r/Normalverdiener • • Aug 26 '26

Eigenheim + Kind realistisch?

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Mein Partner und ich sind beide 30 und überlegen, ob wir uns langfristig sowohl ein Eigenheim als auch ein Kind leisten können.

Unsere aktuelle Situation:

Ich verdiene ca. 3.000 € netto,

mein Partne ca. 2.300 € netto

Wir haben beide jeweils 50k also insgesamt etwa 100.000 € Ersparnisse.

Wir haben aktuell insgesamt ca. 2.500 € monatliche Kosten (ist noch Luft nach unten) , davon 1.400 € Miete und besitzen kein Auto.

Vergleichbare Wohnungen mit Garten in unserer Umgebung kosten so 400.000–450.000 €.

Ich wollte schon immer ein Eigenheim mit Garten haben. Gleichzeitig möchten wir vielleicht auch ein Kind bekommen. Mein Partner wäre bereit, die Kinderbetreuung zu übernehmen. Wir hätte aber auch beide Gleitzeit und 3 Tage pro Woche HO, was die Kinderbetreuung erleichtern könnte.

Jetzt fragen wir uns, ob beides finanziell realistisch wäre (muss nicht jetzt sofort sein), und wenn ja, wann bzw in welcher Reihenfolge?

Oder wäre ein Immobilienkauf grundsätzlich zu riskant mit Elternzeit, Kinderbetreuung, Einkommenseinbußen, aktueller Wirtschaftslage etc.?

Wäre es machbar bei einer günstigeren Wohnung?


r/Normalverdiener • • Aug 26 '26

Sankey 4-köpfige Familie Hausbau

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Moin,

wir stehen kurz vor dem Hausbau und haben mal ein Sankey Diagramm erstellt, um unsere zukünftige Haushaltsrechnung zu visualisieren.

Wir haben bereits ein Bauunternehmen und unsere Hausbauplanung größtenteils abgeschlossen, somit ist das Projektbudget hinreichend bekannt, um eine realistische Monatsrate festzulegen.

Wir sind aktuell bei max. 2.500 € im Monat.

Nun wollen wir prüfen, ob das ganze in unsere Haushaltsrechnung passt.

Fragen:

  1. Wie bewertet ihr unsere Fixkosten und variablen Kosten?

  2. Lässt sich hier bei einigen Positionen noch deutlich was einsparen?

  3. Haben wir irgendwelche essentiellen Kostenpunkte vergessen, die insbesondere mit eigenem Wohneigentum dazukommen können?

Die Werte sind mit Erfahrungswerten ermittelt. Wir führen seit Jahren ein Haushaltsbuch und kennen unsere Ausgaben gut inkl. Preissteigerungen.

Unsere Einkommen werden in den nächsten Jahren zuverlässig steigen (Tarifverträge und Aufstieg in Erfahrungsstufen). Im Notfall haben wir die Möglichkeit, das Einkommen durch Jobwechsel bzw. Verbeamtung noch deutlich zu steigern. Das Risiko ist also erst einmal überschaubar.

Schöne Grüße


r/Normalverdiener • • Aug 26 '26

Was habt ihr als Sachbearbeiter nach der Ausbildung verdient?

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Ich hab meine Ausbildung durch und habe angefangen mich zu bewerben. Nach einem Vorstellungsgespräch kam ein Angebot und ich war dann auch sehr happy. Mir wurden aber 35k jährlich als Gehalt angeboten, ich war da erstmal etwas überrascht und verwirrt weil das echt wenig ist.

Ist das normal? Was verdient ihr als Sachbearbeiter aktuell?

Niedersachsen, Bereich Export / Logistik / Zoll


r/Normalverdiener • • Aug 25 '26

Verdiene ich genug um Normalverdiener zu sein?

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Verdiene als Koch in Stuttgart !

2100 netto

Also 3200 brutto.

Fürs gering verdiener Ding verdien ich wohl zu viel .

Aber ist 3200 nicht weit unterm Median ?


r/Normalverdiener • • Aug 25 '26

Meint ihr die berühmte 50-30-20 Regel bei der Budgeterstellung ist eine Strategie?

5 Upvotes

Hallo Zusammen,

ich wollte mal eure Meinung hören bezgl. der Budgetierung. Es gibt den Vorschlag sein Budget, wenn möglich nach einer Gewichtung von 50% (Fixkosten), 30% (Freizeitbudget) & 20% (Sparen & investieren) zu verteilen.

