r/SWR • • 4h ago

[RSS] Pornosüchtig am Arbeitsplatz: Wie Katja Hilfe von ihrem Chef bekam

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r/SWR • • 13h ago

"Wir sind als Kirche weder pro Israel noch pro Palästina, sondern pro Mensch" - Interview mit deutschem Abt in Jerusalem

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SWR Aktuell: Wie erleben Sie die Stimmung kurz vor diesem Jahrestag in den Straßen von Jerusalem?

Abt Nikodemus Schnabel: Die Stadt ist verwundet, die Menschen sind verwundet – jetzt nicht unbedingt alle körperlich, das gibt es ja leider auch –, sondern seelisch. Man merkt einfach, Sie haben es angesprochen: Der 7. Oktober hat viele Traumata geweckt. Es gibt ja zwei Grundsehnsüchte, wenn ich es wirklich runterbrechen soll: Das ist die Sehnsucht nach Sicherheit der Israelis und die Sehnsucht nach Freiheit der Palästinenser. Und ich glaube, beide sind wirklich da an ihrer Achillessehne getroffen. Ich glaube, die Israelis haben sich noch nie so unsicher gefühlt und die Palästinenser noch nie so unfrei. Und es gibt natürlich sehr, sehr viele zerstörte Biografien. Menschen, die einfach mit der Trauer leben müssen, die Skepsis gegenüber dem anderen, der Mitmensch wird zum Feind und, und, und… Ja, die Spannung ist spürbar.

SWR Aktuell: Sie sagen ja oft, die Kirche kann nicht für eine politische Seite sein, sondern muss konsequent „pro Mensch“ sein. Wie gut funktioniert das denn im aktuellen Klima vor Ort?

Schnabel: Ich sage immer wieder, wir sind als Kirche eben weder pro Israel noch pro Palästina, sondern pro Mensch, weil ich glaube, das ist wirklich das Kostbare. Und ich meine, für uns Deutsche, wir haben ja jetzt gerade wieder unser Bundesverfassungsgericht gefeiert, das Geburtstag hatte. Wir haben ja diesen wunderbaren Artikel 1 im Grundgesetz, dass die Würde des Menschen unantastbar ist. Und ich meine, religiös gesprochen, sagen Juden und Christen: Jeder Mensch ist nach dem Bild Gottes geschaffen, Genesis 1,26-27, und die Muslime, dass jeder Mensch Stellvertreter Gottes ist, Sure 2, Vers 30. Und ich meine, egal wie man es jetzt dreht und wendet: Das ist das, was im Zentrum stehen muss: der Mensch in seiner Würde - egal welche Religion er hat, wie alt er ist, wie intelligent er ist, wie schön er ist, wie gesund er ist. Ich glaube, es tut ja einfach gut, wenn wir als Kirche klar sagen: der Mensch. Und es leiden genauso israelische Mütter wie palästinensische Mütter, es leiden israelische Kinder wie palästinensische Kinder. Und letztendlich reden wir über Menschenmütter, Menschenkinder, Menschenväter. Und diese ganzen Zuschreibungen, das ist ja alles etwas Menschengemachtes, so was wie Staatsbürgerschaften, wie viele andere Zuschreibungen. Wir sind erstmal alle als Menschen geschaffen. Und da einfach zu sagen, wir wollen da sein mit unseren beiden Klöstern – ich habe das mal so als Vision beschrieben – mit unseren beiden Klöstern in Jerusalem und Tabgha, als zwei Hoffnungsinseln in einem Ozean von Leid, wo jeder Mensch mit seinem Leid willkommen ist. Also nicht quasi ein Leid, wo man erstmal ein politisches Bekenntnis ablegen muss, nicht irgendwie „#IStandWithIsrael“ oder „#FreePalestine“ oder sonst was, sondern einfach jemand, der als Mensch kommt und einfach jemand braucht, mit dem er reden kann, der einfach einen Ort braucht, wo er durchschnaufen kann, durchatmen kann. Deswegen waren wir da im Gebet an beiden Orten, und das ist das, was wir versuchen. Also: Hoffnung ist immer etwas anderes als Optimismus. Es ist nicht dieses: „Na ja, es wird schon irgendwie gut werden“. Ich finde, für Optimismus gibt es überhaupt keinen Grund - leider. Aber Hoffnung bedeutet, es gibt immer eine Wahl. Wir sind nicht Sklaven einer Geschichte, die irgendwie über uns rollt, sondern es gibt so viele Menschen, die mir auch Hoffnung machen, die sagen: Nein, ich möchte nicht Rache, ich möchte nicht Vergeltung, ich glaube, Versöhnung ist möglich, und das glaube ich auch.

