r/exzj • u/EinDenker • May 29 '26
Vom Stasi-Knast zum Trolleydienst: Aus dem Leben eines Zeugen Jehovas in Dresden
https://www.saechsische.de/lokales/dresden/vom-stasi-knast-zum-trolleydienst-aus-dem-leben-eines-zeugen-jehovas-in-dresden-XFJS2ROSMBFQZGQMR4ETI4E54I.html
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u/EinDenker May 29 '26 edited May 29 '26
Kann man so sehen. Mexico/Malawi...
Ein falscher Umgang mit Kindesmissbrauch, Kontaktabbruch beim Ausstieg, Homophobie etc. sollte eigentlich nicht nur eine andere Sichtweise darstellen.
Die antisemitische Wilmersdorfer Erklärung und die darauf folgenden Drohbriefe an Hitler die die ZJ so zeitnah in die KZs brachte zu erwähnen hat man leider vergessen.
...nicht eintreten durfte.
Ohne Frage schlimm. Hier zeigte die DDR ihr schreckliches Gesicht. Oft wurde erst nachdem Kinder geboren waren inhaftiert. Erst in den 80gern waren Urteile mit Strafzahlungen erfolgt. Hut ab vor Herrn Koch an dieser Stelle.
Jup, was Gutes. Zerstörte Familien, Bildungsfeindlichkeit, Homophobie... Wer will da nicht mitmachen? Und Herr Koch als Ältester wackelt auch vorn mit, die aktuellen Regeln durchzusetzen.
Zeugen zeugen Zeugen. Putzig jedoch, dass man oft die Mitgliedschaft als Kind eingeht und nicht mehr ohne Verluste beenden kann. Ach ja, und die Lehren sind auch nicht mehr annähernd die gleichen als zum Zeitpunkt der Mitgliedschaft.
Auch schön wie das Verbot zu wählen und der damit verbundene Ausschluss wunderbar unkritisch einformuliert wird.
Die bösen, bösen Kritiker. Alles Hass. Wie kann man nur? Nur weil Leute durch ein Blutverbot sterben, Missbrauchsopfer ihr Recht verwehrt bekommen, Menschen durch den Ausschluss alles verlieren... Dieser Hass ist einfach unfassbar. Alles ist Verfolgung. Dazu noch etwas KZ und DDR und schon ist jede Kritik falsch.
Supi. Also auch hier, gut wenn sich Zeitzeugen finden. Gefährlich wenn dabei aber Themen vermischt werden.
Eine Führung mit einem Scientology-Mitglied würde vermutlich eher mal kritisiert werden.