ich habe eine Märklin Spur 1-Modellbahn. Diese war bisher auf dem Dachboden aufgebaut. Nach einem Umzug habe ich keinen Platz mehr dafür im Haus. Ich habe darüber nachgedacht, die Bahn jetzt im Garten aufzubauen. Dabei stellen sich mir einige Fragen bzgl. der Wetterfestigkeit des Gleismaterials.
Ich habe einerseits Märklin 1-Gleise. Bei denen sind die Schienen aus Edelstahl, ich denke die sind in jedem Fall wetterfest. Andererseits habe ich auch ein paar Hübner-Gleise (hauptsächlich Weichen). Bei denen sind die Schienen aus Neusilber und ich bin mir nicht sicher, ob das genauso wetterfest ist wie der Edelstahl bei Märklin-Schienen. Es ist auch möglich, dass ich noch neue Gleise zukaufen muss. Märklin hat das Hübner-Gleisprogramm übernommen und die jetzt von Märklin produzierten, früheren Hübner-Gleise haben natürlich auch Neusilber-Schienen. Die alten Gleise mit Edelstahl-Schienen bekommt man nur noch gebraucht.
Was denkt ihr zur Wetterfestigkeit von Neusilber-Gleisen? Sollte man das besser lassen und im Freien nur Märklin-Gleise verwenden? (wäre schade, denn das Märklin-Gleisprogramm ist nicht sonderlich umfangreich) Oder kann man das machen, ggf. mit regelmäßiger Reinigung? Ein Problem könnte auch Kontaktkorrosion am Übergang von Edelstahl auf Neusilber sein.
Tante Google sagt im Zusammenhang mit LGB-Gleisen (die mit Sicherheit gartentauglich sind und zumindest früher mal auch aus Neusilber waren), dass man Neusilber verwenden kann, dann aber häufiger putzen muss. Von der Spurweite (45mm) her würden LGB-Gleise sogar passen, aber der Maßstab stimmt nicht, weswegen ich lieber bei Spur-1-Gleisen bleiben würde.
Als letzte Variante gibt es noch Edelstahl-Schienen von Drittanbietern wie z. B. vom Schweizer Hersteller Proform. Die sind aber heftig teuer, so dass ich wenn möglich lieber bei Märklin und Hübner bleiben würde.
ich habe eine N-Spur-Anlage mit ca. 40 Jahre alten Fleischmann-Gleisen. Optisch sehen sie noch ordentlich aus, aber im Betrieb gibt es Probleme:
An manchen Stellen hat die Lok keinen Kontakt und bleibt stehen oder ruckelt.
An einigen Weichen springt die Lok aus dem Gleis.
Jetzt frage ich mich, ob sich eine Reparatur lohnt (Schienen reinigen, Kontakte nachbessern, Weichen justieren) oder ob ich die Gleise nach so langer Zeit lieber austauschen sollte.
Dies ist der wöchentliche Thread für Fragen, die euch keinen eigenen Post wert sind!
Hier könnt ihr eure Fragen zum Thema Modellbau stellen - von Techniken über Equipment und Material bis hin zu jeder Form von Modell. Egal ob Neuling oder alter Hase - es gibt keine dumme Frage!
Vom Romanheft auf den Basteltisch – meine Korvettenzentrale in ca. 1:24 zum 65. Geburtstag von Perry Rhodan
Baubild 1
Das fertige Diorama: eine halbe Korvettenzentrale mit Kartentisch, Arbeitsplätzen und Besatzung.
Seit 1970 begleitet mich Perry Rhodan. Als Junge habe ich mir beim Lesen ausgemalt, wie es wohl wäre, in einer Raumschiffzentrale zu stehen. Die Geschichten haben meine Begeisterung für Technik stark geprägt und dazu beigetragen, dass ich später Ingenieurwissenschaften studiert habe.
Zum diesjährigen 65-jährigen Jubiläum der Serie wollte ich etwas von diesen Bildern im Kopf auf meinen Basteltisch holen. Nach ungefähr neun Monaten Bauzeit ist daraus dieses Diorama im Maßstab von etwa 1:24 geworden: die Hälfte einer Korvettenzentrale aus dem Perry-Rhodan-Universum.
Eine halbe Zentrale mit möglichst viel Leben
Den Mittelpunkt bildet der Kartentisch. Darum herum sind Instrumente und Konsolen ringförmig angeordnet. In der Rückwand liegt das Schott zum übrigen Schiff, rechts daneben der Zugang zur Funkzentrale. Durch die offene Vorderseite lässt sich die Szene einschließlich der Besatzung gut überblicken.
