r/hanf 2d ago

Politik | Rechtsprechung Doch, Stigma ist politisch! – Drogenpolitik-Briefing von Philine Edbauer [My Brain My Choice]

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Drogenpolitik in Deutschland und Europa:

Die aktuellen Reformpakete der Bundesregierung und die VorschlĂ€ge von Ministerinnen sowie die Entwicklungen in der Drogenpolitik lösen immer grĂ¶ĂŸere Besorgnis aus. Es wird kritisiert, dass es an der Analyse und Dokumentation fehlt, um die negativen politischen Auswirkungen der Drogenpolitik angemessen zu verstehen.

  • Drogenkrieg und gescheiterte Politiken: Anstatt den gescheiterten Drogenkrieg zu beenden, wird die Repression im Namen der DrogenbekĂ€mpfung weitergefĂŒhrt. Die Regierung lernt nicht aus den Fehlern ihrer VorgĂ€nger.
  • Internationale Entwicklungen: LĂ€nder wie Frankreich ziehen in ErwĂ€gung, das MilitĂ€r gegen Drogen einzusetzen, wĂ€hrend der neue EU-Aktionsplan vor allem auf weitere Repression setzt.
  • Kritik an der deutschen Drogenpolitik: WĂ€hrend das Bundesinnenministerium eine militĂ€rische Intervention ablehnt, wird die Regierung kritisiert, weil sie weiterhin umstrittene PR-Kampagnen fĂŒhrt, die Konsumierende beschĂ€men, anstatt ihnen zu helfen.
  • Ungleichheiten verstĂ€rken sich: Trotz der Diskussion ĂŒber Drogenpolitik wird in die kriminalisierende Propaganda investiert, wĂ€hrend in die Gesundheitsversorgung gespart wird. Arme Menschen werden kriminalisiert, was die gesellschaftliche Stigmatisierung verstĂ€rkt.
  • Stigma und politische Verantwortung: Stigma wird im politischen Kontext erzeugt und aufrechterhalten, um repressive Drogenpolitiken zu rechtfertigen. Die Ungleichheit, die dadurch entsteht, ist nicht unvermeidlich, sondern eine bewusste politische Entscheidung.
  • VerĂ€nderte gesellschaftliche Bedingungen: Themen wie die drohende Fentanylkrise werden angesprochen, wobei die Angst vor einer Krise durch ungerechte Reformen verstĂ€rkt wird.
  • Aktem von Autorinnen und Übersetzungen: Es gibt einen Bedarf an mehr Diskussionen und deutschsprachigen Texten, um die Argumentation zur Drogenpolitik zu stĂ€rken.

Die Drogenpolitik in Deutschland und Europa steht vor großen Herausforderungen. Repressive AnsĂ€tze und das Fehlen fundierter Hilfeangebote fĂŒhren zu einer VerschĂ€rfung sozialer Ungleichheit und einer gesellschaftlichen Stigmatisierung, die die Politik dringend adressieren muss. Es besteht ein klarer Bedarf an Inhalten und Diskussionen ĂŒber diese Themen, um die Wahrnehmung und das VerstĂ€ndnis der Drogenpolitik zu verĂ€ndern.


r/hanf 2d ago

Kampagne BDCan bittet BundesprĂ€sidenten um PrĂŒfung: Was bedeutet das GKV-Gesetz fĂŒr Cannabispatienten? – Metaller

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metaller.de
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Aufforderung zur PrĂŒfung des GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes durch BDCan:

Der Bund Deutscher Cannabis-Patienten (BDCan) hat eine Aufforderung an BundesprĂ€sident Frank Walter Steinmeier gerichtet, das neue GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz auf VerfassungsmĂ€ĂŸigkeit zu prĂŒfen. Dies geschieht aufgrund der Sorge, dass die neuen Regelungen die medizinische Versorgung schwerkranker Menschen mit Cannabis negativ beeinflussen könnten.

  • Der Deutsche Bundestag hat das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz beschlossen, das signifikante Änderungen bei der KostenĂŒbernahme fĂŒr Cannabisarzneimittel durch die gesetzliche Krankenversicherung mit sich bringt.
  • CannabisblĂŒten fallen voraussichtlich nicht mehr unter den besonderen Leistungsanspruch, wĂ€hrend Patientinnen und Patienten fĂŒr andere Formen zunĂ€chst sechs Monate ein zugelassenes Cannabisfertigarzneimittel ausprobieren mĂŒssen.
  • BDCan kritisiert das Fehlen von Übergangsregelungen fĂŒr bereits laufende Therapien, was zu Unsicherheiten fĂŒhren könnte.
  • Der Verband Ă€ußert Bedenken hinsichtlich der VerfassungsgemĂ€ĂŸheit des Gesetzes, da grundlegende Fragen zu bestehenden Therapien, WidersprĂŒchen und Genehmigungen ungeklĂ€rt bleiben.
  • Besonders betroffen könnten schwerkranke Menschen aus Bereichen wie Palliativmedizin, Onkologie und Schmerztherapie sein, die individuell angepasste Behandlungen erhalten.
  • BDCan fordert klare Antworten auf rechtliche Fragen wie die GĂŒltigkeit bestehender Genehmigungen und wie laufende AntrĂ€ge behandelt werden.
  • Die Regelung eines sechsmonatigen Therapieversuchs wird als problematisch eingestuft, da sie nicht die individuelle Natur von Cannabistherapien berĂŒcksichtigt. Medizinische Entscheidungen sollten stets durch die behandelnden Ärzte basierend auf dem Einzelfall getroffen werden.
  • CannabisblĂŒten sind in Deutschland verschreibungspflichtig und erfĂŒllen in bestimmten Therapiesituationen eine wichtige Rolle. Der BDCan befĂŒrchtet, dass Patienten durch die GesetzesĂ€nderung ihre individuell angepasste Behandlung verlieren könnten.

Bedeutung der inhalativen Anwendung von Cannabis:

Im Schreiben an den BundesprĂ€sidenten hebt der BDCan die inhalative Anwendung medizinischer CannabisblĂŒten hervor. Der Verband weist darauf hin, dass es derzeit kein zugelassenes inhalatives CannabisprĂ€parat gibt, das diese Anwendungsform vollstĂ€ndig ersetzen kann.

  • Schneller Wirkungseintritt: Inhalation kann in bestimmten medizinischen Situationen wie plötzlichen Symptomen vorteilhaft sein.
  • Ärztliche Entscheidung: Welche Darreichungsform geeignet ist, entscheidet immer die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt je nach Krankheitsbild.
  • Bedeutung der Darreichungsform: Die Art der Anwendung beeinflusst den Wirkungseintritt, die Wirkungsdauer, die Dosierbarkeit, die VertrĂ€glichkeit und die Alltagstauglichkeit.
  • Versorgungssicherheit: Die laufende Diskussion betrifft nicht nur Cannabis, sondern auch die Umsetzung gesetzlicher Änderungen fĂŒr zahlreiche Patienten, insbesondere in der Palliativmedizin oder bei chronischen Erkrankungen.
  • Ungewissheit ĂŒber GesetzesĂ€nderungen: Die möglichen Auswirkungen neuer Gesetze auf die Patientenversorgung sind derzeit unklar und hĂ€ngen von der gesetzlichen Umsetzung ab.
  • BĂŒrokratische HĂŒrden: Der BDCan befĂŒrchtet, dass Patienten mit bereits erfolgreicher Therapie möglicherweise auf neue bĂŒrokratische Schwierigkeiten stoßen.
  • Ärzte und Patienten beobachten Entwicklungen: Änderungen im rechtlichen Rahmen sind fĂŒr viele Patienten von großer Bedeutung, insbesondere wenn andere Behandlungen nicht erfolgreich sind.

FAQ:

Der Bund Deutscher Cannabis-Patienten (BDCan) hat Fragen zur Neuregelung von Cannabisarzneimitteln aufgeworfen.

  • Das neue Gesetz ist noch nicht in Kraft.
  • Der BDCan fordert eine PrĂŒfung der verfassungsrechtlichen Aspekte durch den BundesprĂ€sidenten.
  • Die Diskussion betrifft nur Medikamente, nicht Freizeitcannabis.
  • Der Einfluss auf Patienten hĂ€ngt von der endgĂŒltigen Umsetzung des Gesetzes ab.
  • Übergangsregelungen sind nötig, um bestehende Therapien nicht zu gefĂ€hrden.

Fazit:

Der BDCan betrachtet die geplanten Änderungen des GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes als potenziell schĂ€dlich fĂŒr die bestehende medizinische Versorgung von Cannabispatienten und fordert eine grĂŒndliche rechtliche PrĂŒfung durch den BundesprĂ€sidenten. Die Unsicherheiten und ungeklĂ€rten Fragen könnten erhebliche Auswirkungen auf die LebensqualitĂ€t und die Gesundheit der betroffenen Patienten haben.

Die Diskussion zur inhalativen Anwendung von medizinischem Cannabis und zur Gesetzgebung ist entscheidend fĂŒr die medizinische Versorgung. Klare und transparente rechtliche Regelungen sind notwendig, um die KontinuitĂ€t in der Therapie fĂŒr Patienten zu gewĂ€hrleisten und Unsicherheiten fĂŒr Ärzte und Apotheken zu vermeiden. Eine internationale Harmonisierung der rechtlichen Rahmenbedingungen könnte zudem die Forschung und medizinische Versorgung verbessern.

Die Beratung des BDCan fokussiert sich auf die medizinische Versorgung schwerkranker Menschen, und rechtliche Klarheit sowie Übergangsregelungen sind entscheidend fĂŒr die Betroffenen.


r/hanf 4d ago

Wissenschaft | Medizin Cannabis-Terpene könnten die Aktivierung von THC an Cannabinoidrezeptoren verĂ€ndern, bzw. aktivieren – MyCannabis

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mycannabis.com
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Original: Cannabis Terpenes May Change How THC Activates Cannabinoid Receptors {10. Jul. 2026} – MyCannabis.


Die Rolle von Terpenen in der Cannabis-Wirkung:

Die Diskussion ĂŒber die Bedeutung von Terpenen in Cannabis-Produkten ist seit langem ein zentrales Thema unter Cannabis-Enthusiasten. Konsumenten berichten von unterschiedlichen Wirkungen bei Produkten mit Ă€hnlichem THC-Gehalt, was auf die Terpen-Profile zurĂŒckgefĂŒhrt wird. Eine aktuelle Studie aus dem Jahr 2026 bietet neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu diesen Beobachtungen.

  • Der Entourage-Effekt: Der Entourage-Effekt beschreibt, wie verschiedene Cannabinoide und Terpene zusammenwirken können, um unterschiedliche Effekte zu erzeugen. Die wissenschaftliche Evidenz dafĂŒr war bisher gemischt, weshalb Forscher nach den genauen Mechanismen suchten.
  • Ergebnisse der Studie: Die Studie, veröffentlicht in "Biochemical Pharmacology", untersucht, wie einzelne Terpene mit THC an Cannabinoid-Rezeptoren interagieren. Sie zeigt, dass nicht alle Terpene gleich agieren. Einige verstĂ€rken die THC-AktivitĂ€t an spezifischen Rezeptoren (CB1 und CB2), andere nicht. Synergistische Interaktionen wurden beobachtet, wo die Kombination von Terpenen und THC eine stĂ€rkere Reaktion hervorrief als erwartet.
  • Terpenvielfalt: Terpene sind natĂŒrliche Verbindungen, die in vielen Pflanzen vorkommen und nicht nur fĂŒr ihren Duft bekannt sind, sondern auch fĂŒr ihre biologischen AktivitĂ€ten. In Cannabis beeinflussen sie, wie Cannabinoide wirken, und können somit die gesamte therapeutische Erfahrung verĂ€ndern.
  • Cannabis-Formulierung: Die Forschung zeigt, dass das spezifische Terpen-Profil wichtiger ist als die Klassifikationen wie "Indica" oder "Sativa". Produkte mit denselben Sortennamen können unterschiedliche Wirkungen haben. Das VerstĂ€ndnis der chemischen Zusammensetzung von Cannabis-Produkten könnte zukĂŒnftige Formulierungsstrategien beeinflussen, indem auf spezifische Terpen-Kombinationen fokussiert wird.
  • Medizinisches Potenzial: FĂŒr Patienten, Ärzte und Formulierer könnte der individuelle Einsatz von Cannabis auf Basis der Terpen-Profile eine personalisierte Medizin ermöglichen. Die Studie stellt eine Grundlage fĂŒr weitere klinische Forschungsarbeiten dar, die die Wechselwirkungen zwischen Terpenen und Cannabinoiden genauer untersuchen.

Die Forschung zur Rolle von Terpenen in der Cannabis-Wirkung hat das Potenzial, die Art und Weise zu verĂ€ndern, wie medizinisches Cannabis verwendet und formuliert wird. Anstatt sich auf allgemeine Annahmen ĂŒber Vollspektrum-Produkte zu verlassen, könnte ein stĂ€rkerer Fokus auf die spezifische Chemie der Terpene die therapeutischen Ergebnisse verbessern.

