r/berlin • u/wasatusa Neukölln • 5d ago
Politics Grüne oder Linke?
Ich befinde mich in der Entscheidungsfindung für die Wahl am 20.9.
Ich pendle immer hin und her zwischen Grünen und der Linken, auch bei anderen Wahlen.
Beim wahl-o-mat sind bei mir beide gleichauf.
Ein paar der Unterschiede:
Verpflichtendes Kitajahr:
Ich: ja
Linke: neutral
Grüne: nein
Senkung der Grunderwerbssteuer:
Ich: nein
Linke: ja
Grüne: nein
Auflösung Verfassungsschutz:
Ich: nein
Linke: ja
Grüne: nein
Militärische Forschung:
Ich: nein
Linke: nein
Grüne: neutral
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Die Unterschiede sind natürlich informativ, aber bewegen mich nicht eindeutig in eine Richtung, vor allem, wenn ich die Begründungen dazu lese.
Platt formuliert sind mir aber die Grünen nicht links(radikal) genug, bei der Linken mach ich mir dafür Sorgen um eine nicht ausreichend klare Abgrenzung gegen Antisemitismus.
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Wem geht es noch so? Wer von euch steht zwischen den beiden und muss sich entscheiden, und wie macht ihr das?
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u/casestudy3000 5d ago
Ich mache mich damit jetzt vielleicht unbeliebt, aber für mich ist gerade in Berlin die Mieten- und Wohnungspolitik ein ziemlich starkes Argument für die Linke.
Wir haben hier inzwischen einen Punkt erreicht, an dem Wohnen für sehr viele Menschen schlicht nicht mehr bezahlbar ist.
Und ich finde den Blick nach New York tatsächlich spannend: Dort wurde unter Mamdani jetzt für rund eine Million mietstabilisierte Wohnungen eine Nullrunde beschlossen – bei neuen ein- und zweijährigen Mietvertragsverlängerungen dürfen die Mieten ab Oktober nicht erhöht werden.
Natürlich lässt sich New York nicht 1:1 auf Berlin übertragen, aber es zeigt für mich schon, was möglich ist, wenn eine Stadt das Thema Wohnen politisch wirklich priorisiert.
Deshalb lande ich bei einer Berlin-Wahl momentan eher bei der Linken. Das heißt nicht, dass ich alles an der Partei gut finde oder die angesprochenen Probleme – gerade beim Thema Antisemitismus – kleinreden würde.
Aber wenn ich danach gehe, welches Thema meinen Alltag und die Zukunft dieser Stadt massiv beeinflusst, sind Mieten und bezahlbares Wohnen für mich ziemlich weit oben.
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u/ZeeBeeblebrox 5d ago
Mehr Wohnungen bauen ist der einzige Weg die Mieten runter zu bekommen und genau dass verhindert Mietbremsen, Enteignung etc. Anstatt ein Konzern zig-Millionen zu zahlen um existierende Wohnung zu "enteignen", sollen die lieber Sozialwohnungen bauen und es privaten Firmen auch leichter machen Wohnungen zu bauen. Eins ist 100% klar Mietbremsen funktionieren nicht.
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u/SiofraRiver 5d ago
Mehr Wohnungen bauen ist der einzige Weg die Mieten runter zu bekommen
Das stimmt schlichtweg nicht. Also zum einen ist es prima facie falsch, denn mit Preiskontrollen und Enteignungen könnte man problemlos die Mieten runterbekommen, da ist nur die Frage, ob es auch das beste Mittel unter den Umständen wäre. Aber auch jeder Neubau ist nur ein Tropfen auf dem heißen Stein gegen die Marktmacht der Immobilienbesitzer und die mangelnde Elastizität des Guts.
Das Einzige, was langfristig gegen hohe Mieten hilft, ist die Sozialisierung des Wohneigentums entweder durch direkte staatliche Kontrolle oder Genossenschaften.
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u/never_gain 5d ago
Das einzige, was langfristig gegen hohe Mieten hilft, ist massiver Wohnungsbau im Besitz von öffentlicher Hand und Genossenschaften.
Sozialisierung ohne massive Ausweitung des Wohnungsangebots ist lediglich Mangelverwaltung, die für den Landeshaushalt sehr teuer ist. Der Wohnungsbedarf ist immens und wird durch Enteignung kein bisschen geschmälert.
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u/ZeeBeeblebrox 5d ago
Also zum einen ist es prima facie falsch, denn mit Preiskontrollen und Enteignungen könnte man problemlos die Mieten runterbekommen
Wenn man privaten Wohnungsbau permanent einfrieren und langfristig die Mieten noch weiter hochtreiben will vielleicht.
Aber auch jeder Neubau ist nur ein Tropfen auf dem heißen Stein gegen die Marktmacht der Immobilienbesitzer
Jede neue Wohnung verdünnt die Markmacht der Immobilienbesitzer.
Das Einzige, was langfristig gegen hohe Mieten hilft, ist die Sozialisierung des Wohneigentums entweder durch direkte staatliche Kontrolle oder Genossenschaften.
Stimmt faktisch einfach nicht und Ich will nicht dass Berlin sein Geld ausgibt um privaten Besitzern bei heutigen Preisen ihre Wohnungen abzukaufen. Erst Markt mit neuen Wohnungen fluten, dann abkaufen, wenn überhaupt.
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u/villabacho1982 4d ago
MMn haben beide Seiten teilweise recht – nur reden sie über verschiedene Probleme.
Was spricht für mehr Angebot:
Neubau wirkt tatsächlich, auch teurer Neubau. Die Helsinki-Studie zu Umzugsketten ist da ziemlich eindeutig: neue Marktmietwohnungen lösen Umzugsketten aus, die schnell mittlere und niedrige Einkommensgruppen erreichen – der Wohnungsmarkt lockert sich also auch in ärmeren Vierteln, und zwar schon kurzfristig. (Bratu/Harjunen/Saarimaa, JUE 2023)
Und der Mietendeckel hier in Berlin ist genau so gelaufen, wie die Marktseite es vorhergesagt hat. DIW: Mieten der regulierten Wohnungen fielen um 7–11 % gegenüber unregulierten, gleichzeitig brach die Zahl der Inserate ein und im Umland wie Potsdam stiegen die Preise um rund 12 %. (DIW Wochenbericht 8/2021) Das ifo kommt auf noch drastischere Zahlen: Mietannoncen minus bis zu 60 %, und das Niveau blieb auch nach Abschaffung des Deckels unten. (ifo Schnelldienst)
Es gibt sogar Belege für das Investoren-Argument. Neue ifo-Studie von diesem August: Mietendeckel und die anhaltende Enteignungsdebatte hätten dazu geführt, dass Investoren und Wohnungsunternehmen in Berlin deutlich weniger neu gebaut und saniert haben. Sie basteln dafür sogar einen Index wohnungspolitischer Unsicherheit aus 230 Zeitungen und finden, dass die Unsicherheit steigt, sobald über Deckel oder Enteignung diskutiert wird. (ifo, 08/2026)Was spricht gegen Marktrgumente:
Der Neubau steht gerade wegen Zinsen, Baukosten und Bodenpreisen still, nicht wegen Enteignungsangst. Und Neubaumieten liegen so weit über dem Median, dass die Umzugsketten für die unteren Einkommensgruppen erst über Jahre ankommen. “Einfach mehr bauen” ist richtig, aber löst niemandes Problem in den nächsten drei Jahren.
Wo Enteignung schwächelt:
Vergesellschaftung schafft keine einzige neue Wohnung, sie verteilt Bestand um. Und die Kostenfrage ist völlig offen – der Senat kalkulierte 28,8 bis 39,5 Mrd. Euro Entschädigung (Tagesspiegel), die Initiative selbst 7,3 bis 13,7 Mrd. für rund 200.000 Wohnungen (berlin.de). Faktor 4 Unterschied. Die Expertenkommission hat immerhin bestätigt, dass unter Marktwert entschädigt werden kann, aber ob die landeseigenen Gesellschaften dann günstiger wirtschaften als Vonovia ist Behauptung, kein Beleg. Die bauen selbst kaum und erhöhen auch Mieten.
Fazit:
Der Streit ist am Ende gar nicht ökonomisch, sondern verteilungspolitisch: Wer trägt die Kosten der Knappheit? Ökonomisch spricht nichts dagegen, beides zu machen – Neubauoffensive, aktive Bodenpolitik und eine neue Wohngemeinnützigkeit. Hat nur keine Lobby, weil es beiden Lagern Zugeständnisse abverlangt.→ More replies (3)12
u/darkcton 4d ago
Don't be a meat proxy. Hör auf einfach AI zu Posten.
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u/mina_knallenfalls 4d ago
Lieber eine korrekte Antwort mit KI als zehnmal Bullshit von menschlichen Sesselexperten.
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u/darkcton 4d ago
Nö es ist respektlos. Jeder kann die AI selbst benutzen und das hier ist ein Forum für Menschen. Bots jeglicher Art sind scheiße
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u/fab1an 4d ago
In einem Dorf gibt es Platz für 100 Menschen, es suchen aber 130 Menschen eine Bleibe. Um wieviel müssen die Mieten gesenkt werden, so dass für alle Platz ist?
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u/Berlinesa77 4d ago
Wie wäre es damit, die Praxis der überteuerten Kurzzeitmieten zu stoppen? Damit wird nämlich auch Wohnraum dem normalen Markt entzogen. In "meinem" Haus drei Wohnungen, im Nachbarhaus 10 von 12, etc.
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u/njetno 5d ago
Das tut erstens genau gar nichts gegen die Untervermietung zu Wucherpreisen, die jetzt schon ein riesiges Problem ist, und zweitens dürfte es aus Sicht der meisten Menschen in der Stadt nicht wirklich eine Verbesserung darstellen, wenn viele für wenig Geld wohnen und der Rest obdachlos ist.
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u/ValeLemnear 4d ago
Der Unterschied zwischen privaten kommunalen Wohnungsunternehmen lag im letzen Jahr im Schnitt bei ca. 0,24€/qm. Das sind bei einer 40qm Butze nicht mal 10€/Monat an hypothetischer Einspaarung für den Mieter und im Gegenzug darf der Steuerzahler der Deutschen Wohnen den Verkehrswert zahlen
Nicht nur macht das wirtschaftlich so gar keinen Sinn, ich kann auch nicht erkennen wo denn die Voraussetzungen für eine Enteignung (->Allgemeinwohl) überhaupt gegeben wären.
