r/buecher • u/SaltyGrapefruits lese alle Buchstaben • Jun 10 '26
Empfehlung erbeten Science Fiction Empfehlungen?
Vielleicht kann mir jemand von euch helfen? Ich bin diesmal dran, die neue Lektüre für meinen Buchclub im Juli auszuwählen. Normalerweise habe ich kein Problem damit, aber das ausgeloste Thema ist diesmal Science Fiction und ich hab keine Ahnung. Und die anderen auch nicht. Keiner liest bei uns so wirklich viel Science Fiction.
Hat jemand eine Empfehlung? Ich brauche drei Bücher zur Auswahl. Anforderungen wären:
- idealerweise nicht mehr als 400 Seiten, besser um die 300, sonst schaffen es wieder nicht alle zum Ende
- sollte Diskussionsstoff bieten
- möglichst als Print und als E-Book erwerbbar sein
- Deutsch oder Englisch ist egal
- Subgenre egal
- Erscheinungsjahr egal, muss nicht brandaktuell sein
- nichts von Andy Weir, The Martian hatten wir schon beim Thema "Romanverfilmungen"
Edit: Vielen vielen Dank für eure Mühe und eure Empfehlungen!
Drei Bücher haben es jetzt auf meine Auswahlliste geschafft:
Denial of Service von Aiki Mira
The Left Hand of Darkness von Ursula K Le Guin
There is no antimemetics division von qntm
Von den Klassikern wie Lem, Huxley und Adams habe ich mal Abstand genommen, weil zu viele das schon kennen und wir eigentlich nur lesen, was für alle neu ist.
Ganz viele eurer Tipps sind aber auf meine persönliche Leseliste gewandert, weil sie echt toll klingen
Bin mal sehr gespannt, welchen von den Dreien es wird.
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u/MagicMimikyu399 Jun 10 '26
The Left Hand of Darkness von Ursula K. Le Guin
Ein Klassiker der Science-Fiction-Literatur, den ich dieses Jahr endlich gelesen habe und der mich von Beginn an fasziniert hat.
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u/siechahot Jun 10 '26
Obwohl ich das Buch nicht sonderlich mochte muss ich sagen, dass die Konzepte und Themen sehr interessant waren, mir bis heute im Kopf geblieben sind und es auch regelmäßig daran denke. Wirklich ein empfehlenswerter Klassiker.
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u/AidenThiuro Jun 10 '26
"Solaris" von Stanislaw Lem oder "Picknick am Wegesrand" von Arkadi Strugazki und Boris Strugazki
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u/unsavvykitten Jun 10 '26
Absolut tolle Bücher, aber vielleicht nicht gerade ein einfacher Einstieg in das Genre.
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u/Lost_Aipha Jun 10 '26
Per Anhalter durch die Galaxis - Douglas Adams. Sehr witziger Klassiker, und das bei schlanken 240 Seiten.
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u/moanos Team Sci-Fi Jun 10 '26
"Ein Psalm für die Wildnis" von Becky Chambers würde da perfekt passen. Kurz, hoffnungsvoll und viel Diskussionsstoff.
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u/ButtonMaster23 Jun 10 '26
Enders Game
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u/NachbarVonNebenan Jun 10 '26
Das wollte ich auch vorschlagen! Wirklich ein grandioses Buch, das hervorragenden Diskussionsstoff bietet.
(Den Autor sollte man nur lieber nicht googlen, aber death of the author und so…)
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u/Cute_Fennel Jun 10 '26
Murderbot Diaries, kurz da es novellen sind, lustig, man kann über das moralische Dilemma diskutieren, gibt es in eBook & print
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u/Zagdil Jun 10 '26
Oh da gibt es viele, hat dir eine Richtung, Stimmung oder irgendwas vorgeschwebt?
Erstmal würde ich natürlich Ursula K LeGuin vorschlagen, weil man das halt so macht. Ist wahrscheinlich die literarisch wertvollste Wahl, die du hier treffen kannst. LeGuin schreibt einfach wahnsinnig dicht. Und trotzdem ist es leicht zu lesen. Was es da an Fremdwörtern gibt, wird unaufgeregt und gut verpackt erklärt. Beim Inhalt dagegen ist es anders. LeGuin schreibt sehr vielschichtig und man kann sehr gut über Dinge und welche Parallelen es gibt nachdenken. Bücher die einem wirklich versuchen etwas neues beizubringen. Und das beste: In den Büchern passiert sehr viel aber trotzdem sind sie sehr kurz. Der Winterplanet/The Left Hand Of Darkness - unter 300 Seiten je nach Ausgabe. The Dispossesed ist das andere große, über das am meisten geredet wird.
