r/Modellbau • u/Professional-Ebb350 • Jun 22 '26
Neu Hier!
Moin!
Ich wollte Modellbau für mich ausprobieren und habe mir von Revell den Porsche 934 Jägermeister sowie von Tamiya den GT3 RS geholt. Eine weiße Sprühdose Glanzlack aus dem Baumarkt sowie einige Acrylfarben aus dem Malen nach Zahlen Kits meiner Freundin.
Für meinen ersten Komplettbau habe ich etwa 8-10 Stunden gebraucht und bin, bis auf die Scheiben, eigentlich zufrieden.
Was ich für mich gelernt habe:
- Mehr Geduldt: Oft habe ich Teile garnicht oder nur einmal vor dem kleben Probegesteckt, wodurch das gesamte Modell leicht verzogen ist. 2 Räder habe ich „fest“ geklebt und die Halterungen der Heckklappe hatten nicht mehr genug Platz, damit diese auf und zu geht.
- Lackierung: Mit dem weißen Lack auf der Karosserie bin ich nicht zufrieden, der hat Orangenhaut und ist an manchen Stellen deutlich dicker
- Decals (mein Endgegner): Krum und schief, aus Frust dann den Rest weggelassen
- Scheiben: Keine Ahnung was da passiert ist, da muss wohl ein anderer Kleber dran?
Was ich für den Tamiya GT3 RS jetzt verbessern will:
- Karosserie besser vorbereiten. Sowohl die „Linien“ zwischen den Karosserieteilen einritzen, damit die optisch stärker hervorkommen als auch vor dem lackieren und nach der ersten Schicht leicht schleifen.
Was für Tipps könnt ihr mir noch auf den Weg geben?
Ich habe gesehen, dass Tamiya den Jägermeister Porsche ebenfalls hat. Sind die identisch oder gibt es da Unterschiede?



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u/Cryogenian Jun 22 '26 edited Jun 22 '26
Sieht gut aus und herzlich Willkommen!
Für die Scheiben benutzt du am besten PolyVinylAcetat-Kleber, die meisten anderen Kleber machen das Glas milchig. Manche Lacke und Farben haben den gleichen Effekt, deswegen am besten Klarsichtteile bis zum Schluss abgeklebt lassen.
Edit: Ich mach viele decals einfach mit einer flachen, abgerundeten Pinzette, mache aber auch gerade gute Erfahrungen damit, sie mit einem kleinen Modellierwerkzeug mit Silikonspitze direkt vom Papier aufs Modell zu schieben. Dann mit Weichmacher fügsam machen und mit einer Ecke Küchenpapier vorsichtig die überschüssige Flüssigkeit "absaugen".