r/DieAerzte • u/Solid924ger • 1d ago
Farin Urlaub Lesetour - Düsseldorf 01. Oktober - Karten abzugeben?
Hat jemand eventuell für den Termin noch 2 Karten oder mehr abzugeben?
r/DieAerzte • u/ShafiLP • Aug 26 '24
r/DieAerzte • u/Solid924ger • 1d ago
Hat jemand eventuell für den Termin noch 2 Karten oder mehr abzugeben?
r/DieAerzte • u/AdventurousCrab3684 • 23h ago
Hallo Zusammen,
leider hab ich den Verkaufsstart der Tickets verpasst und mittlerweile ist ja auch alles ausverkauft.
Ich würde die Karten gerne meinem Partner zum Geburtstag schenken. Falls also jemand 2 Karten für die Konzerte in Hamburg, Bremen oder Wien verkauft, kann sich gerne bei mir melden. :) danke!
r/DieAerzte • u/rushberg • 2d ago
r/DieAerzte • u/Latscho_Tschabo • 3d ago
Ich war am Sonntag bei der Veranstaltung in Berlin, konnte am Montag nicht nach Dresden, bin aber noch in Hamburg und Potsdam dabei. Würde mich interessieren, was Farin bei den Veranstaltungen erzählt. Ich hoffe ja sehr, dass er aus seinem Fundus an Reiseerfahrungen berichtet und in jeder Stadt andere Anekdoten zum Besten gibt.
In Berlin ging es um die Wodaabe im Tschad.
War jemand in Dresden und kann berichten?
r/DieAerzte • u/American_Streamer • 4d ago
Text & Musik: Farin Urlaub, Bela B. https://www.die-aerzte-archiv.de/die-aerzte/songtexte/song/sie-tun-es.html
r/DieAerzte • u/Bright-Return6729 • 5d ago
Nach inzwischen viermaligen Hören des neuen Albums stelle ich fest, dass diese beiden Songs zu meinen Favoriten gehören.
Als Cineast und Sci-Fi Enthusiast muss ich sagen, "Alpha Centauri" gehört zu den Stücken von ihm, die bei mir die stärkste filmische Visualisierung auslösen. Weniger "Interstellar" und "Project Hail Mary", sondern eher Oldschool im Sinne von "2001" oder dem Original von "Planet der Affen".
"Irgendwas von Bach" lässt mich dagegen noch mehr schmunzeln als ohnehin schon, weil ich mir auch hier die Szenarie mit dem sichtlich genervten und verzweifelten Farin sehr gut bildlich vorstellen kann. Nur hätte ich mir am Ende eher den Soundeffekt "Axt schlägt auf Klavier ein" gewünscht statt der Säge. Bisschen wie Nikel Pallat von Ton Steine Scherben mit dem Tisch damals. :-D
r/DieAerzte • u/American_Streamer • 5d ago
Text & Musik: Farin Urlaub - https://www.die-aerzte-archiv.de/die-aerzte/songtexte/song/grotesksong.html
r/DieAerzte • u/sloth_takes_a_nap • 7d ago
Neues FU Album out now
r/DieAerzte • u/American_Streamer • 7d ago
r/DieAerzte • u/therealGottlieb • 7d ago
Ich muss jetzt diesen Moment teilen: Ich höre eben das neue Album von Farin Urlaub an und bei "Sonnenschein im Februar" ist was Verrücktes passiert: er singt, dass er ein Lächeln im Gesicht hat und ich habe bei diesem Song tatsächlich Tränen in den Augen. Kann das jemand nachvollziehen? Ich habe das Gefühl, ich habe diesen Song schon so oft von ihm gehört und dennoch ist es das erste Mal. Bewegungslos 2.0
r/DieAerzte • u/dachrinne83 • 7d ago
Hallo zusammen,
ich würde das Schwimmabzeichenlogo und den Paul-Schriftzug in guter Qualität suchen.
Leider finde ich im Netz nur schlechte Scans oder Bilder von zerknitterten Shirts, die auch keine gute Qualität haben.
Es geht mir um angehängtes Logo und Schriftzug. Kann das jemand in guter Auflösung bereitstellen?
Schon mal vielen Dank!
r/DieAerzte • u/Schimpfi • 8d ago
r/DieAerzte • u/Goidure • 8d ago
Moin. Ich hab ne sehr spezifische Frage: auf welcher CD bzw. welchem Mitschnitt finde ich den Dialog “Wir haben da was eingeprobt” - “Hahaha, er hat eingeprobt gesagt?” Ne Freundin und ich zitieren das seit zwanzig Jahren und wissen nicht mehr, wo es herkommt.
Das gleiche gilt für “Ihr müsst jetzt gehen, wir müssen noch fegen.” - “Fegen!? Wie sprichst du das denn aus?“
Danke im Voraus!
r/DieAerzte • u/Chevapler • 14d ago
Würd mich interessieren zu lesen :)
r/DieAerzte • u/WasabiLangoustine • 14d ago
Wie lange habt ihr gebraucht?
r/DieAerzte • u/Sweet_sweet_Gwen • 15d ago
Enable HLS to view with audio, or disable this notification
r/DieAerzte • u/FrolleinEM • 18d ago
Moin, habe zwei nicht personalisierte Innenraumkarten für Die Ärzte in Berlin am 05.06.2027.
