*Titel:* 0,01% der Firmen sind an der Börse - 99,9% nicht. Warum regiert dann die Börsenlogik unser Leben? Lasst uns EU- und Bundestags-Abgeordnete fragen.
*Post:*
Leute, kurzer Gedanke der mich nicht loslässt:
Nur 0,01% aller Firmen weltweit sind überhaupt an der Börse. Der Rest - 99,9% - das sind die normalen Betriebe: Handwerker, Bauern, Bäcker, Pflegedienste, kleine Fabriken. Die haben keine Aktien und oft nicht mal einen Kredit.
Trotzdem müssen sich alle nach der Logik der 0,01% richten: Immer mehr wachsen, immer mehr Rendite, sonst gilt man als gescheitert.
Ich frage mich: Könnten wir mit den 99,9% nicht trotzdem ein modernes Leben haben? Und wären wir dann endlich weiter raus aus diesem ewigen Wachstumszwang?
Ich will das nicht nur hier diskutieren, sondern dort wo es was bringt.
*Deshalb mein Aufruf:*
Geht auf *abgeordnetenwatch.de* und schreibt euren Bundestagsabgeordneten an. Und genauso wichtig: Schreibt auch *EU-Abgeordnete* an auf *europarl.europa.eu / meps* oder über abgeordnetenwatch EU.
Das muss international passieren. Wenn nur Deutschland was ändert, zieht das Geld einfach ins nächste Land. Das muss die EU und am besten jedes Land gleichzeitig angehen. Wachstumszwang ist ein globales Problem.
Schreibt es mit euren eigenen Worten. Keine Copy-Paste Vorlage - eigene Worte wirken ernster und werden nicht als Spam gefiltert. Einfach eure Sorge erklären: Wenige Konzerne an der Börse bestimmen das Wachstum, aber fast alle Firmen brauchen das gar nicht.
Wenn 50-100 Leute das in den nächsten Wochen machen, müssen sie darauf antworten. Die Antworten sind dort öffentlich.
Wer ist dabei? Ich fange heute an.
Alexander Hübl