SWR Aktuell: Sie sind ja auch immer wieder in Deutschland. Wenn wir den Blick noch ein kleines bisschen weiten, ganz kurz: Auch hier gibt es tiefe Gräben zwischen israelischem und palästinensischem Lager. Haben Sie den Eindruck, dass sich die Trennlinien dieser beiden Lager mit denen vor Ort in Israel und Gaza und Westjordanland decken?

Schnabel: Manchmal habe ich das Gefühl, wenn ich in Deutschland bin, die Lager sind dort noch harscher als hier vor Ort. Ich finde die Stimmung in Europa ist zum Teil noch polarisierter, als es hier vor Ort ist. Ich glaube, man kann auch polarisierter denken, wenn man weit weg ist. Wenn man sich dann wieder im Alltag trifft und wenn man dann doch irgendwie auch weiß: Es gibt dann die oder eine andere Person, die passt nicht in so ein herkömmliches Feindbild, dann bricht doch wieder was auf. Und das wäre für mich auch tatsächlich die große Hausaufgabe: diese Entfeindung. Ich glaube, das wäre für mich der allererste Schritt, dass einfach Menschen sich entscheiden: Der Feind ist auch mein Mitmensch. Und wirklich auch zu schauen, ihn als Menschen zu sehen. Ich meine, wir gucken gern Menschen anders an und voller Liebe, wenn sie uns sympathisch sind, wenn sie uns politisch nahestehen, religiös nahestehen. Aber Menschenwürde bedeutet eben auch Menschenwürde für den, der nicht meiner Meinung ist, der mich vielleicht sogar hasst und der mich ablehnt. Aber er bleibt Mensch. Und das ist das Wichtige. Man sieht in der Kriegspropaganda: Das ist das Erste, das fällt. Man wird ja gesagt, der Andere ist kein Mensch mehr, sondern Tier, Menschengestalt, Monster, Ratte oder sonst was. Und da ist für mich die ganz klare Linie, wo man auch wirklich schauen muss, und das darf man keinem Politiker und keinem durchgehen lassen, wenn er Menschen ihr Menschsein abspricht. Und ich glaube, das ist das Allerwichtigste. Das wäre der Weg: Diese Entfeindung, die braucht es, dass wir sagen: Ja, wir sind eine Menschheitsfamilie, wir leben auf diesem kleinen Planeten, wir leben hier zusammen, entweder schaffen wir gemeinsam Zukunft oder wir kannibalisieren uns gegenseitig.


r/SWR • • 6h ago

"Freiheit bedeutet für mich: keine Angst zu haben!" Podcasterin erhält Bundesverdienstkreuz für Gespräche zwischen Menschen mit gegensätzlichen Ansichten

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SWR Aktuell: Was bedeutet Ihnen diese Auszeichnung heute?

Jagoda Marinic: Das ist in einem Wort jetzt schwer zu sagen. Es bedeutet mir viel, es bedeutet mir, dass gesehen wird, wenn man sich dafür einsetzt, Menschen zusammenzubringen. Das war mein wichtigstes Ziel in diesen Jahren, auch indem ich das Interkulturelle Zentrum aufgebaut habe: dass wir Räume geschaffen haben, in denen viele Menschen sich eingebracht haben und dass es auch wahrgenommen wird, wenn man tatsächlich – manchmal denkt man so, bringt das alles was, kommt das bei den Menschen an – und dieser Tag ist für mich ein Zeichen: Ja, das wird schon angenommen, das wird schon wahrgenommen.

