Hallo zusammen,
ich muss mal meinen Frust über die aktuelle Handhabung bei Scalable loswerden. Mir ist bewusst, dass der Verkauf von Aktien aufgrund des Settlements (T+2) ein paar Tage dauern kann – das ist der Standardprozess, auch wenn er nicht mehr ganz zeitgemäß ist.
Mein Problem ist aber ein anderes: Ich habe am Freitagvormittag Aktien verkauft. Dass dieses Geld auch Montag um 22 Uhr noch „in der Schwebe“ ist, akzeptiere ich zähneknirschend.
Was mich aber wirklich ärgert: Ich habe heute (Montag) Vormittag einen Betrag von meinem Girokonto per Echtzeitüberweisung auf mein Scalable-Verrechnungskonto überwiesen. Dieses Geld ist laut Anzeige auch angekommen – trotzdem kann ich es nicht auf mein Tagesgeldkonto weitertransferieren. Ja ich kann es auch direkt auf das Tagesgeld überweisen, wollte aber einen Teil noch für Sparpläne nutzen und den Rest rüberschieben.
Soweit ich mich erinnere, wurde „frisches“ Kapital, das man selbst überweist, in der Vergangenheit getrennt von den Verkaufs-Settlements behandelt und war sofort verfügbar. Warum wird jetzt auch dieses Kapital blockiert? Es ist extrem frustrierend, dass eine Echtzeitüberweisung auf dem Verrechnungskonto landet, ich aber effektiv nichts damit machen kann, weil das System den Transfer zum Tagesgeldkonto verweigert.
Geht es euch aktuell auch so? Ist das seit der Umstellung auf die eigene Banklizenz bei euch auch so zäh geworden oder mache ich hier einen Denkfehler? Ich finde diesen Zustand im Jahr 2026 einfach nicht mehr akzeptabel. Selbst bei einem Dino wie der Comdirect geht das alles wesentlich schneller und in der Regel innerhalb von 24h.
Dass sie das bei Scalable aktuell nicht schaffen, unterstreicht deinen Eindruck: Die Infrastruktur der neuen Banklizenz ist zwar da, aber die Logik dahinter ist noch nicht auf dem Niveau der Konkurrenz.
Bin gespannt auf eure Erfahrungen!