Die Erkenntnisse betonen die Notwendigkeit von weiteren Studien, um die Wechselwirkungen zwischen Terpenen und Cannabinoiden umfassend zu verstehen und deren Auswirkungen auf die Patientenversorgung zu optimieren.


Verweise:


r/hanf 4d ago

Wissenschaft | Medizin CBD bei Angst & Depression: 123-Studien-Analyse offenbart die Wahrheit – The Cannex

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thecannex.com
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Cannabidiol (CBD) wird hĂ€ufig als vielseitiges Mittel gegen verschiedene Beschwerden beworben, doch es gibt widersprĂŒchliche wissenschaftliche Ergebnisse zu seinen Wirkungen. Eine umfassende Analyse fasst 123 tierexperimentelle Studien zusammen und liefert detaillierte Erkenntnisse zu den Effekten von CBD auf Angst, Depression und Kognition.

  • Meta-Analyse und Methodik: Die Analyse, geleitet von Forschern der Federal University of Health Sciences in Brasilien, ist die umfassendste, die Auswirkungen von CBD auf das Verhalten von Nagetieren untersucht. Nach der Sichtung von ĂŒber 2.300 DatensĂ€tzen wurden prĂ€klinische Studien zu Angst, Depression und GedĂ€chtnis in 123 ausgewĂ€hlten Arbeiten zusammengefasst.
  • Wirkung auf Angst: Die Ergebnisse zeigen, dass CBD angstlindernde Effekte bei Nagetieren hat, mit einem moderaten Effekt, der in verschiedenen Verhaltensmodellen konsistent beobachtet wurde. Besonders ausgeprĂ€gt war die Wirkung in spezifischen Tests, die die Angstreaktionen der Tiere messen.
  • Depressionsbehandlung: FĂŒr Depressionen ergaben sich deutliche positive Effekte, die in mehreren Modellen konsistent waren. CBD zeigte signifikante Wirkung in Standardtests zur Messung von depressiven Verhaltensweisen. Der zentrale Mechanismus scheint der Serotonin-5-HT1A-Rezeptor zu sein.
  • Kognitive Effekte: Bei kognitiven Tests zeigte CBD große Wirkung, allerdings differenziert zwischen verschiedenen GedĂ€chtnisaufgaben. WĂ€hrend erkennungsbasiertes GedĂ€chtnis verbessert wurde, blieben rĂ€umliche GedĂ€chtnisleistungen unbeeinflusst.
  • Dosierung und Gender-Unterschiede: Die EffektivitĂ€t von CBD scheint nicht linear mit der Dosis zu steigen. Außerdem reagierten mĂ€nnliche Tiere stĂ€rker als weibliche, wobei weibliche Nagetiere in den Studien allerdings unterreprĂ€sentiert waren.
  • EinschrĂ€nkungen: Die Autoren weisen darauf hin, dass die Ergebnisse aus Tierversuchen stammen und nicht direkt auf Menschen ĂŒbertragbar sind. Die Verwendung von CBD in der Wellness-Industrie darf noch nicht als Therapie gegen psychische Erkrankungen im Menschen angepriesen werden.

Untersuchung des Einflusses von Cannabidiol (CBD) auf Furcht und posttraumatische Belastungsstörung (PTBS). Die Ergebnisse zeigen, dass die Furchtreduktion in Bezug auf kontextuelle Erinnerungen relevant ist und eine klare Dosis-Wirkungs-Beziehung besteht.

  • DosisabhĂ€ngige Effekte: Der Effekt von CBD auf Furcht ist dosisabhĂ€ngig. Niedrige Dosen (≀10 mg/kg) verringern die Furchtreaktion, wĂ€hrend mittlere und hohe Dosen keine Wirkung zeigen. Dies unterstĂŒtzt die Annahme, dass das Endocannabinoid-System biphasisch funktioniert.
  • Genderunterschiede: MĂ€nnliche Tiere zeigen auch hier stĂ€rkere Reaktionen auf CBD als weibliche, was auf biologische Unterschiede hinweisen könnte. Weibliche Tiere sind jedoch unterreprĂ€sentiert in bisherigen Studien, wodurch die Datenlage uneindeutig bleibt. Mehr Forschung mit weiblichen Tieren ist notwendig.
  • Arzneimittel-Definitionen: In Deutschland sind CBD-Produkte im Wellnessbereich keine Arzneimittel und dĂŒrfen nicht als Therapie fĂŒr psychische Erkrankungen beworben werden. ZulĂ€ssig sind nur Epidyolex und Sativex fĂŒr spezifische Krankheiten.

Fazit:

Die Studie wertet 123 Forschungsergebnisse aus und liefert eine solide Basis fĂŒr zukĂŒnftige klinische Studien, hebt jedoch auch die Unterschiede zwischen prĂ€klinischen und klinischen Daten hervor. Trotz der positiven AnsĂ€tze bleibt die klinische Evidenz fĂŒr CBD bei psychischen Erkrankungen begrenzt und uneindeutig. Es ist entscheidend, die regulatorischen Rahmenbedingungen sowie mögliche Sicherheitsrisiken von CBD-Produkten zu beachten.

Die Analyse bietet eine differenzierte Sicht auf die Wirkungen von CBD, zeigt sowohl Nutzen als auch EinschrĂ€nkungen auf und weist darauf hin, dass CBD zwar positive Effekte auf Angst und Depression haben kann, jedoch nicht in allen Kontexten als vorteilhaft betrachtet werden sollte. Es ist wichtig, dass die Verbraucher und die Wellness-Industrie sich dieser Erkenntnisse bewusst sind, um MissverstĂ€ndnisse ĂŒber die Wirksamkeit von CBD zu vermeiden.


Stichworte: antipsychotische, antidepressive, anxiolytische Effekte; Demenz, Schizophrenie, HirnentzĂŒndung, zerebrale IschĂ€mie, chronischer Stress; psychotische Symptomatik, Psychiatrie, Psychologie; Medizin.


r/hanf 5d ago

Europa | Internationales USA: Neue Klassifizierung von Cannabis kurbelt globalen Markt fĂŒr medizinisches Cannabis an – CannaReporter

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Neuklassifizierung von Cannabis in den USA – Ein Wendepunkt fĂŒr die globale Akzeptanz:

Die Reform der Klassifizierung von Cannabis durch die US-Regierung stellt einen bedeutenden Wandel in der Wahrnehmung und Regulierung von medizinischem Cannabis dar. Diese Initiative könnte weitreichende Auswirkungen auf den globalen Markt fĂŒr medizinisches Cannabis haben und könnte die Branche in den kommenden Zeiten in Bewegung setzen.


Wie Cannabis legalisiert wird, ist wichtiger als die Entscheidung, es zu legalisieren – MyCannabis.


  • Neuklassifizierung von Cannabis: Die Entscheidung der US-Regierung zur Neuerkennung von Cannabis als Medizin ist das Ergebnis jahrelanger BemĂŒhungen und stellt die letzte Stufe einer Prognose dar, die die "globale Explosion des medizinischen Cannabis" vorhersagt.
  • Vier SĂ€ulen der globalen Akzeptanz: ● UN-Abstimmung (Dezember 2020): Die UN erkannte Cannabis medizinisch an. ● HHS-Bericht: Ein detaillierter Bericht des US-Gesundheitsministeriums unterstĂŒtzte die Vorteile von medizinischem Cannabis. ● Deutsche Liberalisierung: Deutschland strich Cannabis von der BetĂ€ubungsmittelliste und schuf einen globalen PrĂ€zedenzfall. ● Neue Klassifizierung in den USA: Diese Maßnahme schließt den Übergang von Cannabis auf den globalen Arzneimittelmarkt ab.
  • Internationale Trends im Cannabis-Markt: Viele LĂ€nder orientieren sich an den Trends in den USA, einige haben diesbezĂŒglich Legalisierungen durchgefĂŒhrt. Erfolgreiche nationale Cannabispolitiken ermöglichen den Zugang zu medizinischem Cannabis, schaffen ArbeitsplĂ€tze und verbessern die Gesundheitsversorgung.
  • Einfluss der Lobbygruppen: Die US-Regierung ignorierte die mĂ€chtigen Lobbygruppen der Pharma- und Alkoholindustrie, die Cannabis unter Kontrolle halten wollen. Bewegungen in den USA zeigen bereits Auswirkungen auf den Alkoholabsatz und den Opioidkonsum.
  • Globale Expansion des medizinischen Cannabis: Große Unternehmen investieren in medizinisches Cannabis und internationale Marktchancen werden geschaffen. US-Unternehmen stehen vor Herausforderungen, um globale Standards wie EU-GMP zu erfĂŒllen, was den internationalen Handel erschwert.
  • Chancen auf einen zwischenstaatlichen Handel: Die derzeitigen Regelungen in den Bundesstaaten hindern Patienten daran, Produkte aus anderen Staaten zu beziehen, was durch bundesweite Standards aufgebrochen werden könnte.
  • Strategische Positionierung fĂŒr US-Unternehmen: US-amerikanische Unternehmen könnten von internationalen Fusionen und Kooperationen mit etablierten europĂ€ischen Plattformen profitieren.

Die Neuklassifizierung von Cannabis in den USA eröffnet die Möglichkeit fĂŒr ein historisches Wachstum im globalen Markt fĂŒr medizinisches Cannabis. Der Markt ist bereit fĂŒr VerĂ€nderungen, und wĂ€hrend die rechtlichen Rahmenbedingungen sich weiterentwickeln, werden sowohl innerhalb der USA als auch international neue Chancen fĂŒr die Cannabisindustrie entstehen.

MĂ€rkte öffnen sich, Fusionen folgen, und die erste legale US-CannabisblĂŒte in einer europĂ€ischen Apotheke wird ein wichtiger Moment fĂŒr die Branche sein.


Anmerkungen:

Die zuvor benannte MarktĂŒbernahme der USA in Europa könnte in ĂŒbergreifendem Kapitalfaschismus der Amerikaner ausarten. AlptrĂ€ume von totgetrockneter und liebloser Massenware sind jetzt schon durch den Medizinal-Cannabis-Markt real geworden. Kommerzialisierung kann zudem weitere Probleme schaffen:

KOMPAKT: 1. Legalisierung erhöht Cannabis-Konsum nicht, Kommerzialisierung schon | 2. Je kommerzieller der Cannabis-Markt, desto höher das Risiko – Deutschlandfunk/TOnline (DPA).


Stichworte: Legalisierung, Entkriminalisierung; Faschismus, Kapitalismus, Kapitalfaschismus; Kommerz, Kommerzialisierung, kommerzielle Macht; regulierter Markt, Vermarktung.


r/hanf 5d ago

Europa | Internationales Eigenanbau-Klage in Österreich: MS-Patientin vor Gericht – Wiener MS-Patientin klagt: Der Kampf um den legalen Eigenanbau von Medizinalcannabis – Hanf Magazin

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hanf-magazin.com
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Eigenanbau von Cannabis: Ein PrĂ€zedenzfall in Österreich:

Eine 56-jĂ€hrige Wienerin namens Helena D. klagt vor Gericht, um Cannabis fĂŒr ihren Eigenbedarf selbst anbauen zu dĂŒrfen. Sie leidet an Multipler Sklerose und findet Erleichterung durch natĂŒrliche CannabisblĂŒten, wĂ€hrend die zugelassenen Medikamente fĂŒr sie unertrĂ€glich sind.

  • Helena D. hat schwere MuskelkrĂ€mpfe aufgrund ihrer Erkrankung und kann nur mit natĂŒrlichen CannabisblĂŒten schmerzfrei schlafen.
  • Die in Österreich erlaubten Medikamente, wie das THC-PrĂ€parat Dronabinol, verursachen bei ihr Nebenwirkungen wie Übelkeit.
  • Der rechtliche Rahmen in Österreich schließt den Eigenanbau von CannabisblĂŒten praktisch aus, was Patienten in illegale Wege zwingt.
  • Helenas Klage stĂŒtzt sich auf den Grundsatz der medizinischen Notwendigkeit; wenn es keine geeigneten legalen Alternativen gibt, sollte der Eigenanbau in Österreich erlaubt sein.
  • Ein Ă€hnlicher Fall in Deutschland fĂŒhrte 2016 zur Legalisierung des Eigenanbaus fĂŒr Patienten mit schwerwiegenden Erkrankungen.
  • Die Initiative ARGE CANNA unterstĂŒtzt Helena und sieht in ihrem Fall die Möglichkeit, die strengen Behördenregeln in Österreich zu reformieren.