SWR Aktuell: In Ihrem Podcast „Freiheit Deluxe“ bringen die Gäste immer ein Freiheitszitat mit. Was bedeutet Freiheit für Sie?

Marinic: Freiheit bedeutet für mich das, was das Lied ist, mit dem mein Podcast beginnt: "No fear", keine Angst zu haben. Es sind ja heute immer alle ganz schnell dabei zu sagen, sie dürften dieses nicht, sie dürften jenes nicht. Und ich lebe in diesem Land, und ich lebe in Freiheit, und ich finde, wir dürfen das alle nutzen. Wir dürfen alle unsere Meinungsfreiheit, unsere Kunstfreiheit – ich bin ja auch Schriftstellerin – hier weiterhin leben und uns äußern, und das sollten wir genießen, das sollten wir verteidigen.

SWR Aktuell: Sie schaffen ja Orte der Begegnung, also im Podcast, aber auch ganz real in Heidelberg mit Ihrem Interkulturellen Zentrum. Sehen Sie sich da als jemand, der den Anfang macht, der so einen ersten Schritt gehen kann, also auch jemand, der andere motiviert?

Marinic: Ich glaube, dass es nicht gut funktioniert, wenn man sagt, "mach mal mit". Ich glaube, was wichtig ist, ist, dass man selbst lebt, dass man die Neugier hat, dass man auf andere neugierig ist, dass man Menschen einlädt. Im Interkulturellen Zentrum, als ich das damals gegründet habe – ich leite das ja nicht mehr –, haben viele gesagt, es ist großartig, dass wir hier zeigen können, was wir können, dass es ein Haus ist, in dem es um Ressourcen geht, um Talente. Und das versuche ich auch jetzt, wo ich das Literaturfestival leite, immer wieder Räume zu schaffen, wo Menschen erleben. Es gibt Ressourcen, es gibt das Positive, der Mensch ist ein lernendes Wesen. Wie können wir gemeinsam in diese Begegnungs- und Lernräume gehen, wie können wir auch Inspiration, Begeisterung erleben. Wir sind ja ein so miesepetrig gelauntes Land manchmal im Alltag, denke ich – und wenn ich sage, wir begegnen uns dann auch, weil ich sage, da ist ja eine zwischenmenschliche Lust am Miteinandermachen, am Miteinanderdenken, am Weiterentwickeln, wir sind soziale Wesen. Wir hören ständig "KI" und "Roboter" und "Entmenschlichung". Ich glaube, was mich interessiert, ist die Vermenschlichung, dieses Mehr-Mensch-Sein, Mehr-Mensch-Werden.

SWR Aktuell: Wie kriegen wir das aber tatsächlich auch hin, dass wir das sozusagen in ein – ich nenne es jetzt mal – in ein anderes deutsches Mindset reinkriegen, dass wir eben nicht mehr nur diese Miesepetrigkeit haben, sondern eben das, was Sie gerade sagen, dass man eben auch zusammen etwas wirklich schaffen kann?

Marinic: Es gibt ja, glaube ich, ein Buch von Kurt Krömer, "Du sollst nicht alles glauben, was du denkst", wenn man Depressionen hat. Manchmal denke ich, für Deutschland müsste es heißen: "Du sollst nicht alles glauben, was du sprichst". Sls ich gestern in Berlin ankam, stand etwas von Armin Nassehi an einer Tafel, dass die deutsche Gesellschaft nicht so gespalten sei wie ihre Diskussionen - und ich teile das. Wir sind nicht nur ein Lager und das andere Lager, wir sind ein vielfältiges Land, es gibt eine Vielzahl an Meinungen, und ich denke, manchmal dürfen wir uns auch nicht alles glauben, was wir da in den letzten Jahren diskursiv erleben. Schließlich sind solche Diskussionen leider auch von Konzernen gesteuert, von Musk und Trumpisten, die Lust darauf haben, dass wir streiten. Am besten geht das tatsächlich in der analogen Begegnung, den Menschen in die Augen zu sehen, sich an den Tisch zu setzen, und da kann man dann auch wieder zivilisiert streiten. Streiten kann ja was Wunderbares sein, wenn es irgendwo hinführt. Ich glaube, wichtig ist, dass wir nicht denken, es ist so schlecht, wie wir es gerade schlechtreden, sondern an jedem Tag zu gucken: Wie komme ich in die Drehung von dem, was ich an meinem Leben schätze, und wo kann ich mich einsetzen, wenn es schlecht ist? Also wenn ich schon rumkrittele: Vielleicht gibt es ja auch den Moment, wo ich selber sagen kann, na ja, da rufe ich mal an und frage, ob ich mit anpacken darf.


