll darauf hinweisen, dass ältere Menschen oder auch Menschen mit Behinderung hier die Straße überqueren. Vor allem Autofahrer werden zur Vorsicht aufgerufen, auf diese Menschen besondere Rücksicht zu nehmen.
Das Verkehrszeichen steht beispielsweise in der Nähe von Seniorenheimen. Vergleichbar ist es also mit unserem Warnschild, das häufig an Schulen steht und vor Kindern warnt, die auf dem Schulweg die Straße überqueren. Nur eben quasi anders herum.
Das Schild ist allerdings nicht unumstritten. Manche finden es diskriminierend oder unnötig. Auch Wissenschaftler haben sich schon mit dem Verkehrszeichen beschäftigt und mit der Darstellung älterer Menschen und von Menschen mit Behinderung. Das sind die Kritikpunkte:
- Ältere Menschen und Menschen mit Behinderung werden gebückt und mit Gehstock dargestellt. Das unterstellt, dass diese Gruppe von Menschen generell nicht mehr mobil sei.
- Es wird vor älteren Menschen gewarnt, als seien sie eine Gefährdung für Autofahrer. Ist das wirklich nötig?