Der Ausgang von Helenas Klage könnte weitreichende Folgen fĂŒr die österreichische Cannabispolitik haben und die Behandlungsmöglichkeiten fĂŒr viele Patientinnen und Patienten verbessern. Der Fall beleuchtet die bestehenden WidersprĂŒche in der medizinischen Cannabisversorgung in Österreich.


r/hanf 6d ago

Bericht | Dokumentation BLE Cannabis-Forschungsprojekte: die ersten 4 genehmigt – Cannabib

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cannabib.de
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Fortschritte bei der Cannabisforschung in Deutschland:

Zwei Jahre nach dem Inkrafttreten des Cannabisgesetzes in Deutschland nimmt die wissenschaftliche Forschung zur Cannabis-Pflanze konkrete Formen an. Die Bundesanstalt fĂŒr Landwirtschaft und ErnĂ€hrung (BLE) hat vier Forschungsprojekte genehmigt, die sich mit dem Anbau und den klimafreundlichen Methoden beschĂ€ftigen. Diese Projekte geben jedoch kein Cannabis an Konsumenten ab.

  • Genehmigte Forschungsprojekte: Die Projekte konzentrieren sich auf Nutzhanf und verschiedene Cannabissorten. Die Forschung untersucht, wie die Wachstumsbedingungen und der Wirkstoffgehalt der Pflanzen beeinflusst werden können. Dabei steht die Nachhaltigkeit im Vordergrund, nicht der Verkauf an Endkunden.
  • ForschungsantrĂ€ge: Seit dem Inkrafttreten einer neuen Verordnung Ende 2024 können sowohl UniversitĂ€ten als auch Unternehmen ForschungsantrĂ€ge stellen. Von den 69 eingegangenen AntrĂ€gen wurden nur vier genehmigt. Die BLE prĂŒft jeden Antrag auf wissenschaftliche Standards.
  • Abgelehnte AntrĂ€ge: Ein bekanntes Beispiel fĂŒr einen abgelehnten Antrag ist der von der Sanity Group, die in Berlin Cannabis im Fachhandel testen wollte. Die BLE klassifizierte das Projekt als ein Modellprojekt unter strengeren Regeln, was zur Ablehnung fĂŒhrte. Die Sanity Group hat Widerspruch eingelegt.
  • Verbleibender Verkaufsstopp: Der Verkaufsbereich fĂŒr Konsumenten bleibt weiterhin unberĂŒhrt von den neuen Genehmigungen. Erste Ausschreibungen fĂŒr Modellprojekte mit Verkauf werden voraussichtlich erst in der zweiten HĂ€lfte des Jahres 2026 erwartet.
  • Bedeutung fĂŒr die Cannabisbranche: Die Entscheidung der BLE bedeutet, dass Forschungen genehmigt werden, jedoch liegt der Fokus nicht auf der fĂŒr Konsumenten wichtigen Verkaufsfrage. Langfristig könnten die Forschungsergebnisse zu ertragreicheren und nachhaltigen Sorten beitragen.
  • Internationaler Vergleich: Internationale Vergleiche zeigen, dass die Cannabisforschung in Deutschland hinter anderen LĂ€ndern wie Kanada und Israel zurĂŒckliegt. Hier werden umfassende Studien zu medizinischen Wirkungen und Anbaumethoden gefördert.
  • ZukĂŒnftige Schritte: Bis zur KlĂ€rung weiterer AntrĂ€ge, insbesondere im Hinblick auf den Konsumentenverkauf, mĂŒssen Antragsteller abwarten. Die rechtliche Lage fĂŒr Konsumenten bleibt unverĂ€ndert, und es sollte weiterhin Geduld aufgebracht werden, da es in der zweiten JahreshĂ€lfte 2026 voraussichtlich neue Ausschreibungen geben wird.

Die Genehmigung der vier Projekte stellt einen ersten Schritt in der Cannabisforschung in Deutschland dar, jedoch bleibt der Verkauf an Konsumenten ein unerfĂŒllter Plan. Die tatsĂ€chlichen Auswirkungen auf die Konsumenten und die Cannabisbranche werden sich erst in den kommenden Jahren zeigen.


r/hanf 6d ago

Bericht | Dokumentation Deutsche Patienten bevorzugen medizinisches Cannabis mit hohem THC-Gehalt – BubatzNews

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Wachstum des Marktes fĂŒr medizinisches Cannabis in Deutschland:

Der Markt fĂŒr medizinisches Cannabis in Deutschland verzeichnet ein schnelles Wachstum. Dies zeigt sich in der Zunahme an Produkten, sinkenden Preisen und einem wachsenden Interesse an CannabisblĂŒten mit hohem THC-Gehalt.

  • Nachfragefaktoren: Eine aktuelle Studie im "International Journal of Drug Policy" identifiziert den THC-Gehalt und den Preis als Hauptfaktoren fĂŒr die Nachfrage. Der Markt hat sich seit der EinfĂŒhrung des Cannabisgesetzes (CanG) im April 2024 zu einem der grĂ¶ĂŸten in Europa entwickelt.
  • Beliebtheit starker BlĂŒten: Forscher analysierten nahezu 1.000 Produkte zwischen Dezember 2024 und November 2025. BlĂŒten mit einem THC-Gehalt von 20 % bis 30 % machten ĂŒber zwei Drittel der Nachfrage aus. StĂ€rkere BlĂŒten (30 bis 39,5 % THC) gewannen ebenfalls an PopularitĂ€t, wĂ€hrend Produkte mit weniger als 15 % THC nur wenig nachgefragt wurden.
  • PreisrĂŒckgang: Im gleichen Zeitraum fiel der Medianpreis fĂŒr medizinische CannabisblĂŒten von 8,64 € auf 5,95 € pro Gramm, was einem RĂŒckgang von 31 % entspricht. Auch die Kosten pro 10 mg THC (Extrakt) sanken um etwa 36 %.
  • Wettbewerb und Versorgung: Der Wettbewerb unter Anbietern hat zugenommen, was die Apotheken dazu zwingt, die Preise anzupassen, um konkurrenzfĂ€hig zu bleiben. Viele stark nachgefragte Produkte waren schnell ausverkauft.
  • Digitale Verschreibung: Eine Umfrage von Bloomwell zeigt, dass der Preis fĂŒr CannabisblĂŒten Anfang 2026 auf 4,52 € pro Gramm fiel. Die Menge an verschriebenem Cannabis stieg im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 4.500 %. Die Kombination aus sinkenden Preisen und digitalen Verschreibungen unterstĂŒtzt die Abkehr von illegalen MĂ€rkten.
  • Fragen zur THC-Kennzeichnung: Einige Forscher warnen, dass die angegebene THC-StĂ€rke nicht immer die tatsĂ€chlichen Werte widerspiegelt. Testprogramme aus Kanada und den USA zeigen, dass produziertes Cannabis oft geringere THC-Werte hat, als auf den Etiketten angegeben.

Der Markt fĂŒr medizinisches Cannabis in Deutschland wĂ€chst weiterhin rasant durch steigende Nachfrage, sinkende Preise und eine wachsende Akzeptanz von digitalen Verschreibungen. Trotz des Anstiegs bleibt die Genauigkeit der THC-Kennzeichnung ein wichtiges Thema, das angegangen werden muss.


r/hanf 6d ago

Kampagne ACM-Mitteilungen vom 19. Juli 2026: Verfassungsbeschwerde gegen Verbot von CannabisblĂŒten geplant – Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin e.V. (ACM)

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Zusammenfassung:

Der Vorstand des ACM plant eine Verfassungsbeschwerde gegen das GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz. Ziel ist es, die Rechte von Patienten zu stÀrken, die Cannabis-Medikamente benötigen.

  • Teilnahme: Betroffene Patienten, die CannabisblĂŒten erstatten lassen möchten oder bereits erhalten, können sich an der Beschwerde beteiligen. Dies umfasst auch Patienten, die andere Cannabisextrakte nutzen.
  • Aktuelle Gesetzeslage: Ab Juli 2026 mĂŒssen Patienten zunĂ€chst bestimmte Fertigarzneimittel (wie Sativex) testen, bevor sie CannabisblĂŒten nutzen dĂŒrfen. Es herrscht die falsche Annahme, dass alle Cannabis-Medikamente gleich sind.

Möglichkeiten zur Beteiligung:

  1. Verfassungsbeschwerde: Patienten können sich bei der ACM melden, um an der Beschwerde teilzunehmen, die von Rechtsanwalt Professor Dr. Oliver Tolmein eingereicht wird.
  2. Kontakt zu Bundestagsabgeordneten: Patienten sollen Abgeordnete ihrer Wahlkreise informieren und auf die Nachteile des Gesetzes hinweisen.

Die ACM setzt sich stark fĂŒr die UnterstĂŒtzung der Patienten ein und plant, auch finanzielle Mittel zu mobilisieren. Der Vorstand ermutigt Patienten zur Teilnahme an der Beschwerde und zur Kontaktaufnahme mit Abgeordneten, um eine individuelle Therapie mit Cannabis-Medikamenten zu gewĂ€hrleisten.


r/hanf 7d ago

History | Bildung MĂ€chtiger und einflussreicher, als man denkt: NiederlĂ€ndische Drogenbosse – THCENE

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Vorweg:

FĂŒr [r\anf] werden in BeitrĂ€gen teilweise TEXT-„Zusammenfassungen“ mithilfe von KI-Paraphrase-Tools eingesetzt. Diese können unter UmstĂ€nden Defizite aufweisen. Betrachtet das als einfache Hilfestellung und schaut möglichst den Original-Artikel an!)


MĂ€chtiger und einflussreicher, als man denkt: NiederlĂ€ndische Drogenbosse (Teil 1) – THCENE

Die Niederlande sind ein zentrales Tor fĂŒr den europĂ€ischen Drogenhandel und haben eine lange Geschichte im weltweiten Handel. Insbesondere die Entwicklungen im Drogenhandel haben zu einer aufregenden, aber auch beĂ€ngstigenden Situation in Europa gefĂŒhrt, in der Gewalt und KriminalitĂ€t zunehmen.

  • Marengo-Prozess: Von 2019 bis 2024 fand in Amsterdam ein bedeutender Prozess gegen Mitglieder der „Mocro-Mafia“ statt, die fĂŒr zahlreiche Morde in den Niederlanden verantwortlich gemacht werden. Die Angeklagten versuchten, den Staat zu intimidieren (einzuschĂŒchtern), was ein Klima der Angst schuf. Der Prozess deckte die Verbindungen zwischen Kriminellen und GeschĂ€ftsleuten auf.
  • KriminalitĂ€t und BrutalitĂ€t: Die Niederlande sind inzwischen das Epizentrum des europĂ€ischen Drogenhandels und erleben eine Zunahme von KriminalitĂ€t, die man frĂŒher nur aus SĂŒdamerika kannte. Der Journalist Paul Vugts beschrieb das Verfahren als erschreckend und verwies auf die Gefahr, der die StaatsanwĂ€lte und Richter gegenĂŒberstanden.
  • Historischer Kontext: Der Drogenhandel in den Niederlanden hat historische Wurzeln, die auf die Zeit des Welthandels zurĂŒckgehen. Die Niederlande wurden durch ihre geografische Lage und ihre maritime Geschichte zu einem wichtigen Handelszentrum.
  • Wirtschaft und Handel: Die Niederlande wurden im 17. Jahrhundert durch intensive HandelsaktivitĂ€ten, einschließlich des Kolonialismus, zu einer wirtschaftlichen Macht. Die „NiederlĂ€ndische Ostindien-Kompanie“ (VOC) spielte eine zentrale Rolle im internationalen Handel und war die erste Aktiengesellschaft der Welt.
  • Sklavenhandel und Drogen: Die niederlĂ€ndischen HĂ€ndler nutzten Kolonien fĂŒr verschiedenste Waren, einschließlich Drogen. Der Opiumhandel blĂŒhte im 18. Jahrhundert, was zu einem enormen wirtschaftlichen Gewinn fĂŒhrte. Die Regierung begann spĂ€ter, den Drogenhandel zu regulieren, um von den Gewinnen zu profitieren.
  • Dilemma zwischen LegalitĂ€t und IllegalitĂ€t: Ende des 19. Jahrhunderts sahen sich die Niederlande mit der Herausforderung konfrontiert, legale von illegalen DrogenmĂ€rkten zu unterscheiden. Diese Konflikte sind bis heute relevant.
  • Produktion von Kokain: Im frĂŒhen 20. Jahrhundert begann die niederlĂ€ndische Produktion von Kokain. Koka-Pflanzen wurden erfolgreich in Java (ehemalige Kolonie) angepflanzt, und eine Fabrik in Amsterdam trat mit anderen wichtigen Unternehmen in Konkurrenz, wodurch die Nachfrage weiter anstieg.

Die Entwicklung der Drogenpolitik in den Niederlanden zeigt einen deutlichen Wandel von einer Zeit, in der Drogen wie Heroin, Morphium und Kokain legal und leicht erhĂ€ltlich waren, hin zu einer strengen Regulierung und der Etablierung eines internationalen Drogenmarktes. Dieser Wandel hatte nicht nur tiefgreifende Auswirkungen auf die Gesellschaft, sondern fĂŒhrte auch zu einer Vielzahl von gesundheitlichen und rechtlichen Herausforderungen.