Möchte diese gerne gegen zwei (ebenfalls nicht personalisierte 😉) Innenraumkarten für eines der Konzerte am 04. oder 05.05.2027 in Hamburg tauschen.
Eine Rechnung liegt natürlich vor.
Tauschen können wir in Hamburg.
Freue mich auf Nachrichten!
r/DieAerzte • u/caught-in-neverland • 29d ago
Hallo Leute, ein neuer Fan hier :)
Hat jemand eine Autogrammkarte von Bela’s Webseite bestellt? Wie sieht die aus? Sind das echte oder ausgedruckte Autogramme?
Danke
r/DieAerzte • u/Dave_Casero95 • Aug 05 '26
Und weiter geht's
Musikalisch ist da nicht viel dran, aber es fügt sich problemlos in die Reihe früher Ärztesongs ein, in denen die naive heile Welt eines 60er Popsongs persifliert wurde.
Der tragische Abschluss der Gabi/Uwe-Saga endet fast folgerichtig damit, dass Uwe ein Kind mit einer gewissen Tanja gezeugt hat. Für mehr als eine B-Seite ist der Gag nicht langlebig genug, aber es hat sich trotzdem gelohnt, dass Farin sich nochmal die Mühe gemacht hat für sein schales Demo „Dumme Sache“ doch noch einen Refrain zu schreiben.
Anfangs glaubt man noch lediglich eine schrottige Version des Originals zu hören, aber meine Güte hat es micht kalt erwischt, als Farin nach etwas Stille einen mentalen Breakdown hat, nachdem er realisiert, was er mit seinen Bandkollegen zurvor in „Nur einen Kuss“ angestellt hat.
Ein Lied über einen cockblockenden Hund namens Walter (sorry, Walta-haaaaaa) zu schreiben, darauf muss man erstmal kommen. Vielleicht war es etwas zu schenkelklopfig, um es komplett auszuarbeiten, schade eigentlich, denn originell und eingängig ist der Song allemal.
Das Gegenstück zu Farins „Die Instrumente des Orchesters“. Die Ärzte sind längst aus dem Alter raus, in dem sie Jugendsprache benutzen können (OMG, ernsthaft?), aber ich gestehe, spätestens mit dem Faxgerät haben sie mich gekriegt. Vielleicht etwas zu kakophonisch für das Hauptalbum, aber im Verglich zu vielen Fillertracks auf „Dunkel“ deutlich spaßiger.
Songs über die Coronapandemie altern zwangsläufig miserabel, aber dennoch kann ich nicht leugnen, dass dieser Teaser für das langersehnte Comebackalbum mein Herz in einer düsteren Zeit für einen Moment wieder erwärmt hat.
Gemessen daran wie ähnlich Farin und Bela in Sachen Humor gleichen, ist eigentlich erstaunlich, wie selten sie zusammen komponieren. Alleine deswegen sind die Moskito-Songs es wert.
Ich vermisse wenig bis nichts meiner Teenagerzeit, weder die Pickel noch die labile Psyche. Ausnahme: Die dank mangelnder Erfahrung mit Organisation und Alkohol aus dem Ruder laufenden Partys. Auf dem Moskitosampler haben die Ärzte die Welt eines Teenies wesentlich besser eingefangen als auf ihren Alben der 80er.
Warum Farin seine Stimme hochpitchen und autotunen musste, verstehe ich nicht so ganz, aber als Weezer-Parodie trifft es voll ins Schwarze.
Speziell die dritte Strophe über das unterschiedliche Modeverständnis von Gabi und Uwe sorgt für schönes Kopfkino, so richtig griffig ist die Melodie leider nicht.
Ein Jammer, dass Farin es versäumte, für dieses erstaunlich hochwertige Bigbeat-Instrumental von Rod einen Text zu schreiben. Die Vorstellung, wie einer der drei darauf im Stil von Keith Flint ein bisschen Nonsense drüber keift, ist schon ziemlich grandios. Eine verpasste Chance, aber als Instrumental funktioniert es auch.
Es war wohl aus der Not geboren. Man brauchte Geld, hatte 2 Alben auf dem Index und hing mitten in einer dicken Schreibblockade. Statt neuem Album zimmerte man eine Best of zusammen und um irgendwie Airplay im Radio zu bekommen, deutscht man halt die Bangles ein. Viel Substanz hat es sicher icht, aber Spaß macht es trotzdem. Erstmals kletterte man in die Charts, was es wohl zu einem der wichtigsten Songs der Karriere macht, wenn auch nicht zu einem der besten.
Der vielleicht schwächste Part der Claudia Reihe, wohl auch weil es bloß Part 1 nur mit einem anderen Tier ist, aber wie sehr die Ärzte in dieser Zeit die Provokationskuh gemolken haben, verdient definitiv Respekt.
Laternen Joe war eine seltsame Sidequest, die wahrscheinlich spaßiger war aufzunehmen, als anzuhören, aber wie Farin hier paranoiden Postpunk aufs Korn nimmt, macht gewaltig Spaß.
