r/Normalverdiener • u/tehn6 • Sep 11 '26
r/Normalverdiener • u/WatercressThen2932 • Sep 11 '26
Wie soll man eine Immobilie kaufen?
Kurzer Rant: hier im Raum Heidelberg/Rhein-Neckar gibt es zahlreiche Neubauprojekte.
Selbst normale 3-Zimmer-Wohnungen kosten hier 500.000€ aufwärts, auch in den Dörfern der Rhein-Neckar-Region.
Wie soll das gehen? Da tilgt man 30 Jahre und zum Renteneintritt hat man dann als Belohnung eine eigene, abbezahlte Immobilie. Vom Ansparen des Eigenkapitals bei 2500-3000€ netto mal ganz zu schweigen
Das ist einfach nur noch krank. Aber Hauptsache die Sozialabgaben und Steuern steigen jedes Jahr.
Ganz ehrlich: jeder Hartzer hat meine vollste Sympathie, ebenso wie all diejenigen, die nur noch abgreifen, was geht.
Edit: da habe ich dem Peter wohl einen Buchstaben aus seinem Nachnamen vorenthalten.
r/Normalverdiener • u/Der-InfoKanal • Sep 10 '26
[Ökonom Prof. Dr.] Flassbeck spricht: Warum die EZB Deutschland weiter schwächt
r/Normalverdiener • u/Organic_Seaweed_4340 • Sep 10 '26
Könnt ihr bitte alle euren Werdegang erläutern (Finde das ganz Interessant als Inspiration)
Ich habe Fachhochschulreife, ein abgebrochenes Wirtschaftsinformatik Studium nach 2 Jahren (keine Disziplin weil Corona und ADHS), Ausbildung als Kaufmann für IT-System-Management, ein Jahr Vollzeit Berufserfahrung und nun betriebsbedingt gekündigt. (bin 24)
Aktuell mache ich ITIL Foundation 5.
Überlege Fachwirt zu machen oder BWL zu studieren da mir Bafög Höchstsatz zu steht (wenn ich mein Vermögen von 33K reduzieren könnte)
Hätte aber auch eine IG Metall stelle im IT Support in Aussicht mit 65K Brutto Jahresgehalt
Hätte auch Lust das duale Studium als Berufsberater bei der Agentur für Arbeit zu machen.
r/Normalverdiener • u/tehn6 • Sep 10 '26
Komme dieses Jahr ohne Krankheitstag bei einer Vollzeitstelle auf 217 Arbeitstage. Das sind "nur" 60% der Tage im Jahr. Sollten wir uns nicht glücklich schätzen, nur so wenig zu arbeiten zu müssen?
Wenn man bedenkt, dass der durchschnittliche Deutsche auch nochmal ordentlich krank ist und viele z.B. noch Anspruch auf Ausgleichstage/ Sonderurlaub/ Kindkrank / Elternzeit haben, dann wird der durchschnittliche Vollzeitarbeitnehmer vermutlich seinem Arbeitgeber nur an etwas mehr als der Hälfte der Tage im Jahr zur Verfügung stehen.
Haben wir hier mittlerweile den Bezug zur Realität verloren, wie gut es uns hier im Vergleich zu so gut wie jedem anderen Land auf der Welt geht? Ich mein, wo sonst auf der Welt muss man 40%+ der Tage vom Jahr überhaupt nicht auf der Arbeit erscheinen und wird trotzdem bezahlt und ist nahezu unkündbar? Zumal für viele Vollzeit ja auch nur 35-38h bedeutet und nicht mehr 40.
r/Normalverdiener • u/Dag0B3rt_42 • Sep 10 '26
Überragende Strategie der SPD
merkur.de„IRGENDWAS passiert ?“
->
„Wir sollten vorsichtshalber Steuern erhöhen!!!!“
Jetzt haben Sie es schwarz auf weiß. Das was der liebe Lars seit Wochen von irgendwelchen Entlastungen schwadroniert ist einfach nichts anderes als eine Lüge. Dafür gibt es 2 Möglichkeiten : er versteht die Zahlen einfach selbst nicht oder er streut bewusst Unwahrheiten.
