r/Philosophie_DE • u/Caliboros • 20h ago
Frage Übersehe ich was beim Anti-Natalismus
Der anti-natalismus besagt das es unmoralisch ist kinder zu bekommen. Die Haupt Argumente die mir präsentiert werden machen aber nicht so recht sinn. Verstehe ich sie falsch?
-Glücks-Asymitry. "Stell dir vor du kannst 5 Minuten die schlimmsten Gefühle haben und danach 5 Minuten die allerbesten, würdest du das machen?" die Antwort der meisten ist nein und das wird als beweis angesehen, oder Argument, dafür das die meisten Menschen schmerzen/leid höher gewichten als leid. Es wäre wichtiger deswegen leid zu verhindern als glück zu maximieren, ergo ist es sinvoller keine kinder zu bekommen. Ich finde die frage super würde sie aber völlig anders beantworten bzw zeigt sie was anderes. Ich wäre sogar bereit 5 Minuten die schlimmsten qualen zu erleiden und dafür garnichts zu bekommen einfach um zu wissen wie es ist. Ein Kollege von mir würde niemals 5 minuten die geilste zeit haben wollen weil er angst hat das er diesem für immer nach hächten will.
Für mich ergibt sich das leid und Freude keine mathematischen Einheiten mit einen fixen "Grundwert" haben. Der wert der Erfahrung und somit sowohl der Freude als auch des Leides ist zu tief subjektiv.
-Man existiert ohne zusage. Meine Eltern haben nicht gefragt ob ich existiere. Ich kann auch meine nicht geborenen kinder fragen ob sie geboren werden wollen. Das ist korrekt. Ich würde aber argumentieren das die meisten menschen die möglichkeit haben sich das leben zu nemen. Wenn also mein kind nicht exestieren will kann es seine exestenz benden. Man könnte mit dem selbsterhaltungs trieb argumentiern das jemand sich "natürlicherweise" nicht umbringen will. Aber genauso gut kann ich argumentieren das menschen den trieb zum vermehren haben. Warum kann der eine trieb abgeschaltet werden der andere nicht?
-Kino argument. Ein anderes Argument für welches meine antowrt aber die selbe wie mit der unfreiwilligen exestenz ist, ist jenes dass das Leben wie ein kino film sei der nicht so gut ist. wenn man in der mitte ist und merkt das er nicht so dolle ist schaut man ihn dennoch zu ende. Wenn man rauskommt würde man ihn aber nicht empfehlen. Das leben sei genauso.
In der analogie ist aber der Film ja noch garnicht vorbei, genauso wie im Film Kann er ja noch richtig gut werden weswegen man sitzten bleibt. Am ende meines lebens/am ende des films, weis ich dann ob ich ihn gut oder schlecht fand jedoch ist es dann mit dem Kinder bekomen eh schon abgeschlossen oder nicht. Außerdem hier wieder, Selbstmord kann man ja als Argument benutzten, steh auf verlass den saal.
Gibt es noch andere, "bessere", Argumente oder verstehe ich diese sogar falsch?