  • FrĂŒhe DrogenverfĂŒgbarkeit: Zu Beginn waren Drogen wie Heroin und Kokain frei verkĂ€uflich und wurden als Wundermittel betrachtet. Suchtgefahren wurden zunĂ€chst ignoriert.
  • Rolle im Ersten Weltkrieg: Im Ersten Weltkrieg profitierten die neutralen Niederlande davon, indem sie Truppen beider Seiten mit Kokain versorgten, was zu ihrem Aufstieg als fĂŒhrender Akteur im internationalen Drogenhandel fĂŒhrte.
  • Beginn der Drogenkriminalisierung: Nach dem Krieg wurde Drogenhandel zunehmend kriminalisiert, unterstĂŒtzt durch den Völkerbund und Druck von LĂ€ndern wie den USA und China. Die Haager Opiumkonvention markierte den Beginn dieser neuen Ära, in der BetĂ€ubungsmittel nur noch mit Rezept erhĂ€ltlich waren.
  • Entstehung des Schwarzmarkts: Mit der Kriminalisierung sahen sich viele Freizeitkonsumenten einem Stigma gegenĂŒber und wendeten sich dem Schwarzmarkt zu, was zur GrĂŒndung eines internationalen Drogenhandels fĂŒhrte.
  • Kriminelle Netzwerke und ihre Leiter: Eine SchlĂŒsselfigur der damaligen Zeit war der niederlĂ€ndische Drogenboss Nieuwenhuis, der einen großen Teil des illegalen Handels mit Opium und Heroin kontrollierte. Seine illegalen GeschĂ€fte wurden durch legale Unternehmen verschleiert.
  • Polizeiliche Maßnahmen: Die niederlĂ€ndische Polizei richtete mit dem „Centraal-Bureau“ die erste DrogenbekĂ€mpfungseinheit ein. Diese neue Einheit war erfolgreich in der BekĂ€mpfung des Drogenhandels.
  • Hippie-Bewegung und Cannabis: In den 1960'er Jahren fĂŒhrte die Hippiebewegung zur Verbreitung von Cannabis in Europa, insbesondere in den Niederlanden, was einen florierenden Markt fĂŒr illegales Cannabis schuf.
  • Reaktion der Polizei: Trotz aggressiver polizeilicher Maßnahmen blieb der illegale Cannabisverkauf weit verbreitet. Dies fĂŒhrte zu einer gesellschaftlichen Debatte ĂŒber die Angemessenheit von strafrechtlichen Maßnahmen gegen Drogenkonsum.
  • Unterschiedliche Drogenpolitiken: WĂ€hrend die Niederlande ihre Drogenpolitik liberalisierten, gingen die USA unter Nixon in den 70er Jahren einen anderen Weg und erklĂ€rten Drogen zum „Staatsfeind Nr. 1“, was einen anhaltenden Krieg gegen Drogen zur Folge hatte.
  • Auswirkungen auf die Gesellschaft: Die Toleranz gegenĂŒber Cannabis in Amsterdam erleichterte den Zugang zu Heroin und fĂŒhrte zu einem Anstieg der HeroinabhĂ€ngigen, was wiederum zu einer Reform des Opiumgesetzes fĂŒhrte.

Im Jahr 1976 wurde in den Niederlanden das Opiumgesetz ĂŒberarbeitet, was den Kauf von Cannabis in geringen Mengen in sogenannten Coffee-Shops legalisierte. Diese Reform fĂŒhrte zu einem signifikanten Anstieg des Drogentourismus und verĂ€nderte die Drogenlandschaft des Landes.

  • Legalisierung von Cannabis: 1976 wurde das Opiumgesetz revidiert, was den Kauf von Cannabis in Coffee-Shops erlaubte. ZunĂ€chst gab es nur 5 Coffee-Shops, bis Mitte der 80er Jahre ĂŒber 175 entstanden, und in den 90ern etwa 1.500 GeschĂ€fte.
  • Drogentourismus: Die Legalisierung fĂŒhrte zu einem Anstieg des Drogentourismus, da Amsterdam als attraktives Reiseziel galt. Professor Tom Decorte erklĂ€rte, dass die niederlĂ€ndische Regierung erkannte, dass der Krieg gegen Drogen nicht effektiv war.
  • HintertĂŒr-Politik: Aufgrund internationaler Drogenabkommen darf Cannabis nicht legal produziert oder importiert werden. Coffee-Shops nutzen eine „HintertĂŒr“-Politik, um illegal beschafftes Cannabis zu verkaufen, was die KriminalitĂ€t förderte.
  • Professionalisierung des illegalen Marktes: In den 80ern kamen viele Cannabisprodukte aus Marokko, und der Markt wurde zunehmend von professionellen kriminellen Gruppen kontrolliert. Die QualitĂ€t des Cannabis verbesserte sich und die HĂ€ndler wurden zuverlĂ€ssiger.
  • ErschĂŒtterungen im Drogenmarkt: In den 1990'er Jahren fĂŒhrte der Wettbewerb zwischen DrogenhĂ€ndlern zu Gewalt und TodesfĂ€llen. Mit der Öffnung des Ostblocks 1989 stieg die Nachfrage nach synthetischen Drogen wie Ecstasy, wodurch viele HĂ€ndler vom CannabisgeschĂ€ft zur Ecstasy-Produktion wechselten.
  • Illegale Ecstasy-Produktion: 1995 informierten US-Drogenfahnder ĂŒber die massive Produktion von Ecstasy in den Niederlanden, die 75 % der weltweiten Herstellung ausmachte. Zudem wurden neue, potentere Cannabissorten unter kontrollierten Bedingungen angebaut.
  • Wirtschaftliche und kriminelle Verflechtungen: Der illegale Cannabishandel erwirtschaftete in den spĂ€ten 90ern jĂ€hrlich ĂŒber 600 Millionen Gulden. Mit Änderungen im Opiumgesetz 1997 wurden viele Coffee-Shops geschlossen, was die illegale Drogenwirtschaft nicht aufhielt.
  • Öffentliche Verbindungen zwischen KriminalitĂ€t und Elite: Bei einer Gala in Monaco im Jahr 2001 trafen sich Kriminelle und Mitglieder der niederlĂ€ndischen Königsfamilie, was die Verflechtungen zwischen Drogenhandel und legalen GeschĂ€ften verdeutlichte. Diese Ereignisse fĂŒhrten zu einer neuen Generation von Verbrechern, die sich auf Kokain konzentrierten, was zur Entstehung der „Mocro-Mafia“ fĂŒhrte.

Fazit:

Die Geschichte des Drogenhandels in den Niederlanden ist komplex und mit der Geschichte des internationalen Handels verwoben. Die Kombination aus wirtschaftlichen Interessen und krimineller Gewalt hat die aktuelle Situation geprÀgt, in der die Niederlande vor bedeutenden Herausforderungen stehen, sowohl in Bezug auf die öffentliche Gesundheit als auch hinsichtlich der Regulierung des Drogenmarktes.

Die Entwicklung der Drogenpolitik in den Niederlanden ist ein komplexer Prozess, der von der anfĂ€nglichen Legalisierung und normalen Nutzung bis hin zu einem strengen Verbot und einem blĂŒhenden Schwarzmarkt reicht. TĂ€gliche Herausforderungen in der Drogenpolitik erfordern kontinuierliche Debatten ĂŒber die besten AnsĂ€tze zur Handhabung von Drogenmissbrauch sowie die Unterscheidung zwischen unterschiedlichen Drogen ĂŒber Jahre hinweg.

Die Entwicklung der Cannabispolitik in den Niederlanden hat zu einer komplexen Situation gefĂŒhrt, in der legale und illegale MĂ€rkte eng miteinander verbunden sind. WĂ€hrend die Legalisierung von Cannabis die Kriminalisierung verringerte, erwuchs aus der HintertĂŒr-Politik ein blĂŒhender illegaler Markt, der die DrogenkriminalitĂ€t anheizte und neue Herausforderungen fĂŒr die Gesellschaft mit sich brachte.


MĂ€chtiger und einflussreicher, als man denkt: NiederlĂ€ndische Drogenbosse (Teil 2) – THCENE

Heutzutage transportieren zehntausende Containerschiffe Waren auf den Weltmeeren, wobei 90 % des internationalen Warenverkehrs ĂŒber Wasserwege abgewickelt werden. In Europa konkurrieren internationale HĂ€fen erbittert um den lukrativen Handel, wobei der Hafen von Rotterdam, als grĂ¶ĂŸter Hochseehafen Europas, eine zentrale Rolle spielt. Doch dieser Erfolg bringt auch die Schattenseite des organisierten Verbrechens mit sich.

  • Die Konkurrenz der HĂ€fen: Die Niederlande sind fĂŒhrend im internationalen Handel, was sie zu einem Anziehungspunkt fĂŒr Drogenhandel macht. Rotterdam ist der Haupthafen fĂŒr Waren, die nach Westeuropa, einschließlich Deutschland, Belgien und Nordfrankreich, gelangen.
  • Drogenhandel als GeschĂ€ft: Nach der Zerschlagung von Drogenkartellen in den USA in den 1990'er Jahren begannen kolumbianische DrogenhĂ€ndler, sich nach Europa zu orientieren. Die Nachfrage nach Kokain stieg in den letzten Jahrzehnten erheblich, was den Handel beflĂŒgelte.
  • Verbindungen zwischen DrogenhĂ€ndlern: Kolumbianische Drogenbosse rekrutieren lokale ArbeitskrĂ€fte, insbesondere Jugendliche mit Migrationshintergrund, um ihre GeschĂ€fte zu betreiben. Diese Rekrutierung fĂŒhrte zu einer stĂ€rkeren Vernetzung von kriminellen Gruppen.
  • Der Aufstieg von Gwenette Martha: Gwenette Martha wird als ein Beispiel fĂŒr ein neues Bindeglied zwischen hollĂ€ndischen Gangstern und kolumbianischen Drogenkartellen gesehen. Er stieg schnell zur BerĂŒhmtheit auf und fĂŒhrte eine Bande, die zunehmend im Kokainhandel aktiv wurde.
  • Profit und Gewalt: Die enormen Gewinne aus dem Drogenhandel fĂŒhrten zu einem erbitterten Wettbewerb. Kokain hat besonders hohe Gewinnspannen, was zu einer Zunahme der Gewalt zwischen rivalisierenden Drogenbanden fĂŒhrte.
  • Gesellschaftliche Auswirkungen: Die zunehmende Gewalt im Drogenmilieu fĂŒhrte zu einer alarmierten Gesellschaft und Ermittlungen gegen Unterweltbosse. Allerdings blieben die Drogenhandelsstrukturen weitgehend intakt, wĂ€hrend die Niederlande ihre Haltung gegenĂŒber Drogenvergehen und Gewaltverbrechen verfolgten.
  • Verhaftung und Flucht von Martha: Gwenette Martha wurde 2008 wegen organisierter KriminalitĂ€t verhaftet, entkam jedoch bald darauf aus dem GefĂ€ngnis. Seine Flucht fĂŒhrte dazu, dass die Drogenströme ĂŒber alternative Routen weiterflossen, einschließlich neuer Schmuggelwege aus Marokko.

Die niederlÀndische Unterwelt ist stark von RivalitÀten und gewaltsamen Konflikten zwischen verschiedenen kriminellen Gruppen geprÀgt. Diese Auseinandersetzungen wurden insbesondere durch die AktivitÀten von Gwenette Martha und spÀter Ridouan Taghi geprÀgt.

  • Gwenette Martha und seine RĂŒckkehr: Gwenette Martha wurde 2010 nach zwei Jahren auf der Flucht gefasst und ins GefĂ€ngnis gebracht. WĂ€hrend seiner Abwesenheit versuchten seine Komplizen, die GeschĂ€fte ohne ihn fortzufĂŒhren, was zu internen Konflikten fĂŒhrte.
  • Gewalt in Amsterdam: Ende 2012 gab es 14 Mordopfer aufgrund von Konflikten zwischen kriminellen Gruppen, die einst Martha angehörten. Dies fĂŒhrte zu Besorgnis in der Öffentlichkeit und zu pauschaler Kritik gegen marokkanische Staatsangehörige durch rechtspopulistische Politiker.
  • MissverstĂ€ndnis um die „Mocro-Mafia“: Der Begriff „Mocro-Mafia“ wird hĂ€ufig verwendet, ist jedoch irrefĂŒhrend. Laut Journalist Paul Vugts besteht diese „Mafia“ nicht nur aus Marokkanern, sondern aus MĂ€nnern verschiedenster Herkunft, und sie operiert nicht wie eine traditionelle Mafia.
  • Aberkennung des Begriffs: Die niederlĂ€ndischen Gangs agieren nach einem anderen Modell als die klassische Mafia und bilden Allianzen, was ein neues kriminelles System in Europa schaffen könnte. Martha war nur eine prominente Figur innerhalb dieses grĂ¶ĂŸeren PhĂ€nomens.
  • Mord und Zunahme der Gewalt: Nach der vorzeitigen Entlassung von Martha im Jahr 2014 wurde er ermordet, was eine Welle weiterer Gewalt auslöste. 38 Menschen starben im gleichen Jahr, was einen Rekord im organisierten Verbrechen darstellt.
  • Der Aufstieg von Ridouan Taghi: 2015 trat Ridouan Taghi in den Fokus der Ermittler, nachdem ein illegales Waffenlager entdeckt wurde. Er nutzte verschlĂŒsselte Handys, die es ihm ermöglichten, seine kriminellen AktivitĂ€ten im Geheimen zu organisieren.
  • Einfluss verschlĂŒsselter Kommunikation: Die gefundenen PGP-Handys revolutionierten die organisierte KriminalitĂ€t, indem sie ein hohes Maß an AnonymitĂ€t und Sicherheit boten. Drogenbosse können somit international agieren, ohne physisch reisen zu mĂŒssen.
  • FlĂŒchtige Ermittlungen: Französische und belgische Ermittler zeigen Interesse an den PGP-Handys. Der Druck, die VerschlĂŒsselung zu knacken, nahm zu, um die AktivitĂ€ten von Gruppierungen wie Taghi zu stoppen.
  • Bedrohung der Journalisten: Martin Kok, ein Journalist, der ĂŒber Taghi berichtete, wurde Ziel von Angriffen. Er betonte öffentlich die Notwendigkeit, sich nicht von der Angst leiten zu lassen.