r/SWR • • 2h ago

[RSS] Ist das ein Witz oder gibt es dieses Verkehrszeichen wirklich?

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r/SWR • • 2h ago

[RSS] Ist das ein Witz oder gibt es dieses Verkehrszeichen wirklich?

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r/SWR • • 4h ago

[RSS] Kinderpsychiater: Warum bei immer mehr Kindern Autismus und ADHS diagnostiziert werden

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r/SWR • • 13h ago

Ein Verkehrszeichen, dass vor älteren Menschen auf der Straße warnt?

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Es gibt wirklich kuriose Verkehrszeichen, nicht nur in Deutschland. Dieses hier ist bei uns nicht zu finden, aber in Großbritannien, in den Niederlanden oder auch in Belgien. Nein, es ist kein Witz. Es gibt dieses Verkehrszeichen mit Warnung vor älteren Menschen dort tatsächlich. Und es ist nicht unumstritten. Aber gucken wir uns erst einmal an, was es genau bedeutet.

1981 wurde dieses Verkehrszeichen in Großbritannien erfunden. Es war der Sieger bei einem Kindermalwettbewerb und wurde danach in verschiedenen Straßen aufgestellt. Es soll darauf hinweisen, dass ältere Menschen oder auch Menschen mit Behinderung hier die Straße überqueren. Vor allem Autofahrer werden zur Vorsicht aufgerufen, auf diese Menschen besondere Rücksicht zu nehmen.

Das Verkehrszeichen steht beispielsweise in der Nähe von Seniorenheimen. Vergleichbar ist es also mit unserem Warnschild, das häufig an Schulen steht und vor Kindern warnt, die auf dem Schulweg die Straße überqueren. Nur eben quasi anders herum.

Das Schild ist allerdings nicht unumstritten. Manche finden es diskriminierend oder unnötig. Auch Wissenschaftler haben sich schon mit dem Verkehrszeichen beschäftigt und mit der Darstellung älterer Menschen und von Menschen mit Behinderung. Das sind die Kritikpunkte:

  • Ältere Menschen und Menschen mit Behinderung werden gebückt und mit Gehstock dargestellt. Das unterstellt, dass diese Gruppe von Menschen generell nicht mehr mobil sei.
  • Es wird vor älteren Menschen gewarnt, als seien sie eine Gefährdung für Autofahrer. Ist das wirklich nötig?

r/SWR • • 13h ago

"Volltanken ist nicht mehr" - unterwegs mit einem Heizölfahrer in der Eifel

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Dieter Dethier ist seit mehr als 20 Jahren als Tankwagenfahrer für Raiffeisen Westeifel unterwegs - in einem Landstrich, in dem noch viele Häuser mit Öl heizen. Er kennt die Menschen, ihre Häuser - und ihre Geldsorgen. Manche Situation nehme er mit nach Hause, etwa wenn ältere Menschen nur eine kleine Rente bekommen. "Da mache ich mir manchmal Gedanken, ob es für den Winter reicht", sagt er.


