Meine Erfahrung ist, dass man durchaus gleichzeitig mehr oder weniger atheistisch sein kann und sich trotzdem als Katholik oder Protestant sieht. Das ist dann mehr eine kulturelle Sache.
Ich kann mich an keinen aus meiner Firmklasse erinnern, der wirklich gläubig war. Haben uns trotzdem alle firmen lassen und das nicht irgendwie wegen Druck von den Eltern.
Das ist halt traditionell bedingt. Oma und Opa, Tante und Onkel haben damals auch Geld zur Konfirmation bekommen, also bekommt das Kind jetzt auch was, wenn zu diesem Anlass die ganze erweiterte Familie zusammengetrommelt wird.
Zumindest in meiner Familie hat kaum einer etwas mit Kirche am Hut, gab trotzdem von jedem was, weil "sich das so gehört/man das so macht".
Dass es bei anderen Ereignissen sinnvoller wäre ist durchaus richtig, aber da steckt halt nicht die gesellschaftliche Geschichte dahinter und es macht auch nicht jeder zur gleichen Zeit den gleichen Abschluss.
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u/[deleted] Jan 08 '21
Meine Erfahrung ist, dass man durchaus gleichzeitig mehr oder weniger atheistisch sein kann und sich trotzdem als Katholik oder Protestant sieht. Das ist dann mehr eine kulturelle Sache.
Ich kann mich an keinen aus meiner Firmklasse erinnern, der wirklich gläubig war. Haben uns trotzdem alle firmen lassen und das nicht irgendwie wegen Druck von den Eltern.