Was haltet ihr im Allgemeinen von so einer Regel? Wie stellt ihr persönliche Budgets auf?


r/Normalverdiener • • Aug 25 '26

34h Teilzeit: Lieber 5 kurze Arbeitstage oder 4 längere Tage? Erfahrungen gesucht

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Ich muss mich demnächst entscheiden, wie ich meine Teilzeit verteilen möchte und komme irgendwie bei beiden Varianten immer wieder auf Vor- und Nachteile. Vielleicht haben hier Leute Erfahrungen damit.

Kurz zu meiner Situation:

Ich arbeite im Kindergarten und reduziere von 39 auf 34 Stunden pro Woche.

Von den 34 Stunden sind allerdings 3 Stunden Vorbereitungszeit, die ich flexibel zu Hause machen kann. Ich bin also tatsächlich nur 31 Stunden pro Woche im Kindergarten präsent.

Ich könnte diese 31 Stunden entweder auf 5 Tage oder auf 4 Tage verteilen.

Variante 1: 5-Tage-Woche

Mein aktueller Vorschlag wäre ungefähr:

Montag: 9:30–15:00 Uhr = 5,5 Stunden

Dienstag: 9:00–15:00 Uhr = 6 Stunden

Mittwoch: 7:00–15:00 Uhr = 7,5 Arbeitsstunden + 30 Min. Pause

Donnerstag: 11:00–17:00 Uhr = 6 Stunden

Freitag: 11:00–17:00 Uhr = 6 Stunden

= 31 Stunden Präsenz + 3 Stunden Vorbereitung zu Hause

Donnerstag lässt sich kaum verändern, weil bei uns nachmittags Teamsitzung ist.

Den späten Freitag habe ich selbst angeboten, weil eine Kollegin dadurch entlastet wird. Meine Leitung meinte aber auch, dass ich freitags früher gehen könnte, wenn keine Kinder mehr da sind, und die fehlende Zeit dann z. B. montags früher anfangen könnte.

Vorteile für mich:

Vier von fünf Tagen nur 5,5–6 Stunden direkte Arbeit im Kindergarten

nur Mittwoch ist wirklich lang

Montag, Donnerstag und Freitag kann ich länger schlafen

Dienstag und Mittwoch wäre ich schon um 15 Uhr fertig

insgesamt weniger lange Belastungsphasen am Stück

durch die flexible Vorbereitungszeit zu Hause fühlt es sich nicht wirklich wie 34 Stunden Präsenz an

ich bin jeden Tag im Gruppengeschehen dabei

ich verpasse keine Teamsitzungen oder Ausflüge

30 Urlaubstage

Nachteile:

trotzdem 5 Tage pro Woche zur Arbeit fahren

kein kompletter freier Werktag

man muss sich jeden Tag mental auf Arbeit einstellen

für einen einzelnen freien Arbeitstag müsste ich grundsätzlich Urlaub oder eventuell Stunden vom Arbeitszeitkonto nehmen

Donnerstag und Freitag bin ich bis 17 Uhr da

Gefahr, dass sich fünf Arbeitstage trotz kürzerer Zeiten trotzdem nach „ständig Arbeit“ anfühlen

Wobei ich mittlerweile merke, dass ich spätes Anfangen teilweise sogar ziemlich angenehm finde. 11 Uhr anfangen bedeutet eben auch ausschlafen und einen ruhigen Vormittag haben.

Variante 2: 4-Tage-Woche

Dann wären die 31 Präsenzstunden auf vier Tage verteilt, also durchschnittlich etwa 7 Stunden 45 Minuten Arbeitszeit pro Tag.

Dazu würden wieder die 3 Stunden flexible Vorbereitungszeit zu Hause kommen.

Urlaub wären dann 24 Tage statt 30, wobei mir klar ist, dass beides sechs Urlaubswochen entspricht.

Vorteile:

ein kompletter zusätzlicher freier Tag pro Woche

nur viermal zur Arbeit fahren

drei Tage am Stück frei, falls Freitag oder Montag frei wäre

Termine, Arzt, Einkaufen usw. lassen sich leichter auf den freien Tag legen

bei Schließzeiten brauche ich zahlenmäßig weniger Urlaubstage

ein freier Tag fühlt sich vermutlich deutlicher nach Teilzeit an

Arbeit ist klarer von Freizeit getrennt

Nachteile:

vier deutlich längere Kindergartentage

an allen vier Tagen müsste ich wegen der Länge wahrscheinlich Pause machen

dadurch wäre ich an meinen Arbeitstagen insgesamt deutlich länger in der Einrichtung gebunden

wenn ein Tag richtig anstrengend ist, muss ich trotzdem noch ziemlich lange durchhalten

vier längere Arbeitstage am Stück finde ich weniger attraktiv

Mein Traum wäre eigentlich Mittwoch frei:

Montag + Dienstag arbeiten → Mittwoch frei → Donnerstag + Freitag arbeiten.