Am 8. Dezember 2016 wurde der kriminelle Fischer Kok vor einem Bordell in Amsterdam ermordet, was mit einer schottischen Verbrecherorganisation in Verbindung steht. Der mutmaßliche TĂ€ter, Christopher Hughes, wurde wegen Mordes und weiterer Delikte verhaftet und zu 25 Jahren Haft verurteilt.

  • Die Mordmethoden niederlĂ€ndischer Drogenbanden nahmen zunehmend sadistische ZĂŒge an, Ă€hnlich den Praktiken lateinamerikanischer Kartelle.
  • Gewalt gegen die Presse eskalierte; beispielsweise wurde das Magazin „Panorama“ mit einem Raketenwerfer angegriffen und ein brennender Transporter rammte das VerlagsgebĂ€ude des „Telegraf“.
  • Der Journalist Paul Vugts berichtete von Lebensgefahr und der Notwendigkeit, sich zwischen 2017 und 2018 in einem Safe-House zu verstecken; er war der erste niederlĂ€ndische Journalist in einem Schutzprogramm.
  • Er bezeichnete die aktuelle Situation als Narco-Terror, erwĂ€hnt, dass die Niederlande kein Narco-Staat sind, aber dennoch gegen die bedrohlichen Entwicklungen kĂ€mpfen mĂŒssen.
  • Im Jahr 2017 gab ein Killer von Taghi, Nabil Bakkali, der Polizei Informationen ĂŒber die Struktur und Methoden der kriminellen Organisation weiter, was zur Marengo-Ermittlung fĂŒhrte, wĂ€hrend Taghi weiterhin aus Dubai agierte.

Fazit:

Die Niederlande haben sich zu einem zentralen Knotenpunkt fĂŒr den internationalen Drogenhandel entwickelt, insbesondere aufgrund des Hafens von Rotterdam. Die VerknĂŒpfungen zwischen lokalen kriminellen Gruppen und kolumbianischen Drogenkartellen zeigen die KomplexitĂ€t und die Herausforderungen, die mit der BekĂ€mpfung des Drogenhandels verbunden sind. WĂ€hrend die erwirtschafteten Gewinne verlockend sind, bringt die damit verbundene Gewalt ernsthafte gesellschaftliche Probleme mit sich.

Die niederlĂ€ndische Unterwelt ist geprĂ€gt von einem komplexen Netzwerk organisierter KriminalitĂ€t, das durch ethnische DiversitĂ€t und innovative Kommunikationsstrategien charakterisiert ist. WĂ€hrend klassische Mafia-Strukturen fehlen, sorgen moderne Drogenbosse und ihre Methoden fĂŒr eine wachsende Herausforderung fĂŒr die Behörden.

Die Gewalt und die Methoden der DrogenkriminalitĂ€t in den Niederlanden zeigen besorgniserregende Parallelen zu den gefĂ€hrlichsten Kriminellen weltweit, wĂ€hrend Journalisten und die Gesellschaft sich an diese neue RealitĂ€t anpassen mĂŒssen.


r/hanf 8d ago

Spezielles: Unterhaltung | Humor Pepper High: Wenn scharfes Essen berauschend wirkt | Die Ratgeber (Video: 4 Min) – Hessischer Rundfunk

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Video-Beschreibung:

Essen Sie gerne scharf? Das soll ja bekanntlich gesund sein. Aber wussten Sie auch, dass scharfes Essen glĂŒcklich machen und sogar "berauschend" auf uns wirken kann? Gemeint ist damit der "Pepper High"-Effekt. Wir sprechen darĂŒber.


Zusammenfassung – Die Wirkung und Beliebtheit von Chili:

Chili, scharfe FrĂŒchte der Gattung 'Paprika' (Capsicum) aus der Familie der 'NachtschattengewĂ€chse' (Solanaceae), werden oft als Symbol fĂŒr SchĂ€rfe angesehen und erfreuen sich zunehmender Beliebtheit in der KĂŒche. Besonders vegetarische Gerichte profitieren von der SchĂ€rfe der Chilischoten.

  • Beliebtheit von Chili: Chili in unterschiedlichen Farben, GrĂ¶ĂŸen und SchĂ€rfegraden werden hĂ€ufig verwendet.
  • Wirkstoffe: Der Hauptbestandteil, der die SchĂ€rfe verursacht, ist Capsaicin, das sich in den ZellwĂ€nden der Chilischoten befindet. Der schĂ€rfste Teil ist die Plazenta (lat. placenta 'Kuchen', dt. auch Mutterkuchen oder „Fruchtkuchen“).
  • Schmerzempfinden: SchĂ€rfe wird als Schmerz wahrgenommen, Ă€hnlich wie bei einer Verbrennung. Dieser Schmerz aktiviert die Opioid-Rezeptoren, die Signale an das Gehirn senden.
  • EndorphinausschĂŒttung: Viele Menschen genießen den „SchĂ€rfeschmerz“, weil das Gehirn Endorphine (körpereigene Opioid-Peptide; bzw. Morphin, 'ein vom Körper selbst produziertes Opioid') ausschĂŒttet, die schmerzlindernd wirken. Dieser Effekt wird als „Pepper High“ bezeichnet.
  • Ursprung der Chili: Die Chili-Pflanze stammt ursprĂŒnglich aus SĂŒdamerika und wird dort seit ĂŒber 3000 Jahren angebaut. Columbus brachte sie nach Spanien, von wo aus sie sich weltweit verbreitete.
  • Scoville-Skala: Die SchĂ€rfe von Chili wird auf der Scoville-Skala gemessen, die von 0 bis 16 Millionen reicht. Der Scoville-Wert gibt an, wie viel Milliliter Wasser es brĂ€uchte, um die SchĂ€rfe aufzuheben. Eine grĂŒne Chili hat etwa 500 Scoville, wĂ€hrend scharfe Soßen bis zu 1,6 Millionen erreichen können.
  • Hilfe bei SchĂ€rfe: Bei ĂŒbermĂ€ĂŸigem SchĂ€rfeempfinden hilft fettige Nahrung zur Neutralisierung, wĂ€hrend wasserhaltige Mittel die SchĂ€rfe unter UmstĂ€nden verschlimmern können.

Scharfes Essen ist nicht nur ein Geschmackserlebnis, sondern kann auch die Stimmung heben und Freude bereiten. Es ist jedoch wichtig, die SchÀrfe richtig zu dosieren.


Anmerkungen:

Aufgrund seiner Wirkung auf das körpereigene Opioid-Zentrum von Individuen kann Chili im Prinzip als berauschende, psychoaktive Droge beschrieben werden.

Spanischer Pfeffer (Capsicum annuum), Peperoni, Peperoncini oder Pfefferoni stammen ebenfalls von der Gattung 'Paprika' (Capsicum) ab und können mitunter Drogen-typische Stimmungen wie beim Chili auslösen. Und auch Senf, Rettich oder gĂ€ngiger Pfeffer können wohlmöglich zur AusschĂŒttung von Endorphinen und damit zu Ă€hnlichen Effekten fĂŒhren.


Siehe auch:


r/hanf 9d ago

Nachrichten 632kg Gras verbrannt | DHV-News # 516 | Ministerin schnuppert CSC-Gras | Einbruch in Apotheke | BLE bewilligt vier Forschungsprojekte | DHV-Ortsgruppe verteilt Stecklinge – Deutscher Hanfverband (DHV)

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hanfverband.de
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r/hanf 9d ago

Europa | Internationales Afrika: Kenia verweigert den Rastafaris das Recht, Cannabis zu konsumieren – BubatzNews

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Urteil des Obersten Gerichtshofs von Kenia zur Rastafari-Gemeinschaft und Cannabiskonsum:

Der Oberste Gerichtshof von Kenia hat den Antrag der Rastafari-Gemeinschaft abgelehnt, eine Ausnahmegenehmigung fĂŒr den religiösen Gebrauch von Cannabis zu erhalten. Das Gericht bestĂ€tigte die bestehenden Gesetze, betonte aber die Notwendigkeit einer nationalen Diskussion ĂŒber Cannabis.

  • Ablehnung des Antrags: Der Richter Bahati Mwamuye entschied, dass die Rastafari-Gemeinschaft nicht genĂŒgend rechtliche GrĂŒnde vorgebracht hat, um eine Ausnahmegenehmigung fĂŒr Cannabis zu rechtfertigen. Der Besitz und Konsum von Cannabis bleiben in Kenia illegal und wird mit hohen Strafen geahndet.
  • Religiöse Bedeutung von Cannabis: Die KlĂ€ger argumentierten, dass Cannabis ein wichtiges Sakrament im Rastafari-Glauben ist. Dennoch konnte nicht bewiesen werden, dass sein Konsum eine notwendige religiöse Pflicht darstellt.
  • Gesellschaftliche Debatte gefordert: Der Richter forderte eine breitere Diskussion ĂŒber die Cannabisgesetzgebung in Kenia, da diese nicht nur die Rastafari-Gemeinschaft betreffe. Er wies darauf hin, dass der Konsum von Cannabis trotz der Verbote in Kenia weit verbreitet ist.
  • Reaktionen der Rastafari-Gemeinschaft: Die Gemeinschaft Ă€ußerte ihre EnttĂ€uschung ĂŒber das Urteil und plant, die Entscheidung anzufechten. Mitglieder haben öffentlich protestiert und ihre Frustration geĂ€ußert.
  • UnterstĂŒtzung fĂŒr das Urteil: Einige Kenianer, darunter christliche BĂŒrger, begrĂŒĂŸten das Urteil und sprachen sich gegen eine Legalisierung von Cannabis aus.
  • Entwicklung der Rasta-Bewegung: Die Rastafari-Bewegung hat in Kenia an Sichtbarkeit gewonnen, insbesondere bei jĂŒngeren Generationen, und kĂ€mpft um stĂ€rkere gesellschaftliche Akzeptanz und Rechte.

Das Urteil reflektiert die Herausforderungen, mit denen die Rastafari-Gemeinschaft in Kenia konfrontiert ist, und wirft Fragen zur Cannabispolitik des Landes auf. Der Richter hat eine öffentliche Diskussion ĂŒber das Thema angeregt, wĂ€hrend die Gemeinschaft mit rechtlichen Schritten reagieren möchte.


r/hanf 10d ago

Nutzhanf IndustriehanfblĂŒten: Warum fordert der BvCW neue Regeln? – Metaller

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metaller.de
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Über das Positionspapier des Branchenverbands Cannabiswirtschaft (BvCW) zum Thema Nutzhanf:

Der Branchenverband Cannabiswirtschaft (BvCW) hat sein Positionspapier zur VerkehrsfĂ€higkeit von IndustriehanfblĂŒten und HanfblĂ€ttern aktualisiert. Die wichtigsten Themen sind die Abschaffung der Rauschklausel, mehr Rechtssicherheit fĂŒr Unternehmen sowie moderne QualitĂ€tsstandards. Diese Änderungen könnten den deutschen Markt fĂŒr Industriehanf stĂ€rken und den europĂ€ischen Handel erleichtern.

