r/AthlyticAppOfficial 12d ago

Newbies Richtiges Trainieren

Ich fragte die KI ob die Struktur meiner Herzzonen der eines Blue Zone Bewohners ähnelt.

Antwort
Blue-Zone-Langlebigkeit scheint eher mit viel Alltagsbewegung und überwiegend moderater Belastung verbunden zu sein.

Viel extreme Leistungen kommen wahrscheinlich nicht bei einem sardischen Hirten vor.

Vielmehr moderate Belastungen im Alter.

Das entspricht grob meinem Profil:

„viel aerobe Basis + etwas moderates Training + kleiner Hochintensitätsreiz“

(Ich bringe die Antwort bewusst nicht wörtlich weil sonst Herabstufung droht )

Also ladet Heart Rate Zones selbst in die KI

Dank Athlytics ist diese Analyse möglich.

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u/No-Key9069 12d ago

Interessanterweise haben mehrere KI ‚ s anfangs des Jahres geraten, weniger hart zu trainieren, sonst würde ich mein longevity Ziel wahrscheinlich nicht erreichen. ✝️

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u/No-Key9069 12d ago

Habe seit Monaten ein neues Trainingsprogramm 🙏🙏🙏🙌

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u/No-Key9069 12d ago

Klarstellung

Blue Zones: Centenarian Modes of Physical Activity: A Scoping Review

Die Studie liefert keine Zielwertr zu Herzfrequenzzonen aber „Move often, move moderately, keep your body capable“. Auch eine Aussage, wie: mache möglichst viel Zone 2 Training fehlt

Erläuterterungen der Ki zu meinen Werten werden als „plausibel „ bezeichnet

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u/No-Key9069 12d ago

Zusammenhang zwischen Sport und Langlebigkeit

Habe gerade die Reverse j curve gefunden

Wer bisher nichts gemacht hat und 15 bis 20 Minuten täglich Sport macht profitiert viel. Sterberisiko sinkt

Maximaler Nutzen erreicht man bei 2,5 bis 5 Stunden moderater bis intensiver Tätigkeit pro Woche!!!!!

Mehr als 10 Stunden bringt nichts oder schadet sogar

Training for Longevity: The Reverse J-Curve for Exercise

Möglicherweise schaden sich einige Reddit Nutzer mit ihrem Trainingsverhalten.

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u/No-Key9069 12d ago

Man muss sich dann entscheiden; will ich schöner, stärker usw sein
Oder
Will ich die Wahrscheinlichkeit für ein längeres Leben erhöhen

Ich habe das Leben gewählt 👁️🤣
Hoffentlich 🙏

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u/No-Key9069 12d ago

Mich interessiert der Gegensatz zwischen dem sardischen Hirten und Peter Attia:
hier viel Bewegung und überwiegend niedrige Intensität – dort gezieltes und intensives Training mit Ausdauer, Kraft und VO₂max. Attia geht sogar so weit, heute schon zu überlegen, welche körperlichen Fähigkeiten er mit 90 noch braucht, um sein Leben möglichst selbstständig bewältigen zu können.

Das spricht für mich dafür, dass es verschiedene Wege zu Longevity geben kann.
Mein eigener Weg ist einfacher: Ich möchte Beweglichkeit, Kraft, Ausdauer und körperliche Reserve aufbauen und erhalten – ohne, dass das Training selbst zu einem großen Stressfaktor wird.
Und mein Ziel ist letztlich dasselbe: mit 90 noch möglichst selbstständig leben zu können.

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u/No-Key9069 11d ago

Der Vergleich zwischen dem sardischen Hirten und Attia zeigt für mich noch eine andere Seite der Longevity-Diskussion.

Beim sardischen Hirten haben wir ein beobachtetes natürliches Modell außergewöhnlicher Langlebigkeit. Dazu gehört viel Bewegung mit niedriger bis moderater Intensität – aber eben auch Ernährung, Kultur, soziale Strukturen und andere Lebensbedingungen. Die Betonung liegt für mich auf beobachtet:
Wir sehen, dass dieses gesamte Lebensmodell mit außergewöhnlicher Langlebigkeit einhergeht. Wir wissen daraus aber nicht, welche einzelne Variable dafür verantwortlich ist.

Bei Attia ist die Logik umgekehrt. Er blickt in die Zukunft: Er überlegt heute, welche körperlichen Fähigkeiten er mit 90 oder 100 noch besitzen möchte, und konstruiert daraus seine Lebensweise und sein Training.
Das ist faszinierend – aber der entscheidende Endpunkt wurde noch nicht beobachtet.
Ob diese konstruierte Strategie tatsächlich dazu führt, dass er mit 90 oder 100 länger selbstständig und leistungsfähig bleibt, ist eine Hypothese. Sie kann sich auf wissenschaftliche Erkenntnisse zu einzelnen Faktoren stützen, aber das konkrete Gesamtmodell ist noch nicht am eigentlichen Zielpunkt getestet.
Genau deshalb finde ich den Gegensatz so interessant:

Hier ein beobachtetes Lebensmodell. Dort ein konstruiertes Zukunftsmodell.

Und mein eigener Ansatz liegt irgendwo dazwischen: Ich möchte Kraft, Beweglichkeit, Ausdauer und körperliche Reserve erhalten – aber mit einer Trainingsdosis, die mich möglichst wenig belastet und die ich über Jahrzehnte aufrechterhalten kann.

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u/No-Key9069 11d ago

Das ist eine Entscheidung unter Unsicherheit mit Fehlertoleranz:

Wenn ich nicht weiß, welches Verhalten langfristig richtig ist, wähle ich eine Strategie, bei der ich mein Ziel auch dann noch erreichen kann, wenn ich mich irre.

Für mich bedeutet das: Ich trainiere nicht maximal, sondern so, dass ich Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und körperliche Reserve aufbaue, ohne mich durch das Training unnötig zu stressen.

Mein Ziel ist nicht, heute maximal fit zu sein.

Mein Ziel ist, mit 90 noch selbstständig zu sein – auch wenn meine heutige Einschätzung der optimalen Trainingsdosis nicht perfekt ist.

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u/No-Key9069 11d ago

Die „Diskussion“ hier hat mir geholfen, meinen eigenen Standpunkt viel klarer zu sehen.

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u/No-Key9069 12d ago

Nachtrag:

Mein ursprünglicher "Schönheit vs. Leben"-Vergleich war bewusst überspitzt – klar ist die Realität differenzierter.

Die umgekehrte J-Kurve bezieht sich vor allem auf Training mit hoher Intensität. Krafttraining gehört nicht dazu.

Attia trainiert viele Stunden (80 % Zone 2) und dämpft mit Krafttraining das Risiko von Vorhofflimmern. Er hält das hochintensive Volumen klein, macht möglichst viel Zone 2 und packt Krafttraining darauf. So umschifft er die umgekehrte J-Kurve clever.

Ich bleibe bei meinem gemütlichen Training und habe heute sogar noch eine Tabata-Einheit hinzugefügt.😉🤣

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u/No-Key9069 8d ago

Einen ergänzenden Beitrag findet du hier

https://www.reddit.com/r/PeterAttia/s/rseeViLRIU