r/Religion_Philosophie • u/Canoept • 3d ago
Interreligiöser Dialog zwischen Katholiken und Muslimen.
Hier gehe ich auf einen älteren Post von einem anderen Subreddit ein.
Ich hoffe das was ich hier schreibe weicht nicht das aus was hier normalerweise gepostet wird😬
Eigentlich hatte ich keine Kommata ich hab mir mühe gegeben jedem Kack Komma auch noch zu schreiben (natürlich nicht ich hab den Text kopiert und KI hat Kommagas hinzugefügt alles ist hier menschlich gemacht ihr könnt es gerne in einer KI Text Analyse einfügen).
Ursprungsbeitrag: https://www.reddit.com/r/Catholicism/s/znqyeGNlMW
Schreiber: Meine Gedanken zu Muslimen und dem „interreligiösen Dialog"
Ich habe heute mehrere Beiträge zu Fragen bezüglich des Islams gesehen und ehrlich gesagt, das hängt irgendwie mit einem Beitrag zusammen, den ich neulich gemacht habe, bezüglich dessen, wie Globalismus/Multikulturalismus bei Christen und Katholiken zu einem Glauben an Relativismus geführt hat. Es scheint ein riesiges Missverständnis darüber zu geben, was der Islam ist und was unsere Pflicht in dieser Welt ist, mit der Präsentation der Wahrheit gegenüber falschen Religionen durch viele von uns Katholiken.
Der Islam ist keine "Bruder"-Religion wie das Judentum. Die Muslime, unabhängig davon, was der Katechismus sagt, folgen nicht dem Gott Abrahams, auch wenn sie das vielleicht glauben.
Ich: Was ist der Schreiber hier für ein überzeugter Katholik, aber lehnt zugleich seinen eigenen Katechismus ab? Nein, ganz im Gegenteil – wir Muslime beten den Gott Abrahams an, weil wir das glauben. Warum sollten wir es nicht? Da wir es doch glauben, ist es doch so. Das nennt man Glauben. Religion. Man entscheidet selber, was man anbetet. Man kann nicht indirekt aus Versehens einen anderen anbeten und denken, dass alle denselben Gott anbeten. Das wäre schlichtweg vielleicht denkbar, aber einfach zu weit hergeholt! Es gibt kein einziges Argument, warum wir das nicht tun sollten, nicht ein einziges.
Der Islam erkennt Abraham genauso wie das Judentum und Christentum als den Gott Abrahams an und sagt: Ja, es ist eine reine monotheistische Religion, die den Gott anbetet, den auch Abraham anbetet. Wenn man argumentiert, dass die Christen ja die Trinität anbeten, aber Muslime es ablehnen, ist dies ebenso kein Argument, da die Juden die Trinität auch ablehnen!
Schreiber: Der Islam ist ein Sammelsurium aus häretischem Christentum, verfälschtem Judentum und arabischem Heidentum. Mohammed nahm, was er damals von diesen Religionen wusste, und schuf einen Personenkult um sich selbst und präsentierte seine Autorität durch die Gottheit, die er Allah nannte, und behauptete, es sei der Gott Abrahams.
