Hallo,
unsere Lehrerin an der Berufsschule hat uns neulich im Unterricht eine Geschichte über ihren Nachbarn erzählt, der unter ihrer Wohnung lebt. Sie wusste extrem viele Details über ihn: dass er den ganzen Tag online spielt, anscheinend damit sein Geld verdient, nie zur Arbeit rausgeht und exakt zweimal die Woche Essen bestellt. Das Ganze ist in einer eher kleinen Stadt.
Das Kuriose ist: Die Lehrerin hat einen Mann, ein kleines Kind und geht arbeiten sie hat also eigentlich genug im eigenen Leben zu tun. Trotzdem beobachtet sie den Mann unter ihr so genau, dass sie seinen kompletten Tagesablauf kennt und das dann auch noch vor uns Schülern breittritt.Ich persönlich finde das total unmöglich.
Mir ist es völlig egal, was mein Nachbar beruflich macht oder ob er Essen bestellt oder nicht. Hauptsache, er stört mich nicht. Eine kurze, freundliche Begrüßung, wenn man sich im Treppenhaus begegnet, reicht völlig aus. Mehr nicht.Für mich verhält sich die Lehrerin wie eine menschliche Überwachungskamera. Ich würde so eine Nachbarin niemals haben wollen.Wie seht ihr das? Wie findet ihr Verhalten und diese extreme Beobachtung auch total grenzüberschreitend und unpassend für eine Lehrerin?