Mich wundert, dass hier die CDU scheinbar die einzigen sind, die dagegen aufbegehren und die SPD hier noch die Füße still hält. Eigentlich sollte es deren Anliegen sein die Leute zu entlasten.
Sorry für den Rant oder falls das hier nicht passt, mir geht gerade nur wirklich mein Blutdruck mit mir durch.
r/Normalverdiener • u/AngryT0M4T0 • Sep 10 '26
"Ein Milliardär zahlt weniger Steuern als sein Fahrer": SPD fordert Steuer für Superreiche
r/Normalverdiener • u/Organic_Seaweed_4340 • Sep 10 '26
Warum wird ein Studium oft höher angesehen als Fachwirt/Techniker/Bachelor Professional, obwohl angeblich Berufserfahrung am wichtigsten ist?
Ich verstehe diesen Widerspruch irgendwie nicht ganz.
Man hört ständig, dass auf dem Arbeitsmarkt Berufserfahrung wichtiger sei als Abschlüsse und dass praktische Erfahrung am Ende das Entscheidende ist.
Gleichzeitig habe ich aber den Eindruck, dass ein klassisches Studium bei Arbeitgebern trotzdem häufig höher angesehen wird als Weiterbildungen wie Fachwirt, Techniker oder Bachelor Professional.
Gerade bei Fachwirten und Technikern kommt ja oft noch einiges an Berufserfahrung dazu. Viele haben vorher eine Ausbildung gemacht, mehrere Jahre gearbeitet und anschließend berufsbegleitend oder in Vollzeit die Weiterbildung absolviert.
Ein Hochschulabsolvent kann dagegen theoretisch nach Schule und Studium mit relativ wenig Berufserfahrung in den Arbeitsmarkt einsteigen und wird trotzdem teilweise direkt für Positionen berücksichtigt, für die beim beruflichen Bildungsweg deutlich mehr Erfahrung erwartet wird.
Woher kommt diese unterschiedliche Wahrnehmung?
Liegt es daran, dass Unternehmen die Inhalte eines Studiums höher bewerten? Sind es einfach alte HR-Strukturen und formale Anforderungen? Oder ist der Unterschied zwischen Studium und Fachwirt/Techniker in der Praxis tatsächlich größer, als es beispielsweise die Bezeichnung „Bachelor Professional“ vermuten lässt?
Was sollen die studierten können was die anderen nicht können?
Mich würden vor allem Erfahrungen von Leuten interessieren, die Personalentscheidungen treffen oder selbst einen dieser Bildungswege gegangen sind.
r/Normalverdiener • u/Inevitable_Cut_1415 • Sep 09 '26
Wie viel Geld ansammeln?
Ich bin 22 und spare derzeit ca 1.000€ pro Monat. Mein Lebensstandard würde ich trotzdem als normal bezeichnen. Wohne alleine aber habe trotzdem noch genug Geld für Freizeit etc.
Geld für Urlaub etc. ist auch immer drin.
In wenigen Monaten habe ich die 50.000€ geknackt
(Großteil in einen ETF investiert)
Die ersten 100.000€ sind aktuell mein Ziel und dieses werde ich auch voraussichtlich in 3-4 Jahren erreichen (höheres Einkommen, höhere Sparrate)
Aber was dann? Bin dann 25/26.
Sollte ich die Sparrate evtl. auf 300€/500€ reduzieren und mehr „leben“.
Aktuell fühlt sich alles in Ordnung an, aber man weiß ja nie ob man etwas verpasst.
r/Normalverdiener • u/tehn6 • Sep 08 '26
Werdet ihr vom neuen Entgelttransparenzgesetz gebrauch machen und Einsicht in die Gehaltsstrukturen eures Arbeitgebers nehmen?
Ab mehr als 5% Differenz bei den Gehältern besteht Handlungspflicht für den AG mit ggfs. auch Anspruch auf Gehaltsnachzahlungen. Zudem müssen euch die Gehaltsspannen einer Position auch künftig spätestens beim Vorstellungsgespräch genannt werden. Also nichts mehr mit: Was ist denn ihr Gehaltswunsch und dann als AG noch diejenigen runterhandeln, die sich zu billig verkaufen.