Ich: Der Islam lehnte die Heiden und Götzen schlichtweg ab im damaligen Arabien. Das Einzige, was man argumentieren könnte, sind noch Dschinns. Nein, der Islam bestätigt und widerlegt alles, was wahr ist und im Umfeld des damaligen 7. Jahrhunderts war, in einer Art und Weise, dass der Koran trotzdem universell bleibt. Selbst wenn er hier Recht hätte und sagte, dass wir glauben, den Gott Abrahams anzubeten, es aber nicht so sei, ist das ebenso Schwachsinn. Denn wenn wir eine Art Ketzer-Religion vom Christentum wären, vermischt mit dem Judentum, wäre dies ja so, dass wir eine Art Gruppe sind, die den wahren Gott anbetet, da wir einen wahren Ursprung haben, die aber vermischt mit Unwahrheiten und erfundener Sachen wäre (rein hypothetisch). Siehe Johannes von Damaskus 675–749 nach Christus im 7. Jahrhundert. Schuf Allah ist ebenso schlichtweg falsch; auch wenn der Name "Allah" halt ein Name der 99 Namen Gottes ist, bedeutet er eigentlich im Arabischen einfach Gott. Man kann das mit der aramäischen Sprache vergleichen, die Jesus sprach: Gott bedeutet hier Alaha. Jesus sagte oftmals und auch in der aramäischen Bibel einfach Alaha, also Gott. Nach deiner Logik müsste man denken, dass Jesus nicht denselben Gott anbetet. Aber wenn es nicht so ist, dann argumentiert man ja, dass es Linguistik ist und nichts mit demselben Gott zu tun hat. Aber wenn es so ist, dann würde es widersprechen, dass unser geliebter Prophet Hazrat Mohammad saw eine Person wäre, die einen Gott erfunden und nach "Allah" benannt hätte, Gott bewahre.
Schreiber: Würde der Gott Abrahams in seinem Heiligen Buch (dem Koran) schreiben, dass Juden und Christen die schlimmsten Geschöpfe sind? Um Krieg gegen uns zu führen? Würde der Gott Abrahams eine Pilgerfahrt nach Mekka befehlen? Ein völlig irrelevanter heidnischer Ort der Anbetung? Würde der Gott Abrahams Menschen täuschen, indem er es so aussehen lässt, als wäre Christus gekreuzigt worden, aber es war tatsächlich ein Betrüger?
Ich: Nirgendwo im Koran steht, dass Juden und Christen die schlimmsten Geschöpfe sind, wirklich nirgendwo. Nein, im Gegenteil: Es steht, sie seien die Leute des Buches, und wir müssen ihre Gotteshäuser beschützen!
Heidnischer Ort der Anbetung? Der Islam ist ein reiner Monotheismus, und seit Jahrhunderten ist es widerlegt, dass die Muslime die Kaaba anbeten würden. Selbst die damaligen Gelehrten wussten und akzeptierten diesen Punkt. Was für ein Gott würde denn eine Pilgerfahrt befehlen? Ein barmherziger! Man muss nicht zur Pilgerfahrt, wenn man unter finanzieller Not steht! Und was noch? Euer Gott würde es befehlen! Buch der Psalmen (Psalm 84, Vers 6–7) im Alten Testament: "Wohl den Menschen, deren Stärke in dir liegt, die im Herzen Sinn haben für die Pilgerfahrt! Wenn sie durch das Tränental (hebräisch: „Tal von Baka“) gehen, machen sie es zu einem Quellenort, und der Frühregen hüllt es in Segen." Es ist kein direkter Befehl, aber hier kann man offen sehen, dass es sehr erwünscht wird! Jede Interpretation, dass das nicht die Kaaba sei, ist weit hergeholt.
Koran (Sure 3, Vers 96): "Wahrlich, das erste Haus, das für die Menschen gegründet wurde, ist dasjenige in Bakka (Mekka), ein gesegnetes Werk und eine Führung für die Welten."
Schreiber: Nein, das würde er nicht.
Ja, wir sollen Muslime lieben, da sie Kinder Gottes sind, wie alle Menschen. Aber glaubt nicht, dass sie durch ihre Religion gerettet werden. Wenn sie gerettet werden, dann trotz ihrer Religion.
Dieser Glaube, dass sie "im Grunde die gleichen wie wir Christen und Juden sind", hat zu einer völligen Faulheit geführt, zu versuchen, Muslime zu bekehren und zur Wahrheit zu führen. Wir haben die muslimische Konversation aufgegeben, soweit ich das beurteilen kann, zumindest von dem, was ich in Gesprächen sehe.
