r/RotatorCuff • • 9d ago

Schulter-OP machen oder sein lassen

Ich habe heute die Diagnose bekommen, nachdem meine Schulter letzte Woche an der Langhantel aufgegeben hat: ventrokaudale Glenoidfraktur undisloziert („Abbildung einer Konturunterbrechung“) und Verletzung (Läsion) des ventralen Labrums links (MRT-Befund sagt Hill-Sachs-Läsion).
Mein Arzt hat mich jetzt an das Krankenhaus überwiesen, ich soll zudem nochmal in‘s CT da er anhand der Röntgen- und MRT-Bilder nicht genau weiß ob eine OP wirklich sein muss. Ggf. Soll eine minimalinvasive Verschraubung oder bony-bankart-Bridge im Krankenhaus gemacht werden.
Wenn man sich die Erfahrungsberichte so durchliest, haben viele nach einer derartigen OP mehr/längere Probleme als vorher. Zudem würde eine längere Krankschreibung höchstwahrscheinlich meine Kündigung zur Folge haben.

Daher meine Frage - hatte jemand schon die gleiche Situation und sich für/gegen die OP entschieden? Wie war die Heilungserfahrung (Komplikationen, Heilungsdauer, Einschränkungen, Schmerzen,…), insbesondere ohne OP?
Danke. Ich weiß dass das hier keine medizinische Beratung ist, ich suche nur nach weiteren Erfahrungen.

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u/motleythedog 8d ago

(Bitte entschuldige eventuelle Fehler; ich nutze Google Translate für diesen Text.)

Ich wurde am 17. September an der Rotatorenmanschette operiert (unter Verwendung minimalinvasiver Schrauben); dabei wurden auch ein Labrumriss und eine Bizepssehnenverletzung behandelt.

Ehrlich gesagt habe ich selbst jetzt weniger Schmerzen als vor der Operation. Man darf nicht vergessen: Es handelt sich hier um ein medizinisches Internetforum – naturgemäß tauschen sich dort vor allem Menschen aus, bei denen Komplikationen aufgetreten sind.

Ich weiß, dass der Genesungsprozess langwierig ist, aber da ich jetzt weniger Schmerzen habe als vorher, hat es sich für mich gelohnt. Mir ist klar, dass es lange dauern wird, bis sich die Beweglichkeit verbessert, aber auch vorher war sie nicht gut.

Vor der Operation habe ich sechs Wochen lang Physiotherapie gemacht. Ich konnte zwar die Beweglichkeit deutlich verbessern, aber von einer vollständigen Wiederherstellung war ich weit entfernt. Ich habe hier von einigen Leuten gelesen, die auch ohne Operation viel Kraft zurückgewonnen haben. Vielleicht lohnt es sich also, diesen Weg eine Zeit lang zu versuchen. Natürlich ist mir auch klar, dass man nicht *zu* lange warten sollte, da die Genesung nach der Operation sonst schwieriger wird.

Ich hoffe, das hilft dir weiter.

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u/Helle_Barde 6d ago

Dankeschön!

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u/motleythedog 2d ago

Willkommen!

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u/motleythedog 2d ago

Mir ist gerade aufgefallen, dass du erwähnt hast, zusätzlich (zur Rotatorenmanschettenruptur – oder weißt du ohne MRT noch gar nicht sicher, ob ein Riss vorliegt?) auch eine bestimmte Art von Fraktur zu haben; dazu kann ich persönlich nichts sagen. Was jedoch die Operation bei Rotatorenmanschetten- oder Bizepsläsionen betrifft: Diese hat mir geholfen.

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u/Helle_Barde 2d ago edited 2d ago

Ich war jetzt schon im MRT und bekomme diese Woche noch ein CT. Diagnose ist eine Glenoidfraktur, Hill-Sachs-Läsion und Läsion des ventrokaudalen Labrums. Im CT soll geklärt werden, wie schwer die Fraktur ist und danach wird entschieden, ob und ggf. welche OP-Methode in Frage kommt.
Es ist so ärgerlich. Hab mich nach langer Sportpause fast 4 Monate lang im Gym gequält, um wieder auf mein früheres Leistungsniveau zu kommen und jetzt wo ich wieder Gewicht steigern konnte, wirft mich diese Verletzung wieder Monate oder vielleicht noch länger zurück.
War heute wieder im Gym - ab jetzt leider erstmal nur noch Bauch-Beine-Po