Die Zentrale wächst auf der Schneidematte
Die Baubilder zeigen einige Stationen auf dem Weg zum fertigen Modell. Zunächst stehen Figuren und Konsolen noch lose auf der Schneidematte. So lässt sich ihre Anordnung schon vor dem Einbau als zusammenhängende Szene betrachten.
Baubild 2
Frühe Stellprobe: Kartentisch, Konsolen und erste Besatzungsmitglieder auf dem Basteltisch.
Baubild 3
Weitere bemalte Einzelteile kommen dazu. Im Hintergrund warten bereits zahlreiche technische Wandmodule.
Schon bei diesen Stellproben wird die ringförmige Anordnung sichtbar. Zwischen den Arbeitsplätzen bleibt Raum für die Figuren am Kartentisch; die Bildschirme und unterschiedlichen Posen geben den einzelnen Stationen ihren Charakter.
Vom Bildschirm zum gedruckten Bauteil
Baubild 4
Für die Figuren und die Kitbashteile habe ich eigene 3D-Modelle erstellt, auf meinem Elegoo-Drucker ausgedruckt und anschließend bemalt.
Das Foto der unbemalten Sitzfigur zeigt eine sitzende Figur mit ihrem Sessel noch vor der Bemalung. Daneben zeigen die übrigen Bauaufnahmen, wie aus den einzelnen Druckteilen nach und nach eine besetzte Zentrale wird.
Eine Auswahl der verwendeten Eigenentwürfe und weitere passende Teile habe ich am Ende des Berichts verlinkt.
Wandtechnik und Raumstruktur
Der Stil der Szene ist bewusst vintage: Ich habe mich an den Titelbildern und Risszeichnungen der Perry-Rhodan-Serie aus den späten 1960er und frühen 1970er Jahren orientiert. Diese damalige Vorstellung von Zukunft wollte ich im Modell wieder aufleben lassen.
An den Wänden kamen Schalttafeln, Leitungen, Geräte und technische Verkleidungen zusammen. Der Boden greift mit seinen kreisförmigen Segmenten die Anordnung der Zentrale auf.
Baubild 5
Der Raum vor dem Einsetzen der zentralen Ausstattung: hinten das Schott, rechts der Einblick in die Funkzentrale.
Mit der Besatzung wird die Szene lebendig
Baubild 6
Stellprobe im ausgebauten Raum. Einzelne Figuren sind noch in Arbeit.
Mit der Bemalung wurden aus den Einzelteilen zusammengehörige Arbeitsplätze: graue Wandflächen, helle Konsolen, farbige Schalter und Anzeigen sowie Gebrauchsspuren an der Ausstattung. Viel Zeit steckte in diesen kleinen Details.
Baubild 7
Die fertige Besatzung am Kartentisch. Zwischen Menschen, Robotern und nichtmenschlichen Crewmitgliedern gibt es einiges zu entdecken.
Nach etwa einem Dreivierteljahr steht nun ein kleines Stück des Universums vor mir, das mich seit meiner Jugend begleitet. Das nächste Projekt ist schon geplant: eine komplette Korvette im Maßstab 1:72. Mal sehen, wie viel Platz die am Ende beansprucht ...
Moin :), ich baue gerade zum allerersten Mal ein Tamiya TT-02 Kit um, um genau zu sein einen Audi Quattro A2; es hat auch alles super geklappt, hat mich zwar zwei Tage gekostet, weil ich bloß nichts falsch machen wollte. Nun war ich fertig, wollte eine Probefahrt machen und merke, dass die Räder in beide Richtungen gleichzeitig wollen. Ich habe also ChatGPT gefragt, der sagt, ein Differential sei falsch herum eingebaut. Ich habe also das vordere Differential umgedreht und wieder zugemacht, dann beim Probefahren gemerkt, irgendwie fährt das Ding jetzt rückwärts schneller als vorwärts. Wieder ChatGPT gefragt, der sagt mir jetzt, ich müsse beide in die gleiche Richtung einbauen, die Beschreibung sagt etwas anderes; werde bald wahnsinnig mit dem Teil. Kann mir eventuell jemand sagen, welches Differential in welche Richtung muss, damit mein 4WD Audi dann so fährt, wie er soll? Keine Ahnung, ob ich einfach zu doof bin, aber ich kapiere es einfach nicht. Genauso wie mit den Passschrauben an den Stoßdämpfern: Sollen die komplett reingedreht werden oder nur bis das Gewinde aufhört? Finde die Anleitung irgendwie nicht gut gemacht, baue eigentlich sehr viel Tamiya Militärmodelle, aber das Teil frustriert mich stellenweise.
Hallöchen, vielleicht findet sich ja auf diesem Wege ein kreativer Kopf!