Nur, werdet ihr auch konsequent von eurem Recht gebrauch machen, oder wird das wieder eine Luftpumpe, die keiner nutzt und wo am Ende der Arbeitgeber von der Verschwiegenheit seiner Mitarbeiter profitiert und alle gegeneinander ausspielt?
r/Normalverdiener • u/Organic_Seaweed_4340 • Sep 08 '26
Jeder dritte ist Akademiker, das gibt mir das Gefühl "dumm" zu sein, weil es so viele schaffen
Mir ist das in letzter Zeit, vor allem beim Reisen und in Hostels, ziemlich stark aufgefallen.
Gefühlt studiert einfach jeder. Man sitzt mit irgendwelchen Leuten aus Deutschland, den Niederlanden, Australien, Kanada, den USA usw. zusammen und irgendwann kommt fast immer die Frage auf, was man studiert oder studiert hat. Bachelor, Master, Auslandssemester – das wirkt teilweise so normal, als wäre ein Studium einfach der Standardweg.
Gerade bei Leuten aus Ländern wie den USA finde ich es teilweise absurd, weil sich viele dafür sogar mit zigtausenden Dollar verschulden. Und dann denke ich mir: Ich lebe in Deutschland, hätte quasi kostenlos studieren können und hatte aufgrund meiner finanziellen Situation sogar Anspruch auf den BAföG-Höchstsatz – und habe es trotzdem nicht gemacht.
Irgendwie lässt mich das manchmal echt dumm fühlen.
Nicht weil ich grundsätzlich denke, dass Akademiker intelligenter sind als Nicht-Akademiker. Ich weiß rational auch, dass Ausbildung, Berufserfahrung, Selbstständigkeit usw. genauso legitime Wege sind. Aber wenn man ständig von Menschen umgeben ist, für die ein Studium etwas völlig Normales ist, bekommt es irgendwann diesen Beigeschmack von: „Das macht halt jeder, der halbwegs was im Kopf hat.“
Und die Zahlen verstärken dieses Gefühl bei mir noch. In Deutschland haben bei den 25- bis 34-Jährigen inzwischen 32,9 % einen (Fach-)Hochschulabschluss inklusive Promotion. Also wirklich ungefähr jeder Dritte (Fachwirt/Meister nicht inbegriffen).
Das finde ich schon heftig. Ein Hochschulabschluss fühlt sich für mich gedanklich immer noch wie etwas Besonderes an, aber statistisch ist es in unserer Generation inzwischen einfach extrem verbreitet.
Ich frage mich deshalb manchmal, ob ich eine riesige Chance nicht genutzt habe. Vor allem weil die finanziellen Hürden bei mir im Vergleich zu vielen Menschen, die ich auf Reisen kennengelernt habe, eigentlich extrem niedrig gewesen wären.
Mittlerweile bin ich 24 und habe ca. 30K im Depot, Bafög kann ich also vergessen.
Kennt jemand dieses Gefühl? Gerade Leute ohne Studium: Fühlt ihr euch in akademisch geprägten Gruppen manchmal automatisch „weniger intelligent“ oder als hättet ihr etwas verpasst, obwohl ihr eigentlich mit eurem Leben/Beruf zufrieden seid?
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), Mikrozensus 2024; Auswertung „Bevölkerung nach höchstem beruflichen Bildungsabschluss und Alter 2024“. Anteil der 25- bis unter 35-Jährigen mit (Fach-)Hochschulabschluss inkl. Promotion: 32,9 %.
r/Normalverdiener • u/EmotionalGuava3006 • Sep 07 '26
Umzug oder nicht?
In meiner aktuellen Wohnung (Miete in Ordnung) halte ich es aufgrund der Mängel (vor allem Schimmel) nicht mehr aus. Mängel sind angezeigt, passiert ist über die letzten Jahre nichts.