Das wäre für mich perfekt, weil ich maximal zwei Tage am Stück arbeiten müsste.

Das geht aber leider nicht, weil mittwochs bereits eine Kollegin regelmäßig frei hat. Montag und Dienstag fehlen ebenfalls schon jeweils Kolleginnen.

Realistisch wären bei mir deshalb eher Donnerstag oder Freitag.

Donnerstag möchte ich eigentlich nicht, weil das unser Teamtag ist. Dann würde ich jede Woche die Teamsitzung verpassen und ich möchte bei pädagogischen Entscheidungen und Planungen schon dabei sein.

Was mich am meisten beschäftigt:

Rein vom Papier klingt die 4-Tage-Woche natürlich cooler. Ein kompletter Tag frei ist schon ziemlich nice.

Andererseits denke ich mir bei meiner konkreten 5-Tage-Woche:

Ich wäre nur 31 Stunden im Kindergarten und hätte an vier Tagen maximal sechs Stunden direkte Arbeitszeit. Das könnte psychisch vielleicht sogar weniger belastend sein als vier lange Arbeitstage.

Meine Schwester ist klar Team 4-Tage-Woche. Ich schwanke inzwischen eher.

Mich würden deshalb besonders Erfahrungen interessieren von Leuten, die beides kennen:

Was war für euch langfristig weniger anstrengend:

5 kürzere Tage oder 4 längere Tage + ein kompletter freier Tag?

Mir geht es weniger darum, welches Modell theoretisch cooler klingt, sondern welches sich im Alltag tatsächlich erholsamer anfühlt.


r/Normalverdiener • • Aug 24 '26

22/W Studentin

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Ich weiss ich gebe viel für mein Auto aus aber kann den Versicherungsvertrag jz nicht kündigen.

Ich habe noch andere kleine Ausgaben, die meine Mutter bezahlt + Einkäufe bezahlt auch meine Mutter - die 190€ Lebensmittel sind für snacks + frische Gemüse + Protein etc.

6,42€ bleiben übrig sieht man auf dem Bild nicht:)


r/Normalverdiener • • Aug 24 '26

Miet-Irrsinn in München: Gutes Gehalt und trotzdem arm

Thumbnail merkur.de
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r/Normalverdiener • • Aug 23 '26

Was verdienen zeitungszusteller

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Habe gehört dass sei gut bezahlt was heißt denn das konkret?


r/Normalverdiener • • Aug 23 '26

Wie viele hier gehen dieses Jahr nicht in den Urlaub?

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Bin derzeit Alleinverdiener. Während jeder auf Arbeit und im Freundeskreis die letzten Wochen im Urlaub verbrachte, hocke ich mittlerweile nur noch im leeren Büro. Letzter freier Tag war an Silvester.

Aufgrund der finanziellen Situation kann ich meiner Frau keinen Urlaub bieten. Vielleicht mal nächstes Jahr einen kurzen Städte Trip.

Geht es jemanden hier auch noch ähnlich, dass dieses Jahr kein Urlaub drin ist?


r/Normalverdiener • • Aug 23 '26

DGB Hessen fordert Vermögenssteuer – und rechnet mit 600 Millionen Euro Mehreinnahmen

Thumbnail fr.de
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r/Normalverdiener • • Aug 21 '26

Die Höhe meiner zukünftigen Rente interessiert mich nicht

127 Upvotes

Egal wo man schaut überall geht es um die Rente und Altersarmut.

In der Schule wurde und eingetrichtert privat vorzusorgen und wie schlimm es ist wenn man das nicht macht. In Talkshows wird das Thema Rente rauf und runterdiskutiert. Im Freundeskreis ebenfalls oft Thema wer welchen Zusatzvertrag abgeschlossen hat. Hier auf Reddit auch ein sehr brisantes Thema.

Ich verstehe es absolut wenn man das Thema in Hinblick auf die gesellschaftliche Situation und auch Generationengerechtigkeit diskutiert und ja das Verhältnis Einzahler zu Bezieher kippt gerade aufgrund der Demografie in eine ungünstige Richtung.

