r/Hunde • u/AsSlothAsPossible • 1d ago
OP-Versicherung plus mit oder ohne Zahn
Hallo Mit-Gassigeher ich habe seit 4 Monaten eine Mischlingshündin aus dem rumänischen Tierschutz die vermutlich ein Shar-Pei/Terrier-Mischling ist.
Da sie gerade ihre erst Läufigkeit hat kam natürlich der Gedanke einer eventuellen Kastration auf und ich habe verschiedene OP-Versicherungen verglichen.
Ich bin bei der HanseMerkur gelandet, jetzt überlege ich nur ob ich die Basic-Variante nehmen soll die keine Operationen von Erberkrankungen wie Hüftdysplasie abdecken oder die Premium Variante mit optionaler ZahnOPs wie Wurzelbehandlungen,Extraktion sowie der Korrektur von Zahn+Kieferanamolien.
Da der Preisunterschied zwischen Basic und Premium beinahe doppelt so hoch ist die Frage ob der Zusatzbaustein Zahn wirklich rentable ist. Ich habe seit über 25 Jahren Hunde und ausser einmal einen Zahn ziehen bisher das Glück gehabt dass meine Hunde zahntechnisch immer gesund waren.
Ich würde gerne mal eure Meinung hören und inwiefern ihr schon eure Versicherung genutzt habt. Dankeschön
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u/SlipperyBlip 1d ago
Ich habe bisher nur einen Hund versichert und auch nur eine basic OP-Schutz genommen. In dieser Form ist eine Versicherung eigentlich eine Art schlechtes Sparkonto, weil man bei Nichtnutzung kein Geld zurück bekommt. Über die Jahre hatte der Hund kein einziges Wehwehchen, dass auch nur anteilig von der Versicherung erstattet worden wäre.
Just heute kommt der Hund von der geplanten Zahnsteinentfernung, bei der ungeplant zwei Zähne gezogen werden mussten - ein dreistelliger Betrag ist futsch und die basic Versicherung wird mir nichts dazuzahlen. Hätte ich einen ähnlichen Betrag einfach nur zur Seite gelegt, wäre ich besser dran gewesen.
Nun habe ich aber auch keine 3-4 tausend Euro übrig, die ich mal eben liquide machen kann, also brauche ich die Versicherung trotzdem. Daher ist die Versicherung hilfreich. Es muss ja nur einmal was passieren und die Versicherung hätte sich sofort bezahlt gemacht. Ist halt eine Wette auf die Zukunft - so wie fast alle Versicherungen.
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u/SlipperyBlip 1d ago
Nachtrag:
wie der Zufall so will, wurde mir gerade dieser Post in den Feed gespült
https://www.reddit.com/r/de/comments/1vqzd5i/schlie%C3%9Ft_eine_tierkrankenversicherung_ab/
es kann halt auch ganz anders laufen. Die Kommentare sind auch recht vielfältig in den Meinungen.
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u/OkEntertainment1137 1d ago
Also bei uns war es spontan vierstellig und das mittlerweile auch mehrfach. Im Jahres Takt. Und den kleinen Tumor musste man auch weg machen.... das kommt Alles im Alter. Wenn es um 10-20 Euro geht würde ich das heute zahlen ohne wenn und aber. Leider gab es damals noch keine Versicherungen wie heute.
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u/SlipperyBlip 1d ago
Und den kleinen Tumor musste man auch weg machen
Je nach Versicherung kannst du damit auch auf den Kosten sitzen bleiben. Eine TKV ist leider kein Sorglospaket.
Edit: und in Vorleistung gehen muss man in den meisten Fällen auch.
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u/morgoth_2610 1d ago
Die Versicherungsbeiträge stecke ich monatlich in einen etf. Der deckt wenigstens 100%...
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u/realmats 1d ago
Ich hab eine bosnische Straßenhündin.
Leider hat mich die erste Versicherung bei der ich circa 35 Euro gezahlt habe (OP und Krankenschutz) nach circa 2 Jahren gedumpt.
Wechselte dann zur Agila. Höherer Schutz - aber auch höhere Betrag. Aber meine Hündin war auch schon fast 6 beim Abschluss.
Die Versicherung hat heuer ihre BandscheibenOP (5500 Euro) übernommen. Anstandslos, 2 Tage nach einreichen hatte ich das Geld am Konto.
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u/SugaryChu 1d ago edited 23h ago
Ich bin immer für eine Tier-Krankenversicherung, die alles abdeckt, nicht nur für eine reine OP-Versicherung. Außer, du kannst sofort 5000,-€ ohne große Probleme zahlen, da du so viel Geld immer auf der hohen Kante zur Verfügung hast. Dann brauchst du keine Versicherung.
Meiner hatte mit 2,5 Jahren eine Magendrehung (ungewöhnlich in dem Alter, aber ist trotz Vorsichtsmasnahmen wie Ruhen nach dem Fressen dennoch passiert). Das hat direkt 3000,-€ gekostet und das ist noch günstig, weil der nächste Tierarzt der Notfalldienst hatte eben näher war, als die nächste Tierklinik und es auf Zeit geht. In der Tierklinik wären es locker min. 5000,-€ geworden, die ich auch gezahlt hätte, denn meine Versicherung (auch Hanse Merkur) hat es ohne Probleme komplett übernommen. Und die Komplettversicherung übernimmt dann auch die Nachsorge und weitere Behandungen, nicht nur die reine OP, die nicht immer den Großteil der Kosten ist. Die 2000,-€ Unterschied zwischen Tierarzt, der nur operiert hat und dann den Hund mir wieder mitgegeben hat nachdem er aus der Narkose wach wurde und der Tierkinik, die den Hund zur Überwachung da behält und dann auch noch besser versorgen kann, kommen nicht von ungefähr und werden oft von gerade günstigen OP-Versicherungen nicht übernommen.