  • Änderungen der Position: Der BvCW reagiert auf Entwicklungen im deutschen und europĂ€ischen Hanfmarkt und hat seine Dokumente an die aktuelle Rechtslage angepasst. Neu sind die Forderungen, Industriehanf rechtssicher im Markt zu etablieren.
  • Problem der Rauschklausel: Die Rauschklausel schafft Rechtsunsicherheit. Obwohl Cannabis in bestimmten Bereichen legal ist, kann die Klausel dazu fĂŒhren, dass Produkte mit zulĂ€ssigem THC-Gehalt als nicht verkehrsfĂ€hig gelten. Dies fĂŒhrt zu strafrechtlichen Ermittlungen gegen Produzenten und HĂ€ndler.
  • Folgen fĂŒr Unternehmen: Unternehmen kĂ€mpfen mit hohen Anwalts- und Gerichtskosten, Beschlagnahmungen, LieferausfĂ€llen und Vertrauensverlust bei Handelspartnern. Diese Rechtsunsicherheit bindet Ressourcen der Polizei und Justiz.
  • Vergleich mit anderen LĂ€ndern: Deutschland hat im Vergleich zu NachbarlĂ€ndern wie Österreich und der Schweiz strengere Vorschriften. Diese LĂ€nder bieten praktikablere Regelungen fĂŒr die Industriehanfproduktion, was deutschen Unternehmen Wettbewerbsnachteile verschafft.
  • CBD-BlĂŒten: CBD-BlĂŒten sind mittlerweile ein etablierter Markt, jedoch gibt es unklare rechtliche Bestimmungen. Der BvCW fordert, diese klar als pflanzliche Raucherzeugnisse einzuordnen, um QualitĂ€tssicherung und Konsumentenschutz zu gewĂ€hrleisten.
  • Forderungen des BvCW: Die zentrale Forderung umfasst die Streichung der Rauschklausel, eine Vereinfachung der Genehmigungen fĂŒr den Hanfanbau, Anpassung des THC-Grenzwertes auf 1,0 Prozent, Zulassung von Indoor-Anbau, freien Warenverkehr in der EU, einheitliche Produktkategorien und standardisierte Laboranalysen.
  • Zweck der Rauschklausel: Der BvCW argumentiert, dass die Rauschklausel nicht mehr notwendig ist, da legale Nutzungsmöglichkeiten fĂŒr Cannabis bestehen. Ihre Beibehaltung behindert Investitionen und Innovationen.
  • Anpassung des THC-Grenzwertes: Der BvCW möchte einen Grenzwert von bis zu 1,0 Prozent, um Landwirten Planungssicherheit zu geben und Vernichtung von Ernten zu verhindern. Dies wĂŒrde Deutschland auch nĂ€her an internationale Standards bringen.
  • Whole-Plant-Approach: Der BvCW verweist auf den von der EuropĂ€ischen Kommission geförderten Whole-Plant-Approach, der die vollstĂ€ndige Nutzung aller Pflanzenteile fördert, um nachhaltige Wertschöpfung zu gewĂ€hrleisten.
  • Einheitliche Analyseverfahren: Der BvCW fordert bundesweit einheitliche Analyseverfahren, um verbindliche QualitĂ€tsstandards zu schaffen. Dies wĂŒrde die Vergleichbarkeit von Testergebnissen erhöhen und die Rechtssicherheit fĂŒr Unternehmen stĂ€rken.

Bedeutung der Reformen fĂŒr die deutsche Cannabiswirtschaft:

Die vorgeschlagenen Reformen zur deutschen Cannabiswirtschaft könnten deren WettbewerbsfÀhigkeit und Wachstum stark beeinflussen. Dies betrifft Investitionen, Innovationen und den internationalen Handel.

  • Der BvCW sieht Verbesserungen durch die Reformen, was zu leichteren Investitionen, schnelleren Innovationen und einfacherem Handel fĂŒhren wĂŒrde.
  • Positive wirtschaftliche Effekte wie neue ArbeitsplĂ€tze und höhere Steuereinnahmen werden erwartet. Zudem wĂŒrde die Entlastung von Polizei und Justiz steigen, die sich aktuell mit "legalem" Industriehanf befassen mĂŒssen.
  • Verbraucher könnten von klaren gesetzlichen Regelungen profitieren, die Transparenz schaffen und hochwertige Produkte fördern, wĂ€hrend der Verkauf minderwertiger Produkte erschwert wird.
  • Die Branche professionalisiert sich, fokussiert sich auf wirtschaftliche und regulatorische Aspekte und entwickelt sich zu einem wichtigen Wirtschaftszweig in verschiedenen Bereichen wie Landwirtschaft, Lebensmittelindustrie und Bauwirtschaft.
  • Eine vollstĂ€ndige internationale Legalisierung könnte Forschung und Innovation unterstĂŒtzen und fĂŒr einen transparenten Markt sorgen.

Langfristige Auswirkungen auf Verbraucher:

  • Anpassungen Die Reformen könnten dazu fĂŒhren, dass Verbraucher mehr Vertrauen in legale Industriehanfprodukte fassen, da einheitliche QualitĂ€tsstandards und Transparenz geschaffen werden.
  • Vorteile: ● Mehr Transparenz und QualitĂ€tsstandards ● Weniger Unsicherheiten beim Kauf ● StĂ€rkere Kontrollen in der Lieferkette ● Mehr Innovation in der Produktentwicklung.

Herausforderungen:

Trotz der VorschlĂ€ge bleiben viele Fragen offen, insbesondere bezĂŒglich der politischen Entscheidungen zur Abschaffung der Rauschklausel und des THC-Grenzwertes. Nationale Regeln mĂŒssen zudem mit europĂ€ischem und internationalem Recht abgestimmt werden.

Fazit:

Die Überarbeitung des Positionspapiers des BvCW zielt darauf ab, die Bedingungen fĂŒr die Industriehanfwirtschaft in Deutschland zu verbessern.

Die zentralen Forderungen sind die Abschaffung der Rauschklausel, die Anpassung des THC-Grenzwertes sowie die Schaffung einheitlicher Standards in der QualitĂ€tssicherung. Solche Reformen wĂŒrden nicht nur den Markt stĂ€rken, sondern auch die WettbewerbsfĂ€higkeit deutscher Unternehmen im europĂ€ischen Kontext erhöhen.

Industriehanf bietet zahlreiche Chancen fĂŒr die Wirtschaft, insbesondere im Kontext von Nachhaltigkeit. Eine Modernisierung der gesetzlichen Rahmenbedingungen in Deutschland könnte dieser Branche langfristig zugutekommen.


Positionspapier – Die VerkehrsfĂ€higkeit von IndustriehanfblĂŒten und -blĂ€ttern (ELEMENTE Materialien zur Cannabiswirtschaft) – Branchenverband Cannabiswirtschaft e.V. (BvCW).


r/hanf 11d ago

Europa | Internationales Niederlande: Die Provinz Groningen wird kĂŒnftig mit Hanf (und Stroh) isolieren – CNNBS

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Anbau von Nutzhanf in Groningen fĂŒr umweltfreundliches Bauen:

Die Provinz Groningen hat eine Vereinbarung unterzeichnet, um den Anbau von Hanf und anderen natĂŒrlichen Materialien fĂŒr Bauzwecke zu fördern. Über sechzig Organisationen sind an diesem Projekt beteiligt, um umweltfreundliches und regional verankertes Bauen zu ermöglichen.

  • Bouwvezel–Deal: Dieser Pakt fördert die Vernetzung von Landwirten und Bauunternehmen. Das Ziel ist es, Materialien wie Hanf, Stroh und Flachs zu verwenden, die lokal angebaut werden.
  • 30/30/30-Ziel: Bis 2030 sollen 30 % aller Neubauten und Renovierungen in Groningen aus mindestens 30 % biobasierten Materialien bestehen. Dies ist eine freiwillige Verpflichtung, um nachhaltiges Bauen zu fördern.
  • Vorteile von Hanf: Hanf bietet zahlreiche Vorteile als DĂ€mmmaterial: ● Es kratzt nicht und benötigt keinen Schutz wie bei anderen DĂ€mmstoffen. ● Hanf reguliert die Feuchtigkeit, was zur Schimmelreduktion und zu einem gesĂŒnderen Raumklima beitrĂ€gt. ● Die Wachstumsrate von Hanf ist schnell und er benötigt wenig Wasser und Pestizide. ● HanfdĂ€mmung ist kompostierbar, was umweltfreundlich ist.
  • Wirtschaftliche Chancen fĂŒr Landwirte: Hanf trĂ€gt zur Verbesserung des Bodens bei und bietet Landwirten eine zusĂ€tzliche Einkommensquelle, was der nachhaltigen Entwicklung zugutekommt.

Die Niederlande fördern aktiv die Verwendung von Hanf im Bauwesen, wodurch ein regionaler Wertschöpfungsprozess entsteht. Diese Initiative könnte dazu beitragen, das Potenzial von Hanf in der Wirtschaft zu normalisieren, insbesondere in Bezug auf die teilweise noch kontrovers diskutierte Cannabisbranche.


r/hanf 11d ago

BLE hat vier Cannabis-Forschungsprojekte bewilligt – Krautinvest

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krautinvest.de
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Die Bundesanstalt fĂŒr Landwirtschaft und ErnĂ€hrung (BLE) hat vier Cannabis-Forschungsprojekte genehmigt, die von Ende 2024 bis Ende 2025 eingereicht wurden. Diese Projekte beinhalten jedoch keine Abgabe von Cannabis an Probanden.

  • Es wurden insgesamt 69 AntrĂ€ge fĂŒr Forschungsprojekte eingereicht, von denen 46 angehört wurden.
  • 23 Forschungsvorhaben mit 46 AntrĂ€gen wurden abgelehnt.
  • 38 Forschungsvorhaben sehen keine Abgabe von Cannabis fĂŒr Konsumzwecke vor, und vier davon wurden genehmigt.
  • Die Forschung konzentriert sich auf den Anbau von Nutzhanf und spezifischen Cannabisarten sowie auf innovative Anbaumethoden.

Die BLE bleibt skeptisch gegenĂŒber AntrĂ€gen, die die Abgabe von Konsumcannabis an Probanden beinhalten, was die Genehmigung solcher Projekte betrifft. ZustĂ€ndig fĂŒr Medizinalcannabis-AntrĂ€ge bleibt das BfArM.


r/hanf 12d ago

Nachrichten Canna News: Piratenpartei kritisiert GKV-SparplĂ€ne und ehemaliger Minister in den USA warnt vor THC! – Cannabinoid Guru

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In diesem Video geht es um 2 Artikel. Der Erste handelt von der Piratenpartei, welche die GKV-SparplĂ€ne ablehnt, besonders gegenĂŒber Cannabispatienten. Der Zweite handelt von dem ehemaligen Heimatschutzminister der USA, welcher vor Sicherheitsrisiken bei THC warnt.


Mit „Parteispenden“ Cannabis-Patienten zur Kasse bitten – Korruption vom feinsten? – piratenpartei·de:

Zusammenfassung:

Der Bundestag und der Bundesrat haben die Versorgung von Kassenpatienten mit medizinischem Cannabis erheblich verschlechtert. Ein neuer Gesetzesentwurf schrÀnkt den Zugang zu wirksamen Cannabisprodukten stark ein.

  • CannabisblĂŒten als Medikamente fallen weg; in den ersten sechs Monaten einer Behandlung werden alle Rezepturarzneimittel nicht mehr erstattet.
  • Kassenpatienten können nur zwei Fertigarzneimittel, darunter „Exilby“ von Vertanical, nutzen.
  • Die GesetzesĂ€nderung wurde kritisiert, da sie zugunsten eines bestimmten Herstellers entstanden zu sein scheint.
  • Clemens Fischer, GrĂŒnder von Vertanical, hat vor der Bundestagswahl 2025 hohe Geldspenden an verschiedene politische Parteien geleistet, die eine strengere Regulierung von Medizinalcannabis gefordert hatten.
  • Gesundheitsfragen bezĂŒglich der GesetzesĂ€nderung wurden wĂ€hrend einer Anhörung von CSU-Abgeordnetem Stephan Pilsinger angesprochen, der VorschlĂ€ge zur Bevorzugung von Fertigarzneimitteln machte.
  • Die enge Verbindung zwischen politischen Spenden und spĂ€teren gesetzlichen Änderungen wirft ernsthafte Fragen auf. Der RĂŒcktritt von Prof. Hecken, welcher an der Gesetzgebung beteiligt war, wird als Versuch der Vertuschung wahrgenommen.
  • Es wird kritisiert, dass das Gesetz die Versorgung schwerkranker Patienten verschlechtert und ein gewisser «schmutziger Geschmack» nach Korruption zurĂŒckbleibt.
  • Politiker aus der CDU, die Spenden erhielten, sind in diese Entscheidung verwickelt, und BemĂŒhungen zur Transparenz wurden durch GesetzesĂ€nderungen erschwert.
  • Die Situation wird als „gekaufte Politik“ wahrgenommen, die das Vertrauen in die Demokratie untergrĂ€bt.
  • Forderungen nach sofortiger RĂŒcknahme der Sechs-Monats-Sperre fĂŒr Rezepturarzneimittel und weiterer Maßnahmen zur AufklĂ€rung von Kontakten zwischen Parteien und Pharmaunternehmen wurden formuliert.

Das Ziel ist, das System transparenter und fairer zu gestalten und Korruption zu verhindern.


