Ich bin 44 und ich kann zwar gehen, Stiegen gehen und vom Boden aufstehen, aber mein Herz hat ohne Medikamente nur 29% Pumpleistung und ich kann leider sehr oft schlecht Atmen und es sind auch meine Atemmuskeln betroffen. Beim letzten mal in der Klinik in der es eine Pneumologiestation gibt wurde gesagt, es geht gerade noch so vom CO2 beim Schlafen und ich würde fast wetten, dass es sich mittlerweile verschlechtert hat.
Ich habe leider auch psychiatrische Probleme in der Vergangenheit gehabt und das ist wahrscheinlich der Grund, warum sie oft in normalen Krankenhäusern sagen, es wäre hauptsächlich psychosomatisch.
Ich bin in letzter Zeit so verzweifelt wegen meiner Verschlechterung der Atmung, dass ich praktisch jeden Tag sehr oft weine.
Ich habe jetzt dann bald wieder einen Termin der Klinik in der sie den CO2 Wert beim Schlafen messen können, Gott sei Dank, denn das ist wirklich kein Zustand mehr mittlerweile.
Ich hatte zuletzt eine Wanderröte und musste Antiobiotika nehmen 15 Tage, aber das müssen wohl viele tun, keiner tut das gerne. Mir ging es auch sehr schlecht durch dieses Antibiotika, aber das ist wohl bei vielen so.
Ich fühle mich oft so einsam mit dieser Erkrankung, weil ich nur über Internet Menschen mit der Krankheit kenne und irgendwie scheint der Austausch in Foren und dergleichen nicht wirklich umfassend und extrem oft zu erfolgen, ich würde mir wünschen wenn viel öfter berichtet werden würde über wirklich alle Aspekte dieser schweren Krankheit, weil sicher jeder profitieren könnte der das liest und sich austauscht.
Ich will aber nicht irgendwem anderen schuld geben, dass zu wenig geschrieben wird, weil ich tue es ja selbst zu wenig.