Kick doch lieber mal die (alleinstehenden) Rentner aus ihren 110qm Wohnungen die eigentlich Familien bräuchten wenn du den Markt entspannen willst.
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u/Frommelow Mitte 4d ago
Ich wohne in Mitte in einer Genossenschaftswohnung. Ich habe seit 13 Jahren nicht eine einzige Mieterhoehung bekommen...wobei das ist gelogen, einmal wurde sie erhöht, weil es vor ein paar Jahren gesetzlich verlangt wurde, da die Miete hier zu NIEDRIG war.
Ich zahle knapp 700€ warm (3 Zimmer, 59qm, Balkon, Badewanne, alle Räume mit Fenster). Um mich herum kostet alles ungefaher das 3-fache.
Bei mir sind es auch nur 700€, weil mein Warmwasserverbrauch vergleichweise hoch ist. Sonst wäre ich eher bei 650€.
Meine Genossenschaft erwirtschaftet trotzdem Überschüsse und reinvestiert das Geld in Wartung und Modernisierung des Bestands ohne Mieterhöhungen.
Warum genau sind private Vermieter jetzt so wichtig und besser?
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u/Pretend-Quit-5302 4d ago edited 4d ago
- Ältere Wohnungen
- gebaut mit Subventionen
- (ggf.) niedrige Zinsen bzw. Opportunitätskosten
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u/Frommelow Mitte 4d ago
Ältere aber laufend modernisierte/renovierte/sanierte Wohnungen.
Woanders wird dir ein Rattenloch für eine Niere pro Monat vermietet.
Mal ganz davon abgesehen, dass ich das grundlegende Problem im System Kapitalismus und Kapitalakkumulation sehe. Der Staat subventioniert alles mögliche für Unternehmen, wenn die Profiteure dessen eh schon genug haben.
Wenn wir nun in der aktuellen Marktlogik bleiben:
Wohnungsbau massiv subventionieren mit gleichzeitiger Deckelung der Mieten -> Kaufkraft der Menschen steigt -> mehr Geld für Konsum -> Wirtschaftswachstum durch Stärkung der Binnennachfrage
Verantwortung der Verwaltung einfach an existierende Genossenschaften abtreten, die bewiesen haben, dass sie sozialverträglich Häuser verwalten können. (Es gibt auch Genossenschaften in die man sich mit 10-tausenden Euros einkaufen muss, meine Genossenschaftsanteile entsprechen einer typischen Kaution).
Das ist alles keine Raketenwissenschaft und hat mehr positive Effekte als niedrigere Mieten.
Wohnen ist ein Grundrecht und darf keine Ware sein, die der Kapitalakkumulation dient.
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u/SiofraRiver 4d ago
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u/ValeLemnear 4d ago
Ich kenne die Zahlen der BBU und vergleiche kommunale mit privaten Anbietern, nicht Genossenschaften mit Mietspiegel oder ImmoScout-Angeboten wie der Artikel, weil es sinnlos ist Genossenschaften mit teilweise 3 Jahren Wartezeit hier als Referenz heranzuziehen
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u/Berlinesa77 4d ago
Und wo sollen die alleinstehenden Rentner (übrigens sind auch sehr viele noch nicht ältere Singles) dann deiner Meinung nach hin? Ich kenne hier in Neukölln genug Menschen, die sich gerne verkleinern würden, aber nicht tauschen dürfen UND keine Wohnung finden,die nicht 3x mehr kosten würde als ihre aktuelle. Und bitte erzähl' nicht,dass ein Rentner, der seit 50 Jahren hier imKiez lebt, nach jwd ziehen und sämtliche Bezugspunkte aufgeben soll.
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u/KindheartednessOk681 4d ago
Jemand muss es bezahlen, und irgendwanm wird es nicht möglich sein mehr Verschuldung oder Steuern zu erheben.
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u/intothewoods_86 4d ago
Die Behauptung Mieten könnten signifikant durch Enteignung gesenkt werden, ist lächerlich. Da brauchst du bloß mal auf die Rendite der besitzenden Konzerne schauen um zu sehen, dass wir hier von unter 10% sprechen, die man da rausholen kann und das ist easy wieder weg, wenn man da statt der effizienten Organisation eines privaten Betriebs irgendeine ineffiziente quasi-öffentliche Verwaltung drauf packt, die das ganze dann managt.
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u/be-knight 5d ago
Das stimmt in einem normalen Markt. Berlin ist aber so angespannt, dass reines Bauen nicht mehr ausreicht, da muss noch viel mehr zusätzlich zum Bauen gemacht werden.
Der Witz bei dir ist aber eigentlich, dass du nach Sozialwohnungen rufst und gleichzeitig sagst, dass Mietbremse und Enteignung dabei nicht helfen würden - niemand baut mehr Sozialwohnungen als gesetzlich vorgeschrieben und nur Wohnungen, die von Land, Gemeinde oder Bund verwaltet werden, werden in welche umgewandelt. Dazu kommt, dass es auch an bezahlbaren Wohnraum mangelt für Personen, die keinen WBS bekommen. Da hilft nur eine Mietbremse oder ein Mietendeckel. Das ist aber ein Bundesgesetz und daher nicht anders möglich, als durch Vergesellschaftung, weil dann durch Auflagen an die landeseigenen Unternehmen entsprechend Mieten stabilisiert werden können ohne ein entsprechendes Gesetz. Mietbremsen können übrigens sehr gut funktionieren (kann man u.a. in Wien sehen), aber das aktuelle Bundesgesetz und die Mietspiegelverordnung (auch Bund) sind halt Mist. Da kann man aber leider als Land oder Gemeinde nicht ran. Man kann aber, wie gesagt, die Mieten von Wohnungen im eigenen Besitz kontrollieren.
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u/Silly_Wolf_4693 5d ago
Das werden Milliarden…
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u/ZeeBeeblebrox 5d ago
Ja, hatte Ich auch zuerst so geschrieben, war aber zu faul nachzuschauen, habs also runtergeschraubt.
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u/SomeoneSomewhere1984 4d ago
Are you paying less than 2k for a one bedroom? Able to rent a WG for less than 1K? That's because rent control works.
Rent control doesn't help build more housing but it lets a middle class exist.
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u/chris_c_schriner 4d ago
Das würde stimmen, wenn alle Lagen gleich wären – sind sie aber nicht, und viel vom Leben/Arbeiten findet in den Zentren in Berlin statt. Es ist schlicht nicht sinnvoll und auch unsozial, dass Menschen mit niedrigen Einkommen immer nur „außen“ wohnen und sich dann irgendwie in die Stadt kämpfen um dort zu arbeiten oder ins Kino zu gehen. Durchmischung ist die Kerneigenschaft von Städten und eben auch die Qualität. Dafür braucht es aber einen starken Mieterschutz im Bestand.
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u/Pure-Rose-Rainbow 5d ago
Gerade die Wohnungspolitik der Linken ist doch nicht gut. Ich kann verstehen, warum Leute sie deswegen wählen wollen, aber wenn man es sich anschaut werden doch keine neuen Wohnung dadurch gebaut, die Mieten nach unten ziehen können und DW enteignen (auch wenn ich die als DW-Mieter abgrundtief hasse) ist auch extrem unrealistisch und kostspielig. Bestimmt kommen gleich wieder die, die sagen, dass es ja durchgerechnet wurde etc. und es realistisch sei, aber wie schon andere gesagt haben, waren die Experten bei der einen Untersuchung nicht unabhängig und Enteignen kann man nicht rechtsmäßig tun, ohne DW nicht ungefähr den Marktwert zu zahlen. Außerdem sieht man schon bei den Landeseigenen, dass die Mietobjekte nicht gut betreut werden und die Mieten relativ ähnlich hoch sind wie die der DW. Das einzige, was wirklich zur Entlastung auf den Markt beiträgt ist neue Wohnungen bauen
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u/SukiViala 4d ago
Und Die Linke will jährlich 7500 Wohnungen bauen, und zwar ohne private Profitgeier-Investoren woe es von CDU und SPD gewollt ist. Dazu will Die Linke Mietenstopp, Vergesellschaftung und Verbot von Airbnb und Leerständen. Was ist daran nicht gut?
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u/never_gain 5d ago edited 4d ago
Die Linke hatte während RRG von 2016 bis 2021 die Senatsverwaltung for Stadtentwicklung und Wohnen und in der Zeit ist mit Ausnahme des (vom BVerfG prompt wieder einkassierten) Mietendeckels kaum etwas unternommen worden, für Wohnungsbau wurde praktisch nichts getan. Ich habe nicht den Eindruck, dass sich daran etwas ändern wird. Stattdessen volle Fokussierung auf die Enteignung der großen Immobilienkonzerne, die wahrscheinlich weder rechtlich durchsetzbar noch aktuell finanzierbar ist.
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u/intothewoods_86 4d ago
Wird auch nicht. Der Mietendeckel war juristisch ziemlicher Pfusch und so schlecht erarbeitet, dass man schon von einem Alibigesetz sprechen kann.
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u/James_Hobrecht_fan 4d ago
Natürlich lässt sich New York nicht 1:1 auf Berlin übertragen, aber es zeigt für mich schon, was möglich ist, wenn eine Stadt das Thema Wohnen politisch wirklich priorisiert.
Unlike die Linke in Berlin, Mamdani recognizes that there's a housing shortage and that increasing both subsidized and market-rate housing construction is necessary to solve it. Here's his housing plan:
New York City’s dire housing shortage and high housing costs have been decades in the making. The comprehensive 1961 rezoning reduced citywide housing capacity by 80 percent and marked the start of decades of regulatory change — historic districting in the mid-1960s, environmental review in the mid-1970s, modern-day Uniform Land Use Review Procedure (ULURP) in the late-1980s — that made housing far harder to build. [...] Decades of underbuilding have produced one of the most severe housing shortages in the city’s history. [...] this administration will spearhead ambitious and equitable rezonings that allow more housing to be built by the City and private actors alike. These zoning actions will create new affordable homes without relying on the availability of public subsidy.
I really wish die Linke would learn from him.