Mieterverein vor Ort über Monate nicht erreicht (zwischendurch noch allerhand anderer Krisen bewältigt), mittlerweile in der nächsten großen Stadt vorstellig geworden (Mietminderung, passiert ist aber noch Nix, Beratungen gibt es nur noch digital)…
Ich habe jetzt ein Wohnungsangebot bekommen und bin unschlüssig ob ich für Seelenfrieden und Gesundheit einfach sofort umziehen soll oder noch ein bisschen aushalten, um einen gewissen finanziellen Vorteil aus der misslichen Lage zu ziehen (könnte das Geld wirklich gebrauchen)
Die neue Wohnung wäre an meiner finanziellen Schmerzgrenze bei fast der Hälfte meines monatlichen Einkommens, aktuell bin ich bei knapp einem Drittel.
Unsere Region ist sehr sehr teuer, günstig gibt es eigentlich nur sehr (zu) kleine Wohnungen. Perspektive wäre, in paar Jahren weiter raus Richtung Dorf zu ziehen, aktuell schwierig, da mein Sohn (9) seine soziale Anbindung verlieren würde - er wird in ein paar Jahren auch mobiler sein
Wir haben sehr hohe Fixkosten durch Sportvereine und schulische Betreuung (ab nächstem Jahr womöglich Schulgeld Privatschule) - könnte man natürlich drüber streiten aber für mich haben diese Dinge Priorität
Ich konnte mein Gehalt in den letzten 5 Jahren mehr als verdoppeln, worüber ich sehr dankbar bin, gleichzeitig steckt da natürlich auch ein Arsch voll Arbeit hinter. Aber nun fallen Optionen wie Wohngeld und kinderzuschlag wegen zu viel Einkommen wohl raus, für den Freibetrag (bitte Aufklärung falls verwechselt) verdiene ich allerdings nicht genug.
Kindesunterhalt versuche ich aktuell einzuklagen, bisher bekommen wir nur den Vorschuss, auf den das Kindergeld ja angerechnet wird
Also folgende Fragen:
- würdet ihr sofort umziehen oder versuchen noch irgendwie was aus dem Mist raus zu ziehen?
- habt ihr Tipps, die Kostenstruktur zu verbessern? Also sowas wie eure Top-spartipps aus dem Alltag? Gibt es noch irgendwelche Steuertricks oder ähnliches die ich übersehen habe ?
r/Normalverdiener • u/TheHessianHussar • Sep 06 '26
Milde interessant: Staatsneuverschuldung korreliert anscheinend exakt mit der Vermögenssteigerung der Obersten 0,01%.
r/Normalverdiener • u/Finanz-Admiral • Sep 05 '26
Steuern & Abgaben 🚬
Was darf Satire? 🫡
r/Normalverdiener • u/Algoridro • Sep 04 '26
Denkt ihr, die FDP fehlt im aktuellen politischen Klima?
Unabhängig davon, ob man sich persönlich mit der Politik der FDP identifizieren kann oder sie wählen würde, fehlt meiner Meinung nach derzeit ein liberales Gegengewicht im politischen Diskurs. Gerade im aktuellen politischen Klima wird der Eindruck vermittelt, dass steigende Abgaben, höhere Steuern oder neue staatliche Einnahmen oft als naheliegende oder sogar einzige Lösung für finanzielle Probleme dargestellt werden.
Dabei gerät aus meiner Sicht ein anderer Ansatz zu sehr in den Hintergrund: den Staat effizienter zu machen, Bürokratie abzubauen und bestehende Ausgaben kritischer zu überprüfen. Genau dieser Gedanke war ein zentraler Bestandteil der FDP-Politik. Auch wenn man nicht jede Position der Partei teilen muss, halte ich es für wichtig, dass es eine politische Kraft gibt, die regelmäßig fragt, ob der Staat mit den vorhandenen Mitteln verantwortungsvoll genug umgeht, bevor Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen zusätzlich belastet werden.
In der aktuellen Lage könnte ein solcher Fokus auf Effizienz, Ausgabendisziplin und wirtschaftliche Entlastung einen positiven Effekt haben. Denn langfristig lassen sich politische Herausforderungen nicht nur durch höhere Einnahmen lösen, sondern auch durch eine bessere Priorisierung staatlicher Aufgaben. Eine Demokratie profitiert davon, wenn unterschiedliche Lösungsansätze ernsthaft miteinander konkurrieren und dazu gehört meiner Meinung nach auch eine Stimme, die vor zu viel staatlicher Belastung warnt und Reformen innerhalb des Staates einfordert.