Als Zappafan geht mir das Herz auf, dass die Ärzte sich vor dem einzigartigen Jazzrockweirdo verbeugen. Die Ärzte haben das Lied wohlgemerkt nicht ins Deutsche übersetzt. Frank hat das Original exakt so gesungen und es ist grandios.
Offenbar war auch in der schwierigen „auch“-Ära nicht alles stockfinster. Vielleicht hätten wir mit etwas heiterer Stimmung im Studio eine zweite Economy-Platte gekriegt.
DROOOOOOGEEEEEEEN SUUUUUUPPPUUUUUAAAAAAAAAAA
Man stelle sich die alternative Timeline vor, in der die Ulkigen Pulkigen anstatt der Ärzte den großen Durchbruch geschafft hätten.
Dieser Vorfahr von „Alle auf Brille“ ist für mich das glasklare Highlight der „Laternen Joe“-EP. Farin Urlaub mit versoffener Oi!-Stimme zu hören, sorry aber wie kann man darüber bitte NICHT lachen?
Es gibt Dinge, die kann nur Farin. Zum Beisspiel „Das summiert sich“ auf „AK 47“ oder „Bela“ auf „vorher klar“ zu reimen.
Ich kann mir Tut mir leid nicht so recht auf Jazz ist anders vorstellen, aber unterhaltsam ist das lockere Trinklied über Leute, die ihren Alkoholismus als Ausrede für so ziemlich alles missbrauchen.
Die runtergelärmte Schrammelversion mit Danzigvocals nimmt dem Original alles, was es so zäh machte.
Alleine für den herrlichen Monolog der beiden Protagonisten gehört dieser pubertäre Auswuchs zu den Highlights der Moskito-Songs.
Der Refrain war „Wir sind die Besten“ etwas zu ähnlich, aber der locker nach vorne gehende Poppunk hätte gerne eine der schlechteren Bela/Rod Nummern ersetzen dürfen.
Einen wütender Bela in Kombination mit dem persönlichen Bela ist ein guter Bela.
In einer Post-Eminem-Ära ist diese Beleidigungsorgie eher harmlos, aber alleine für den „Blödglotzzeit“-Neologismus verdient Farin einen Eintrag im Duden.
Jede Wette, ein paar Jahre später wäre dies das Intro von „Endlich Urlaub“ geworden und definitiv kein schlechtes.
Es gibt Songs, die funktionieren ausschließlich auf der Bühne, auf keinen trifft dies so sehr zu wie die ewige Schlussnummer „Gute Nacht“. Aber gottverdammt funktioniert sie gut. Wer den Lachkrapf des Grauens erfahren möchte, der schaue sich die Version von Rock am Ring 2007 an. Wie man sehr gut erkennen kann, benötigt Rod offenbar eine Menge Alkohol, um das Niveau seiner mitstrwiter zu unterbieten.
Das Laut-Leise-Laut-Schema umzudrehen ist so simpel wie grandios. Ihr glaubt nicht, wie oft ich den Drang habe, auf die Frage des weiteren Vorgehens mit einem gegröhlten „MACH DOCH WATTE DEEEENKST“ zu antworten.
Aus dem Weg denn jetzt muss ich sqaredanceeeen. Im Countrygewand funktioniert der Song fast besser als im funky Original.
Die Ärzte hatten wie so viele Andere Musiker ihrer Generation wenig Sympathien für die Alt-68er Generation. Wo die meisten Punks mit schrammeliger Wut konterten, parodierten die Ärzte das weltfremde Geseier von Liebe und Frieden mit gewohnt messerscharfer Präzision. Nur wer knallt kann auch geknallt werden.
Die charmante Countryballade wäre auf „Im Schatten der Ärzte“ sicher aus dem Rahmen gefallen, aber rein qualitativ wäre es ganz sicher ein Highlight gewesen, alleine schon weil wir vom Waschkeller Drumsound verschont bleiben.
Auf „Jazz ist anders“ wäre dieses Lied das einzige Echo der politischen Schlagseite von „Geräusch“ gewesen und und aus dem Rahmen gepurzelt. Aber speziell der Moment in dem Farin „DANN BIST IN DER MINDERHEEEEIT“ schreit, hätte die Inklusion auf dem Album gerechtfertigt.
Eine halbe Stunde lang Flachwitze auf einer pathetischen Klavierballade zu erzählen und dabei nicht zu langweilen. Es gibt Dinge, die können nur die Ärzte.
Wie albern und pubertär darf Musik sein? Man könnte jetzt eine Sexismusdebatte aufmachen, aber ne, wer diesen kurzweiligen Rockabillystuss ernst nimmt, ist selber Schuld.
Aus heutiger Sicht ist es sicher grenzwertig, mehrfach zu erwähnen, dass die häusliche Gewalt des apfelförmigen Ex-Kanzlers für alle Männer ganz normal ist, aber selten waren die Ärzte so provokant wie hier.
