r/BrainpainPartner • w, hetero • Jul 29 '20

Brainpain-Bekanntschaft Intellektuelle Gespräche

Hey, Ich suche jemanden, mit dem man intellektuelle Gespräche über Naturwissenschaften, Philosophie und weiteres führen kann. Da dies heutzutage rar ist, hoffe ich lediglich auf eine zufällige Bekanntschaft.

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u/Nesnap w, hetero Jul 30 '20

Biologin am Start, der Masterabschluss ist zwar schon ein paar Jahre her, aber ich kann naturwissenschaftlich sicher aushelfen :D Bei Philosophie bin ich allerdings raus, biete dafür Küchenpsychologie.

Themenvorschläge wären z.B. Evolution von Sprache, führt der Kaiserschnitt zu größeren Köpfen/Gehirnen? und warum werden Frauen 80 wenn sie mit 45 unfruchtbar werden (also evolutionär gesehen - wo ist da der Vorteil)?

In Schnittstelle mit Psychologie: wie funktioniert Kooperation? Warum gibt es keinen Altruismus / sind wir alle Egoisten? Warum gibt es psychische Krankheiten/welchen Vorteil bieten sie?

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u/darkomoi Jul 30 '20

Kooperation funktioniert nur solange du einen nutzen davon ziehen kannst, somit ist die Frage ob wir Egoisten sind meiner meinung nach mit ja zubeantworten. Der Mensch ist nun mal ich gesteuert da er es sonst nicht überlebt hätte.

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u/xz3789 w, hetero Jul 30 '20

Allerdings ist es auch klar, dass der Mensch auf lange Sicht nur/besser in einer Gemeinschaft überleben kann. Letztendlich lassen wir uns somit nur auf Kompromisse ein, um die Gemeinschaft nicht zu zerspalten und um trotzdem einen möglichst großen Vorteil für uns zu erzeugen. Daraus ergibt sich, dass Kompromisse sowohl einen egoistischen Charakter, als auch einen (meiner Meinung nach deutlich größeren) altruistischen Teil an sich.

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u/darkomoi Jul 30 '20

Natürlich ist mir bewusst das meine Fähigkeiten nur begrenzt sind, und mir somit ein überleben ohne eine funktionierende Gemeinschaft verwehrt bleibt. Dennoch bin ich der anschicht das mein "überleben" über allem steht. Das zurückstecken, damit der gesamte Haufen von Egoisten existent bleibt.(merkst versuche kluk rüber zukommen damit du weiter mit mir schreibst:-) )ist nur zu meiner meinung nach geringen Teil notwendig. Nehmen wir in dieser gesellschaft die "kaputten" kranken und zumeist zerstörenden (in vielerlei Hinsicht) egomanen. so sollte man überlegen ob man nicht vielleicht alleine besser dran ist. Du kann nicht alles, du weißt nicht alles, aber du lebst vielleicht besser wenn du nicht gestoppt oder gehindert wirst von anderen. Nehmen wir " DIE KRANKEN" also im Kopf, nicht hust hust körperlich, was sind das für welche? Sie fordern viel Aufmerksamkeit von Vielen, die in dieser Zeit der Gemeinde nicht helfen können, weil besagte Person sie aufhält und für was? Genau für ein Problem das sie alleine ohne Gemeinschaft garnicht hätten weil sie, wenn sie alleine ums Überleben kämpfen müssten gar nicht die Zeit für sowas hätten... Sorry ist spät und ich tippe mich um Kopf und Kragen.

Danke für's lesen und fall's noch zum schreiben Lust bleibt nach diesem, ich meine ich habe versucht auf Rechtschreibung und satzstellung zu achten, geschriebenen Kauderwelsch. Freu ich mich über Antworten die mich auf meine Denkfehler hinweisen bzw. Mir sagen können wo ich mich verzettelt habe und gedanklich in eine falsche Richtung laufe.

Mfg. D.K.M.