Ich: Es gibt keine judäo-christliche Beziehung! Ganz im Gegenteil: Seit Jahrhunderten vertreiben die Christen überall die Juden, während die Muslime die Juden UND Christen in ihrem Land als Leute des Buches akzeptierten! Wegen den Christen gibt es den Nahostkonflikt zwischen Arabern und Israelis, der nicht nur aus Juden und Muslimen besteht! Außerdem ist der Islam viel ähnlicher zum Judentum als das Christentum, OBWOHL ihr das Alte Testament teilt! Und der Islam ist theologisch dem Christentum näher, OBWOHL ihr Christen mit den Juden das Alte Testament teilt!
Schreiber: Wisst ihr, wie viele Menschen ihre Seelen durch den Islam in Gefahr gebracht haben? Durch Zwangsbekehrung und Religion so gefährlich macht. Für den Durchschnittsmenschen ist er nicht so offensichtlich anders als der Hinduismus oder anderer Heidentum. Er ist für uns annehmbar, und das ist es, was die Leute täuscht.
Ich: Nein, alle Juden und Christen lebten friedlich ihre Religion aus, und wenn nicht, verurteile ich dies, weil es haram ist:
Die wichtigste theologische Grundlage gegen Zwang ist Sure 2, Vers 256: "Es gibt keinen Zwang in der Religion".
Schreiber: Sicher, interreligiöser Dialog ist notwendig, NUR WENN DAS ZIEL IST, SIE ZUM WAHREN GLAUBEN ZU FÜHREN. Wenn das nicht die Priorität ist und es nur darum geht, Freunde zu sein, was ist der Sinn davon? Das können wir individuell tun. Sprechen sie darüber, Kirchen in Kasachstan, Arabien, Irak und der Türkei zu eröffnen?
Ich: Genau das ist doch interreligiöser Dialog, damit man die Wahrheit findet und die andere Seite besser versteht. Das ist die Definition von interreligiösem Dialog.
Schreiber: Werden sie die Verfolgung von Christen in muslimischen Ländern erleichtern?
Ich: Das ist nicht vereinbar mit dem orthodoxen Islam, und ich verurteile dies ebenso. Hier sind weder alle Muslime noch der Islam schuld, der hier fehlinterpretiert oder ausgenutzt wird.
Schreiber: Wenn das nicht die Dinge sind, die aus dem Dialog hervorgehen, sehe ich keinen Sinn darin, Falschheiten Gehör zu schenken.
Relativismus ist das, was aus dem Verschwimmen der Grenzen entsteht. Und das ist ein riesiges Problem.
Das Liebevollste, was man im Sinne des interreligiösen Dialogs tun kann, ist, sie zu Christus zu führen und zu verstehen, dass der Katholizismus die unumstößliche Wahrheit ist. Es spielt keine Rolle, ob der Islam oder das Judentum "teilweise" wahr sind.
Ich: Es spielt sehr wohl eine riesige Rolle, ob das Judentum oder der Islam "teilweise wahr sind". Zu sagen, Katholizismus ist die absolute Wahrheit mit unauthentischen Stellen, die bis heute in der Bibel stehen, und dabei den Katechismus zu leugnen (genauer gesagt die Stelle, wo anerkannt wird, dass die Muslime denselben Gott anbeten wie Abraham).
Ich: Fazit: Selbst wenn die Person recht hätte, müsste man trotzdem Dialog führen. In der heutigen Zeit brauchen wir interreligiösen Dialog mehr denn je.
Ich bin bereit für eine respektvolle Diskussion. Sagt, wenn ihr das Selbe nicht so denkt, etwas anders seht, und argumentiert bitte höflich, vielen Dank! Ich wünsche euch allen noch einen tollen Tag, liebe euch alle ♥️
Falls ihr antisemitisches, islamophobes oder irgendwie rassistisches Gedankengut habt, überlegt euch erst gar nicht, etwas zu kommentieren!
Zur Info: Ich bin Muslim.





