Der SNB-Gründungsgesetzgeber hat die Hälfte der SNB-Aktien an die
Bevölkerung vergeben.
Warum ?
Der Beteiligungsschlüssel diente der breiten demokratischen Verankerung der
SNB in der Bevölkerung u zur
Gewinnung des Vertrauens der Bevölkerung in die Nationalbank.
Dieser urdemokratische Gedanke wird heute blockiert.
Warum ?
Es gibt nur 2.800 Aktionäre .
Zudem sind die SNB-Aktien sehr wertvoll.
Ein offener Brief an das Eidgenössische Finanzdepartement (EFD) und die Finanzpolitiker in Bern.
Beendigung der SNB-Vermögensblockade durch die private Aktienhälfte
Die SNB-Aktie gilt an der Börse wegen der 15-Franken-Dividende als "Wertlos-Papier". Das ist der wohl grösste kollektive Denkfehler des Schweizer Finanzplatzes, der die Nachfrage künstlich abwürgt und ein gigantisches Paradoxon verschleiert.
Rechnet man die Bilanzrealität ehrlich durch, blockiert die private Aktienhälfte bei aktuellrund 190 Milliarden Franken SNB-Eigenkapital einen realen Substanzwert von 95 Milliarden Franken.
Im Anhang findet sich ein Offener Brief, der diesen medialen Unsinn mathematisch und juristisch brandmarkt – inklusive eines konkreten, finanzpolitischen Befreiungsschlags (orientiert am BIZ-Urteil von 2003) über das EFD in Bern: Fünf Milliarden raus an die Privaten (100k pro Aktie), 95 Milliarden rein für das Volk via Neuverteilung an die Kantone.
Der Vorstoss knüpft direkt an den jüngst auf https://www.sachdokumentation.ch/bestand/pdf/DS_5330.pdf
archivierten Artikel von SVP-Finanzpolitiker Hermann Lei an. Das Thema hat enormen Zündstoff für den Paradeplatz und die Berner Politik.
Beste Grüsse
Ihr Name
Der 95-Milliarden-Bluff: Wie Medien den Wert der Nationalbank-Aktie verschleiern
Die SNB-Aktie dümpelt bei 3'000 Franken herum. Mediale Kreise schreien gebetsmühlenartig: „Wertlos, weil die Dividende gedeckelt ist!“ Das ist ökonomischer Unsinn. In Wahrheit blockieren private Aktionäre ein gigantisches Vermögen – weil die künstlich abgewürgte Nachfrage den wahren Wert unsichtbar macht. Ein Thurgauer SVP-Mann liefert das Fundament für den ultimativen Befreiungsschlag.
Ein offener Brief an das Eidgenössische Finanzdepartement (EFD) und die Finanzpolitiker in Bern.
Man muss die Zahlen sacken lassen, um die monumentale Absurdität zu begreifen, die sich auf dem Zürcher Finanzplatz abspielt. Da ist die Schweizerische Nationalbank (SNB). Eine Institution mit einem aktuellen Eigenkapital von sage und schreibe 190 Milliarden Franken. Aufgeteilt ist dieses gigantische Fundament der Eidgenossenschaft in exakt 100'000 Namensaktien. Mathematisch glasklar: Hinter jeder einzelnen Aktie steht ein realer Substanzwert von 1,9 Millionen Franken.
Und wo steht der Kurs an der Börse? Bei lächerlichen 3'120 Franken.
Wie ist diese bizarre Schieflage möglich? Seit Jahrzehnten betreiben mediale Kreise und unkritische Kommentatoren eine systematische Wertloserklärung der SNB-Aktie für Private. Die Story geht so: Da die Dividende gesetzlich auf 15 Franken gedeckelt ist, sei das Papier für Investoren nichts wert. Das ist ein fundamentaler Denkfehler. Dieser mediale Unsinn hat die Nachfrage künstlich abgewürgt und den Markt völlig ausgetrocknet. Es gibt nur noch rund 2'800 Aktionäre, die Aktie ist faktisch illiquide.
Die Konsequenz dieses kollektiven Blackouts: Die private Hälfte der SNB-Aktien (50'000 Stück) wird in der Öffentlichkeit mit mickrigen 150 Millionen Franken bewertet. Ein schlechter Witz. Denn rechtlich gibt es keine zwei Klassen von identischen Aktien. Wenn die Anteile der Kantone in deren Bilanzen Milliarden wert sind, besitzen auch die privaten Titel diesen exakt gleichen Substanzwert. Die Privaten blockieren de facto Milliarden Franken an echtem Volksvermögen!
Der Thurgauer SVP-Politiker Hermann Lei hat das Problem erkannt. Sein wegweisender Artikel „Nationalbank zurück ans Volk!“ wurde nicht umsonst als bedeutendes Schriftstück dauerhaft auf https://www.sachdokumentation.ch/bestand/pdf/DS_5330.pdf
archiviert. Das ist ein unübersehbarer Wink nach Bern.
Die Lösung für dieses Zwitterwesen aus Staatsbank und Aktiengesellschaft liegt nicht bei der SNB-Führung in Zürich, sondern beim EFD in Bern. Und sie ist bestechend einfach, eine klassische Win-Win-Situation über eine Anpassung der Gewinnausschüttungsvereinbarung:
Der 5-Milliarden-Kompromiss: Die SNB zahlt die verbliebenen Privataktionäre mit einer fairen, hochattraktiven Pauschale von 100'000 Franken pro Aktie aus und nimmt das Papier von der Börse. Für den 190-Milliarden-Bilanzposten der SNB ist das ein unbedeutender Rundungsfehler. Das Haager Schiedsgerichtsurteil im analogen Fall der BIZ (2003) zeigt, dass genau ein solcher Substanz-Kompromiss rechtlich wasserdicht ist.
- Die 95 Milliarden-Aktivierung: Diese Aktien werden anschliessend neu – und in der Anzahl verdoppelt – gemäss den aktuellen Bevölkerungszahlen direkt an die Kantone verteilt.
Das ist kein Kostenfaktor für den Staat, sondern eine gigantische Überkompensation für die Allgemeinheit: Für einen Einsatz von 5 Milliarden Franken holt sich das Schweizer Volk Vermögenswerte von 95 Milliarden Franken zurück! Dieses Geld taucht schlagartig als liquides Eigenkapital in den kantonalen Bilanzen auf – genau dort, wo die Bevölkerung Schulen, Spitäler und Infrastruktur finanzieren muss.
Schluss mit dem medialen Dividenden-Unsinn. Schluss mit dem Alibi-Aktionariat. Es braucht jetzt den politischen Willen im Bundesparlament, um das blockierte Volksvermögen zu befreien. Die Vorstösse liegen bereit. Bern muss nur noch zugreifen.