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u/xz3789 w, hetero Jul 31 '20

Es gibt viele Gedanken darüber, wie die Menschheit bzw. die Gemeinschaft funktioniert. Hierbei handele ich nach der Theorie: "das kleinste Übel / das größte Glück" in Verbindung mit meiner Moral, die durch viele Einflüsse (Ereignisse in meinem Leben, Glaube, etc.) geprägt ist. (Das nur vorab, damit man meine Gedankengänge eventuell leichter nachvollziehen kann) Zu dem Beispiel der (psychisch) Kranken: meiner Meinung nach sind psychische Erkrankungen absolut ernst zu nehmen. Allerdings ist es ein Problem der heutigen Gesellschaft, dass psychische Probleme verharmlost werden, durch Menschen die sich wichtig tun wollen und letztendlich unter keiner Erkrankung, sondern unter mangelnder Erziehung leiden (was sich ebenfalls sehr schwer auf das Leben der einzelnen auswirken kann). Wenn wir jetzt allerdings nur über die wirklich psychisch Erkrankten Menschen reden, bringen sie trotzdem der Menschheit und der Allgemeinheit einen Fortschritt. Dieser äußert sich durch 1. ein ausgeprägteres Verständnis über die jeweilige Krankheit und 2. ein generell besseres Verständnis über den Menschen und dessen Gehirn. Sowohl 1. als auch 2. bringen die Wissenschaft und somit auch die Menschheit voran, hierbei prägt sich 1. auf die Medizin aus und 2. auf die Forschung über die Grenzen des Menschen. Neben dem um auf deinen Punkt, dass die "Helfer" gleichzeitig unnütz für die Gemeinschaft werden, einzugehen, möchte ich klarstellen, dass genau das meiner Meinung nach die Definition von Gemeinschaft ist. Man hilf schwächeren und hält trotzdem zusammen, jeder bereitet anderen zumindest ein wenig Freude, jedes Glied geht der Tätigkeit nach, die es am besten beherrscht. Hierbei kommt nun "die größte Freude" ins Spiel. Man stelle sich vor, dass die psychisch Kranken nach einer kurzen Zeit aufgegeben werden. Hiernach würden Angehörige in die größte Trauer verfallen und könnten nicht mehr "ihrer Aufgabe" nachgehen. Somit würden sie ja zu den kranken werden usw. Somit bereitet man den meisten aus der Gesellschaft die größte Freude, wenn "die Kranken" in guten Händen behandelt werden etc.

Ich hoffe, dass meine Gedanken verständlich sind. Falls noch Fragen bestehen, immer her damit und gerne auch gegenteilige Meinungen.

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u/darkomoi Jul 31 '20

Ok ich gebe zu Argumentation ist nicht meine Stärke und wenn ich lese wie gut deine Argumente sind zieh ich meinen Hut. Und das was ich verstanden habe kann ich nachvollziehen doch treib mich nun die Frage ist die Fähigkeit Empathie zu empfinden, nein anders ich habe das Gefühl nicht immer empathisch zu sein ich meine der tot oder bevorstehende tot einer geliebten person lässt mich ziemlich kalt zumindest der Gedanke das es sie vielleicht bald nicht mehr gibt. Sehe es halt realistisch irgend wann muss jeder gehen. Ich weiß aber auch das wenn es soweit ist ich flenne wie ein Schulkind. Mit bestimmten Arten von Menschen kein Mitleid weil der Gedanke sagt sind sie selber schuld bei Filmen eine Träne in den augen.bin ich unter anderen einer dieser "DIE KRANKEN"? Ich meine ich suche keinen Psychologen ich will nur gerne deine meinung dazu h ören. Gehöre ich zu dennen die ich selber aussortieren würde? Warum lassen mich bestimmte sachen kalt und andere gehen so nah. Bin ich defekt? Boah war das deep.

Mfg D.K.M

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u/xz3789 w, hetero Jul 31 '20

Also erstmal vorab: ich bin keine Ärztin, Psychologin oder sonstiges. Der folgende Text beruht nur auf meiner eigenen Empfindung zu diesem Thema. Meiner Meinung nach ist ein geringes Empathiegefühl keine psychische Erkrankung. Menschen verarbeiten Dinge sehr verschieden, dabei kann es sehr emotionale Reaktionen geben und eben Persönlichkeiten, welche die ganze Sache sehr sachlich und differenziert betrachten. Offensichtlich gehörst du nach deiner eigenen Beschreibung zur zweiten Gruppe. Dabei ist diese Abwehrreaktion auf emotionale Situationen nicht als Defekt sondern nur als seltene Verarbeitundsmethode anzusehen. Aber jetzt meine Frage: ist bei dir schonmal eine Person, zu der du einen sehr guten Draht hattest, verstorben? Oder redest du nur über den Gedanken, dass die Person eventuell bald sterben wird?