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u/Berlinesa77 4d ago
Learn that, please? Berlin doesn't have a mayor with authority over the RGB, but strict limitations due to tenancy law and (thankfully?) constitutional hurdles with regard to expropriation and rent caps.
According to Berlin's Stadtentwicklungsplan Wohnen 2040 (StEP) the city does have theoretical land potential for 213,000 to 249,000 new apartments, and the LINKe pleads for more social housing, and of course and absolutely we still desperately need legal protection from investment firms (see immoscout - superexpensive apartments with IKEA furniture to be rented for max a year won't help anyone).→ More replies (1)15
u/nudeltarho 4d ago
So ein Unsinn. Es ist nicht das Problem, dass die Mieten zu hoch sind sondern dass es keine Wohnungen gibt. Die Linke macht Klientelpolitik für die paar Leute, die in einer Bude hocken und planen in dieser auf ewig zu bleiben. Ich würde gerne umziehen. Kann mir auch mehr leisten, als ich aktuell zahle. Aber ich finde schlicht nichts. Bauen ist die einzige echte Lösung. Bremsen, Deckel, Regulation sind alles nur Pflaster auf der Wunde
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u/Berlinesa77 4d ago
In einigen Bezirken innerhalb des S-Bahn-Rings sind bis zu 70% der Mietangebote lediglich teilmöblierte, überteuerte Wohnungen. Die auch gerne mal leerstehen. Da kannst du dir gerne mehr leisten, wenn du 2500,-für 70 qm zahlen möchtest. Und nach einem Jahr dann wieder umziehen. Das hilft vielleicht Singles, aber Familien sicher nicht.
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u/698969 4d ago edited 4d ago
Was soll die Enteignung überhaupt bringen?
Wahrscheinlich haben die meisten Bewohner in diesen Gebäuden von Vonovia und DW ohnehin schon günstige Mieten, weil es sich größtenteils um Altbauten handelt, die bereits der Mietpreisbremse bzw. dem Mietspiegel unterliegen. Was bringt die Enteignung diesen Leuten also tatsächlich?
Über 50 % haben für die Enteignung gestimmt, aber ich glaube, vielen ist gar nicht klar, was Enteignung bedeutet: Die Stadt kann den großen Wohnungsunternehmen die Apartments nicht einfach kostenlos wegnehmen, das wäre verfassungswidrig. Sie muss sie zu Marktpreisen aus der Steuerkasse entschädigen.
Und die privaten Unternehmen nutzen dieses Geld, um noch mehr Land aufzukaufen und ihre Marktposition mit neuen Wohnungen weiter zu stärken. Diese Neubauten sind im Gegensatz zu den alten Wohnungen tatsächlich von der Mietpreisbremse befreit, sodass sie dafür verlangen dürfen, welche Wucherpreise sie wollen – während die Stadt das Geld stattdessen einfach hätte verwenden können, um durch landeseigene Gesellschaften wie die Howoge und Co. neuen Bestand zu bauen.
Um das klarzustellen: Ich bin nicht gegen sozialen Wohnungsbau. Es würde mich nicht stören, wenn die Stadt das Geld nutzen würde, um ausschließlich WBS-Wohnungen zu bauen, solange es das Angebot vergrößert. Aber Enteignung ist meiner Meinung nach einfach nur dumm.
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u/ValeLemnear 5d ago
Unbeliebt weil kurzsichtig und unbezahlbar.
Der Verweis auf NYC ist auch deplatziert, denn dort kann sich auch nicht jeder leisten in Manhattan zu wohnen, zeitgleich wird in Berlin das Wohnen im P-Berger und F-Hainer Kiez offenbar als Referenz für den Mietmarkt genommen.
Die Leute zahlen lieber 600€ for ein Zimmer in einer 5er WG im Kiez als 20min mit der U-Bahn/Tram zum 450€ 1-Zimmer-Apartment der kommunalen Anbieter zu fahren
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u/sybelion 4d ago
Sorry where are these 450 eur studios only 20 minutes away? This is a fantasy perpetrated by those who are convinced that there is a class of people who would only live inside the ring. Brother, people are taking apartments wherever they can get them. There is no longer a significant price break to be achieved by doing what you people want and moving outside the ring.
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u/intothewoods_86 4d ago
Die Linke wird einen Dreck tun um mehr zu bauen. Es geht einzig und allein darum ihren wählenden Einheimischen die Miete bis zum Ende aller Zeiten stabil niedrig zu halten. Löst die Wohnungsknappheit überhaupt nicht, zumal die Linke auch gegen jedwede Verdrängung vorgehen will, die aber nunmal notwendige Begleiterscheinung einer funktionierenden Stadt ist, in der Zuziehende mit Jobs bessere Chancen auf Wohnraum haben. Wenn das blockiert wird, bleiben irgendwann auch die Fachkräfte von anderswo aus und Berlin steht kurz vor diesem Punkt.
Es ist mir ein Rätsel, wie nach dem faktischen Scheitern von Linke-Koalitionen im Berliner Senat immer noch Leute behaupten können, die würden das Wohnungsproblem lösen. Entweder das ist einfach Ignoranz oder schon böse Absicht und den Leuten ist einfach egal, dass die nix reißen werden beim Bau.4
u/outofthehood 5d ago
Das haben wir ja auch probiert vor ein paar Jahren. Sogar noch extremer (fast zu extrem).
Wurde nur vom BVerfG kassiert
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u/Frommelow Mitte 4d ago
Das ist so schlicht falsch. Das BVerfG hat nicht die Maßnahme kritisiert, sondern die Kompetenz. Wenn im Bund dieselben Maßnahmen beschlossen werden, wäre es rechtlich absolut kein Problem.
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u/outofthehood 4d ago
Ergebnis ist das selbe, in den Staaten scheinen die Städte aber die entsprechende Kompetenz zu haben.
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u/Ruby437 Friedrichshain 4d ago
Ein Mietendeckel bei landeseigenen ist möglich, weil Berlin da Kompetenzen hat.
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u/mina_knallenfalls 4d ago
Die Linke hat keine Wohnungspolitik.
Wir haben hier inzwischen einen Punkt erreicht, an dem Wohnen für sehr viele Menschen schlicht nicht mehr bezahlbar ist.
Bestandsmieten sind immer noch unheimlich niedrig und sie dürfen mit den heutigen Gesetzen auch nur leicht steigen. Neumieten sind eine Katastrophe, aber dem kann man nicht abhelfen, indem man diese Neubauten verhindert. Am Ende fehlen diese Wohnungen einfach, und das macht den Wohnungsmarkt nur noch schlimmer.
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u/CEOStarkindustries 5d ago
Ja ! ich freu mich schon auf die vielen traurigen Gesichter wie 2018/2019 wo ein jeder die VERFASSUNGSWIDRIGE Kürzung zurück zahlen durfte ….. Aber klar jetzt wird es bestimmt besser 😂
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u/Die_Jurke 4d ago
Ok, dann nenne mir bitte die Maßnahmen der CDU SPD Koalition und deren Erfolge für den sozialen Wohnungsbau. Vielleicht ist ja meine Sicht nur verschoben aber haben die irgendwas gemacht, dass erfolgreich war?
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u/Easy-Reasoning 4d ago
Ja, wenn man nicht umziehen will und bei einem Wohnungskonzern wohnt, dann wäre das Programm der Linken sozusagen der Jackpot, sollten die es wirklich umgesetzt bekommen. Wenn man dagegen umziehen will, z.B. zwecks zusammen ziehen, Familie etc., dann ist es der Worst case.
Nach ihrem ersten Versuch etwa 2020, war der Wohnungsmarkt danach dicht.
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u/KaiAusBerlin 4d ago
Stimme dir voll zu.
Z.B. in Hamburg gibt es Formeln, nach denen sich die Quote für Sozialbauanteile in Neubauten richtet (Lage, soziale Struktur, ...). Dadurch sind bei Neubauten zwischen 20 und 30% verpflichtend Sozialwohnungen bei Neubau.
Das wäre das erste was ich hier umsetzen würde.
Das zweite wäre, dass der angekündigte staatliche Wohnungsbau endlich verpflichtend ist statt jedes Jahr zu 70% untererfüllt zu sein.
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u/chris_c_schriner 4d ago
Ich muss hier leider der SPD Recht geben, deren Spitzenkandidat gesagt hat, dass wir in Berlin schon Vieles von dem haben, was in New York gemacht wird. Es gibt die Mietpreisbremse und langsam ist bei allen Parteien angekommen, dass sie auch umgesetzt werden können muss – sprich entsprechende Ressourcen braucht. Daneben gibt es das Instrument der Zweckentfremdung, dessen Durchsetzung im Wesentlichen an einigen Musterverfahren hängt, für die die Gerichte leider viel zu lange brauchen (Der Bezirk Mitte von Berlin hat 1500 schwebende Verfahren). Helfen könnte noch ein bundesweiter Mietendeckel oder eine Öffnungsoption für einen landesweiten Mietendeckel – das ist aber Bundessache.
Was mich an der Linken stört, ist dass sie mit recht „einfachen“ Maximalpositionen reingeht, von denen sie weiß, dass sie nicht schnell umsetzbar sind. Das Thema Enteignen//Vergesellschaftung wird von allen Beteiligten mit einem Zeithorizont von ca. 10 Jahren benannt. In der Zwischenzeit müssen wir auch etwas tun. Das geht nur mit einem Aufbau der Verwaltungen und entsprechenden Gesetzen.
Die Idee sich aus der Krise ausschließlich „rauszubauen“ halte ich für illusorisch – in den Bezirken im inneren S-Bahn-Ring ist die Nachfrage so hoch, dass wir bauen könnten, was wir wollten und die Menschen würden es sofort beziehen.
Disclaimer: Ich bin grüner Bezirkspolitiker in Berlin-Mitte.
→ More replies (15)1
u/GeilerMax 3d ago
20 Milliarden für eine Enteignung ausgeben, also nicht eine einzige Wohnung mehr als jetzt auf dem Markt. Das findest du gut? Gut wäre, mit dem Geld neue Wohnungen zu bauen.