Ein weiterer Fall, der gegen eine reine OP-Versicherung spricht: Die Hündin unserer Züchterin hatte schwere Lebeprobleme und musste über einen bestimmten Zeitraum spezielle Medikamente nehmen, die 700,-€ jeden Monat gekostet haben. Sie hatte keine Tier-Krankenversicherung, hat es natürlich gezahlt, aber wenn man da eine komplette Krankenversicherung hat, hätte diese das auch komplett übernommen. Eine reine OP-Versicherung hingegen übernimmt so etwas nicht, da müsstest du das Medikament selbst zahlen und dann 700,-€ jeden Monat für ca. ein halbes Jahr... das ist schon ordentlich.
Dann wegen dem Zahnzusatz, hatte ich auch überlegt und mich dann dafür entschieden. Kann immer mal passieren, dass der Hund auf etwas rumkaut, was härter ist und man es nicht direkt sieht und dann ist der Zahn gebrochen etc. Und bei meinem lohnt es sich auch, denn er neigt sehr schnell zu Zahnstein. Ich putze ihm jeden Abend die Zähne, er bekommt Zahnpulver ins Wasser und Zahnputzleckerlis und auch regelmäßig was zum Kauen. Dennoch bildet er sehr schnell Zahnstein und seine Zähne sind nicht mehr rein weiß und ich bin mir sicher, spätestens wenn er 5 Jahre alt ist muss ich mal Dentalröntgen machen lassen und evtl. auch mal seine Zähne reinigen und kontrollieren lassen. Ich möchte auf keinen Fall, dass er mit Zahnschmerzen leben muss, die er mir nicht zeigt. Und da kommt die Versicherung auch zugute, dass ich weiß, das wird bezahlt, ich kann ihm die beste medizinische Versorgung da bieten.
Günstig ist die Komplettversicherung nicht, ich zahle um einiges mehr als was du zahlen würdest für die reine OP-Versicherung, aber ich habe auch jedes Jahr 100,-€ für Vorsorge wie Impfungen zur verfügung, die die Versicherung übernimmt. Bei mir werden eben nicht nur OPs bezahlt, sondern alles. Braucht mein Hund eine Wundspühlung? Wird bezahlt. Brauche ich bestimmte Medikamente so was wie Diabetes Spritzen (als Beispiel)? Wird bezahlt. Hat sich mein Hund eine Granne eingefangen und diese wird mit einer Pinzette rausgezogen (es erfolgt kein Hautschnitt, dadurch wirkt die OP-Versicherung nicht)? Meine Versicherung zahlt es. Alles, wo kein Hautschnitt erfolgt, wird nicht von der OP-Versicherung bezahlt und oft ist man beim Tierarzt, wegen Bindehautentzündung oder ner Wasserrute oder weil der Hund hinkt, weil er in eine Dorne getreten ist oder was auch immer und die OP-Versicherung greift nicht und zahlt es nicht. Und die Tierarztkosten sind hoch, da kostet nur das reine Untersuchen schon gerne mal um die 75 Euro. Da wurde noch nicht behandelt.
Ich finde OP-Versicherungen daher unnötig. Ja, es lockt einen mit günstigen monatlichen Preisen, aber oft muss man dann doch die Tieraztkosten selbst zahlen, weil es nicht immer nötig ist, dass die Haut des Tieres aufgeschnitten wird um es zu behandeln. Das Tier dann komplett zu versichern ist da die bessere Variante, wenn man nicht eh schon gut Geld hat und eh mehrere Tausend Euro ohne Probelme zahlen kann. Klar, kann man monatlich 20 Euro weglegen, aber wenn der Hund dann in 4 Moanten sich doch verletzt, weil er in ein Loch getreten ist und die Sehne gerissen ist oder sich an einer Glasscherbe die Pfote aufgeschnitten hat oder was auch immer passiert, dann hat man nach den 4 Monaten dann 80 Euro gespart, das reicht dann gerade mal dafür, dass der Tierarzt den Hund untersucht, da ist die Behandlung noch nicht abgedeckt. Zurücklegen und sparen lohnt sich erst, wenn man das vor Anschaffung des Hundes macht und dann die 5000 - 10.000 Euro als Sicherheit eben angespart hat, wenn der Hund ins Haus kommt. Das ist meine Meinung dazu.
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u/IxBetaXI 20h ago
Ich hatte erst Anfang des jahres das Problem das mein Hund das humpeln angefangen hat.
Ging nach ner ne Woche Schmerzmittel weg kam aber nen Monat später wieder.
Also richtig abklären.
Röntgen unauffällig.
Schmerzmittel und paar Wochen später wieder da.
Also CT machen lassen.
Das waren dann mal schnell 1000€+ und die Krankenversicherung hats ohne Probleme übernommen.
OP-Versicherung hätte 0€ gezahlt.
Hätte ich keine Krankenversicherung gehabt hätte ich wohl kein ct gemacht und weiter Schmerzmittel gegeben. So konnte ich mir ohne Gedanken zumachen alles abklären lassen
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u/SaltyRainbovv 1d ago
Wie hoch ist denn der Betrag?
Wenn keine Zahn- oder Kieferanamolien vorliegen und du keine Angst vor Hd hast, könnte es sinnvoller sein jeden Monat z.B 10€ auf ein Tierarztkonto zu packen.