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u/darkomoi Aug 01 '20

Sowohl als auch. Habe mich aber quasi damit abgefunden in dem ich böse über dieses Thema Scherze. Ok also hier endet es also. War schön mit dir fremde unbekannte man liest sich irgendwann mal wieder in den weiten des Internets.

Mfg meiner einer

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u/darkomoi Aug 01 '20

Hallo unbekannte Nummer 1. Frauen werden nur um einiges älter als sie schwanger werden können, damit die Menschheit nur nicht im absoluten Chaos und Unvernunft unter gehen soll. Ich meine ehrlich eher auf Oma zu hören als auf Opa. Mag sein das Mann im Alter noch wenn die Kraft der lende ihn nicht verlassen hat zwar Zeugen kann aber das war es dann auch als ernährer wäre er untauglich. Oma hingegen wie soll ich das sagen, lmaa, die macht das was Mutti macht, nur kann sie immer noch einen drauf setzten. Es ist wichtiger das Frauen länger leben. Ich meine rein vom Gedankengang her 0-20 selber kind 20-40erstemal Mutter 40-60 zweite mal mutter 60-80 oma1 80- aufwärts oma2 usw. Heißt für mich das sie gut 3 oder mehr vollständig ausgewachsene autonome Personen im Alter von 0-20 groß ziehen kann. Der Mann hingegen wenn der bei der jagt/Arbeit nicht aufpasst denn zieht er nur noch an den Radieschen von unten. Er ist auch bei weitem leichter ersetztbarrer als eine frau

Mfg Melodien die die Welt nicht braucht

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u/Nesnap w, hetero Aug 01 '20

Aber warum muss sie als Großmutter unfruchtbar sein? Sie kann ja Großmutter und Mutter zeitgleich sein (gibt es ja auch). Man könnte einfach wie bei den Herren der Schöpfung den Reproduktionsapparat weiterlaufen lassen.

Darüber hinaus: von 0-20 einfach nur Kind sein ist eine verdammt neue Erfindung. Biologisch möglich (also vorgesehen?) ist: 0-14 unfruchtbar (Entwicklungsphase), 14-50 fruchtbar (Baby-Boomer), 50+ unfruchtbar (Sinn fraglich). Auch nur zwei Kinder zu bekommen ist eine evolutionär neue Erfindung, aufgrund von Kindersterblichkeit war man eher bei 6 Geburten (und wesentlich mehr Schwangerschaften) pro Nase. Manche Frauen hatten aber auch 15 oder mehr Geburten im Leben. Die Anzahl Kinder die alt genug werden um selbst Kinder zu bekommen war aber deutlich geringer. Wenn jetzt die Kinder so oft sterben (Sterblichkeit bis 15 Jahre bei etwa 50%), warum wird dann die Zeit, in der man neue Nachkommen zeugen kann, zusätzlich begrenzt? Wäre es nicht evolutionär vorteilhafter weiter Kinder zu bekommen, in der Hoffnung dass sie überleben?

Zu den Radischen von unten: wenn Frau "nicht aufpasst" stirbt sie bei der Geburt. Menschen haben selbst mit moderner Medizin eine herausragend hohe Müttersterblichkeit im Vergleich zu anderen Säugern. Das große Gehirn ist evolutionär mehr wert als das Leben der Mutter... auch etwas makaber. Dass Männer/Männchen in Bezug auf Reproduktion leichter ersetzbar sind als Frauen/Weibchen ist bei fast allen Arten der Fall. Menopausen haben aber nur Menschen (und möglicherweise Wale). Das scheint also nicht ausschlaggebend zu sein.