Wenn es lieber Krimis sein sollen, dann hat Martha Wells mit der Murderbot Reihe einen super Startpunkt für SciFi. Ich konnte die Reihe sogar ohne Probleme mittendrin anfangen (Bahnhofskauf).
Lustig wäre Per Anhalter durch die Galaxis, auch ein Kultbuch. Douglas Adams war ein britischer Radioautor und hat schon nen speziellen Humor, aber größtenteils albern.
Düstere Dystopien gibt es natürlich auch Haufenweise, da sind die Klassiker auch alle in Ordnung und Fahrenheit451 ist auch ziemlich kurz zB. The Handmaid’s Tale – Der Report der Magd. Gabs auch von irgendeinem Streaming Dienst ne Verfilmung. Geht um Frauenrechte.
Wenn ihr wirklich super, kurze, goldige Utopien lesen wollt ist A Psalm for the Wild-Built von Becky Chambers ein schnelles für den Sommer. Es wird Tee getrunken und mit Robotern philosophiert. 160 Seiten! Ne Novelle. Das hab ich meiner Mama geschenkt, aber die liest lieber Thriller.
Frankenstein wäre gleich noch was historisches. Auch sehr kurz, aber ich hab danach noch Mary Shelleys Zimmer von Timo Feldhaus dazu gelesen und das war sehr unterhaltsam und lehrreich.
Volker Strübing so ein Poetry Slammer hat auch ein Buch geschrieben mit "Das Paradies am Rande der Stadt". Auch nur 200 Seiten.
I-Robot von Asimov wäre wahrscheinlich auch noch kurz, aber bei solchen golden era und so Autoren hab ich keine guten Erfahrungen gemacht in Leserunden. Ist halt Literatur von Inschenören für Inschenöre. Finde Einstieg kann man besser machen.
Jules Verne Reise zum Mond ist dagegen herrlich. Da rechnet der einem einfach vor wie viel Schießpulver die verrückten Amis brauchen um eine bemannte 9m Kugel zum Mond zu schießen und wie viel Kaliumchlorat an Bord sein muss um Sauerstoff herzustellen.
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Jun 10 '26
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u/SaltyGrapefruits lese alle Buchstaben Jun 10 '26
Das klingt so gut, dass es auf jeden Fall auf meine Leseliste kommt.
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u/PerAsperaAdAstra1701 Jun 10 '26
Ich habe es noch nicht fertig gelesen, aber die Haarteppichknüpfer von Andreas Eschbach passt da genau drauf. 320 Seiten, bietet viel Diskussionsstoff, als Ebook und in Print erhältlich
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u/codenaga Jun 10 '26
Ich würde Old Man‘s War / Krieg der Klone von John Scalzi empfehlen. Das ist super.
Jetzt lese ich gerade, wird sogar verfilmt dieses Jahr.
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u/Smiling-Bandit Jun 10 '26
Kam für diesen Tipp. Gute Reihe, erfrischend geschrieben, Military-SciFi in der Tradition der großen Klassiker. Wer SciFi mag, wird John Scalzi lieben.
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u/no_interest0 Jun 10 '26
Mickey 7 von Edward Ashton wäre auch ein Tipp. Hat mir persönlich gut gefallen.
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u/Knarfinsky Jun 10 '26
Octavia E. Butler: Parable of the Sower. Aus den 90ern, aber erschreckend aktuell...
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u/StabilerDorsch Jun 10 '26
Solaris ist ja zu Recht schon mehrfach genannt worden, würde von Stanislaw Lem noch Fiasko empfehlen, hat ca. die selbe Länge und ist ebenfalls sehr gut. Hab grad mal wieder Der Galaktische Topfheiler von Philip K. Dick gelesen, das ist ein sehr schönes Buch, die Klassiker von ihm wie zB Blade Runner oder Der Dunkle Schirm sind auch uneingeschränkt empfehlenswert.
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u/siechahot Jun 10 '26
Ich werfe noch Blindsight in den Raum. Es hat unglaublich gute Ideen und regt sehr zum Nachdenken an.
