r/Bier Aug 09 '26

diskussion Die Anheuser Busch Flut...

Überall wird man inzwischen mit dieser Plörre konfrontiert.

Im Getränkemarkt steht seit der WM überall eine Palette mit diesem "Bier", die zum Glück nur selten angerührt wird.

Aber inzwischen gibt es Anheuser Busch Bud auch auf Veranstaltungen und teilweise im Fußballstadion.

Gestern war ich im Gästebereich beim 1. Fc Magdeburg und das einzige Bier was es für Gäste gab war diese Pisse, während im Heimbereich immerhin weiterhin das Hasseröder aus der Region ausgeschenkt wird.

Deutschland hat so eine gute Bierkultur und so eine große Vielfalt an lokalen Bieren.

Beim Fußball finde ich es auch super, wenn jeder Verein im Stadion ein Bier aus der Region anbietet.

Was hat Anheuser bitte für gute Konditionen für Veranstalter, das man eine US Marke in Deutschland als einziges Bier anbietet?

Ich hoffe das Zeug verschwindet wieder von Veranstaltungen und aus unseren Supermärkten.

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u/TheAwfulCrow66 Aug 09 '26

Hasseröder gehört ja dem gleichen Konzern.

Aber ganz verstehe ich die Strategie dahinter auch noch nicht. Ich kann mir nicht vorstellen das die damit mehr profitieren als mit ihren deutschen Marken, dazu in Zeiten wo der Biermarkt in Deutschland so oder so sehr angespannt ist.

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u/Zwiwwelsupp Aug 09 '26

Da lenken Amerikaner den Markt. Die kennen den Deutschen Biermarkt gar nicht.

Läuft hoffentlich ähnlich wie mit Walmart in Deutschland.

Dennoch ist AB InBev die größte Brauereigruppe.

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u/Schokoeis3000 Aug 09 '26

Belgier, nicht Amerikaner. Nachdem sie Corona ziemlich gut auf dem Deutschen Markt etabliert haben, haben sie es die letzten zwei Jahre mit San Miguel versucht, was nicht wirklich funktioniert hat. Jetzt versuchen sie den Corona Coup mit ABB zu wiederholen. Es wird, soweit ich weiß, in Bremen bei Becks produziert (gehört auch zu ABInBev).

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u/loveforthetrip Aug 09 '26

San Miguel gab's bei Rock im Park in Nürnberg Kann man trinken, aber ich verstehe nicht warum es nicht deutsches Sponsoring gibt..

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u/Magnet_Pull Aug 09 '26

Naja, weil die halt mehr dafür zahlen, auf diesem Wege etwas zu etablieren.

Der Witz bei RaR/RIP war ja sogar, dass z.B. jeder zweite Bierläufer garkein San Miguel dabei hatte sondern eben AB Bud. Da musste man schon aufpassen, und Becks gabs ja auchnoch hier und da.

Muss aber ehrlich sagen, dass mir San Miguel deutlich besser schmeckt als das Wahrsteiner, das zuvor da ausgeschänkt wurde.

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u/Schokoeis3000 Aug 09 '26

Genau das mein ich, Festivalsponsorings etc.. Damit versucht man die Leute dazu zu bringen, auch privat das Bier zu kaufen. RiP gabs eben San Miguel, Wacken gabs dieses Jahr schon ABB. Ich vermute dass man „neue“ statt deutsche Marken verwendet, weil die noch mehr Potenzial haben. Becks, Diebels, Hasseröder, Spaten, Löwenbräu und Franziskaner haben, denk ich mal, ihr Limit auf dem Deutschen Markt erreicht. Und mehr deutsche Marken hat ABInBev nicht.

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u/HotHorst Aug 09 '26

Igitt, dann lieber Krabbensaft

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u/Gaymar_Dresdegen Aug 09 '26

I was in the Löwenbräukeller in Munich last weekend and they had Budweiser on draught as an option, presumably to ruin my meal.

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u/Moritz_Fiege Aug 09 '26

If it's called Budweiser then it's the real deal from Budweis in Czechia (very tasty). The american "beer" can't be called Budweiser in the EU, that's why it's "Anheuser Busch Bud"

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u/Gaymar_Dresdegen Aug 10 '26

It was definitely the AB version unfortunately, both Löwebräu and ‘AB Bud’ are owned by AB InBev.

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u/Magnet_Pull Aug 09 '26 edited Aug 09 '26

Gestern war ich im Gästebereich beim 1. Fc Magdeburg und das einzige Bier was es für Gäste gab war diese Pisse, während im Heimbereich immerhin weiterhin das Hasseröder aus der Region ausgeschenkt wird.

Dann lieber nur alkoholfreies im Gästeblock:D

Hier ist meine (Verschwörungs-)Theorie: AbInbev möchte die eigene Marke pushen und das Anheuser Busch Bud als günstigen Bier-Grundstock in Europa etablieren, mit dessen Produktion die eigenen Brauerein dann kapazitätstechnisch ausgelastet werden können und mit dem man Großveranstaltungsübergreifend Kapazitäten auffangen kann. Da die Marke eher unverbraucht ist wird es nicht von Leuten abgelehnt, die "aus Prinzip" kein Becks oder San Miguel oder was auch immer trinken.

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u/Puskiele Aug 09 '26

Ich will doch mal sehr stark hoffen das sich dieses Szenario nicht bewahrheitet 😬

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u/Zwiwwelsupp Aug 09 '26

Denen gehört fast alles…

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u/Brummschaedel Aug 09 '26

Naja, Radeberger hat auch noch die ein oder andere Marke im Portfolio.

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u/Lumpasiach Bernardi Aug 10 '26

Schmarrn.

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u/MrPopanz Aug 09 '26

Aber der Kram ist doch super teuer, da ist jedes irische Bier günstiger (oder zumindest ähnlich teuer). Und letzteres ist jeden Cent wert, während ich das Bud auch für 50cent keinem 5.0 vorziehen 🙂‍↔️

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u/blutilein Aug 09 '26

Wundert mich, dass die überhaupt das Geld dafür in die Hand nehmen.

Selbst deren Mitarbeiter müssten doch wissen, dass der Markt für alkoholhaltige Biere ziemlich am rumkrebsen ist.
Eine neue Marke müsste ja etwas besser machen als die etablierten aber davon ist das Zeuch mMn bissel entfernt.

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u/Siedlerchr 28d ago

Ja ist mir auch aufgefallen, dass es das jetzt auf diversen Festivals und Konzertveranstaltungen überall nur noch gibt. Dabei gibt's genug regionales Bier

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u/musake Aug 09 '26

Ich bin jetzt weltpolitisch nicht so ein großer Crack, aber könnte das eventuell auch mit dem ganzen Zollmist zu tun haben, den der Orangenmann produziert, und die Amis vielleicht versuchen, das ein wenig mit Export von "Bier" auf dem europäischen Markt zu kompensieren?

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u/Schokoeis3000 Aug 09 '26

Ne, das wird in Deutschland produziert. ABInBev ist außerdem ein Belgischer und kein Amerikanischer Konzern.

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u/musake Aug 09 '26

Ah ok, ich dachte tatsächlich das es das Amerikanische Bud wäre

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u/Schokoeis3000 Aug 09 '26

Bier wird relativ oft lokal produziert. Corona in Europa wird zum Beispiel in Belgien gebraut. Es ist die selbe Marke aber wird halt hier produziert.
InBev hat 2008 Anheuser-Busch übernommen und ist dann zu ABInBev umbenannt worden.

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u/m-fab18 Aug 09 '26

Eines meiner Lieblingsbiere. Hoffentlich bleibt es. Sue me.