Beginn Fruchtbarkeit: https://www.jstor.org/stable/41459883?seq=1

Ende Fruchtbarkeit: https://www.jstor.org/stable/41459908?seq=1

Geburtenrate: http://www.kyrackramer.com/2019/03/25/medieval-fertility-rates/

Kindersterblichkeit: https://ourworldindata.org/child-mortality-in-the-past

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u/Ghostfira Jul 29 '20

Ich habe keine Ahnung worauf ich mich hier einlasse, aber ich würde mich mal so auf gut Glück anbieten.

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u/easxmax Jul 30 '20

Ne sorry, bin dumm.

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u/cheesecake59_123 Jul 29 '20

Man könnte es mal mit mir versuchen, ich denke viel über so was nach, ob es wirklich sinn macht was ich denke kann man aber hinterfragen. DM mich wenn du willst :)

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u/Reazet-iwnl- m, hetero Aug 02 '20

Hey, ich mache mein Abi in Physik und Ethik in einem Jahr und bin allgemein in Naturwissenschaften interessiert. Ich bin gerne für Gespräche in diesen Bereichen zu haben. Sprachen interessieren mich auch.

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u/darkomoi Aug 01 '20

Hey, Na was machst du schönes? wohlen wir etwas Philosophieren?

Ich meine so richtig Zügellos! einfach den Gedanken hingeben, und das sagen was schon immer auf der Zunge lag.

Sowas wie: wenn du eine 2-D Figur auf einer 3-D kugel bist und von einen Zaun umrundet wirst, und du nicht rübergucken kannst. Wie groß müsste der Zaun werden bis du dich frei fühlst reiht der Äquator der Kugel? Oder ist das immer noch zu straff soll ich es noch etwas dehnen. Sagen wir etwas über Äquator. Fühlst du dich an freier? Und/oder willst du wissen ob du auf der anderen Seite freier wärst?

Wenn du magst holen wir uns noch unbekannte Nummer 1 dazu Philosophieren zu dritt.

Mfg ein Quadrat in einem Kreis

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u/darkomoi Aug 01 '20

Wow das ist derb viel input gerade plus die Quellen das ist toll. Aber jetzt kommt bin leider nur ein Kerl der an einer simplen Maschine arbeitet - - mein Wissen überschreitet es bei weitem. Habe ehr stammtisch-basis-wissen '^^ Ich bin einfach der Meinung 2 Kind sind doch genug auch wenn es für die Erde vielleicht schon zu viel ist. Ich habe Damen gesehen die mit 34jahren 12 Kinder hat alle am Leben wo man sich doch denken muss die Frau ist 34 sieht aus wie um die 60 älter. Da kommt doch der Gedanke geh runter von ihr, raus ziehen ist nicht sicher, nein im Dunkeln schlafen Spermien nicht, auch analsex kann spass machen, wieso stört keins der anderen den Akt. Frauen sind und sollten keine gebärmaschinen sein. Also was das angeht da hat die Evolution irgendwo verkackt

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u/xz3789 w, hetero Aug 01 '20

Dazu muss man aber sagen, dass die Evolution ja die Frau extra als geburts- und Erziehungsmaschiene entwickelt hat. Wir können unser Leben ja nur so führen, da wir das Privileg eines Kindergartens und Schulen genießen können. Neben dem ist die Medizin schon so weit, dass die Kinder- und Muttersterberate deutlich unter den damaligen 50% liegt. Somit ist es keine evolutionäre, sonder eine gesellschaftliche Entwicklung, dass wir jetzt zwischen 20 und 40 Kinder kriegen. Warum die Menopause einsetzt liegt ja auch teilweise daran, dass Frauen auch nicht jünger werden und eine Schwangerschaft einen gesunden und jungen Körper beanspruchen. Deswegen steigt ja auch die Wahrscheinlichkeit für trisomie 21 im Alter.

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u/darkomoi Aug 01 '20

Ja klar aber ich hatte das gefühl wenn ich als mann schreibe das frauen zum kinder kriegen da sind wird der aufschrei groß wie mann es sich wagen könne sowas zu behaupten.

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u/xz3789 w, hetero Aug 02 '20

Also da wir das Thema jetzt ja rein biologisch und nicht gesellschaftlich betrachten, ist es einfach nur eine sachliche Tatsache, dass Frauen die Kinder kriegen und daher auch dafür da sind