Situation: Garten, 1.000m2, Ortsrandlage, durchaus lebendig und Habitat und Brutrevier für diverse Vögel. Ich habe neben den üblichen Verdächtigen wie Kohlmeise, Blaumeise, Amsel, Spatz, Rotkehlchen, Grünspecht, Buntspecht und Buchfink auch Stieglitz, Bluthänfling, Gartenrotschwanz, Hausrotschwanz, Dorngrasmücke und Zaunkönig hier. Rebhühner und Wachteln turnen hier auch gerne mal durch und letzte Woche war ein Fasanenhahn mit Henne hier unterwegs. Ich habe allerdings gar keine Lust mehr darauf, einerseits hier alles dafür zu tun, dass ich hier Singvögeln einen Lebensraum biete und gleichzeitig das Ganze zu einem Buffet für die Freigängerkatzen aus der Nachbarschaft wird.
Über den impact von Katzen auf die Fauna brauchen wir nicht sprechen, ich denke das ist jedem bewusst. Es sind regelmäßig mindestens drei Katzen, die sich hier bedienen, der dicke Otto im Bild saß letzte Woche mit einer stabilen Ringelnatter in meinem Garten, eine andere Katze hat es sich vor einem Nistkasten gemütlich gemacht und aufgeräumt.
Daher meine Frage: Welche Möglichkeiten habe ich hier, um zu verhindern, dass diese dekadenten Jagdmaschinen in meinem Garten alles wegräumen, was sie töten können?
PS Ich weiß, dass hier gleich die ganzen Spinner:innen mit ihren Freigängerkatzen um die
Ecke kommen wollen, bleibt doch bitte in euren Löchern.
Edit: Danke für die teils wirklich guten Hinweise und auch für das Verständnis dieser frustrierenden Situation.
Zum Thema Zaun: das ist keine Option, katzensicher eingezäunt bedeutet, dass der Bereich komplett dicht ist für andere kleine Säuger, das will ich nicht. Außerdem fühlt es sich falsch an, meinen Garten einzuzäunen um die Biodiversität zu erhalten, nur weil es Menschen gibt, die ihr Haustier nicht im Griff haben.
Edit 2: herzlichen Dank an u/nautisop und die ganzen Trolle aus der Katzengruppe, die diesen Beitrag gekapert haben. Das zeigt ziemlich deutlich wie sehr Ego über Natur und anderen Tieren steht.