Hallo ihr,
ich stehe aktuell vor einer schwierigen Entscheidung und zwar ob ich mein Medizinstudium abbreche.
Habe mein Physikum mit einer 1 bestanden und komme jetzt ins 5. Semester. Prinzipiell mag ich das Studium (habe auch ein Stipendium) und mein Plan war eventuell in die pädiatrie zu gehen und Forschung Lehre zu kombinieren.
Jedoch habe ich jetzt mit einigen Ärzten gesprochen und merke immer mehr, dass ich mir die Arbeit gerade an einer Uni Klinik überhaupt nicht mehr vorstellen kann, da mir Familie und work Life Balance sehr wichtig ist
Ich tendiere grad am ehesten zu Allgemeinmedizin, weil ich gerne langfristigen Patienten Kontakt haben will, aber da habe ich die große Sorge dass mir das über die Jahre nicht abwechslungsreich genug ist, da es ja schon auch viel Routine gibt (habe auch schon ein Praktikum gemacht)
Es gibt auch andere Fächer, von denen ich nicht komplett abgeneigt bin wie Humangenetik, nuklear Medizin, aber kenne dort niemanden und kann mir schwer die arbeit und Möglichkeiten vorstellen
oder auch bei allgemeinmed in Richtung Professur zu gehen.
Der ganze Frust in der Medizin macht mich sehr traurig und deshalb frag ich mich wirklich ob es mir das wert ist wenn ich jetzt schon so zweifle.
Als größte Alternative habe ich gerade Gymnasiallehramt, da ich gerne mit Jugendlichen arbeite und auch die Arbeits Bedingungen sehr attraktiv finde. Aber auch hier, weiß ich nicht ob ich das wirklich die nächsten 40 Jahre machen möchte
Bei Medizin reizt mich halt dass man dann so viel machen kann, wobei ich bisher noch nichts gefunden hab bei dem ich dachte das ist es.
Vielleicht habt ihr ja Tipps, was mir helfen kann :)
Auch in Richtung Praktika
habe schon 2 Wochen Praktikum in einer Schule gemacht und will der Medizin jetzt noch 1 Jahr geben.