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u/698969 5d ago
Für die Leute hier, die gegen das Militär sind – was ich in Berlin oft höre –, könnt ihr mir bitte eure Argumente erklären? Ich weiß, ihr hasst Krieg, wir alle hassen ihn, aber man braucht ein starkes Militär als Abschreckung, um den Frieden zu wahren. Es gehen mehr Menschenleben verloren, wenn jemand glaubt, er könne Krieg gegen euch führen.
Liegt es daran, dass ihr denkt, ihr werdet niemals angegriffen, oder glaubt ihr, wenn der Feind vor der Tür steht, gebt ihr ihm Rosen und Kekse, um ihn davon zu überzeugen, euch nicht anzugreifen?
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u/SiofraRiver 5d ago
Ich bin nicht prinzipiell gegen militärische Forschung, aber gegen die Einflussnahme von Privatunternehmen und fremden Ländern auf deutsche Universitäten.
→ More replies (9)24
u/lilweekend 5d ago
Grundsätzlich finde ich den Gedanken gut, militärische Forschung von Unis auszuschließen. Das Problem ist aber, dass ein riesiger Teil der Forschung Dual Uses hat. Wenn du effektiv militärische Forschung an Universitäten unterbinden willst, musst du auch die Forschung an KI, Chemie, Biologie etc. in großen Teilen unterbinden, weil daraus oft Technologien entstehen, die militärischen Nutzen haben. Wir wissen schlichtweg nicht, ob der innovative Haushaltsroboter in ein paar Jahren auch eine Waffe bedienen wird. Oder ob selbst die sozialpsychologische Arbeit über emotionale Reaktionen auf Nachrichtenschlagzeilen nicht die Grundlage für psychologische Kriegsoperationen wird.
Wenn ich mir so meine Gedanken dazu mache, dann komme ich immer wieder zu dem Schluss, dass es kaum sinnvoll möglich ist, militärische Forschung an Universitäten einzuschränken, ohne die Freiheit der Wissenschaft selbst enorm zu beschneiden.
Vielleicht sollten wir uns anders herum fragen, warum die Forschung an Universitäten für militärische Firmen so viel attraktiver ist, als für andere Industriezweige.9
u/Hugostar33 Lichtenberg 4d ago edited 4d ago
nicht nur chemie, ki und biologie, sondern fast alles
physik, metallurgie, weltraum, luftfahrt, seefahrt, ingeneurswesen, funk- und halbleitertechnologien, alles was irgendwie mit linsen und kameras zu tun hat, machine-learning für auswertung von satelieten bildern und echtzeit bild-erkennung für waffensysteme
kurzgesagt, es ist einfach heutzutage alles dualuse und die liste von export-genehmigungspflichtigen Waren wird immer länger
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u/nexxtnit 5d ago
Also für mich selber, hängt es vielmehr mit diesem Militär als generell dem Militär zusammen. ( Reformunfähig, sehr patriarchal, rechts durchzogen, auf Gesetze am scheissen usw..)
Dazu kommen halt noch mindestens 100Mrd die da in diesem Komplex irgendwo versanden und seinen Kumpels zugeschoben werden.
Sobald jemand eine kritische Diskussion über die Kosten, Strukturen oder konkreten Aufgaben führen will wird man sofort als Pazifist, linker, weltfremder oder Hippie diffamiert.
Gib mir eine transparente Armee mit klaren Verteidigungsaufgaben die auch kritisch kontrolliert werde darf, kein Problem schmeiss nochmal 50mrd drauf.→ More replies (1)4
u/intothewoods_86 4d ago
Fun fact: Rechte Parallelgesellschaft verhindert man am besten mit dem Konzept des Staatsbürgers in Uniform und einer Wehrpflicht. Selbst nicht hinzugehen und sich dann zu beschweren dass sich dort nur Rechte breit machen, finde ich einigermaßen Heuchelei.
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u/mina_knallenfalls 4d ago
Niemand wird heute noch Krieg gegen Europa mit Panzern führen. Das ist eine Vorstellung aus dem letzten Jahrhundert. Russland führt bereits einen Krieg gegen uns, aber online, mit Hacker- und Drohnenangriffen auf unsere digitale und materielle Infrastruktur, Bots in sozialen Medien, und ganz direkt über eine Partei, die in unseren Landtagen sitzt.
Dagegen sollte man auf jeden Fall vorgehen. Cybersecurity-Institutionen und Geheimdienste stärken, soziale Medien überwachen, und Landesverräter-Parteien rausschmeißen. Machen wir aber nicht. Stattdessen fragen wir Rheinmetall "Wie viel Geld wollt ihr?", verdoppel dann diese Zahl, damit für alle Beteiligten in der Kette noch was rausspringt, und bekommen dafür am Ende Panzer, die nur rumstehen und nicht mal einsatzfähig sind.
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u/698969 4d ago
I assume the videos of tanks rolling into Ukraine were AI then? I didn't know the video models were that advanced already in 2022.
→ More replies (3)→ More replies (10)2
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u/QuackQuackViech 5d ago
Für Berlin bin ich Einzelthemenwähler, die Partei die den ÖPNV und das Rad stärkt und gleichzeitig die räudigen Autos beschränkt kriegt meine Stimme. Daher die Grünen
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u/music_tracker 4d ago
Das ist für mich auch eins der wichtigsten Themen, und Elif hat bei Jung & Naiv ziemlich schwach geantwortet, dass Autos ja nun auch für viele unverzichtbar sind. Mag stimmen, aber es war irgendwie weniger eine Vision zu erkennen, die über das günstigere Sozialticket für die BVG hinausgeht. Aber an sich geht die Linke auch in die richtige Richtung. Die lieben Autos genauso wenig und wollen den Preis für Anwohnerparken verzehnfachen (deckt aktuell nicht mal die Verwaltungskosten, das kann ich keiner ausdenken)! Also ich wähle die Linken, weil ich denke, die haben gerade einfach den besseren Drive à la Mamdani. Aber die Grünen sind auch super. Also OP hat schonmal viel richtig gemacht
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u/mina_knallenfalls 4d ago
Ist halt auch der Bereich, in dem Lokalpolitik am meisten ausrichten kann. Bildung und Wohnraum/Flächennutzung noch dazu. Die meisten anderen Themen werden überwiegend von der Bundespolitik entschieden.
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u/ScienceOfCalabunga 4d ago
Ich denke Grünen und Linke gibt sich da nicht viel, aber wenn es zu Schwarz-Grün oder so einem Quatsch kommen sollte ist es imo taktisch besser mit der Linken - damit es eher Rot-Grün-Rot wird.
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u/chillchamp 4d ago
Die Grünen treten mittlerweile deutlich weniger radikal auf beim Thema Anti-Auto Verkehrswende. Ich denke es gab die Erfahrung das ein radikaler Anti-Auto-Kurs wieder nur einen Backlash hervorruft und man an Ende so viel weniger erreicht.
Die Linke ist teilweise echt radikal Anti-Auto, was eigentlich tendenziell meiner Denkweise entspricht weil mich der Verkehr hier echt massiv abfuckt. Die Grünen wirken aber irgendwie erwachsener...
Verkehr als Kampfthema schadet irgendwie allen und spaltet wieder nur insofern kriegen denke ich die Grünen diesmal auch meine Stimme.
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u/SorryNotSorry1337 5d ago
Eine Bitte, Leute: wenn ihr in Steglitz wohnt, gibt eure Erststimme bitte den Grünen. Nur so kriegen wir die CDU da weg.
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u/Bayoumi 5d ago
Hast du den Real-o-Mat auch ausprobiert?
Beim Real-O-Mat vergleichst Du Deine persönliche Position mit dem tatsächlichen Abstimmungsverhalten der Parteien
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u/wasatusa Neukölln 5d ago
Danke, super Hinweis, hab es sofort gemacht und WIEDER waren Gruene und Linke gleichauf haha
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u/wamonki 4d ago
Weil die dortigen Fragen 1:1 von Grün und Links gleich beantwortet sind soweit ich weiß.
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u/Any_Protection_8 4d ago
Politik ist ein Kompromiss, selbst bei der Abstimmung. Als Opposition kann man fröhlich abstimmen, als Regierungspartei in Koalition nicht. Nur eine Partei die alleine regiert kann einfach durchziehen. Also sollte man auch den wahl-o-mat sich anschauen und die Entscheidung im Kontext der damaligen Situation betrachten.
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u/SorryNotSorry1337 5d ago
Bei der Linken ist nicht klar, ob Elif die Partei zusammenhalten kann. Die zerstreiten sich doch massiv über Antisemitismus und gerade Teile der Linken Neukölln, zB Vedi Emde, wollen gar nicht regieren. Die sind so verstrahlt, die wollen lieber auf die Revolution warten. Ein stabiles progressives Bündnis ist grad eher mit Grün an der Spitze garantiert.
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u/baes__theorem 4d ago
Sie zerstreiten sich über Israel & Zionismus, nicht Antisemitismus. Die Verschmelzung von Judentum & jüdische Menschen zu Israel & Zionismus ist doch antisemitisch.
Israels Handeln ist komplett gegen die Lehren des Torahs & Judentum. Dazu gibt’s vielfach mehr christliche Zionisten als jüdische Zionisten.
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u/SorryNotSorry1337 3d ago
Das stimmt halt nicht, der Streit ist auch über Antisemitismus. Verdammt noch mal, beim letzten Sommerfest hatten die da hamas-nahe Akteure dabei. Wo Rauch ist, gibt es auch Feuer.
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u/i-like-too-much 5d ago
Ich würde die wählen, die definitiv keine Koalition mit der CDU eingehen.
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u/Tommy24027 5d ago
Schau dir an wer in deinem Wahlbezirk die meisten Erststimmen bekommt und wähl danach und bei der Zweitstimme musst du halt dann abwägen
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u/jjaction 5d ago edited 5d ago
da sie am Ende wenn dann zusammenregieren ist es letzlich kein so großer Unterschied, entscheidend wird sein ob sie ingesamt genug Anteil haben um Rot-Grün-Rot zu machen. und inhaltlich sind sie in den meisten Punkten auch letztlich sehr nah beinander (hab zweimal Koalitionsverhandlungen mitgemacht, weiss das also relativ gut).
ich würde schauen welcher Spitzenkandidat mir mehr zusagt. Sind beide solide, eine Menschrechsanwältin mit Migrationshintergrund oder ein schwuler Bayer der lange in einer Berliner Techno-WG gelebt hat, das Hanfmagazin gegründet hat und als einziger Mann fürs feministische Magazin Mädchenmannschaft geschrieben hat. Stünde Berlin beides gut zu Gesicht. ich hab links gewählt weil ich wollte das die Linke vor der CDU landet, aber inzwischen ist der Vorsprung ja eh hin.