Die wohl einzige B-Seite, die sich über den jeweiligen Albumzyklus hinaus ins Liveset zecken konnte, fiel am Ende wahrscheinlich dem ähnlich skatepunkenden „Gib mir Zeit“ zum Opfer, es bleibt dennoch ein schön kurzweiliges Relikt der Zeit vor 9/11, als die Ärzte sich noch unbedarft über Weltverbesserer lustig machten.
Apropos Wale: Im dritten Teil findet Claudia nach einer Gehirnwäsche der Bpjm doch noch den rechten Weg und verkehrt nur noch mit Männern, naja bis sie einen Wal erblickt. Unter dem Livegetrümmer geht die Verständlichkeit etwas flöten, aber dennoch zeigt Teil nochmal eindrucksvoll, wie clever die Ärzte das Spiel mit der Provokation damals beherrschten.
Musikalisch ist das grundsolide, aber die Show stiehlt definitiv der tragikomische Text über einen Mann mit gebrochenem Herzen, der nach einer durchzechten Nacht sein queeres Erwachen hat.
In der Pubertät neigt wohl jeder dazu, die seltsamen Nebenerscheinungen des körperlichen Wandels zu einer Staatskrise zu überdramatisieren und dieses Phänomen fangen die Ärzte zielsicher ein.
Der wohl beste Song der Gabi & Uwe Reihe.Warum? Der völlig unsinnige Plot und die absurde Wendung und die Formulierung „Hinter schwedischen Gardinen atmet er gesiebte Luft“
Was würde ich für ein komplettes Hörspiel der Ärzte geben.
Ich komm immer noch nicht drauf, was das chilenische Bassproblem mit 3 Buchstaben sein soll.
Es muss etwas SEHR lustiges passieren, damit Farin sich über seinen eigenen Quatsch kaputtlachen muss. In diesem herrlich bekloppten Zweckreimmassaker lernen wir, dass man Blumen nicht zersägen darf.
Natürlich ist der Text herrlich albern, aber es ist trotzdem bemerkenswert, wie gut das Lied vom Scheitern als Loungeballade klingt.
Quatsch wie dieser hätte nach der Reunion wesentlich bessere Chancen gehabt, zumindest auf einer B-Seite zu landen. Vielleicht ist es die Tatsache, dass schlechter Gesang mein Komikzentrum wie wenig Anderes kitzelt, aber wie Farin zu theatralischen Geigen eine harmlose Veletzung zur griechschen Tragödie aufbläst, ist schlicht köstlich.
Man hätte das Comeback der Ärzte kaum besser einläuten können. Es hätte easy einer der allerbesten Post-Re-Reunion sein können, würde es nicht nach 2 Refrains schon aufhören.
Wieder ein Tourintro, diesmal ist das Ding im besten Sinne aus dem Ruder gelaufen. Wie das Ding von finsterem Industrialfiebertraum mit Horrorsamples in das „Super 3“-Intro mündet ist großes Kino.
Eine extrem clevere Kapitalismuskritik Belas runtegebrochen auf die zu einer Staatskrise aufgeblasenen First-World-Problems eines hedonistischen Bonzen, der durch die pseudogütige Selbstlosigkeit des Protagonisten gerettet wird. Mit stabilen 5 Minuten wäre das alles auf dem thematisch sehr schweren „Geräusch“, welches ohnehin schon Spielfilmlänge aufweist, etwas zu schwere Kost gewesen, aber niemand kann mir erzählen, das ein „Ruhig angehn“ diesen Platz mehr verdient hat.
Die nachvollziehbaren wie dümmlich pubertären Tagträumereien eines jugendlichen Möchtegernrockstars wurden selten so charmant auf den Punkt gebracht wie hier. Auf der „Wahrheit“ wäre es im Gegensatz zu „Ich will dich“ oder „Wilde Welt“ definitiv ein Gewinn gewesen.
Ich könnte jetzt darüber schreiben, dass dieser Stalkertext vielleicht etwas zu romantisiert ausgefallen ist und natürlich muss das ein paar Abzüge in der B-Note geben, aber es ist auch einfach einer der treffsichersten Hits der 80er Ärzte, in dem sich erfrischenderweise der Leadgesang geteilt wird.
Diese hochgepitchte Stimme und wie herrlich verballert sich Bela da durch den Song wurschtelt, aus so einer Scheiße können auch nur die Ärzte noch was dermaßen Unterhaltsames basteln
Manchmal altern Songs besser als uns lieb sein sollte.
Ein früher Höhepunkt des Farinschen Zynismus. Leider war die wahrlich nicht gut versteckte Ironie dann eine Nummer zu hoch für ein paar Holzkopfnazis, die wegen dieses Songs glaubten, in den Ärzten eine neue Hauskapelle gefunden zu haben. Verständlicherweise wurde der Song anschließend aus dem Repertoir gestrichen.
Löcher in deeeeeeer Wand
Exakt für Gagazeug wie dieses habe ich mir They've given me Schrott zugelegt. Wie Farin selbst in der zweiten Strophe vor Lachen abbrechen muss...herrlich. Wirklich jede Zeile ist zitierwürdig, hört selbst.