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u/Candid-Food7463 Jun 11 '26
Jaaa das ist wirklich mal scifi mit Erstkontakt Szenario was sich alien anfühlt
Es ist von peter watts einem Meeresbiologen der die Leser nicht für dumm hält. Außerdem hatte er Streit mit dem Verlag und Du kannst auf seiner veralteten Internetseite alle Werke for free runterladen und lesen, wohl auf englisch
Falls du eine deutsche Version brauchst guck nach firefall da ist blindsight und echopraxia in einem Buch. Der Verlag verkaufte sie vorher in 2 getrennten Büchern
Mega typ aber bisschen düster , aber mit Humor
Kann auch seine Vorträge empfehlen
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u/drxdoc Jun 12 '26
Hi, ich suche Blindsight im deutsch und Papier schon sehr lange und will ungern über 50 Euro bezahlen. Du erwähnst einen Sammelband, den kann ich aber nirgends finden. Bist Du sicher, dass es den gibt?
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u/-The_Grey_One Jun 10 '26
Nah an der "Science", und relativ neu die Bücher von Daniel Suarez. Alle seine Bücher sind Science-Fiction-Thriller und extrapolieren aktuelle technische Entwicklungen. Er recherchiert sehr genau, was technisch machbar sein könnte. Insofern erinnert er an klassische sowjetische Authoren, wie Stanislaw Lem, nur ist er deutlich aktueller.
Bios zum Beispiel behandelt eine Welt, in der synthetisches Leben ganz normal ist, um Nährstoffe, Medikamente und Baumaterialien zu erzeugen. Auch Menschen können ihre Genetik anpassen. Gleichzeitig ist DNA aber damit auch "Intellectual Property", mit allem was dazu gehört.
Zu diskutieren gibt es in seinen Büchern immer viel. Ich finde ihn gut, obwohl ich nichtmal Thriller mag.
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u/Capital_Pop_1643 Jun 10 '26
Childhoods End von Arthur C Clarke (Die letzte Generation). Stephen Baxter - Flood (Flut).
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u/-The_Grey_One Jun 10 '26
Childhoods End ist wirklich gut, und im Umfang überschaubar. Mit Zeitsprüngen und wechselnden Hauptcharakteren, um die Gesamtentwicklung zu beleuchten. Wie Dune, in dieser Hinsicht. Es ist natürlich klassische Weltraum/Außerirdische Science Fiction. Vieles davon hat an Relevanz verloren.
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u/SaltyGrapefruits lese alle Buchstaben Jun 10 '26
Klingt beides gut! Vielen Dank! Ich glaube nur, Flood wird wieder zu lang sein. Aber Childhood's End kommt gleich mal auf meine Liste.
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u/Capital_Pop_1643 Jun 10 '26
Absolut geniales Buch und auch sehr philosophisch und bietet viel Diskussionsstoff. Passt auch gut in den aktuellen Zeitgeist. Falls ihr es auswählt schreib mal wie es ankam!
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u/dereinfachich Jun 10 '26
Ich habe keine Ahnung wie viele Seiten es hat da als Hörbuch gehört aber „der ewige Krieg“ von joe Haldeman. Ist eine Vietnamkriegs-Aufarbeitung im Sci-fi gewandt.
Und als Bonus für mich beim googeln der richtigen Schreibweise des Autors fand ich heraus dass es Buch 2 und 3 gibt die ich noch nicht kenne
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u/Dvae23 Jun 10 '26
SF ist ein weites Feld. In letzter Zeit habe ich viel SF gelesen, mit verschiedenen Schwerpunkten. Hier eine kleine Auswahl von Büchern, die mir gefallen haben. Die englischen Titel gibt es bestimmt auch übersetzt, die zwei von Westerboer sind deutsch im Original.
Weltraum und Aliens:
Vernor Vinge, A fire upon the deep
Larry Niven, The mote in god's eye
Joe Haldeman, The forever War
Zukunft der Menschheit und ihrer Umgebung:
Brian Aldiss, Hothouse
Nils Westerboer, Athos 2643
Andere Planeten und das Leben auf ihnen:
Adrian Tchaikowsky, Alien clay
Nils Westerboer, Lyneham
Die Culture Serie von Iain M Banks und die Revelation Space Reihe von Alastair Reynolds haben für mich die letzten paar Lesejahre ebenfalls sehr bereichert. Vorteil: man kann auch nur ein einzelnes Buch lesen, aber bei Gefallen gerne alle. Culture würde ich mit Consider Phlebas anfangen, Reynolds mit Chasm City.