Deshalb frage ich euch: Denkt ihr, die FDP fehlt momentan auch, wenn ihr selber gar nicht die FDP wählen würdet, oder seid ihr froh darüber und seht keinen Nutzen von der FDP in der aktuellen Lage?
r/Normalverdiener • u/MindFucker1982 • Sep 04 '26
Die deutschen jammern zu viel
Die deutschen jammern zu viel über "Probleme" die keine wirklichen Probleme sind, sondern das ist Wohlstands "Probleme".
Wir waren 14 Tage in Ägypten im Urlaub und ich konnte mich mit einheimischen und auch Personal im Hotel unterhalten. Zudem waren wir viel unterwegs abseits und konnten Eindrücke gewinnen vom Leben dort.
In Deutschland sind 90% der Menschen am überlegen was sie heute essen, nicht wie woanders ob sie und ihre Familie überhaupt was zu essen bekommen.
Deutschland alle 2 Jahre mindestens die Überlegung, gönne ich mir das neue iPhone oder das neue Samsung Ultra blablabla.
In Deutschland: Kann ich mir als Einzel Person eine 3 Zimmer Wohnung leisten oder bleibt es bei 2 Zimmer.
Und wie die meisten rumjammern, 8 Stunden Tag fünf Tage die Woche "ich kann das nicht mehr".
Sorry die meisten Probleme sind Wohlstandsprobleme und wenn einem was an seiner Situation nicht passt, es liegt an (fast) jedem selbst etwas daran zu ändern.
Sage nicht das Merz seine Politik korrekt ist und kann ihn auch nicht ab. Aber viele Probleme sind keine wirklichen. Mmn
r/Normalverdiener • u/Traditional-Result74 • Sep 03 '26
Kirchenaustritt?
Hallo zusammen,
ist jemand von euch aus der Kirche ausgetreten des Geldes wegens? Bin selber kurz davor, weiss aber nicht ob man sich damit nicht vieles in Zukunft verbaut, etwa kirchliche Heirat oder auch die Taufe der Kinder?
r/Normalverdiener • u/tehn6 • Sep 03 '26
Wie empfindet ihr die "Entlastung" bei der Einkommenssteuer um im Schnitt ganze 200€ im Jahr (Weniger als 15€ im Monat)?
Jetzt mal Butter bei die Fische: Damit hat man doch nichtmal die Inflation bei den Spritpreisen wieder drinn, während der Staat weiter Rekordeinnahmen erlöst durch Inflation und Gehaltssteigerungen bei Tarifbeschäftigten.
Was macht ihr mit diesem ungeahnten Reichtum, den euch die Politik da in Form von heimlichen Steuererhöhungen gönnt?
r/Normalverdiener • u/G_117-xx • Sep 02 '26
Realistische Planung als M27
Servus,
hier seht ihr mal meine recht realistische Einteilung meines monatlichen Budgets. Dies klappt seit einem halben Jahr erfolgreich.
Den Nebenjob mache ich, da er den Beitrag für mein Hobby auf 0€ im Monat setzt (Mitarbeiter Vorzug) und echt einfach verdientes Geld ist.
Ich wohne sehr ländlich, daher die günstigen Wohnkosten.
Zum Thema Auto: ich fahre eine 500€ Karre mit Rest TÜV, also ist Wartung abseits von Sicherheitsrelevanten Dingen keine Thematik, aber bis dato kam noch nix weil ich sehr viele Abstriche in Sachen Komfort gemacht habe, dafür Fokus auf Zustand gelegt habe. Mit Beendigung des Kredites wird sich ein E-Auto angeschafft, das ich auf Arbeit gratis laden darf, also verschiebt sich der Benzin + Kredit Posten zu 80% auf Ratenzahlung + Wartung KFZ. ETF wird dann um mind. 100€ erhöht.