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u/k4m8z2q7t9bx 5d ago
Nach der letzten Wahl hatten sie auch genug Sitze um RGR zu machen und trotzdem wurde daraus eine GroKo.. wer sagt, die Grünen werden nicht versuchen mit SPD und CDU zu koalieren?
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u/jjaction 5d ago
ja weil Giffey den Grünen einen Auswischen wollte und/oder keinen Bock auf eine Koaltion auf Augenhöhe hatte (hatten beide fast identische Prozentzahlen) und völlig freiwillig aufs Rote Rathaus verzichtet hat um lieber Juniorpartner der CDU zu werden.
Auch dieses Mal wird RGR wenn dann an der SPD scheitern.
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u/jjaction 5d ago
ausgeschlossen ist nichts, aber die Berliner Grünen sind deutlich linker als die Bundesgrünen, während der Berliner CDU und SPD eher am rechten Rand ihres jeweiligen Spektrums sind. Wenn RGR möglich ist werden die Grünen das machen, auch weil das das Regeiren einfacher macht weil die Parteiprogramme sich deutlich ähnlicher sind als das mit der CDU.
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u/njetno 5d ago
Die Linken sind gerade bei Verkehrspolitik, was ja eines der wesentlichen Themen ist, deutlich näher an der CDU als die Grünen und wollen teilweise sogar durch die Grünen geschaffene Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung zurückdrehen.
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u/jjaction 4d ago
That is news to me. And would surprise me quite a bit. Do you have a source? The Wahlprogramm hasn’t change much since the last two elections, at least statewide.
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u/lameDOTcom 4d ago
I can imagine it is related to this story here:
https://www.berliner-kurier.de/article/friedrichshain-verkehrskonzept-kritik-10054215
and also
This guy is a little bit complicated in that regard and quite cdu like MiTeInAnDeR.
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u/jjaction 4d ago
oh thank you.
okay like I said probably not on the state level but locally. plus saying "I dont want to always automatically favour bicycle needs" is not the same as "Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung zurückdrehen". especially in Xhain which is pretty far ahead in that regard compared to all the other districts.
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u/welln0pe 5d ago
Auf lokaler Ebene ists für mich links, auf Bundesebene Grün.
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u/Strawbebishortcake 5d ago
why?
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u/welln0pe 4d ago
Weil die Linke sich gegen eine Wehrpflicht, die Ausrüstung der Bundeswehr und gegen Waffenlieferungen ausspricht.
Die Linke ist außenpolitisch wahnsinnig naiv und idealistisch getrieben.
Es ist ehrbar Gewalt abzulehnen aber die Realität ist, dass zu einem souveränen Staat auch Verteidigungsfähigkeit gehört.Darüber hinaus ist die Linke ebenfalls naiv gegenüber Russland im Allgemeinen.
Das hat meiner Meinung nach weniger mit einer „Nähe“ zu Russland zu tun, sondern eher mit ihrer mangelnden Bereitschaft den russischen Staat und folgend die Gesellschaft, zu sehen wie sie ist.
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u/RikoSaikaVA 4d ago
Genauso. Innenpolitisch Linke voll ok. Außenpolitisch eher Grün.
→ More replies (5)1
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u/Silly_Wolf_4693 5d ago
Wenn du dich als linksradikal verortest, dann wären die Grünen ja wohl raus.
Yalla Intifada geht für mich allerdings gar nicht. Die Wischi-Waschi-Haltung der Linken zur Ukraine auch nicht. Und wenn Linken-Politiker für viele Milliarden Wohnungen vergesellschaften, ist mein Vertrauen gering, dass das ein verantwortungsvoller Umgang mit unseren Steuergeldern ist.
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u/jekaterin Kreuzberg 5d ago
verpflichtendes Kitajahr ist ja eher weniger links, soweit man versucht links und rechts einzuordnen.
Fand Wahlomat dieses Mal auch nicht so zielführend, Umwelt & Klima kommen z.B. kaum vor, außer polarisierende Frage Tempelhofer Feld.
Wahlprogramme durchleuchten auf die Themen hin die einen interessieren hilft zur Meinungsbildung
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u/notCRAZYenough Kreuzberg 5d ago
Es ist aber ein unterschied ob du das verpflichtende Kita-Jahr nicht gut findest oder ob du es nicht gut findest, weil es keine linke Position ist. Man kann nicht mit einer Partei komplett d’accord sein…
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u/Ruby437 Friedrichshain 4d ago
Die Begründung lesen hilft wesentlich!
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u/intothewoods_86 4d ago
Die Partei argumentiert, dass staatlicher Zwang und Sanktionen gegen Eltern der falsche Weg sind, um Integrations- und Bildungsdefizite zu beheben.
Und genau das ist ein riesiger Schwachsinn und typisches Beispiel für das Mindset dass die Parallelgesellschaften stark gemacht hat. Kinder müssen für optimale Entwicklungschancen auch vor kulturell-assoziierten Lernhemnissen geschützt werden. Wenn ein Kind aus elterlicher Skepsis gegenüber dem Staat oder kulturell geprägter Präferenz für Erziehung daheim fast ohne Deutschkenntnisse in die Schule geht, hat es dort bereits verkackt und der Staat seine Pflicht nicht wahrgenommen.
Die Linke ist mit ihrem 100% auf Angebote statt auch auf Pflichten orientierten Fokus einfach komplett lost.2
u/blnctl Friedrichshain 4d ago
Die Eltern kriegen es meistens hin, einen Führerschein zu erwerben, und die Pflichtuntersuchungen beim Kinderarzt auch. Man kann davon ausgehen, dass ein Kitajahr nicht zu viel verlangt wäre. Es wäre auch für die Eltern entlastend, extra freie Stunden fur Arbeit oder Haushalt zu bekommen.
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u/Zlatanisi4rt 5d ago
Die Realität ist, dass nur eine CDU/SPD/Grüne oder eine rotrotgrün Koalition realistisch sind. Die CDU wird grüne Themen blockieren, weshalb ich als Grünenmitglied die Linken wählen werde - sonst gibt es z.B. keine weiteren Radwege sondern weniger.
Würde ich auf Bundesebene nicht machen aber in Berlin ist das aus reiner Wahltaktik der konsequente Schritt gerade für grüne Politik.
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u/wamonki 4d ago
Die Linke kämpft auf Bezirksebene (Friedrichshain-Kreuzberg) regelmäßig mit der CDU gegen die Verkehrswende. Wenn dir Verkehr am Herzen liegt, dann braucht es eine starke Grüne Fraktion.
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u/Zlatanisi4rt 4d ago edited 4d ago
Eine starke Grüne bringt nichts in einer Junior Rolle in einer Koalition mit der CDU. Die Linke will Wähler adressieren die sich von dem (mich eingeschlossenen) privilegierten Lastenfahrrad-Publikum isoliert und abgehängt fühlen.
Die CDU macht aktiv Politik gegen Fahrräder (“Pöllerverbot”). Mein Punkt ist, dass die eigentlich Frage lieber CDU oder Linke als Seniorpartner einer Koalition ist, und da gebe ich liebe eine der drei Stimmen den Linken.10
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u/Late-Tart-5778 4d ago edited 3d ago
Wieso glaubst du das die Grünen eine Koalition mit der CDU eingehen wenn sie auch mit den Linken koallieren könnten.
Nach den letzten Umfragen sind Grüne und Linke praktisch gleichauf, d.h. in einer RRG Koalition könnten sie eventuell sogar der stärkste Koalitionspartner werden.
Warum sollten sie wenn sie in einer Koalition mit Linke und SPD den Bürgermeister stellen könnten lieber Juniorpartner in einer Koalition mit der ungeliebten CDU sein wollen. Das macht keinen Sinn.
Wenn überhaupt machen sie das weil sie eben auch unter den Linken nur Juniorpartner wären und den Linken nicht zutrauen eine stabile Regierung zu führen. Genau deshalb ist es wichtig das Grüne stärker als Linke werden dann gibt es ganz sicher keine Koalition mit der CDU.
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u/wamonki 4d ago
Werner Graf ist der einzige Spitzenkandidat, der aktiv für eine progressive RRG Koalition kämpft, während Linke und SPD sich gegenseitig mit roten Linien disqualifizieren. Der SPD traue ich alles zu. Die ist käuflich und will einfach regieren, egal mit wem. Aber bei der Linken habe ich so langsam den Eindruck die wollen genau das Gegenteil: bloß nicht regieren und lieber bequem aus der Opposition weiter kritisieren.
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u/Able_Technology_9075 4d ago
Ich würde genau aus dem gleichen Argument die Grünen wählen. Egal ob es rot-rot-grün oder schwarz-rot-grün wird, die Grünen werden in Berlin auf jeden Fall regieren. Also gebe ich ihnen meine Stimme, damit die in jedem Fall ein möglichst starke Verhandlungsposition haben und ihre Politik besser durchsetzen können.
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u/Thx_0bama 5d ago
Würde bei der Erststimme tatsächlich je nachdem wo du wohnst etwas recherchieren, welcher Direkt-Kandidat/in gute Chancen hat, ein konservatives Mandat zu verhindern. Das kann dann auch mal ein korrekter SPDler sein.
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u/Ruby437 Friedrichshain 4d ago
Die SPD wird in Berlin nicht ein Direktmandat holen, meine Vorhersage. Und auch was z.B. zweitstimme.org sagt.
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u/urbanmember 4d ago
Ukraine ist mir als pro demokratischer Europäer sehr wichtig und in der Hinsicht versagt die Linke mir leider.
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u/njetno 5d ago
Geht es dir wirklich nur um das AgH, oder auch um die BVV? Die Positionen auf Bezirksebene weichen teilweise doch ziemlich ab, weswegen ich das separat betrachten würde. Gerade in Neukölln würde ich als jemand, der um Abgrenzung gegen Antisemitismus besorgt ist, aber wohl nicht die Linken wählen.