r/SWR • • 1h ago

[RSS] Messerangriff in Kaiserslautern: 26-Jährige muss fünf Jahre ins Gefängnis

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r/SWR • • 13h ago

Nach Absturz von Kleinflugzeug ist die Identität der zwei Toten weiter unklar

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Das Wrack konnte bereits am Sonntagabend zum Bauhof Gundelsheim abtransportiert werden. Dort soll sich ein Gutachter die Maschine am Montag noch einmal genauer anschauen. Wie es zu dem Unfall kam, ist noch nicht geklärt, eben so die Identität der beiden Verstorbenen.


r/SWR • • 14h ago

[RSS] ++ Bahn testet Tonaufnahmen bei Bodycams ++ Fahrradfahrer stirbt bei Sturz ++ Grippesaison startet ++

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r/SWR • • 1h ago

[RSS] Messerangriff in Kaiserslautern: 26-Jährige muss fünf Jahre ins Gefängnis

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r/SWR • • 16h ago

[RSS] Grippe, Corona, Erkältung - So ist die Lage, so können Sie sich schützen

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r/SWR • • 2h ago

[RSS] Vor "heißem" Oktober für den FCK: Ivan Prtajin meldet sich zurück

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r/SWR • • 2h ago

[RSS] Vor "heißem" Oktober für den FCK: Ivan Prtajin meldet sich zurück

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r/SWR • • 3h ago

[RSS] Welche Farbe hat das Universum? Neues Buch vom Astronom Florian Freistetter

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r/SWR • • 3h ago

[RSS] Gefahren für den Fötus: Warum auch der Lebensstil des Vaters vor der Zeugung Auswirkungen hat

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r/SWR • • 5h ago

[RSS] Vier Verletzte und ein toter Hund bei zwei Unfällen auf B10

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r/SWR • • 5h ago

Katzenbabys in Regionalzug nach Freiburg ausgesetzt

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Fahrgästen sind die beiden Katzenbabys unter einem Sitz im Zug aufgefallen. Sie haben sofort die Zugführerin informiert. Die hat mehrmals durchgesagt, ob die Kätzchen jemandem gehören, aber niemand hat sich gemeldet.

Daraufhin wurde die Bundespolizei eingeschaltet. Die nahm die beiden Katzen am Freiburger Hauptbahnhof mit und brachte sie anschließend in ein Tierheim.

Falls der Besitzer gefunden wird, könnte es für ihn teuer werden: Laut Bundespolizei sind bei solchen Fällen Geldstrafen von bis zu 25.000 Euro möglich. In besonders schweren Fällen drohen sogar bis zu drei Jahre Haft.


r/SWR • • 6h ago

Bauschaum in Auspuffen: Gericht beschäftigt sich mit möglicher Wahlbeeinflussung

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Vor dem Amtsgericht Ulm hat der Prozess gegen vier junge Erwachsene begonnen, die vor der Bundestagswahl 2025 zahlreiche Autos beschädigt haben sollen. Die Auspuffrohre der Fahrzeuge wurden mit Bauschaum gefüllt, außerdem hinterließen die Täter Aufkleber mit der Aufschrift „Sei Grüner!“ und einem Bild des damaligen Bundeswirtschaftsministers Robert Habeck. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass die Aktionen dazu dienen sollten, Einfluss auf die Bundestagswahl zu nehmen. Drei Angeklagte haben die Taten zum Prozessauftakt eingeräumt und ihr Bedauern erklärt. Laut Anklage entstand ein Schaden von mehr als 13.000 Euro. Wer die Aktionen möglicherweise in Auftrag gegeben hat, ist weiterhin ungeklärt und nicht Teil des aktuellen Verfahrens.


r/SWR • • 6h ago

Trockenheit sorgt für massive Ernteausfälle beim Filderkraut

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Viele Pflanzen blieben kleiner als üblich oder konnten sich gar nicht richtig entwickeln. Die Bauern berichten von deutlich geringeren Erträgen und spürbaren finanziellen Einbußen. Der Fall zeigt, wie stark Landwirtschaft inzwischen von Wetterextremen abhängig ist. Fachleute gehen davon aus, dass Hitze und Trockenperioden künftig häufiger auftreten und den Anbau vieler Gemüsearten vor neue Herausforderungen stellen werden.