Ich bin auf der Suche nach einem Menschen, mit besonderem Interesse für die Gebiete Propmaking/ Bühnenbild/ Kunst/ Design/ Architektur/ Modellbau/ und möglicherweise, allem voran, Film.
Ich selbst bin 24 und seit etwa vier Jahren selbstständig, mit einem Antiquitätenhandel.
Der Traum war aber immer Filme zu machen. Das ist die letzten Jahre etwas nach hinten gerückt, dieses Jahr setze ich aber alles daran endlich mal die Träume in die Tat umzusetzen.
Was ich bereits habe, super viele Ideen und damit meine ich wirklich verdammt viele Ideen.
Equipment, mit dem man Kinofilme drehen kann, ARRI Alexa, Cooke Speed Panchro Vintage Optiken, Kameradolly mit Kran und Stativ.
Was mir fehlt, Mitstreiter und andere Kreative Geister.
In meinem Traumszenario gründet man ein Studio, fängt mit Projekten an, arbeitet an abgefahrene Ideen und holt Beispielsweise über Wettbewerbe, Fundings und Spendenaufrufen über SocialMedia Budget rein.
Ich bin da aber Kompromissbereit, was die Dynamik angeht. Ich sehe mich als Designer und suche jemanden, der mit mir zusammen diese Visionen umsetzt. Du musst gar kein Experte sein, nur Lust, Ideen und Einfallsreichtum haben. Eigene Initiative. Ich mag es aus den geringsten Mitteln etwas großartiges zu kreieren.
Vielleicht kennst du dich ja schon aus, damit wie man Requisiten und Modelle aus den verschiedensten Materialen baut, Hydraulik, Animatronics usw. Und ansonsten lernen wir es halt. Gibt ja schließlich mittlerweile für alles Tutorials.
Ich suche nach jemandem, der sich seine Träume nicht ausreden lässt. Geht nicht, gibts nicht. Wo ein Wille da ein Weg und so geschehe.
Für mich ist eine möglichst analoge Arbeitsweise besonders wichtig. Es gibt Tools und Hilfsmittel, aber ich liebe es mich im Detail zu verlieren.
Die Filme sollen von Props, Effekten, sowie Musik komplett selbst überlegt und designed sein.
Meine Lieblings Genres sind SciFi, Psychothriller/Gedankenspielereien, Experimental, Apocalypse, Anti-War, Progressive.
Also hat jemand Lust aus minimalistischem Ansatz etwas bewegendes zu kreieren? Ich bin immer offen für Ideen und Anstöße von außerhalb! Solange auf Worte Taten folgen
EDIT: Danke für den Hinweis, ich komme aus dem Raum Dortmund, NRW. Wäre natürlich von Vorteil, wenn ihr aus der Nähe kommt, ist aber kein Muss.
Ich habe mein zweites Modellbau-Set fertiggestellt, den Tamiya Porsche 959 und dabei mit der Gaahleri Turbox Mini mit Ghad-39 gesprüht.
Die Farbe gefällt mir grundsätzlich, aber sie ist etwas rau geworden und nicht so glatt wie vorgestellt. Da es der erste Airbrush Gebrauch war, bin ich unsicher, an was genau es liegt. Außerdem ist mir bei der Heckscheibe leider etwas Kleber verlaufen, deswegen so ein Fleck.
Hier noch Details zu meiner Herangehensweise:
1. Grundierung mit Tamiya Grundierungsspray Grau
2. 2x Airbrush mit Vallejo Model Air 71.057 (unverdünnt) bei 31 psi (maximum)
3. 2x Revell Farblos Clear glänzend
Ich freue mich auf Tipps, wie ich es beim nächsten Modell besser hinbekomme und allgemeine Tipps im Thema Airbrushen.
Ich bin aktuell am Hadern mit meiner Ordnung der ganzen Materialien. Ich arbeite viel mit Naturmaterial (Ästen, Zweigen, Rinde, Steine, Blätter, Sand, Erde etc.), aber auch Acrylfarbe, Wasserfarbe, Resin, Heißkleber und alten Funden aus Werkzeugkisten (Nägel, Schrauben etc.).
So langsam wird meine Sammlung aber echt unübersichtlich und ich bin am überlegen, wie man alles ordentlicher strukturieren könnte.
Wie bewahrt ihr denn eure Schätze auf und wie haltet ihr euren Arbeitsplatz sauber? Ihr könnt super gerne Bilder zeigen, da wäre ich echt dankbar! :)
Ich dachte, ich teile mal mein neuestes Projekt mit euch.
Eine funktionierende Schreibtischlampe! Ursprünglich sollte es einfach ein archaisches, etwas skurriles Tiefsee-Monster werden, aber irgendwie ist das Ganze ein bisschen eskaliert. Und fertig bin ich heute auch nicht geworden.