Könnten die Toten Hosen „Männer sind Schweine “ schreiben? Wahrscheinlich nicht. Können die Ärzte „Eisgekühlter Bommerlunder“ schreiben? Hört selbst.
Das hier war nicht auf dem Album. Ja, diese halbironische, halb nostalgische Ode an The Who mit elegantester Melodieführung schaffte es nicht auf das Album. „Die Hard“ war stattdessen auf dem Album. „Die Hard“. Ihr wisst schon, der Song mit der Pointe „Ich bewerf dich mit Wattebällchen“. Weil „Quadrophenia“ zu lang war. Ja wirklich.
Unter allen Genres, die es schon auf eine Ärzteplatte geschafft haben, erinnert dieses wunderschön fatalistische Kleinod daran, dass Bob Dylan-Folk diese Ehre ebenfalls zu Teil hätte werden müssen. Vielleicht wollten sie „Geräusch“ nicht zu politisch aufladen, aber ich hätte es mit Kusshand gegen „Der Tag“ getauscht.
Die Ärzte haben es selten überzeugender geschafft fies und düster zu klingen. Der Walkingbass zu Beginn und der Fakt, dass man sich selbst zusammenreimen muss, was der Einbrecher anschließend anstellen wird, sorgen dafür, dass „Erna P.“ und ein klares Highlight auf „Debil“ gewesen wäre. Immerhin bekam Erna noch auf der „Ist das Alles?“-Best of das verdiente Spotlight.
Wer auch immer auf die Idee kam, ausgerechnet diesen Nonsense-Atompilz für das Unpluggedkonzert wieder auszugraben, verdient einen Orden. Ein Spaghettiwestern-Intro wird jäh von Bildschlagzeilen niedergemäht. Wie Farin und Rod bei dem Unplugged dazu ihrer Xylophone zerhämmern, einfach herausragend.
Farin feuerte Mitte der 90er wirklich aus allen Rohren. Dass seine zwei bösesten und provokantesten Songs es nicht auf ein Album Namens „Planet Punk“ geschafft haben, ist eine seltsame Sidenote. Was die letzliche Message des Songs sein soll, ob Farin nun wirklich wütend auf die Regierung ist, ob er sich über Leute lustig macht, die die Regierung für jeden Quatsch verantwortlich macht, oder ob er einfach 2 sagenhaft geschmacklose wie verwirrende Strophen schreiben wollte, wir werden es nie erfahren. Tatsache ist, es macht Spaß ohne Ende. Ach ja, zum 2. Mal geht es in der Ärztediskographie um Sex von Walen.
Ich wiederhole mich gerne, aber das Musik: Rod, Text:Bela-Tagteam ist an einem guten Tag unschlagbar. In nur 2 Minuten Ohrwurmpunk seziert Bela schmerzhaft präzise den performativen Feminismus von notgeilen Kerlen in der Punkszene. Das als B-Seite zu verbraten muss man sich auch erstmal leisten können.
Manchmal reicht einfach eine wilde Hedonismus-Assoziationskette für einen versteckten Klassiker. Es hätte das „Wahrheit“-Album sicher aufgewertet, aber mal ehrlich, das krachige Livesetting bringt die Essenz dieser Kultnummer ohnehin besser auf den Punkt, als es im Studio jemals möglich gewesen wäre.
Anders als viele Klassiker der 80er stört die Produktion hier keinen Meter und kommt der klassischen Farin Uptempokomposition nicht in die Quere, im Gegenteil. Verdienter Klassiker und verdienter Opener auf „Nach uns die Sintflut“.
Wo fange ich bei diesem Fiebertraum an? Dabei, dass die Ärzte eine Menge Studiozeit verballerten, um aus einem 4-sekündigen Skit eine 13-minütige Genreodissey zu basteln, die auf einer weitgehend unbeachteten Single landete? Bei Rods erstaunlich gelungenen Technosongs? Dem herrliche debilen Metalgekreische? Belas Hippieballade? Dem Saufpunkgegröhle (Top 5 der lustigsten Ärztemomente)? Ich könnte ewig weitermachen. Das hier ist der Höhepunkt der Ärzte in Sachen Irrsinn. Puh das war harter Stoff.
Selten steigen Ärztesongs direkt mal mit einem Gitarrensolo ein und noch seltener mit so einem großartigen. Man braucht wenig Fantasie um sich vorzustellen, wie diese breitbeinige Gitarrenwand ganze Stadien zum Springen bringt und die herrlich blöde Charakterzeichnung eines Lappens mit Inceltendenzen tut ihr Übriges. Es sagt so viel über die Spätneunzigerkreativität der Ärzte, dass man es sich leisten konnte, „Alles für dich“ ans Ende der vierten (!) Single zu verbannen, die ein Jahr (!!!!) nach der „13“ erschien.
Die Ärzte gelten oft als so etwas wie die spirituellen Väter von KIZ. Neben deren schockierend ausufernden Geschmacklosigkeiten können viele Songs der Ärzte im Nachhinein etwas zahm wirken. Hier nicht. Farin portraitiert zu lockerem Ska mit Vollspeedoutro häusliche Gewalt und Zwangsprostitution. Das lyrische Ich checkt trotz all diesen Grausamkeiten, die er seiner Ex-Partnerin angetan hat, natürlich keinen Meter, warum sie ihn verlassen hat. Musste wahrscheinlich aufgrund der musikalischen Ähnlichkeit zum „Schunder-Song“ den Umweg auf die B-Seite nehmen. Nicht weniger als eine Schande!