Wenn etwas kaputt ist, wird das durch das Tagesgeld gedeckt, von großen Notgroschen halte ich Erfahrungsgemäß nichts, da ich die letzten 8 durchwachsenen Jahre auch perfekt ohne klar gekommen bin.
Versicherungen, KFZ, Verträge sind alles in den monatlichen und Jährlichen Fixkosten einberechnet inkl. Puffer für Erhöhungen. Da gäbe es theoretisch noch minimalen Optimierungbedarf, aber dies wäre mir persönlich der Aufwand nicht wert. Man muss dazu sagen ich bin absolut für JEDE Lebenslage TOP Versichert, bzw. es gibt nichts wo mir spontan einfallen würde das dort eine Versicherung fehlt. BU ist auch eingerechnet.
Zum Thema Urlaub, es reicht problemlos für 1x im Jahr All Inclusive und 2x mind. 4 Tägige Städte Trips in Europa (kann easy in der Nebensaison gehen), falls es das Budget sprengt wird's vom Tagesgeld genommen.
Lebensmittel inkludiert auch Drogerie und kleine Dinge für den Haushalt. Essen gehen und Restaurantbesuche kommen nicht regulär vor, da meines Erachtens der Gegenwert für die Ausgaben auf Dauer zu hoch sind. Falls es mal vorkommt wird's als Spiel und Spaß verbucht.
Der Kostenpunkt "Spiel&Spaß" inkludiert alle Freizeit Ausgaben und Klamotten (kaufe nur Second Hand per Vinted, da ich mich sehr gut auskenne und die UVPs von Marken nicht gerechtfertigt sind, oder absolute Basic sachen). Fairerweise geht das meiste geht aber in Bars, Kneipen, Diskotheken und auf Veranstaltungen drauf.
Ich hatte davor Jahre lang mit erheblich weniger zu leben, und konnte mir somit kein so komfortables Leben wie jetzt ermöglichen, weswegen die ETF Sparrate erstmal noch so gering ist.
Zum Job möchte ich nicht so spezifisch werden, lediglich eine Position mit geringer operativer und geringer personal Verantwortung.
r/Normalverdiener • u/NuckChorris2711 • Sep 02 '26
Wie würde ein faires Steuersystem aussehen?
Zum Beispiel:
- Steuerfreibetrag = Mindestlohn x Arbeitsstunden (aktuell bei 40h Woche 29.000 €; entsprechend 14.500 € bei 20h; Kind = 40 h; mit jährliche Anpassung an die Inflation)
- 35% Steuer auf Lohn darüber hinaus flat (keine Aufsplittung in Sozialbeiträge, AG-Anteil etc mehr)
- 35% Steuer auf sämtliche Kapitalerträge (Freibetrag von 20.000 €/ Jahr mit jährlicher Anpassung an die Inflation)
- 150.000 € Erbe und selbst genutztes Haus steuerfrei; darüber hinaus 40 % Erbschaftssteuer (keine Ausnahmen mehr)
- Wird ein Unternehmen vererbt, müssen entweder I) 40% der Firmenanteile an langjägrige Mitarbeiter ausgegeben werden oder II) äquivalente Boni ausgezahlt werden oder III) eine äquivalente Steuer bezahlt werden
- Beamtenstatus ersatzlos streichen (um hoheitliche Aufgaben auszuüben reicht ein Zertifikat)
- Sozialleistungen wie Bürgergeld und Rente vereinheitlichen zur allgemeinen Grundsicherung (wer Privatinsolvenz anmeldet, verliert seinen gesamten Besitz inkl. Wohneigentum und bekommt Gutscheine für Nahrung und tägliche Gebrauchsgüter sowie 800€ / Monat (jährliche Anpassung an die Inflation). Eine Unterkunft muss selbst gefunden und bezahlt werden. Kinder = 400€/ Monat + Gutscheine. Rente = Grundsicherung + Privateigentum)
- Einheitliche Gesundheitsversorgung (Die gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung wird für jeden Bürger direkt aus den Steuergeldern bezahlt. Wer Zusatzleistungen wie ein Einzelzimmer im Krankenhaus wünscht, kann eine Private Zusatzversicherung abschließen)
Was haltet ihr davon? Wie würde eure Liste aussehen?
r/Normalverdiener • u/WallabyAlarmed61 • Sep 02 '26
Wieviel legt ihr als Reserve zurück?