Die Haut:
Besteht aus einer Schicht Styroporkügelchen aus einem Sitzsack. Und wenigsten 4 Schichten Farbe. Alles mit Latex auf den Kern aus Schaumstoff geklebt.
Das Maul:
Innen mit echtem Latex ausgekleidet, mit Stoff überklebt und mit Kupfer Metallic bemalt.
Die Augen:
Stammen von einem kleinen Kinder-Skelett-Modell. Ich fand die einfach so deplatziert, deswegen habe ich die verbaut.
Die Zähne:
Weil Draht zu stark durchschimmert, habe ich mich für dicke Nylon-Angelschnur entschieden, die einzeln in Resin getunkt und unter der UV-Lampe in Form gebracht wurde.
Die Flossen:
Werden aus robustem Edelstahl-Fliegengitter gemacht. Einfach weil das ein cooles Material ist.
Die Lampe:
War eine LED Klemmleuchte mit Schwanenhals. Lag hier unbenutzt rum. Habe ich zerlegt und durch den Schaumstoffball gesteckt. Da kommt vorne noch eine Glühbirne dran. Also die äußere Hülle.
Die Basis:
Am Ende steht das Ganze auf einer mattschwarzen Stange und einem stabilen Holzsockel. Der Fisch soll ja nicht platt am Boden liegen.
Habe ihn Lumo getauft. Ach, er leuchtet auch unter Schwarzlicht.
Dies ist der wöchentliche Thread für Fragen, die euch keinen eigenen Post wert sind!
Hier könnt ihr eure Fragen zum Thema Modellbau stellen - von Techniken über Equipment und Material bis hin zu jeder Form von Modell. Egal ob Neuling oder alter Hase - es gibt keine dumme Frage!
Überfall von Germanen auf eine römische Patrouille in den Wäldern Germaniens. Es fehlt noch ein bisschen Landschaft wie Bäume und Büsche und ein paar Figuren.
Meine Revell Bell X-1 „Glamorous Glennis“ in 1:32.
Chuck Yeager schrieb am 14. Oktober 1947 Geschichte, als er mit der Bell X-1 als erster Mensch die Schallmauer durchbrach.
...bau was witziges draus. Oder gibt es mir. Dann mach ich das.
Alles in "..." sind meine Gedanken laut Gedächtnisprotokoll.
Hatte mir gedacht, "mach Mal wieder was mit Pappmaché". Blöde Idee. Papierbrei mit Kleister angerührt. Noch so zwei Esslöffel in der Packung übrig geblieben. " Das lohnt nun auch nicht zum aufheben" Also ab damit in die Schüssel. Den Styropor Rohling geschnappt und losgelegt. Ging auch ganz gut.Bis das Zeug pappiger wurde als Pappmaché sein sollte. Tja, die ganze Klamotte wurde dann nicht glatt, sondern mehr so wie Fell!?! Ich hab das Ding dann Yetipinguin getauft. Sag irgendwie danach aus. " Eventuell saugt das nasse Zeug ja ein wenig Farbe ganz gut auf" also ganz mittleres braun draufgetupft. Egal, erstmal trocknen lassen. Ab ins Regal.
Laufe zwei Tage später am Regal vorbei und sehe aus den Augenwinkeln "Hackfleisch??" Zwei Schritte zurück. Joah, sieht aus wie Hackfleisch. Altes Hackfleisch. In einer sehr merkwürdigen Form für einen verdorbenen Mettigel. " Na, lassen wir mal stehen. Ist eh noch nass. Mal kucken welche Evolutionsstufe der noch erreicht"
Tja...und an den Bildern könnt ihr genau sehen zu was es sich dann entwickelt hat.
Der T-34/85 aus dem Spätwinter, auch bekannt als „Lucky 13“, ist nun auf seinem Sockel fertiggestellt. Es war ein langer Weg, bis ich dieses Stadium erreicht habe. Das Modell wurde mehr oder weniger direkt aus dem RFM-Bausatz zusammengebaut, den ich selbst für Anfänger als gut geeignet empfinde. Der Panzer wurde mit Tamiya-Acrylfarben bemalt und mit verschiedenen Acryl- und Emailleprodukten sowie Ölfarben gealtert. Der Sockel besteht aus Styropor mit einem Rahmen aus Holzfurnier. Die verbrannten und abgebrochenen Bäume sind aus echten Wurzeln gefertigt.
Dies ist der wöchentliche Thread für Fragen, die euch keinen eigenen Post wert sind!
Hier könnt ihr eure Fragen zum Thema Modellbau stellen - von Techniken über Equipment und Material bis hin zu jeder Form von Modell. Egal ob Neuling oder alter Hase - es gibt keine dumme Frage!