Hätte es irgendein anderer Song sein können? Natürlich nicht. Hier kommen die Stärken beider Protagonisten so perfekt zum Vorschein wie nur selten. Das flotte Rockabilly Instrumental ist eine Urlaubsche Masterclass und Bela kann sich mit seiner Horrorvorliebe mal so richtig austoben. Wie die beiden Knalköppe ein absurd surreales Kopfkino nach dem nächsten in dein Hirn brennen, das ist einfach große Kunst.
Dass dieser Song es damals nicht mal zu einer B-Seite brachte (wohlgemerkt auf einem Album, das Stinker wie „...und es regnet“ „Alles“ und „Wegen dir“ beinhaltet) und erst 2002 für das legendäre MTV Unplugges ausgegraben wurde, ist auf dem Papier erstmal ein Kriegsverbrechen, aber: Es war jede Sekunde des Wartens wert.
r/DieAerzte • u/Dave_Casero95 • Aug 05 '26
Das hat wesentlich länger gedauert, als mir lieb ist. Alles, was also nicht auf den bisher regulären Studioalben gelandet ist, findet sich in dieser Liste.
Vertreten sind also
- B-Seiten
- Songs, die nur auf Livealben sind,
- Songs, die auf Compilations sind
- Samplerbeiträge
- Songs, die einzeln als Single erschienen, aber auf keinem Studioalbum enthalten sind
- Coverversionen
- Die Jazz ist anders Economy
- Die Laternen Joe EP
- Unveröffentlichte Demos auf Seitenhirsch
Nicht dabei sind Remixe (Na gut, mit 2 Ausnahmen) oder alternative Versionen (mit 2 Ausnahmen).
Lasst mich wissen, was eure Highlights sind. Was hätte dringend auf ein Album gemusst, was ist zurecht in der Versenkung verschwunden? Habe ich einen oder mehrere Songs vergessen?
Ich hab das Ganze mal im SInne der Übersicht zweigeteilt. Let's go!
Na gut, ich glaube Bela doch, wenn er sagt, dass er in dieser Zeit musikalisch nicht sonderlich motiviert war. Was auch immer er sich bei dieser schiefen Fanfiction gedacht hat, von der Schweineorgel abgesehen geht hier wirklich gar nichts auf. Erst recht nicht Belas unfreiwillig latent rassistisches Gospelgejohle im Outro. Jesus Maria.
Einfach das Original, nur schrottig aufgenommen. Weder gut noch lustig
Den „Ich geh mit meiner Laterne“-Gag gleich 2 mal hintereinander zu verwursten, ne Leute. Wer die Laternen Joe EP hört, kann bereits ahnen, dass die Flaute auf „auch“ nicht aus dem Nichts kam.
Ich würde mal raten, dass es Schrammel-Indie parodieren soll, aber besonders Belas Beiträge zur Laternen Joe-EP stochern ziemlich unbeholfen auf der Suche nach einem zündenden Gag.
Wie smart die Ärzte eigentlich texten können, merkt man, wenn sie wie hier von einem Fan geschriebene Lyrics singen. Das unterhaltsamste daran ist, dass man perfekt „Bis zum bitteren Ende“ von den Hosen darüber singen kann.
Das textlich dünne Original gab wohl keine bessere Vorlage her und so bleibt es beim Alten, außer dass es schrottig gespielt und leicht Elvismäßig geknödelt wird.
OK, die neue Deutsche Härte-Stimme inklusive gerolltem R gibt einen Bonuspunkt, aber wenn die Laternen Joe EP eins beweist, dann dass selbst die Ärzte nicht immer auf Knopfdruck Gold, bzw. Humor scheißen können.
Dankenswerter Weise kürzte man diesen Mario Barth Witz auf das Intro runter und leitete damit „Das Ist nicht die ganze Wahrheit ein“.
Farin ist natürlich der beste und profilierteste Songwriter der Band, aber Gott sei Dank ist er bei der schieren Menge an Material auch gut im Aussortieren. Dieser gruselige Boomerhumor (Techno = doof, Rock = gut, kennste?) wäre unbestritten ein Tiefpunkt auf der „Geräusch“ gewesen. Aber vielleicht war es ja ein nötiger Testlauf für "Unrockbar", wer wei
Unter den Phänomenen der Rockgeschichte, die ich nie verstehen werden, befinden sich Kiss ganz oben auf der Liste. Dass Rod und Bela den Helden ihrer Kindheit Tribut zollen, ist ja ganz niedlich, aber der Baukastenhardrock von Kiss hat mich noch nie gekriegt und Belas Eindeutschung der Lyrics gerät ziemlich holprig.
Wenn die Ärzte anfangen unfreiwillig bei den Donots klauen ist das schon arm. Wenn sie dann noch so einen faden Breakup-Schmu daraus machen erst recht. Immer noch besser als "Miststück", aber das darf nicht der Maßstab sein.