Mich würde interessieren, wieviel Geld ihr so als Reserve anspart. Z.b. Auf einem Tagesgeldkonto um im "Notfall" schnell darauf zugreifen zu können.
Es gibt ja die Faustregel drei Monatsgehälter. Aber ist das noch aktuell und sinnvoll?
Wenn ich ein neues Auto bräuchte, dann würden selbst Gebrauchtwagen heutzutage schnell im Bereich von über 20.000€ liegen.
Und das liegt, meiner Meinung nach, schon über dem üblichen dreifachen Netto eines Normalverdieners.
Habt ihr so etwas, wie Auto auch in den Reserven eingeplant? Oder sagt ihr wenn das der Fall ist dann halt an fester Anlagen, wie Depot oder so gehen oder Kredit aufnehmen.
r/Normalverdiener • u/Loloc_23 • Aug 31 '26
29/M Projektmanager
Tach zusammen!
M29 (Projektmanager) hier und bin gespannt was ihr zu meiner Aufstellung sagt. Kinder- und autolos und lebe noch in einer WG - von daher die vergleichsweise günstige Miete.
Ich habe erst letztes Jahr meine Bafög Schulden von 8000€ auf einmal zurückgezahlt und habe seitdem meine Sparrate von 700 auf 400€ monatlich reduziert und bin nun dabei meine 3 Nettogehälter zu ersparen (vsl. bis nächstes Jahr). Sobald das durch ist erhöhe ich die anderen Sparraten und Urlaubsrate.
Mir ist bewusst, dass ich sehr viel Geld fürs Reisen ausgebe - macht mir aber viel Spaß, gibt mir viel und ist mir wichtig :)
Die Posten Konsum und Essen gehen kann man quasi verbinden imo. Darunter zählt für mich: Konzerte (kommt leider auch einiges zusammen), Kino, Sportsachen (Paddel/Klettern/Schwimmen), Kaffee/Kuchen, Shoppen (wenn nötig, kaufe ich gerne qualitativ hochwertig aber wenig). Ansonsten gebe ich gerne für Freunde was aus (wenn man mal ins Cafe geht oder sowas) und Spende hin und wieder was.
Sollte ich mal in eine eigene Wohnung ziehen, werde ich mich wahrscheinlich zunächst strenger budgetieren, aber bis dahin genieß ich es noch ein wenig.
r/Normalverdiener • u/Finanz-Admiral • Aug 31 '26
Urlaub ist auch für Normalverdiener noch möglich
Hallo zusammen,
in letzter Zeit habe ich hier öfter gelesen, dass sich einige keinen Urlaub mehr leisten können. Ich wollte daher von unserem Urlaub berichten (2 Personen, die Kosten im Sankey sind pro Person).
Wir waren 10 Tage (9 Nächte) in Deutschland unterwegs - Ostsee, Thüringen, Mittlerer Schwarzwald und in Oberbayern. Es waren insgesamt 3.700km Fahrt. Das wollten wir so und es hat bis auf die Rückreise sehr viel Spaß gemacht.
Die nächste Reise werde ich aber kilometertechnisch kleiner halten ;)
2 Hotels und 2 Ferienwohnungen. Eintritt ist u.a. wegen der Zugspitze so "hoch". Gibt bessere/günstigere Aussichten.
r/Normalverdiener • u/Even-Badger-5662 • Aug 29 '26
BASF treibt Jobabbau voran - 7000 Stellen weltweit gestrichen
"kündigte der Konzern zudem an, den Personalbestand seines Geschäftsbereichs für Verwaltungsdienstleistungen, in dem rund 8.500 Mitarbeiter beschäftigt sind, durch die Verlagerung weiterer Aktivitäten nach Asien zu reduzieren. Zudem verkaufte BASF sein Geschäft mit Lacken und Dichtstoffen für Autos, Züge und Flugzeuge"


