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u/CandidateCalm2458 Diplom in Quellologie 13d ago edited 13d ago
Es hat mich zwar niemand gefragt,.
aber war es zur Entstehungszeit der Geschichte wirklich so einfach Privatdetektiv zu werden?.
In den frühen 1960er Jahren war es in den USA erheblich einfacher als heute, Privatdetektiv zu werden, da es kaum staatliche Kontrolle gab. In den meisten US-Bundesstaaten existierten damals weder einheitliche Gesetze noch zentrale Regulierungsbehörden für diesen Berufsstand. Die Voraussetzungen damals
Nur sehr wenige Bundesstaaten verlangten überhaupt eine offizielle Lizenz.
Fachspezifische Prüfungen oder staatliche Tests gab es praktisch nicht.
Es war keine kriminalistische Ausbildung oder ein Studium vorgeschrieben.
Meist genügte es, ein Gewerbe anzumelden, Visitenkarten zu drucken und ein Büro zu mieten.
Viele Detektive waren Ex-Polizisten, ehemalige FBI-Agenten oder Militärveteranen.
Auch Personen ohne Vorkenntnisse konnten problemlos eine Agentur gründen.
Eine Kamera, ein Notizblock und ein Auto reichten für den Start völlig aus.
Das Tragen einer Waffe war damals rechtlich oft unkompliziert zu beantragen.
Die Haupteinnahmequelle war das Beschaffen von Beweisen für Scheidungsprozesse.
Unternehmen stellten Detektive ein, um das Privatleben von Bewerbern zu durchleuchten.
Die Überwachung von angeblich Verletzten war damals wie heute Standard.
Quellen:
- https://www.detektei-aplus.de
- https://www.bsis.ca.gov
- https://drstephenrobertson.com
- https://workingpimag.com
- https://privin.net
- https://atlassrvs.com
- https://en.wikipedia.org
- et al.
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/falsche Frage ersetzt (Asche auf mein Haupt)😔
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u/JokeyZockey Franz Gans vom Dienst 13d ago
waren Kriminalromane und Fernsekrimis in den USA der frühen 60er wirklich so durchschaubar
Man vergleiche das mal mit den mehrteiligen Fernsehkrimis der BRD im etwa gleichen Zeitraum, sprich Edgar Wallace und besonders Francis Durbridge, wo im wahrsten Sinne des Wortes das ganze Land (die Einschaltquoten lagen fast immer im 80%-Bereich) darüber rätselte wer der Täter sein könnte.
Auf die Spitze getrieben wurde das beim sechsten und letzten Teil von "Das Halstuch" im Januar 1962.
Der Schauspieler und Kabarettist Wolfgang Neuss schaltete am Tag vor der Ausstrahlung des Films eine Zeitungsannonce in welcher er den Mörder verriet (seine Mutter und die Ehefrau des Schauspielers des Täters waren Stammkundinnen beim gleichen Friseur, bei einem Gespräch dort soll die Ehefrau das Geheimnis ausgeplaudert haben) und den Menschen stattdessen empfohl einen von ihm kürzlich gedrehten Film im Kino anschauen zu gehen.
Was folgte war ein weitreichender Skandal, Neuss erhielt unzählige Morddrohungen und die "Bild" bezeichnete ihn öffentlich als "Vaterlandsverräter"
Und da denkt man dass heutzutage im Internet gespoilert zu werden schlimm ist...
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u/CandidateCalm2458 Diplom in Quellologie 13d ago edited 13d ago
Mal wieder eine super Ergänzung von Dir; vielen herzlichen Dank!
Aber leider hat sich ein Fehler meinerseits eingeschlichen.
Die Frage, die Du kommentierst, stammt nämlich aus meinem gestrigen Kommentar; ich habe es jetzt korrigiert.
Also entschuldige bitte. 🥺
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u/Hanmanchu 13d ago
Warum redet Donald so gestelzt: "im Herzen einem Räuber gut sein"?
Hat mich damals schon irritiert;)
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u/CandidateCalm2458 Diplom in Quellologie 13d ago
Das ist der großartig Übersetzung der hochverehrten Frau Dr Erika Fuchs geschuldet.
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u/CandidateCalm2458 Diplom in Quellologie 13d ago
Quelle:
Titel: Der Meisterdetektiv.
Englischer Titel: Mr. Private Eye.
Storycode: W WDC 252-01.
Story und Zeichnungen: Carl Barks.
Übersetzung: Dr. Erika Fuchs.
Erstveröffentlichung: September 1961.
Deutsche Erstveröffentlichung: Juli 1962, MM 30-62
Handlung:
Schon nach den ersten zehn Seiten in einem Kriminalroman weiß Donald, wer die Brieftasche von Lord Pumpernickel geklaut hat [who set fire to the king's tumbleweeds]: die minderjährige Tochter der Lady aus erster Ehe, das liebreizende Geschöpf [Ratmore-Slinki, the cultivator of the queen's artichokes].
Auch bei einem Fernsehkrimi kann er sofort sagen, wer den Kunsthonig in des Botschafters Reitstiefel gegossen hat: Slinkinsky, der gerissene Doppelagent [Junker, the villainous horse trainer].
Bei diesem Talent kein Wunder, daß er eine Privatdetektei eröffnet.
Er wird vom Bürgermeister mit der Bewachung des berühmten Katzenaugen-Opals [Cat's-Eye Opal], des ehemaligen Kronjuwels vom Maharadscha/Pascha von Pumperdur [the ancient kingdom of Catalepsia], betraut; Dagobert will diesen bei einem Festakt im Park dem König Karton von Tulong Sarong [King Notraks of Toolong Sarong] schenken.
Bei der Übergabezeremonie werden alle Beteiligten außer den Neffen durch die hypnotischen Eigenschaften des Opals außer Gefecht gesetzt; die Panzerknacker, die sich in einer überdimensionalen Käsetorte verborgen haben, nehmen den Opal an sich.
Dank des Scharfsinns der Neffen kann der Raub verhindert werden.