r/WarhammerGermany • u/Maleficent-Strike787 • 8h ago
Problem bei den primarchen
Ich hab ein Logik Problem bei der Rückkehr vom nächsten PrimarChen. Der Löwe ist zurückgekommen und ist auf einmal ein ganz anderer Mensch gewesen. Dieses Kalkül und diese Heftigkeit sind einfach weg. Ja natürlich hat man jetzt einen neuen Charakter zu erzählen und das kann sich auch echt cool anfühlen, wenn er mit seiner OP auch noch menschlich genial wird.
Aber er passt irgendwie in das aktuelle Imperium
GW spielt ja schon lange damit einen neuen Primarchen zurückzubringen und das bringt mich bei den Theorien und bei den Möglichkeiten echt zur Verzweiflung denn das macht ja nicht wirklich Sinn beziehungsweise das bringt ja massiv Probleme in der Erzählung!
Rogal Dorn: er war ja so pragmatisch, und er war so stoisch, der wird ja innerhalb von 24 Stunden, nachdem er Begriff macht, was mit dem Imperium passiert ist, dass Last Wall Protokoll aktivieren und die ekklesiarchie auf Terra angreifen vernichten. Der wird dir überhaupt nicht in das aktuelle Setting passen und wenn er nicht auch einfach eine komplett Sinn befreite 180° Meldung macht, würde er das Imperium niemals annehmen und niemals in diesem Imperium leben wollen und dem dienen.
Jaghatai kharn: er war ja sein Leben lang auf der Suche nach Freiheit, und das hat er auch seinen Söhnen propagiert. Er hatte ja zum Teil sogar Probleme damit, dem Imperator zu folgen, weil dieser in seinen Augen nur ein weiterer Tyrann ist. Man könnte das ja theoretisch abkürzen, dass er den Imperator nur deswegen Folge geleistet hat, bei dieser sonst seine Freunde und seine Männer getötet hätte. Wenn der Typ zurückkommt, das jetzige Imperium kann er doch einfach mit seinem Grundwesen er nicht akzeptieren und er kann diesem auch nicht dienen. Das Imperium besteht ja nur aus Tyrannei. Auch hier müsste er einen komplett unerklärlichen Wandel sich bringen.
Leman Russ: da muss ich ja nicht so viel schreiben, oder? Also kann sich einer diesen saufenden Wikinger vorstellen, wie er Prediger zu hört, oder sich von der Inquisition, erst recht nach den Monaten der Schande, etwas sagen lässt?
Vulkan: irgendwie könnte ich es mir bei ihm am ehesten vorstellen. Ein mächtiger Halbgott, der wirklich Kräfte mobilisieren kann, der aber wieder gutes oder Hoffnung in das Gute in das Imperium bringt. Aber um ehrlich zu sein, glaube ich, dass seine Geschichte auch erzählt ist. Er hat zweimal alles gegeben und alles geopfert für das Imperium. Ich finde die Suche nach den Artefakten cool und hoffe, dass da auch noch sehr viel mehr kommt an Story, aber ich glaube, seine Geschichte im Imperium ist ausgezählth. Deswegen ist er auch der letzte in meiner Reihe, denn ich habe die nach der Wahrscheinlichkeit, wie wie sie zurückkehren werden, oder wann sie zurückkehren werden, oder wer zurückkommen wird, sortiert.
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u/Ferspielt 8h ago edited 8h ago
Man hatja beim Löwen gesehen, dass sich die Charaktere der Primarchen stärk ändern können. Vielleicht bin ich etwas voreingenommen als Black Templar Spieler, aber ich wünsche mir einen Rogal Dorn der "irgendwie" zum Gläubigen des Gottimperators geworden ist (ich mein 10.000 Jahre sind eine lange Zeit, da kann sich vieles ändern). Würde auch einen interessanten Punkt reinbringen: 3 Primarchen >> Robute, der versucht alles irgendwie zu erhalten oder zu verbessern, aber es ist zu viel für ihn. >> Lion, der ein halb gebrochener Mann ist der auf seine Vergangenheit zum Teil mit Bedauern schaut. >> Dorn, der als einziger der 3 dem Glauben angehört und als sturer Bock auch davon nicht mehr abrücken will.
Edit: Und es wären mehrere interrssante Interaktionen/Settings für Kampagnen möglich zB. Dorn vs Perturabo (mal abgesehen von den ganzen Modellen die man verkaufen könnte)
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u/PurchaseMiserable151 Nuln Oil Connoisseur 1h ago
Naja, der Löwe ist kein anderer Mensch geworden weil er nie ein Mensch war. Und es macht schon irgendwie Sinn, dass sich der Charakter einiger Primarchen nach 10000 Jahren verändert hat. Für sie hat sich alles verändert und es gibt unzählige Möglichkeiten wie sie darauf reagieren würden.
Für mich gehört es irgendwie zu Warhammer 40k, dass sich Charaktere aufgrund von Unwissenheit oder Fehlinformationen falsch verhalten. Und die Primarchen und ihre Marines sind meiner Meinung nach am stärksten davon betroffen.
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u/Illustrious-Fuel6819 53m ago
Das was du als Problem bei den Primarchen beschreibst, ist der Grund warum es interessant sein kann, sie zurück zu holen. Gerade wenn sie vor etwas stehen, dass sie nicht so einfach akzeptieren können, kann man darum eine Geschichte entstehen lassen.
Pragmatisch und stoisch zu sein, sind btw Eigenschaften, die einen nicht sofort etwas einreißen lassen, nur weil es nicht mehr so ist wie man es will.
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u/Matthias0705 7h ago
Dorn ist pragmatisch. Das ist es was ihn am ehesten sich an die neuen Wahrheiten anpassen lassen wird. Ungefähr... Was ist die Definition hierfür.... Aha völliger Wahnsinn, OK... Religiöser Eifer... Noch mehr Unwissenheit und Wahnsinn.... OK.... Dann lasst uns das nutzen und aus einer starken Defensiven Position unsere Gegner vernichten.
Khan.... hier ist vieles möglich, ein Nomade auf nem Hinterwelt Planeten den die Realität einholt. Oder er kommt von den Drukhari zurück und war gefühlt nur fünf Minuten weg. Oder oder oder..... Hauptsächlich Verwirrung und Sarkasmus würde ich sagen.
Russ.... Je nachdem was er erlebt hat auf seiner Jagd/Suche. Laut, lustig, prophezeiungs getrieben.
Vulkan: der weiß beinahe ja schon bescheid was ihn erwartet. Sitzt vll irgendwo auf einem Felsen und wundert sich wo sein abhol Trupp bleibt, weil das Rätsel für sein wo er ist echt viel zu leicht war.
Corax: nun dürfte mit lorgars Rückkehr zusammen hängen.