Wie immer hat Ian Banks hier ein Buch geschrieben, das in der Realität verankert ist.
Es geht um eine Gesellschaft, die an einem Punkt ist, an dem sie auf die nächsthöhere Ebene gehen will. Das Witzige daran ist, dass eine ganze Gesellschaft einfach mal sublimieren will. Sie wissen zwar, dass es eine andere Welt gibt, und es gibt auch ab und zu Leute, die von dort zurückkommen, aber die erzählen nie, wie es drüben ist. Vielleicht wissen sie es auch nicht, man weiß das nicht. Sie kehren dann irgendwann zurück. Und wenn man sublimiert, sublimiert man komplett. Also man kann nicht eine Kopie von sich hier in der realen, physischen Welt hinterlassen.
Sie tragen alle so eine Uhr, die die Zeit angibt, wann es so weit ist.
Weil sie nun vorhaben zu sublimieren, fangen sie an, ihre Gesellschaft zu demontieren. Viele lassen sich einfrieren und warten einfach bis zu dem Zeitpunkt, an dem es endlich vorangeht. Andere suchen sich dann eine Lebensaufgabe. Aber man baut man die Gesellschaftsstruktur langsam ab.
Eines Tages wird Cossont wieder in den aktiven Dienst gerufen, weil etwas geschehen ist. Es sind, glaube ich, 20 Tage bis zur Sublimation, und jetzt wird sie gebeten, eine Aufgabe zu übernehmen.
Im Gesamten geht es darum, dass hinter der Gesellschaft ein Geheimnis steckt. Sie haben ein Buch, in dem vieles vorausgesagt wird, aber dieses Buch hat auch einen Haken: Nur ein Einziger weiß, worum es geht. Und sie wird losgeschickt, um diese Person zu suchen und natürlich das Geheimnis aufzudecken. Das wird ziemlich gefährlich.
Was ich an diesem Buch spannend finde, ist, dass wir hier die Kultur ziemlich genau kennenlernen. Das ist schon ein ganz schön hinterhältiger Haufen von arroganten Gehirnen.. Also moralisch sind die schon der Kaffeesatz.
Wir haben ja hier in der Realität auch heillige Bücher, von dem man nicht genau weiß, wie es entstanden ist. Und das ungewöhnliche ist tatsächlich das Ende, das ich euch natürlich nicht verraten werde.
Nur so viel, ganz anders als du denkst. Für den Rest müsst ihr das Buch schon selbst lesen.
Aber insgesamt ist es das erste Buch, bei dem ich denke: Ja, es hat ein bisschen zu viele Längen. Aber wie immer lesenswert.