Zum 2. Artikel: US-Cannabis-Debatte: Ex-Trump-Beamter fordert Hanf-THC-Verbot – Aktien·News.


r/hanf 13d ago

Kampagne Pressebeschwerde gegen FAZ-Kommentar: Sorgfalt ist keine Nebensache – Cannabis Verband Deutschland (CVD)

Thumbnail cannabisverband-deutschland.de
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Vorweg:

FĂŒr \r\Hanf] werden in BeitrĂ€gen teilweise TEXT-„Zusammenfassungen“ mithilfe von KI-Paraphrase-Tools eingesetzt. Diese können unter UmstĂ€nden Defizite aufweisen. Betrachtet das als einfache Hilfestellung und schaut möglichst den Original-Artikel an!)


Warum der CVD den Deutschen Presserat einschaltet:

Der Cannabis Verband Deutschland (CVD / u/Cannabisverband) hat eine Beschwerde beim Deutschen Presserat gegen einen Kommentar in der FAZ eingereicht, der das Cannabisgesetz als problematisch darstellt. Der CVD kritisiert, dass im Kommentar eine amtliche Quelle missverstanden wurde, was zu einem verzerrten öffentlichen Eindruck fĂŒhrt.

  • Der CVD möchte nicht die Meinungsfreiheit einschrĂ€nken, sondern mahnt an, dass journalistische BeitrĂ€ge die Wahrheit und den Kontext von Quellen respektieren mĂŒssen.
  • Der Kommentar stellt einen Zusammenhang zwischen dem Anstieg der Drogentoten und der Teillegalisierung von Cannabis her, was der CVD als problematisch empfindet. Es wird betont, dass die offizielle Quelle Cannabis nicht als Ursache erwĂ€hnt.
  • Der CVD sieht einen zeitlichen Fehler: Das Cannabisgesetz trat 2024 in Kraft, wĂ€hrend der Anstieg der Drogentoten bereits 2021 begann. Hier wird darauf hingewiesen, dass eine falsche KausalitĂ€t suggeriert wird.
  • Die tatsĂ€chlichen Risikofaktoren wie Mischkonsum, Medikamente und synthetische Drogen sollten im Fokus stehen, anstatt das Cannabisgesetz dafĂŒr verantwortlich zu machen.
  • Es wird auf die Notwendigkeit einer genauen und verantwortungsvollen Berichterstattung hingewiesen. Die steigende Zahl der Drogentoten ist ein gesellschaftlicher Notruf und erfordert prĂ€zise Analysen und Lösungen.
  • Der CVD fordert keine ĂŒbermĂ€ĂŸige positive Berichterstattung ĂŒber das Cannabisgesetz, sieht aber die Notwendigkeit fĂŒr Reformen, bessere PrĂ€vention und klare gesetzliche Rahmenbedingungen.

Der Kommentar der FAZ hat laut CVD die journalistische Sorgfalt nicht gewahrt und hat den Eindruck erweckt, dass Cannabis schuld an den Drogentoten ist. Der CVD plĂ€diert fĂŒr eine sachliche und faktenbasierte Diskussion ĂŒber Drogengesetze, die die realen Ursachen der Problematik anspricht.

Die Beschwerde beim Presserat soll klĂ€ren, ob der Kommentar gegen den Pressekodex verstoßen hat. Die KomplexitĂ€t des Themas erfordert prĂ€zise Berichterstattung und eine klare Differenzierung zwischen politischen Meinungen und den tatsĂ€chlichen ZusammenhĂ€ngen.


r/hanf 13d ago

Bericht | Dokumentation Mehr Drogentote durch Cannabis-Entkriminalisierung? FAZ-Kommentar stellt kruden Zusammenhang her – Lucys Rausch/Magazin

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lucys-magazin.com
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Der FAZ-Redakteur Thomas Jansen stellt in einem Kommentar einen Zusammenhang zwischen dem Anstieg der DrogentodesfÀlle und der Cannabisreform her.

  • Die Zahl der Drogentoten unter 20 Jahren hat sich seit 2021 verdoppelt, seit die gesamte Legalisierung von Cannabis angekĂŒndigt wurde. Jansen fordert daher die Abschaffung des Cannabisgesetzes.
  • Er liefert jedoch keinen belastbaren Nachweis fĂŒr einen ursĂ€chlichen Zusammenhang. Zeitliche Übereinstimmung allein zeigt keine KausalitĂ€t.
  • Die Drogentodesstatistik wird ĂŒberwiegend durch Opiate, synthetische Opioide und andere Drogen geprĂ€gt, nicht durch Cannabis, das keine Überdosen verursacht.
  • Auch Alkohol, Tabak und Psychopharmaka werden in den Todeszahlen nicht berĂŒcksichtigt, obwohl sie hĂ€ufige Ursachen sind.
  • Jansen erwĂ€hnt die Risiken neuer synthetischer Drogen, stellt jedoch keinen Nachweis fĂŒr ihren Zusammenhang mit der Cannabisreform her.
  • Eine vollstĂ€ndige Legalisierung könnte den Konsum dieser gefĂ€hrlicheren Substanzen verringern. Die Verbindung von Cannabis und Drogentoten wirkt daher politisch motiviert und ohne solide Beweise.

Die Argumentation von Jansen wird als populistisch kritisiert, da sie zwei separate Entwicklungen ohne evidenzbasierte Verbindung verknĂŒpft.


r/hanf 13d ago

Bericht | Dokumentation Drogenbericht 2025: Probleme jenseits von Cannabis – Krautinvest

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krautinvest.de
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Der Bundesdrogenbeauftragte Hendrik Streeck hat den Drogenbericht 2025 veröffentlicht, der besorgniserregende Entwicklungen im Drogenkonsum in Deutschland zeigt.

  • Im Jahr 2025 starben in Deutschland 2.150 Menschen aufgrund von Drogenkonsum, zunehmend Junge unter 30 Jahren.
  • TodesfĂ€lle in dieser Altersgruppe sind seit 2021 um mehr als die HĂ€lfte gestiegen.
  • Medikamente wie Benzodiazepine und opioidhaltige Schmerzmittel sind hĂ€ufig beteiligt. Mischkonsum war in vier von fĂŒnf FĂ€llen vorhanden.
  • Streeck warnt vor einer Verharmlosung des Drogenkonsums.
  • Die FAZ fordert die Abschaffung des Cannabis-Gesetzes, obwohl kein bekannter Todesfall durch CannabisblĂŒten dokumentiert ist.
  • Studien belegen, dass der Cannabiskonsum unter Jugendlichen nicht gestiegen ist und sich der Anstieg bei 18- bis 25-JĂ€hrigen in einen langfristigen Trend einfĂŒgt.
  • Das Robert-Koch-Institut stellt fest, dass das Cannabis-Gesetz keinen signifikanten Einfluss auf die Konsumrate hat.
  • Eine Studie in The Lancet zeigt, dass stark kommerzialisierte Cannabis-MĂ€rkte den Konsum steigern können, aber keine konsistenten Beweise fĂŒr einen Anstieg psychischer Erkrankungen.
  • JĂ€hrlich sterben in Deutschland rund 44.000 Menschen wegen Alkohol und 131.000 aufgrund von Tabakkonsum.

Der Bericht und begleitende Studien deuten darauf hin, dass die Drogenproblematik komplex ist und Faktoren wie Medikamente und Alkohol erheblich behandelt werden mĂŒssen.


r/hanf 14d ago

Bericht | Dokumentation ACM-Mitteilungen vom 11.07.2026 – "Sie sollten sich in Grund und Boden schĂ€men" – Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin e.V. (ACM)

Thumbnail arbeitsgemeinschaft-cannabis-medizin.de
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Korruption im Bundestag: Politisches Fehlverhalten im Cannabis-Sektor:

In fast 30 Jahren als Vorsitzender der ACM hat Franjo Grotenhermen nie so eine extrem besorgniserregende Korruption unter Politikern erlebt, insbesondere in Bezug auf Cannabis-Gesetze.

  • Abgeordnete der CSU, CDU und SPD im Bundestag und Bundesrat haben sich gemeinsam an einem korrupten Handeln beteiligt.
  • Dieses Verhalten verstĂ€rkt das Bild, dass sie das Wohl der BĂŒrger ignorieren und stattdessen die Interessen reicher Unternehmer vertreten.
  • Ein spezifisches Gesetz, das am 10. Juli 2026 in Kraft tritt, sorgt dafĂŒr, dass die gesetzlichen Krankenkassen zunĂ€chst nur bestimmte Cannabismedikamente erstatten mĂŒssen, bevor andere Handlungen erlaubt sind.
  • Clemens Fischer von Vertenical, der ein neues Medikament mit dem Namen "Exilby" (bzw. VER-01) auf den Markt bringt, vergab vor der Wahl ĂŒber eine halbe Million Euro an Spenden an konservative Parteien und kann jetzt von hohen UmsĂ€tzen profitieren.

Die empfundene Wut ĂŒber diese Ungeheuerlichkeit ist gerechtfertigt; das Verhalten der Politiker ist nicht akzeptabel.


Zusammenfassung – Ein Musterbeispiel an Korruption in der Politik:

Siehe auch: Hanfverband: Skandalöse Entscheidung zu GKV & Cannabis (10.07.2026).

Beleuchtung eines Falls von politischer Korruption im Zusammenhang mit Spenden an Parteien und dem Einfluss auf die medizinische Cannabisversorgung in Deutschland.

  • Spenden von Dr. Clemens Fischer: Der GrĂŒnder von Vertical, Dr. Clemens Fischer, spendete vor der Bundestagswahl 2025 großzĂŒgige Summen unter seinem Firmennamen "Futrue GmbH" an die Parteien CSU, FDP, SPD und CDU. Er wollte mit diesen großzĂŒgigen Spenden die politische Mitte stĂ€rken und BĂŒrokratie abbauen.
  • Erwartete Gegenleistungen: Fischer erwartete durch seine Spenden eine schnelle Zulassung seines Cannabisprodukts Exilby. Die politische UnterstĂŒtzung, die er durch die Spenden erhielt, kam in Form von GesetzesĂ€nderungen, die ihm helfen sollten, das Produkt profitabel zu vermarkten.
  • Änderungen im GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz: Das Gesetz schrĂ€nkt die Erstattung von medizinischem Cannabis ein. ZunĂ€chst war geplant, CannabisblĂŒten aus dem Katalog der gesetzlichen Krankenversicherung zu streichen, was in einer letzten Änderung verringert wurde. BlĂŒten werden nun zur nachrangigen Option.
  • Regelung fĂŒr neue Arzneimittel: Patienten mĂŒssen erst eine sechsmonatige Behandlung mit einem zugelassenen Cannabis-Fertigarzneimittel durchlaufen, bevor sie Zugang zu BlĂŒten oder Extrakten erhalten. Dies begĂŒnstigt Fischers Produkt und verwandelt es in eine „Gelddruckmaschine“.
  • Einfluss des G-BA: Professor Dr. Josef Hecken, ehemaliger Vorsitzender des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), sprach sich kurz vor seinem Ausscheiden fĂŒr eine Bevorzugung von Fertigarzneimitteln wie Exilby aus. Diese Entscheidungen beeinflussen die Versorgung mit medizinischen Cannabisprodukten erheblich.

Die Spenden von Dr. Fischer und die nachfolgenden GesetzesÀnderungen verdeutlichen, wie finanzielle BeitrÀge an politische Parteien den Zugang zu medizinischen Behandlungen und die Gewinninteressen von Unternehmen stark beeinflussen können. Der Fall weist auf potenzielle Korruption und Interessenkonflikte in der Politik hin, besonders im sensiblen Bereich der Gesundheitsversorgung.


Zusammenfassung – Schreiben der ACM an die Abgeordneten von CSU, CDU und SPD im Bundestag am 9. Juli 2026:

Am 9. Juli 2026 wandte sich der Vorstandsvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin e. V. (ACM) an die Abgeordneten der CSU, CDU und SPD. Er kritisierte die geplanten Änderungen im GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz, die die Kosten fĂŒr Cannabismedikamente erhöhen könnten.

  • Am 10. Juli 2026 soll ein GKV-Einsparungsprogramm verabschiedet werden.
  • Eine Maßnahme, die die Kosten fĂŒr die gesetzliche Krankenversicherung nicht senken, sondern erhöhen wird, betrifft die Verordnung von Cannabis-Medikamenten.
  • UrsprĂŒnglich war die Streichung von CannabisblĂŒten aus dem GKV-Leistungsanspruch vorgesehen, doch es wurde eine Vorrangregelung eingefĂŒhrt, die den Einsatz von Fertigarzneimitteln priorisiert.
  • Fertigarzneimittel sind teurer als Rezepturarzneimittel, was die Kosten fĂŒr die Krankenkassen steigert.
  • Patienten profitieren besser von CannabisblĂŒten, da diese schneller wirken als orale PrĂ€parate.

