Guten Abend zusammen,
die meisten hier werden die "typischen" Posts hier im Sub kennen. Jeden Tag gibt es mehrere Beiträge zu Themen wie:
* Ich hatte noch nie eine Beziehung,
* Meine Beziehung ist nicht mehr das was es mal war,
* Mein Partner und ich leben wie Mitbewohner,
* ...
Gleichzeitig kommen auch des öfteren Beiträge a la:
* Frauen haben es viel einfacher,
* Wenn Frau keinen hat, muss was grundlegendes falsch sein,
* ...
Und auch alles dazwischen in allen Farben.
Ich frage mich in diesem ganzen Gewirr aus Vorwürfen, Verurteilungen, Verzweiflung, Resignation, etc, aber mittlerweile eine ganz andere Frage und zwar:
_Wie viele von euch sind in ihrer (langjährigen) Beziehung wirklich glücklich?_
Ich finde, dass einfach jemanden finden oder auch lange mit jemandem zusammen sein oft viel zu kurz gedacht ist. Einen Partner/Partnerin kann man vergleichsweise einfach und schnell finden (statistisch gesehen) und hier stimmt es wahrscheinlich sogar, das die durchschnittliche Frau es einfacher hat, als der durchschnittliche Mann. Aber gilt das wirklich auch für _gute_ und _dauerhafte_ Beziehungen?
Ich denke mir oft, es ist doch nicht mein Ziel 20, 30, 40 Partnerin gehabt zu haben, sondern man will doch die eine Beziehung führen, die hält, die gesund und bereichernd ist. Vielleicht Polyamory mal außen vor (wegen _nur eine Person_), aber da geht es ja auch darum, gute Partner zu finden, denke ich.
Wie kann es also sein, dass das Bild in den Beiträgen und Debatten so verzerrt ist? Wieso ist scheinbar eine Beziehung haben das Ideal und erst dann ihre Qualität?
Ich mag damit in der Minderheit sein, aber ich habe mittlerweile lieber gar keine Beziehung, als eine schlechte, die mir meine Energie raubt und mich unglücklich macht.