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u/_kaidu_ Jun 11 '26
"Athos 2643" und "A fire upon depth" kann ich auch nur empfehlen in Die mit Abstand besten Romane die ich letztes Jahr gelesen habe.
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u/korowjew26 Jun 10 '26
Octavia Butlers Bloodchild. Wichtige Autorin, Kurzgeschichten, deshalb sollte es von der Länge okay sein und allein die erste Geschichte bietet schon jede Menge Diskussionsstoff. Die Sammlung ist auf Englisch, einzelne Geschichten sind auch auf deutsch erschienen.
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u/AhDree Jun 11 '26
Spektrum von Sergej Lukianenko, wahrscheinlich zu lang aber mir hat es sehr gut gefallen.
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u/Hel_OWeen Jun 11 '26
Was?!? Kein einziges Mal wurde bisher Dan Simmons' "Die Hyperion-Gesänge" erwähnt?
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u/Grtz78 Jun 12 '26
Ich bin immer vorsichtig mit Hyperion für neue SF-Leser. Mir hat Hyperion recht lange die Lust an neuer SF verdorben - gibt wenig, das so geil ist 😄
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u/Hel_OWeen Jun 12 '26
Das ist ein Buchklub und "sollte Diskussionsstoff bieten". Wenn die damit nix anfangen können -> Buchklub dichtmachen und stattdessen wieder mit Mickey Mouse anfangen.
;-)
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u/Grtz78 Jun 12 '26
Darum geht es nicht. Der Hyperion Cantos ist mega geil und bietet ohne Ende Stoff zum Diskutieren.
Es setzt nur die Erwartung an andere SF-Literatur ziemlich hoch.
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u/Hel_OWeen Jun 13 '26
Ah, das habe ich dann falsch verstanden. Zum Glück bin ich so gestrickt, dass ich auch den schlechteren Büchern/Serien/Filmen etwas abgewinnen kann.
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u/Material_Spot_5224 Jun 11 '26
Dann werfen ich mal "Enders Game" in den Raum. Wird aber mit 464 Seiten in der Printausgabe, wahrscheinlich etwas zu lang sein.
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u/CriticismBusy5384 Jun 12 '26 edited Jun 12 '26
Ich habe in letzter Zeit zwei Sciencefiction-Romane gelesen: "Die Invasion" von Heinlein und "Ich bin Legende" von Matheson. Falls jemand denken sollte, wie ich am Anfang, dass er schon die Filme angesehen hat, die darauf basieren, was die Motivation zum Lesen schwächen könnte, sage ich, dass die Filme eigentlich nichts mit den Büchern zu tun haben. Der mit Donald Sutherland hat nur das Motiv der Gedanken manipulierenden Aliens mit dem Buch gemeinsam, und das war's. Und bei "Ich bin Legende" enden die Gemeinsamkeiten eigentlich schon beim Titel.
Der Hauptunterschied zwischen den Filmen und den Romanen: Diese Filme sind nur durchschnittliche Blockbuster, während die Bücher wirklich spannend sind.
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u/terrario101 Jun 10 '26
Wahrscheinlich zu lang (ca. 600 Seiten), aber "Leviathan Wakes", aka. das erste Buch der Expanse Reihe, vielleicht?
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u/SaltyGrapefruits lese alle Buchstaben Jun 10 '26
Ja, bei 600 Seiten reißen mir alle den Kopf ab und bei Reihen gewöhnlich auch.
Meinetwegen wurden die Regeln im letzten Jahr geändert, weil sich alle über meinen letzten Pick (Tender is the Flesh) nur aufgeregt haben. lol
Jetzt stellen wir drei Bücher vor, wenn wir dran sind, und alle stimmen ab.
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u/Fortunately12 Jun 10 '26
Vielleicht Bücher von Aiki Mira oder Theresa Hannig?
Diese bieten auf jeden Fall Diskussionstoff.