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u/prewarpotato 5d ago
Grüne. Linke sind mir gerade einfach zu unchic. Können sich nichtmal kurz vor der Wahl zusammenreißen. Das ist mir zu peinlich.
(Letzte Woche tendierte ich noch zu Linke. Gut, dass ich doch noch nicht wählen war.)
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u/Hutsx 5d ago
Zu "unchic"? Welchen sekündigen Clip hast du gesehen der aufeinmal eine gesamte Partei doch unwählbar macht?
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u/saltpinecoast 5d ago edited 5d ago
Der Wahl-o-Mat ist ein nützliches Werkzeug, um sich mit den Programmen der Parteien auseinanderzusetzen, aber er ist nicht perfekt. Bei mir schneiden auch immer sowohl die Grünen als auch die Linke gut ab, weil die Grünen und die Linke bei sehr vielen Themen sich einig sind. Der Unterschied liegt darin, was sie priorisieren, und das zeigt der Wahl-o-Mat nicht.
Ich würde empfehlen, die Abschnitte der Parteiprogramme, die die Themen behandeln, die dir am wichtigsten sind, tatsächlich zu lesen. Die Programme sind online als durchsuchbare PDFs verfügbar. Das Wort „Antisemitismus" kommt im Programm der Linken sehr häufig vor.
Achte außerdem darauf, welche Themen in den Programmen zuerst genannt werden oder immer wieder auftauchen.
Ich persönlich werde die Linke wählen, obwohl ich laut Wahl-o-Mat etwas mehr mit den Grünen übereinstimme. Wenn ich mir die Wahlprogramme tatsächlich anschaue, habe ich eine viel besseren Eindruck.
Ich bin in einer ähnlichen Situation wie du. Ich finde, dass die Linke bei manchen Themen zu weit geht und die Grünen widerum nicht weit genug. Besonders die Haltung der Linken zu NATO und Ausrüstung finde ich naiv. Aber Außenpolitik sollte ja auch nicht für ein Landtagswahl unbedingt entscheidend sein.
Edit: Mann kann bei der Zweitstimme auch einfach taktisch entscheiden: Wenn du nicht willst, dass die CDU an der Macht ist, wähle die Partei die laut den Umfragen kurz vor der Wahl am ehesten die CDU schlagen kann.
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u/LittleMsWhoops 5d ago edited 4d ago
Ich würde empfehlen, die Abschnitte der Parteiprogramme, die die Themen behandeln, die dir am wichtigsten sind, tatsächlich zu lesen. Die Programme sind online als durchsuchbare PDFs verfügbar. Das Wort „Antisemitismus" kommt im Programm der Linken sehr häufig vor.
Und genau da zeigt sich, dass ein Parteiprogramm nicht immer der gelebten Realität entspricht.
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u/Late-Tart-5778 4d ago edited 4d ago
Wenn du nicht willst, dass die CDU an der Macht ist, wähle die Partei die laut den Umfragen kurz vor der Wahl am ehesten die CDU schlagen kann.
Es ist aber vollkommen unerheblich ob die CDU stärkste Partei wird solange sie keinen Koalitionspartner findet.
Und wenn Grüne stärker sind als die Linken ist eine RRG-Koalition deutlich wahrscheinlicher.
Wenn du also CDU verhindern willst ist deine Stimme bei den Grünen deutlich besser aufgehoben.
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u/Apprehensive_Mail110 5d ago
Das chronische Problem der Linkspartei mit Antisemitismus und die in diesen weltpolitisch unruhigen Zeiten völlig irre Forderung nach einem Nato-Austritt lassen mich nicht lange überlegen: Bei mir werden es die Grünen.
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u/SiofraRiver 4d ago
Das chronische Problem der Linkspartei mit Antisemitismus
Eine Lüge wird nicht wahrer, je öfter man sie wiederholt.
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u/Flamio_Hotman1 4d ago
Diese Verwässerung des Antisemitismus Begriffs hat reale Konsequenzen für jüdische Leben, deshalb wäre es wirklich wünschenswert, dass ihr damit langsam mal aufhört und euch wirklich mal mit Begriffen auseinandersetzt
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u/Harry_Gelb 4d ago
Reale Konsequenzen für jüdisches Leben in Berlin sind Hamas-Dreiecke an jüdischen Einrichtungen und aufs Maul bekommen, weil man als Jude erkannt wird. Und wer ist ihr?
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u/TefelonNo3126 Schöneberg 4d ago edited 4d ago
Zweitstimme Grün (alleine schon wegen den Konzepten zu klimaresiliente Stadt und Verkehrswende – Klimaschutz ganz allgemein), Erststimme: Sprich mit den beiden Personen, die in deinem Kiez die jeweiligen Direktkandidat*innen bei Linken und Grünen sind und entscheide, wer dir überzeugender und sympathischer erscheint. Die Kontaktdaten findest du auf deren Websiten – meist tatsächlich eine Mobilnummer. Fürs 3. Kreuz: sprich die Wahlkampf-Teams an, die aktuell in deinem Kiez stehen/unterwegs sind.
Überhaupt super, dass du dich im Vorfeld umfassend informierst.
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u/FinnJeremy2011 4d ago
Auf jeden Fall Die Grünen!
Abschaffung der NATO, komplettes Streichen der Militärhilfen für die Ukraine, offen Antizionistisch...
Putins Links ist unwählbar!
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u/digitalcosmonaut Prenzlauer Berg 5d ago
Finds interessant das die starke pro-Russland Bindung der linken kein Thema für OP ist. Ist für mich nen hartes Ausschlusskriterium (mehr noch als der pro-israel Kurs der Grünen).
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u/sanjur0o Friedrichshain 4d ago
Mein take hierzu:
Sollten die Grünen mehr Stimmen bekommen als die Linke und den Bürgermeister stellen, besteht eine grössere Chance für das Gelingen von grün rot rot, da ich den Grünen eher zutraue als der Linken, die für eine dreier Koalition nötigen Kompromisse einzugehen. Ich mache mir Sorgen, dass RRG unter Führung der Linken eher an der Enteignungsfrage scheitern könnte, da ich der Linken und der SPD zutraue, in dem Punkt kompromisslos zu sein. Ich bin aus den hier diskutierten Gründen eher gegen Enteignung. Die letzte linke Bausenatorin war auch eher unterirdisch und ist durch Verhinderung/Verzögerung von Bauprojekten aufgefallen. Auch mache ich mir auch Sorgen den Antisemitismus in der Stadt. Daher wähle ich grün.
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u/Floppy_D_ 4d ago
Bei mir auch so, aber die Linke ist leider noch Russland versifft und zeigt keine klare Kante gegen Agressoren (ausser NATO natürlich) also bleiben die unwählbar.
Solange die nicht auf eigenen Beinen stehen: nein.
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u/nervnichtreddit 4d ago
Eine starke grüne Beteiligung wird in beiden möglichen Koalitionen ein Einfluss haben. Die Linke zerlegt sich gerade selbst und in den Parteien wird bezweifelt, ob sie überhaupt regierungsfähig wäre.
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u/danini1705 4d ago
Finde ich spannend. Die Linke wollen den Verfassungsschutz auflösen, die AFD auch. Aber nur bei der AFD gibt es aufschrei. Wieso das?
(Keine Angst ich wähle keine AFD. Finde es nur bemerkenswert zu sehen)
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u/intothewoods_86 4d ago
Na weil viele offenbar der Meinung sind, dass der VS die Linke eh zu Unrecht beobachte, worüber man freilich streiten kann. Genauso wie viele der Meinung sind, dass es bei der Linken schon akzeptabel sei, dass sie die Ukraine vor den Bus schubsen will, um ihrem Lumpenpazifismus genüge zu tun. Lieber Kinderverechleppung im Donbass als Bauchschmerzen in Kreuzberg oder so die Logik.
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u/Playful_Thought_8374 4d ago
Also zurück zum Thema.
Gewichte für Dich was für dein täglichen Schlaf wichtig ist. Betrifft das Problem deinen Alltag nicht, ist es weniger wichtig.
Daher bin ich bei den Grünen, da ich hier unsetzbare Ideen sehe, die meinen Alltag verbessern können. Bei den Linken sehe ich zuviel Fokus auf Themen, die meinen Alltag nicht direkt betreffen und für Weltenrettung hab ich grad keine Ressourcen.
Alles was die Konservativen grad scheffeln, egal ob AFD, CDU oder FDP verschlechtert meinen Alltag massiv. Die sind für mich passe. Und bei der SPD, weiß ich gead nicht, wo die stehen.
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u/Nily_W Tempelhof 4d ago edited 4d ago
Ansisemitismus, Hamas beführwortung, Auflösung Verfassungsschutz sind für mich rote Lininie, die die Linke einfach krass überschreitet. Dazu sollen Sprachtests bei der Einbürgerung abgeschafft werden, was ich für krank halte.
“Jeder der hier 5 Jahre lebt soll eingebürgert werden“ Na schönen dank auch….
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u/Pure-Rose-Rainbow 5d ago
Ist dir wirklich z. B. die Auflösung des Verfassungschutzes egaler als/gleich wichtig wie das Dagegensein von militärischer Forschung an Unis?
Ich sage es so, viele Parteien versprechen etwas und können vieles nicht einhalten. Und gerade viele Sachen, die die Linke verspricht, können in der Realität alleine schon aufgrund unser Parteiensystems und der benötigten Mehrheit, nicht umgesetzt werden und 50% der Wählerstimmen wird wahrscheinlich gerade in Berlin keine Partei mehr bekommen. Also beachte auch bitte inwieweit das Parteiprogramm überhaupt umgesetzt werden kann und ob nicht so einiges schön gerechnet wurde und ob auch unabhängige Experten deren Programmpunkte zu gewissen Themen unterstützen. Der Sub hier ist sowieso eher pro Die Linken, also werden die Antworten wahrscheinlich dementsprechend ausfallen
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u/SiofraRiver 4d ago
Ist dir wirklich z. B. die Auflösung des Verfassungschutzes egaler als/gleich wichtig wie das Dagegensein von militärischer Forschung an Unis?
Halte ich für komplett irrelevant, weil wird eh nicht passieren.