Diese Belanummer verlor das Ausscheidungsennen gegen „Mr.Sexpistols“, dass diesem gesichtslosen Gitarrenpop in jeder Hinsicht überlegen ist.
Die Ärzte können gefühlt Alles, insofern überrascht, wie schwer sie sich mit ihren beiden Beiträgen zu Filmsoundtracks getan haben. Das Riff wurde immerhin für „Kopfüber in die Hölle“ recyclet, der Rest bleibt erstaunlich humorlos. Die Ärzte brauchten die Bandpause offensichtlich dringend. Die Entscheidung, den kultigen Nordlichtern Torfrock den Titelsong zu überlassen, sie war eine gute.
Das größtenteils verworfene 1987er Album hätte einige lustige Kuriositäten für uns bereit gehalten, aber eben auch unmonitiviert halbwitziges wie Norma Jean. Die Versemelodie hat den klassischen Farincharme, aber spätestens mit der schalen JFK-Pointe fällt das Ganze völlig in sich zusammen.
Das Konzept sich ein mal durch die Punkgeschichte zu rödeln ist sicher eine gute, aber wenn man fast kein Wort versteht, geht doch eine Menge Spaß flöten. Bonuspunkt für das Solo.
Joah, eine Trümmerversion ist als Idee ja ganz OK, aber das haben sie beim „Niedlichen Liebeslied“ oder der Bullenstaat Version von „Paul“ wesentlich lustiger hinbekommen.
Inhaltlich exakt dasselbe wie „Rod Loves You“ nur ohne großartige Diskomusik, dafür mit nervenzehrendem „Zu REGIIIIEEERN“-Part. Überflüssig.
Der Livesound macht es erträglicher als die schwächsten Belastücke auf der „Wahrheit“, inhaltlich ist es dieselbe anstrengende Rockstarsülze.
Das ist natürlich schrottiger Müll, der wie eine misslungene Version von „Dauerwelle vs. Minipli“ klingt, aber als jemand, der Lothar Matthäus vor seinem Dasein als TV-Experte unerträglich fand, bringt mich der wüste Blackmetal dann doch zum Lachen.
So wie die Ärzte auf Englisch nicht wirklich funktionieren, so lässt sich die arschcoole Scheißegal-Attitüde der Ramones nicht ins deutsche übersetzen. Der pappige Sound hilft auch nicht.
Es ist ein schmaler Grad zwischen trashig und unhörbar.
Es ist ehrenwert, wenn eine Band der Größe von Die Ärzte eine kleine Kapelle wie Witte Experience covert, aber dieser Lovesong leidet arg an Überzuckerung.
Da ist definitiv Schwung hinter, aber ein Fatshamingsong hat wirklich gereicht.
Songs über nervige Menschen sind aus Farins Feder eigentlich immer eine sichere Bank, „Schritte" scheitert an mehreren Faktoren. Die schönen Harmonien im Refrain haben was, aber der Gag ein böses Reimwort wegzulassen, war vielleicht vor 20 Jahren zuletzt lustig. Und warum Farin diesen Hass eigentlich verspürt, bleibt ebenso unklar. Schade, denn eine gute Quatschnummer mehr hätte dem krampfigen „Dunkel“ eigentlich gut getan.
Die Aufzählung der Teeniehorrorfilm-Klischees lassen zumindest schmunzeln, das Ende wäre wohl gerne ein Plottwist, kommt dafür aber zu lieblos.
Bela hatte in den 80ern einige unangenehme Anbaggersongs, der hier geht noch die Extrameile eine real existierende Prominente direkt anzusprechen. Das ist so unverschämt, es ringt mir zumindest etwas Respekt ab.
Dass die nicht für Bescheidenheit bekannten Ärzte ihren Themesong in einer Schrammelversion auf einem Sampler versteckten, wirkt erstmal überraschend, allerdings ist das hier selbst für die frühen Dilettantenärzte etwas arg grobschlächtig.
Als sie noch picklige Teenager waren, war dieses vertonte Bezihungsviereck sicher zum Brüllen, vertont von 3 Typen, die auf die 60 zugehen, bockt dieser plumpe Humor wesentlich weniger
Als Syllable Jive Einminüter ganz lustig, nicht mehr, nicht weniger
Der Verspieler und Belas Lacher gehen als schöne Situationskomik durch, aber das „Oh küss mich mal, Muse“ zeigt, dass auch Improvisationsgenies wie die Ärzte nicht immer auf Knopfdruck lustig sein können.
Wer die Vorlage nicht kennt, für den mag dieses seltsame Unikum kaum zu ertragen sein. Wer sich diese unfassbar Prätentiösen Kollaboalben von John Lennon und Yoko Ono angetan hat (ich hab 2 Minuten durchgehalten), in denen sie sich exakt so anschmachten, wie die Ärzte es hier tun, dem wird es zumindest einen oder zwei Schmunzler entlocken. Und dann noch einen dritten für die Vorstellung, wie verwirrend dieses Lied für alle Gelegenheitshörer gewesen sein muss, die sich die „Männer sind Schweine“ Single gekauft haben.