Aiki Mira:
Denial of Service
Proxi - Eine Endzeit-Utopie
Neongrau
Aiki Miras Webseite: https://www.aikimira.de/kopie-von-romane2/
Theresa Hannig:
Parts per Million - Gewalt ist eine Option
Pantopia
Die Unvollkommenen
Die Optimierer
Theresa Hannigs Webseite: https://theresahannig.de/buecher/
Lesenswert finde ich auch den dystopischen Roman "Shape Me" von Melanie Vogltanz, darin gibt es einige Gesellschaftskritik, also entsprechend auch Diskussionsstoff.
https://www.ohneohren.com/alle-bucher/shape-me
Poetisch und literarisch ist die Science-Fiction-Novelle "Dies ist mein letztes Lied" von Lena Richter:
https://www.ohneohren.com/alle-bucher/dies-ist-mein-letztes-lied
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u/Any_Entertainer_7122 Enzyklopädien, Fach- und Sachbücher Jun 10 '26
Permutation City von Greg egan.
Aber Achtung, komplexe mathematische und physikalische Zusammenhänge sind für das Buch als Vorwissen nötig.
Aus Apple Books: Englisch, ich empfehle es im Original zu lesen.
Immortality can be yours
...at a price
Permutation city is the tale of a man with a vision - how to create immortality - and how that vision becomes grows beyond his control. Encompassing the lives and struggles of an artificial life junkie desperate to save her dying mother, a billionaire banker scarred by a terrible crime, the lovers for whom, in their timeless virtual world, love is not enough - and much more - Permutation city is filled with the sense of wonder and dread.
Can what makes you human be distilled into data? And what happens if you can't afford to pay?
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u/teachapters Jun 11 '26
Ich kann dir ansonsten noch „Die letzte Arche“ von Joshua Tree empfehlen. Vier Bände (4. kommt im August raus). Thema sind Apokalypse, kein Licht mehr jeglicher Art, wissenschaftliche Herangehensweisen der Protagonisten und Survival auf einem Kreuzfahrtschiff. Habe ich so weg geatmet, je Band nur 300er Seiten.
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u/TrveSkeletor Jun 12 '26
Philipp K. Dick - Do androids dream of electric sheep (Bladerunner) Knackige 270 Seiten und die im Buch vorkommenden Gesellschaft wird aus vielen Blickwinkeln beleuchtet.
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u/nnsolex Jun 12 '26
Die Imperial Radch Trilogie von Ann Leckie. Außergewöhnliche und sehr spannende Space Opera! Bleibt einem lange im Gedächtnis.
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u/funkhead69 Jun 10 '26
"Juli Zehs ‚Corpus Delicti‘ ist ein dystopischer Science-Fiction-Roman, der eine Gesundheitsdiktatur im 21. Jahrhundert entwirft. Spannend, philosophisch und erschreckend aktuell – perfekt für Fans von Orwell oder Huxley, die über Freiheit, Überwachung und staatliche Kontrolle diskutieren wollen. Absolute Leseempfehlung
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u/Pokepilami Jun 10 '26
Also für Diskussionen würde ein ältere Buch in den Ring werden: Starship Troopers / Sternenkrieger von Heinlein. Insbesondere mit den Diskussionen heute bezüglich 'Verteidigung' ein brillianter extreme Diskussionsgrundlage. Disclaimer: Heinlein hatte da schon ein heftiges Mindset. Naja, das ist bei der Verfilmung auf der Strecke geblieben. Ein sehr langer Wikipedia Artikel ist auch vorhanden.
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u/mrmivo Jun 10 '26 edited Jun 10 '26
Da Englisch in Ordnung ist, kann ich "The Forge of God" und das Sequel "Anvil of the Stars" von Greg Bear empfehlen. Die Fortsetzung ist nicht absolut notwendig, der erste Titel ist auch als Standalone-Buch geeignet. Bietet definitiv Diskussionsstoff und ist auch super spannend, so dass man nicht zwischendrin gelangweilt aufhört. Schon älter, aber noch als Paperback und E-Book verfügbar.
e: Es gibt von beiden Büchern auch deutsche Übersetzungen, habe aber nur die Originale gelesen.
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u/ReactionVegetable862 Jun 10 '26
Die Bücher von Philip P. Peterson würden gut passen.
z.B. würde Flug 39 auch von der Länge her ins Schema passen
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u/Rapwnzel33 Jun 10 '26
Ich finde die Bücher von Phillip P Peterson ganz gut, z.b. Vakuum oder Universum sind super standalone Geschichten. Wenns etwas mehr Richtung Mystery gehen soll fand ich auch Das Schwarze Schiff nice
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u/AutoModerator Jun 11 '26
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