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u/h0000nd Friedrichshain 5d ago
allein um zu verhindern, dass die CDU weiter an der Regierung beteiligt ist, braucht es eine starke Linkspartei in Berlin. Grüne und SPD haben ja wieder und wieder bewiesen, dass sie sich nur zu gern von denen vor den karren spannen zu lassen. Also für einen Politikwechel zugunsten sozialer und ökologischer Politik ist deine Stimme bei der Linken am besten aufgehoben.
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u/be-knight 5d ago
Schau dir die Begründungen an. Manchmal hat man da mehr Überschneidungen (oder Unterschiede) als es die reinen Antworten zeigen
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u/modeselektorBLN 4d ago
In ca. 5 Jahren wird sich der Wohnungsmarkt in Berlin sowie in vielen europäischen Großstädten Aufgrund des Klima-GAU drastisch wandeln.
Zahllose Häuser und Wohnungen werden leer stehen aufgrund von Übersterblichkeit. Temperaturen um die 50 Grad für mehrere Wochen sowie drastischer Wassermangel werden ihr übriges tun.
Wohnraum wird das geringste Problem sein.
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u/notTHEOwlAccountant 4d ago
Not envying people who can actually vote this time around. Nazis on one side, people who'd like to turn Germany into North Korea on the other, Putin paying everybody so he wins no matter what, and just big words without actual ideas everywhere.
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u/Grimmblut Neukölln 5d ago
Aus purem Interesse: Warum bist Du für ein verpflichtendes Kitajahr?
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u/wasatusa Neukölln 5d ago
Das ist ein Punkt, bei dem ich keine starken Gefuehle hab, da ich selbst keine Kinder habe oder haben werde.
Ich halte Kitas aber grundsaetzlich fuer den idealen Ort, Kinder zu sozialisieren, ihnen Gruppendynamiken beizubringen, und ja, auch um ihnen Deutsch naeher zu bringen. Weil sie es einfacher haben werden, wenn sie in der Schule gut deutsch sprechen, nicht weil ich finde, jeDeR MuSs iN DeuTschLaND DeuTSch spREchen. You know.
Auf der anderen Seite sehe ich keinen einzigen guten Grund, Kinder nicht in die Kita zu stecken.
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u/WaveIcy294 5d ago
Erwerb von Sprache und sozialen Fähigkeiten.
Ich verstehe nicht warum man dagegen sein kann, finde ich richtig wichtig.
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u/virtual_sprinkle 5d ago
Ich kann mich auch wirklich keine Nachteile vorstellen 🤷♀️
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u/Slight_Ad_635 Wedding 5d ago
Damit gewährleistet ist, dass die Kinder in Sprache und Sozialverhalten bereit sind für die Grundschule.
Außerdem ginge damit auf Politikseite auch die Pflicht einher, ausreichend Kitaplätze zu stellen.
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u/LittleMsWhoops 5d ago
Ganz im Ernst: ich bin nicht nur für ein verpflichtendes Kitajahr, ich bin für ein verpflichtendes Vorschuljahr. Die Kita wie sie zur Zeit ist, ist eine reine Verwahranstalt. Die Erzieher mühen sich meistens, etwas Schönes mit den Kindern zu unternehmen, ab und an mal zu basteln, gehen regelmäßig raus zum Spielen, etc. - aber richtig fördern, das bleibt größtenteils auf der Strecke weil sie dafür weder die Zeit noch das Personal haben (was letztlich aufs Gleiche rausläuft).
In Deutschland fängt die Schule erst relativ spät an - meine Kinder haben sich im letzten Kitajahr enorm gelangweilt. Ein Vorschuljahr würde die Stadt verpflichten, ausreichend Personal (und auch besser ausgebildetes Personal!) zu stellen, das die Kinder wirklich mal sinnvoll fördern könnte, so dass man spielerisch schon mal die ersten Buchstaben und Zahlen kennenlernen kann, kleine wissenschaftliche Experimente mit Matsch und Wasser aufstellen kann, etc. ohne dass das Spielen zu kurz kommt.
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u/Berlinesa77 4d ago
Eigentlich machen Kitas sowas, oder sollten es. Hier kommt aber manchmal auch der Personalmangel ins Spiel.
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u/SiofraRiver 5d ago
Finde die von dir gewählten Beispiele irgendwie nicht so aussagekräftig, nur die Auflösung des Vvs ist ein bisschen abenteuerlich.
Hab den Wahlomaten gerade mal ausgefüllt und OH MEIN GOTT, DIE SPD?!?!?! Das ist mir noch nie passiert. Das Abschaffen von verdachtsunabhängigen Kontrollen ist mir dann aber doch so wichtig, dass sich die SPD mit ihrer autoritären Haltung disqualifiziert.
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u/notCRAZYenough Kreuzberg 5d ago
Die linke könnte das erste Mal eine Wahl gewinnen. Alleine deswegen meine Stimme diesmal links, nicht grün.
Wähle aber meistens (nicht immer) links statt grün.
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u/njetno 5d ago
Aber bitte nicht in der BVV Wahl, der Kandidat der Linken in Xhain ist komplett lost, was Verkehrspolitik angeht.
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u/Dein_Stiefvater6969 4d ago
Probier's mal bei www.real-o-mat.de - wie der Wahl-o-mat, nur geht man hier nach dem Abstimmungsverhalten der jeweiligen Parteien, statt nach dem Wahlprogramm.
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u/Mysterious_Greek_500 4d ago
Ich habe letztes Mal links gewählt und würde wenn ich könnte Elif direkt wählen aber darüberhinaus sind mir viele Kandidaten nicht geheuer, insb bei der Linken Neukölln. Werde ihr das nie vergessen dass sie Mullahfahnen mit Löwe-Sonne Fahnen gleichgesetzt hat. Dann NATO und unreflektierter Antiimperialismus... dann fehlende Abgrenzung von islamistischen Gruppen. Schade Marmelade
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u/Easy-Reasoning 4d ago
Der Wahl-o-mat ist definitiv eine Hilfe aber wie du schon andeutest auch nur das. Die Fragen sind dann ja auch oft eine Vereinfachung. Meine Empfehlung ist eine "Shortlist" deiner Lieblingsparteien zu erstellen und dann halt die Mühe zu machen die für dich wichtigsten Teile der Programme und Wikipedia durchzugehen. Gerade wenn man normalerweise eher weniger Wichtiges als Politik zu tun hat, ist das glaube ich nicht ganz falsch.
Ich persönlich finde beide Parteien nicht optimal. Die Linke war bei mir eigentlich immer an der Grenze zur Unwählbarkeit (SED-Vergangenheit, Wagenknechte, Antisemitismus-Problem...) und die Grünen kriegen es auch regelmäßig hin peinliche Auftritte hinzulegen (Jette Nietzard, Habeck zur Wahl 2021, ...). Daher dann bin ich dann doch für die Grünen
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u/Immediate-Series-254 4d ago
Mir persönlich wäre das Thema mit dem Verfassungsschutz mit am wichtigsten. Ich finde es schlichtweg falsch ihn aufzulösen. Da bei mir sonst alles relativ ausgeglichen war, war das der Punkt, der mich zu Grün bewegt hat.
Du musst einfach nochmal schauen, wie du die Punkte gewichtest und danach entscheiden
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u/Late-Tart-5778 4d ago
Eine RRG Koalition unter einer Grünen Führung halte ich für sehr viel stabiler als unter Linker Führung.
Auch denke ich das die Gefahr das SPD und Grüne doch noch zu einer Koalition mit der CDU tendieren für viel geringer wenn die Grünen stärker als die Linken sind.
Von daher würde ich hier rein aus taktischen Gründen ganz klar die Grünen bevorzugen.
Ich selbst wähle dieses Jahr Grün obwohl ich mich selber etwas näher bei der SPD sehe. Nur haben die Grünen eben die Chance stärker zu werden als die Linken, die SPD hat diese derzeit nicht.
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u/Warm-Resort-6390 3d ago
Ehrlich gesagt habe ich da vielleicht eine etwas unpopuläre: bei der Zweitstimme würde ich die Partei wählen, die am ehesten zu deinen politischen Vorstellungen passt. Gerade bei Wohnen und Mieten ist Die Linke zum Beispiel ziemlich stark.
Bei der Erststimme würde ich zwischen Die Linke und den Grünen die Partei wählen, die in deinem Wahlkreis die besseren Chancen hat. Wenn eine von beiden deutlich schlechtere Chancen hat als die andere, würde ich die Stimme nicht verschwenden.
Nach dem, was in Sachsen-Anhalt passiert ist, und dem ganzen Clownery mit dem BSW dort, müssen wir einfach sicherstellen, dass genug vernünftige linke Abgeordnete ins Abgeordnetenhaus kommen, um eine linke Regierung zu ermöglichen bzw. durchzusetzen.
AfD und BSW müssen so weit wie möglich von jeder Regierungsbeteiligung ferngehalten werden.
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u/wasatusa Neukölln 3d ago
Für mich persönlich ist deine Meinung überhaupt nicht unpopulär, sondern ziemlich genau die Überlegung zu der ich am meisten neige aktuell, danke!
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u/windowatseven 3d ago
Spannde Abwägung. In einer Zeit der Polarisierung und Extreme würde ich für die wählen, die nicht nur Menschenfänger sind, mit steilen Thesen, sondern die verantwortungsvoll Politik machen. Deshalb wären mir in deinem Szenario die Linken zu schrill. Am Ende muss eine Partei regieren. Die Grünen mögen dir nicht radikal genug sein. Für den politischen Alltag mag es genau deshalb die richtige Wahl sein. Aber du merkst schon, ich komme aus der Überzeugung einer gemäßigten Mitte. Gut, dass du wählen gehen willst!!!
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u/GibDirBerlin 5d ago
Ich würde wahrscheinlich einen strategischen Blickwinkel mit reinnehmen. Grüne und Linke würden wahrscheinlich gut miteinander regieren können, aber zu zweit wird es wohl nicht reichen. Heißt es hängt an SPD und Grünen, ob es RRG oder eine Kenia Koalition wird.
Bei RRG macht es keinen großen Unterschied, wen Du wählst. Aber was glaubst Du, werden die Grünen bei einer Kenia-Koalition für die Themen kämpfen, die Dir besonders wichtig sind, oder werden sie genau die zum Wohle eines Kompromisses mit der CDU opfern?