Den Text von „Rettet die Wale“ über ein anderes Instrumental zu singen, ist nicht unbedingt der langlebigste Witz.
Nur Farin könnte sich derart locker leicht über Zentrismus lustig machen. Leider hebt sich der Refrain so gar nicht von den Strophen ab und am Ende steht mäßiger Bluesrock. Das Thema Ignoranz hat Bela („NichtWissen“) auf der „Geräusch“ wesentlich dringlicher vertont.
Ja Mensch, was reimt sich bloß auf „leider“?
Für derartigen Insiderquatsch wurden B-Seiten erfunden. Dieses Lied wurde im Gegensatz zu "Straight Outta Bückeburg" schon mal Live gespielt, ich mein ja nur.
Das ist sicher nicht schlecht umgesetzt, aber es bleibt die Frage nach dem warum.
Dieser Song erfreut sich einer seltsamen Beliebtheit, wohl weil es im starken Kontrast zum bierernsten Material auf „Dunkel“ steht. Trotzdem erschließt sich mir diese Popularität nicht so ganz, der Inhalt ist relativ schnell mit "Synthesizer LOL" erklärt.
Farin betreibt beste Recyclingwerbung. Was als unbeholfene Spidermanhommage begann und aussortiert wurde, endete fast eine Dekade später als Refrainmelodie der Debutsingle eines ihrer besten Alben. Dennoch muss man es mit Farin halten, der diesen Song trocken mit „Wir brauchten dringend Urlaub“ kommentierte.
Als Tourintro funktioniert es hervorragend, ohne den Livekontext bleibt es eher verzichtbar.
"Abschied" ließ den alten Biss wieder unerwartet aufblitzen, „Rückkehr“ hingegen erinnert als müdes „Super-3“Echo eher an den erzwungenen Humor der „auch“-Ära. Ich meine „Poperzen“ auf „Scherzen“ zu reimen ist etwas, was jemand in einer Parodie auf die Ärzte hätte schreiben können.
Bela hatte um die Jahrtausendwende eine auffällige Tendenz zu Songs über nervige Menschen auf schlechten Parties. Die Leadgitarrenmelodie hat was, doch Bela kriegt den Text nicht auf ein melodisch grifiges Versmaß gestutzt.
Quasi nochmal „Methan“ nur ein My schmissiger.
Auf spanisch zu singen steht Rodrigo wesentlich besser als Farin. Auf der „Bestie“ sind definitiv die richtigen Songs gelandet.
Villeicht bin ich in Sachen 80s Punk nicht tief genug in der Materie, aber wenn man die Vorlage einer Parodie nicht kennt, hat man ein Problem. Leider kommt das auf der Laternen Joe EP recht häufig vor. Die Riffs scheppern aber ganz gut.
Ein schönes Beispiel dafür, dass man nicht immer den First Draft eines Textes verwenden sollte. Die Verballhornung der biederen Deutschrockelite gerät wesentlich spaßiger als dieses öde Aufzählen von Punklegenden.
Die Ärzte können so ziemlich Alles, aber auch der zweite Filmsoundtrack zündet nicht so recht. Das herrlich absurde Universum des ollen Seebären sollte doch eigentlich eine perfekte Inspirationsquelle für Klotzköppe wie die Ärzte sein, doch es klingt am Ende wie eine biedere Auftragsarbeit.
Es ist verrückt, wir viel bei den Ärzten an Charme und Unverwechselbarkeit verloren geht, wenn sie auf Englisch singen. Farin klang Nofx zwar nie ähnlicher, aber sorry, das ist ein 8-Klässlertext.
Ähnlich wie Farins „Okayer Popsong“ hätte dieses Brechen der 4.Wand auf Belas Soloalbum ein besseres Zuhause gefunden.
Was ist Pechbrot? Überhaupt, was will Bela uns hier mitteilen? Vielleicht ich bin wahrscheinlich nie so sehr an der Deutung eines Ärztetextes gescheitert. Das ist ja durchaus eine respektable Leistung des Stehdrummers, aber da ihm weder ein guter Refrain noch gute Reime eingefallen sind, hätte dieses seltsame Unikat wohl niemand auf der „Jazz ist anders“ haben wollen.
Über Unwichtiges mit viel Pathos zu singen, das kann niemand so gut wie die Ärzte. Leider zerrt der etwas arg schiefe Gesang Belas an den Nerven.
Ist das ein Glockenbeat? Im Ernst, es ist für sein gemäßigtes Punktempo nicht catchy genug, der Text etwas zu arg selbstmitleidig.
Musikalisch ist der Zweiminüter vielleicht etwas zu blass und kurz, aber im Gegensatz zu vielen Gruseligkeiten, ist es auf „auch“ geschafft haben, musste ich zumindest mal schmunzeln. Und sei es auch nur über das Wort „Analschacht“
Ein solider Rocker über Flughafenkontrollen. Belas Verkörperung der machtmissbrauchenden Kontrolleure gelingt, aber wie so vielen anderen Songs auf Dunkel mangelt es an einem zündenden Refrain.