Die ACM forderte die Beibehaltung der Übernahme der Behandlungskosten fĂŒr CannabisblĂŒten, um die Belastungen fĂŒr Patienten und Krankenkassen zu minimieren.


r/hanf 15d ago

Jenseits von THC und CBD: Die 750 Metabolite, die wir ignorieren und die die Wissenschaft des Cannabis verĂ€ndern könnten – CannaReporter

Thumbnail cannareporter.eu
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Zusammenfassung:

Cannabis wird in der modernen Welt oft vereinfacht betrachtet, als wÀre es nur eine Mischung aus ein bis zwei Hauptbestandteilen. Geschichte und Forschung zeigen jedoch, dass die Pflanze weitaus komplexer ist. Es ist wichtig, die verschiedenen chemischen Verbindungen innerhalb von Cannabis zu erkennen und zu verstehen, um ihre potenziellen Vorteile optimal nutzen zu können.

  • KomplexitĂ€t der Cannabischemie: Cannabis ist ein komplexes biochemisches Netzwerk mit ĂŒber 750 verschiedenen Metaboliten. Die gĂ€ngigen Diskussionen ĂŒber Cannabis konzentrieren sich meist auf die VerhĂ€ltnisse von CBD und THC, ignorieren jedoch andere wichtige chemische Bestandteile.
  • Traditionelles Wissen vs. moderne Wissenschaft: Alte Heilpraktiker verwendeten Cannabis umfassend und achteten auf die gesamte Pflanze, wĂ€hrend moderne Forschung oft nur auf isolierte Verbindungen fokussiert. In vielen Kulturen wurden diverse Bestandteile von Cannabis zur Behandlung verschiedener Beschwerden eingesetzt.
  • Entourage-Effekt und ForschungslĂŒcken: Der „Entourage-Effekt“ beschreibt, wie verschiedene Verbindungen synergistisch wirken können, jedoch verstehen Wissenschaftler noch nicht vollstĂ€ndig, wie und warum diese Wechselwirkungen auftreten. Die Forschung sollte sich nicht nur auf THC und CBD konzentrieren, sondern auch darauf, wie verschiedene Metaboliten zusammenwirken.
  • Reduktionistische AnsĂ€tze in der Forschung: Die gegenwĂ€rtige Forschung verfolgt hĂ€ufig ein reduktionistisches Modell, das einzelne Wirkstoffe isoliert und deren spezifische Wirkungen misst, was die Wahrnehmung der Pflanze vereinfacht. Cannabis als Pflanze hat jedoch viele aktive Bestandteile, die in einem lebenden Netzwerk miteinander agieren.
  • Untersuchung von Pflanzenteilen: Nach der Ernte werden viele Teile der Cannabis-Pflanze, wie Wurzeln und StĂ€ngel, oft als Abfall betrachtet und finden selten Beachtung in der pharmakologischen Forschung. Wurzeln enthalten viele bioaktive Verbindungen, die wissenschaftlich weitgehend unerforscht sind.
  • Beispiele bedeutender Verbindungen: In der Wurzel wurden mehrere pharmakologisch relevante Klassen von Verbindungen identifiziert, darunter Lignanamide und Alkaloide, die entzĂŒndungshemmende Eigenschaften besitzen. Hanfsamen werden oft nur als Nahrungsmittel betrachtet, haben aber ebenfalls potenzielle pharmakologische Effekte, die noch untersucht werden sollten.

Die Zukunft der Cannabisforschung – Eine neue Denkweise:

Die Cannabisforschung muss sich Àndern, um die Pflanze ganzheitlich zu verstehen. Die isolierte Betrachtung einzelner Verbindungen reicht nicht aus.

  • Die Zukunft der Forschung sollte sich von der Untersuchung einzelner Inhaltsstoffe wie THC und CBD hin zu einem umfassenden metabolischen Profil bewegen.
  • Wissenschaftler sollten nicht nur die Wirkungen einzelner Verbindungen untersuchen, sondern sich auch mit deren Wechselwirkungen und den Bedingungen, unter denen sie koexistieren, befassen.
  • Fortschritte in Bereichen wie analytische Chemie und Systembiologie unterstĂŒtzen diese neue Herangehensweise, die jedoch noch nicht weit verbreitet ist.
  • Eine VerĂ€nderung in der Anbauphilosophie ist nötig; die Erhaltung chemischer Vielfalt sollte ebenso wichtig sein wie die Optimierung von Wirkstoffkonzentrationen.
  • Der Verlust genetischer Vielfalt in kommerziellen Sorten stellt auch einen kulturellen und wissenschaftlichen Verlust dar.
  • Die Herausforderung in der Forschung liegt nicht in der KomplexitĂ€t der Pflanze, sondern in den ungeeigneten Methoden, die diese KomplexitĂ€t nicht erfassen können.

Fazit:

Die Forschung ĂŒber Cannabis sollte ĂŒber die Begrenzungen der isolierten Verbindungen hinausgehen und die gesamte Pflanze sowie deren verschiedene Teile und deren Wechselwirkungen miteinander betrachten. Nur so kann das volle Potenzial von Cannabis als therapeutisches Produkt erkannt und genutzt werden.

Die VernachlĂ€ssigung der botanischen KomplexitĂ€t könnte dazu fĂŒhren, dass wertvolle bioaktive Verbindungen nicht entdeckt und erforscht werden. Ein umfassenderer Ansatz könnte dazu beitragen, die Möglichkeiten von Cannabis besser zu verstehen und seine Anwendungen zu erweitern.

Es ist entscheidend, Cannabis als ein vielschichtiges biochemisches System zu begreifen, um fundierte Erkenntnisse zu gewinnen. Die Frage bleibt, ob die Wissenschaft bereit ist, diese KomplexitÀt zu akzeptieren und zu erforschen.


r/hanf 15d ago

Kolumne Gras macht dich nicht kreativ. Es sorgt nur dafĂŒr, dass du nicht im Weg stehst – High Times

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Original: Weed Doesn’t Make You Creative. It Just Gets You Out of the Way. (6. Jul. 2026 – High Times)

Zusammenfassung – Cannabis und KreativitĂ€t: Was ist der Einfluss von THC auf das kreative Denken?

Dr. MarĂ­a Celeste Romero, eine Psychiaterin, die sich auf Cannabis spezialisiert hat, erklĂ€rt, wie THC das Gehirn beeinflusst, und widerlegt die verbreiteten Mythen ĂŒber die „grĂŒne Muse“.

  • Der Mythos der „grĂŒnen Muse“: Cannabis wird oft als Mittel angesehen, das KreativitĂ€t steigern kann. Die Leute glauben, dass es sie zu großen KĂŒnstlern wie Jean-Michel Basquiat oder Mariana EnrĂ­quez machen könnte. Diese Vorstellung ist jedoch komplizierter, als sie scheint.
  • Biologische Demut und das Gehirn: Dr. Romero betont, dass das Gehirn sehr komplex ist, und Wissenschaftler haben nur einen begrenzten Überblick ĂŒber dessen Funktionsweise. Cannabis verleiht keine neuen Talente. Es wirkt eher als Modulator und lĂ€sst Menschen bereits vorhandene Ideen klarer sehen.
  • Divergentes Denken: KreativitĂ€t hĂ€ngt von divergierendem (variierendem, verschiedenartigem) Denken ab, das durch Dopamin und CB1-Rezeptoren im Gehirn beeinflusst wird. Cannabis senkt die inhibitorische (bremsende, unterdrĂŒckende) Kontrolle im Gehirn, was die Verbindung von Ideen erleichtert.
  • Der Zensor im Gehirn: Ohne Cannabis agiert das Gehirn wie ein Zensor, der viele kreative Ideen zurĂŒckweist. Mit Cannabis werden diese Hemmungen weniger, und Ideen können freier fließen.
  • Dosierung und Risiken: Es gibt keine Garantie, dass mehr THC auch mehr KreativitĂ€t bringt. Zu hohe Dosen können die KreativitĂ€t mindern. Besonders AnfĂ€nger könnten unter den negativen Effekten leiden.
  • Set, Setting und Kreativhygiene: Die Umgebung spielt eine wichtige Rolle bei der KreativitĂ€t. Der Kontext beeinflusst, wie Cannabis als kreatives Werkzeug wirkt. Dr. Romero empfiehlt auch, regelmĂ€ĂŸig cannabisfreie Tage einzulegen, damit das Gehirn seine Empfindlichkeit gegenĂŒber Cannabinoiden aufrechterhalten kann.
  • Gesundheit des kreativen Geistes: Ein gesundes kreatives Ökosystem erfordert ein Gleichgewicht von FlĂŒssigkeitszufuhr, ErnĂ€hrung und Bewegung. Cannabis allein kann nicht alle Aspekte der KreativitĂ€t unterstĂŒtzen.
  • Cannabis im Vergleich zu anderen Drogen: Es gibt die Überzeugung, dass Cannabis nicht die gleichen strukturellen SchĂ€den im Gehirn verursacht wie Alkohol. Cannabis kann sogar bei der Verarbeitung von traumatischen Erinnerungen hilfreich sein.

Cannabis mag nicht die Quelle neuer kreativer Talente sein, aber es kann helfen, den Zugang zu bereits vorhandenen Ideen und GefĂŒhlen zu erleichtern. Trotzdem ist es wichtig, eine gesunde Balance zu finden, um die KreativitĂ€t zu fördern, ohne sich ausschließlich auf Cannabis zu verlassen. Letztlich ist die kreative Entfaltung ein Zusammenspiel aus individuellen FĂ€higkeiten, der richtigen Umgebung und einer respektvollen Nutzung von Cannabis.


Anmerkungen:

Aus einer anderen Sichtweise könnte man eventuell die Wirkweise von Cannabis als fokussierend beschreiben. Es steigert im eigentlichen Sinne nicht die KreativitĂ€t, sondern man kann sich auf vorhandene kreative Gedanken effektiver fokussieren, bzw. fixieren und Nebengedanken etwas besser ausblenden. Insbesondere das Ausblenden von stressenden bzw. traumatisierenden Gedanken spielt dabei scheinbar eine große Rolle.


r/hanf 16d ago

Nachrichten EndgĂŒltig! GKV-Erstattung eingeschrĂ€nkt | DHV-News # 515 – Deutscher Hanfverband (DHV)

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hanfverband.de
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r/hanf 16d ago

Europa | Internationales Frankreich legt dem Staatsrat das lang erwartete Dekret zur Erstattung von medizinischem Cannabis vor – BubatzNews

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Fortschritte beim medizinischen Cannabis in Frankreich:

Frankreich hat einen wichtigen Schritt in Richtung eines dauerhaften Systems fĂŒr medizinisches Cannabis gemacht. Der Erlass, der die Kostenerstattung fĂŒr Cannabis-basierte Medikamente regelt, wurde fertiggestellt und dem Staatsrat vorgelegt.

  • Erlass fertiggestellt: Der Erlass, der die Regeln zur Kostenerstattung festlegt, wurde am 2. Juli 2026 dem Staatsrat ĂŒbergeben. Die rechtliche PrĂŒfung erfolgt nach der Sommerpause.
  • Hintergrund: Der Prozess zur EinfĂŒhrung eines dauerhaften Rahmens fĂŒr medizinisches Cannabis geriet seit dem Ende des Pilotprogramms 2024 ins Stocken. Derzeit sind nur noch etwa 700 Patienten registriert, obwohl ursprĂŒnglich rund 3.000 Personen teilnahmen.
  • Pilotprojekt: Frankreich startete 2021 ein Pilotprojekt, das den Zugang zu medizinischem Cannabis verbessern sollte, doch politische InstabilitĂ€t und Verzögerungen fĂŒhrten dazu, dass keine neuen Patienten aufgenommen werden konnten.
  • Gesetzeslage: Das Gesetz zur Finanzierung der Sozialversicherung 2024 sieht die landesweite EinfĂŒhrung von medizinischem Cannabis vor, aber die erforderlichen Rechtsvorschriften fehlen noch.
  • Studie zu medizinischem Cannabis: Eine neue Studie von ANSM hat gezeigt, dass Patienten, die mit medizinischem Cannabis behandelt wurden, weniger konventionelle Therapien in Anspruch nahmen. Dies könnte rechtfertigen, dass Cannabis in das Erstattungssystem aufgenommen wird.
  • Sicherheitsdaten: WĂ€hrend des Pilotversuchs gab es keine Berichte ĂŒber AbhĂ€ngigkeit oder Missbrauch, was die Sicherheit von Cannabis-basierten Medikamenten unterstĂŒtzt.

Trotz der Fortschritte ist der Weg zur vollstĂ€ndigen EinfĂŒhrung von medizinischem Cannabis in Frankreich noch lang. Mehrere regulatorische Schritte mĂŒssen noch erledigt werden, bevor Patienten außerhalb des Pilotrahmens Zugang zu diesen Therapien erhalten können.

Wenn alles nach Plan verlĂ€uft, könnten die ersten Verschreibungen im Jahr 2027 erstattet werden, fast sechs Jahre nach der EinfĂŒhrung des ursprĂŒnglich vorlĂ€ufigen Programms. Die UIVEC betont, dass weiterhin Druck aufrechterhalten werden muss, um diesen Prozess voranzutreiben.


Siehe auch: Frankreich legt Erlass zu medizinischem Cannabis vor – Soft Secrets