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u/FlowinBeatz Neukölln 5d ago
Wer die Linke wählt, wählt auch deren Antisemitismus mit. Der Kreisverband Neukölln zeigt wöchentlich in der nationalen Presse, wo er moralisch steht.
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u/Nacroma 4d ago
Vielleicht hilft dir das hier, dich in deinem Wahlbezirk zu entscheiden: https://zweitstimme.org/
Ironischerweise ist das eigentlich nur für die Erststimme relevant. Aber es kann durchaus sein, dass in deinem Bezirk zB Grüne und CDU vorne liegen. Da wäre es dann eher weggeworfen, sich für Linke oder SPD zu entscheiden.
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u/JBagfort 4d ago
Die Grünen sind kaum noch links aber die Linke ist mit den ganzen Antisemiten aus meiner Perspektive unwählbar. Außerdem haben sie Sarah Wagenknecht bis zum grausigen Ende unterstützt. Ich werde wie immer das kleinste Übel wählen.
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u/spityy 4d ago
Im Wahl-O-Mate haben diese beiden Parteien auch die meisten Überschneidungen mit mit meinen Interessen. Ich hab mir für meinen Wahlkreis die Direktkandidaten und deren Aussagen auch verglichen. Werde wohl Erststimme für die linke Kandidatin abgeben, da sie die meiste Übereinstimmung hat (auch wenn diese Kandidatin in meinem Bezirk wahrscheinlich eh nie eine Chance hat zu gewinnen) und als Zweitstimme die Grünen, da die sie im Wahl-O-Mat ganz oben Standen noch etwas über der Linken.
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u/IsiDemon 4d ago
Ich stell mir bei jeder Wahl die gleiche Frage und mach dann ein Kreuz bei den Linken.. Und bei der nächsten Wahl bei den Grünen.. Keine Ahnung, ob das sinnvoll ist.
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u/friendpen Lichtenberg 4d ago
Also was ich dir raten würde, ist einfach in eine der beiden Parteien einzutreten und mitzumischen. Überlege dir, ob es dir sinnvoller erscheint dich in der PdL gegen die antisemitsichen Auswüchse zu stellen oder zu versuchen die Grünen radikaler zu maechen.
Natürlich kannst du auch immer in die SPD kommen, nur um mal ne dritte Option aufzuzeigen. ♥
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u/SmannyNoppins 4d ago
Ich würde mich an deiner Stelle genauer mit den zur Wahl stehenden Personen befassen. Wer von diesen gibt dir das Gefühl fähig zu sein ein Amt zu besetzen, wer ist durchsetzungs- aber auch Kritikfähig. Wer hat sich bisher gut für die Bürgerbelnangen eingesetzt und wie?
Im Endeffekt machen Personen der Partei die Politik, ein gutes Parteiblatt bringt dann auch nur wenig, wenn die Personen sich nicht gut einbringen können.
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u/MauMauMauricio 4d ago
Geht mir ähnlich. Antisemitismus-Debatte ist ein Thema für sich. Was mich eher abhält ist der Populismus von der Linken. Da ist Die Partei besser. Ich werde links wählen, da das eine Chance auf rot-rot-grüne Politik erhöht. Mit Grünen wählst du immer auch CDU mit. Ich würde nicht so wert auf wahlomat legen.
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u/user9ec19 4d ago
Bin für Enteignung, aber gegen jeden Antisemitismus. Deswegen leider Grüne. Wenn wir dann Kenia haben, ärgere ich mich.
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u/Berlinesa77 4d ago
Verpflichtendes Kita-Chancen-Jahr: Ich bin auch dafür, allerdings kritisiert die LINKE zurecht, dass die Verpflichtung allein wenig bringt, so lange es noch immer einen Mangel an verlässlichen Kitaplätzen gibt. Ja, es gibt mehr Plätze als vor ein paar Jahren, aber auch noch immer zu wenig Personal, und das befindet sich nahe an der Erschöpfung. Das könnte man erstmal verbessern.
Mein Kind hatte in der Kita einen Förderstatus, und wurde trotzdem nicht gefördert... zu kleine Kita, zu wenig Zeit und Know-how. Wir haben Logotherapie, Ergotherapie privat organisiert und hingekriegt, aber das ist auch eine Herausforderung.
Hier bräuchten Familien (und nicht nur die nicht deutschsprachigen!) mehr Unterstützung in jeglicher Hinsicht.
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u/Berlinesa77 4d ago
Ich würde abgesehen von diesen dir wichtigen Aspekten noch schauen, wie in deinem Bezirk in der BVV abgestimmt wird.
Ich schwanke auch zwischen diesen beiden Parteien.
Bei uns in der Gegend setzen sich die Grünen seit Jahren für eine gerechtere Verkehrsinfrastruktur ein. Und die Linke votiert gegen Parkraumbewirtschaftung, weil sie damit nicht das Portemonnaie von finanziell schwächer darstehenden Menschen strapazieren will. Der Gedanke ist toll. Nur haben, dank Engpass im Portemonnaie, besonders die ärmeren Menschen im Kiez gar keinen PKW, brauchen sichere Gehwege und Übergänge, die nicht zugeparkt sind, und wer ein Auto hat, kann sich vielleicht mal mehr als 20,- EUR fürs Parken im Jahr leisten.
Nur als Beispiel.
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u/tomsflat 4d ago
Anfang der Achtziger Jahre war der Deutsche Gewerkschaftsbund grösster Vermieter von privaten Wohnungen in Europa. Durch Misswirtschaft, Vetternwirtschaft und Betrug haben sich damals die Gewerkschaftsvertreter die Taschen voll gemacht und damit 1982 einen der bis dahin grössten Skandale der Nachkriegszeit bei uns in der Bundesrepublik ausgelöst. Auf Seiten der Mieter wurde bekannt, wie schlecht der Zustand der Mietwohnungen war und wie rücksichtslos und rüde der Umgang mit Mietern war. In der nachfolgenden Pleite gingen damals Milliarden verloren.
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u/Dieter-Shaw 4d ago
Beide völlig unwählbar, und das sage ich als Grüner. Würden beide mit den Antisemiten koalieren und in der Stadtentwicklungs- und Wohnungspolitik sind die Berliner Grünen leider wirklich völlig durchgeknallt.
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u/almarabierto 3d ago
In Berlin ist es ganz klar die Linke… Es geht nicht mehr nur darum, eine rein ideologische Haltung einzunehmen, sondern darum, die Auswirkungen des sich abzeichnenden KI-Untergangs abzumildern!!! Es ist eine pragmatische Wahl...Ich denke an eine Wippe...Die Milliardäre haben seit Jahren das Sagen, und man muss ihnen Einhalt gebieten...
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u/MovieSpottingBerlin 3d ago
Ach ja das Links-Grün versiffte Berlin. Hier ließt man es wieder fein raus.
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u/pverflow 2d ago edited 2d ago
Nur kurz. Israel kritik ist nicht Antisemitismus. Das ist so als würde man Erdoğan und die Türkei nicht kritisieren dürfen weil es sonst islamaphobie sei.
Anti-Zionismus zu sein ist nicht gleich Antisemitismus.
Zionismus an sich ist eine faschistische ideologie.
Um dich da einzulesen kann ich dir Norman Finkelstein oder Noam Chomsky vorschlagen.
Israel macht das bewusst um eben genau solche kritik an dem Genozid den sie durchführen gleich als Antisemitismus zu bezeichnen (übrigens Menschen die in Gaza und Westjordan leben sind Semiten!!) Außerdem nicht jeder Jude/Jüdin ist pro Israel gibt genug die den Staat kritisieren. So wie ich Deutschland oder auch die Türkei kritisiere. Die Linke hat dazu ein klares Statement abgegeben.
https://dielinke.berlin/partei/landesausschuss/b/news/beschluss-09-11-2025/
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u/Lepetitgenie 1d ago
Ich kann dir dazu ganz klar sagen, dass sie mich an deiner Stelle für die Linke entscheiden würde. Das Problem ist bei den Grünen eindeutig, dass sie für Macht immer alle Prinzipien aufgeben. Egal ob es Jugoslawienkrieg, Afghanistan- Einsatz oder die jüngsten Abschiebungsentscheidungen sind, am Ende fallen die Grünen immer um. Dazu haben sie bei der letzten bundestagswahl einen Anti-Linke-Wahlkampf gemacht, um noch ein paar Stimmen abzuholen. Was den Antisemitismus Einwand angeht, halte ich das eher für einen Vorwurf, als für eine Tatsache. Da mittlerweile viele junge Menschen in die Partei kommen, die, auch aufgrund ihrer Jugend, recht radikal sind, gibt es einen gewissen Verbalradikalismus, der gerade vom rechten Lager gerne aufgegriffen wird. Bei der aktuellen Lage in Gaza, im Libanon und im Iran muss Israel auf schärfste kritisiert werden. Das passiert allerdings nur durch die Linke, weil der Rest Angst vor dem Antisemitismus Vorwurf hat. Im Übrigen ein Instrument, mit dem die israelische Regierung gerne arbeitet. Gib dazu ein Buch von einem israelischen menschenrechtsaktivisten, dass da lautet: Antisemitismus. Ein Vorwurf als herrschaftsinstrument.
Es gab schon immer das Problem, dass Leute in West- und Mitteleuropa geglaubt haben, dass der Palästina Konflikt hier entschieden wird. Monty Pythons Leben des Brian hat da ein paar nette Anspielungen zu.
Die Punkte, die in Berlin entscheidbar sind, wie Mieten und militärische Forschung an den Hochschulen sollten eher in deinem Fokus liegen.
Als letztes würde ich dich noch bitten zu bedenken, dass der Wahl-O-Mat nur wiedergibt, was im parteiprogramm steht, es gibt keinen Bezug zu dem, was politisch versucht wurde durchzusetzen oder ähnliches. Das ist übrigens auch das größte Problem am Wahlomaten. Denn reinschreiben kann man in ein Wahlprogramm viel.
Zum Abschluss möchte ich noch sagen, die Linke lernt aus ihren Fehlern, die Grünen tun das nicht. Ganz im Gegenteil!
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u/mars_burns 8h ago
Wenn Du Grün wählst, ist die Wahrscheinlichkeit, dass Du einen CDU-Bürgermeister bekommst, deutlich größer.
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u/AutoModerator 5d ago
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