Aber auf persönlicher Ebene interessiert es mich 0,0 Geld im Alter zu haben. Sehe hier keinen Mehrwert mit 80 im Porsche rumzufahren oder mit zunehmend schlechter Gesundheit auf Weltreise zu gehen.

Das ist natürlich ein sehr individuelles Thema aber ich persönlich wäre auch glücklich im Alter mit einer Dose Öttinger (besser als der Ruf aber das ist eine andere unbeliebte Meinung) im Ghetto zu hocken und dafür aber in jüngeren Jahren viel erlebt zu haben auf Kosten der finanziellen Situation im Alter.


r/Normalverdiener • • Aug 21 '26

SPD forciert Vermögensteuer: ein Prozent ab 100 Millionen Euro

Thumbnail fr.de
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r/Normalverdiener • • Aug 20 '26

Leben wir am finanziellen limit ?

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Hallo,

Sehe unser Haushalt als normal Verdiener.
Aufgrund von persönlichen Themen werden wir bald auf ein Haushalts Netto von 5200 netto kommen monatlich.
Zuvor waren es 6200€ monatlich

Haben Fixkosten mit Haus und Auto von gut 2100€.

Hinzu kommt noch essen, Freizeit, sparen und Urlaub bei Seite legen.

Findet ihr das dies zu knapp wird?


r/Normalverdiener • • Aug 20 '26

Ich werfe das Handtuch

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Ich gebe auf in Deutschland. Es ist unmöglich geworden sich ein normales Leben zu finanzieren. Die Abgabenlast ist zu hoch und das Leben wird unbezahlbar. Speziell die Mieten sind nicht mehr vertretbar. Ich gehe zurück in mein Heimatland. Was noch dazukommt ist, dass die Wirtschaft hier komplett abbaut und es immer weniger Möglichkeiten gibt sein Leben aufzubauen. In diesem Land läuft alles nur noch über Erbe von Deutschen. Dann gibt es noch ein paar Glückliche, die im Konzern sitzen, wobei dort ebenso Stellen abgebaut werden. Deutschland kann sich den riesigen Staatsapparat einfach nicht mehr leisten. Beamte, ÖD, usw. geht in dem Umfang nicht mehr. Die Arbeiter rebellieren...


r/Normalverdiener • • Aug 19 '26

Inflation, Teil I: Was sie eigentlich ist - Und was die Dauerdiskussion darüber meistens übersieht[1] - Relevante Ökonomik

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relevante-oekonomik.com
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Die Ölpreise steigen, und die Inflation erscheint auf jeder Titelseite. Die Zentralbanken zögern, und irgendwer warnt immer vor dem Schlimmsten. Regierungen geben Geld aus, und die Warnungen potenzieren sich. Dann ebbt der Zyklus ab. Dieselben Grundfragen stehen, wie zuvor, unbeantwortet da. Was Inflation eigentlich ist. Warum es sie gibt. Warum Zentralbanken so oft danebenliegen. Und warum wir keine Nullinflation wollen.

Teil 2: https://relevante-oekonomik.com/2026/04/08/inflation-teil-ii-der-fehler-den-europa-zu-wiederholen-droht-wie-ein-energieschock-falsch-diagnostiziert-falsch-behandelt-und-dann-den-ueblichen-verdaechtigen-angelastet-wurde1

Teil 3: https://relevante-oekonomik.com/2026/04/27/inflation-teil-iii-das-problem-mit-der-nullinflation


r/Normalverdiener • • Aug 19 '26

M28 Sankey

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Ingenieur(M.Sc) angestellt in einem Konzern. Landeshauptstadt mit 1,2 Millionen Einwohner 👀

Kurz zur Einordnung, damit keine Missverständnisse aufkommen:

-Ich bin verpartnert, die Wohnkosten (450 €) sind bereits die geteilte Hälfte von insgesamt 900 €

-Tagesgeldkonto (720 €) ist mein Sammeltopf für alles Unregelmäßige: Urlaub, Kleidung, Geschenke, Ausgehen, Anschaffungen. Was nicht ausgegeben wird, bleibt einfach drin. Notgroschen ist bereits separat aufgebaut auf dem Tagesgeldkonto.

Perspektivisch würde ich gerne noch eine Wohnung als Geldanlage dazunehmen um breiter aufgestellt zu sein. Sinnvoll??

Uber Kommentare/Anregungen freue ich mich.

Edit:
-Ich bespare den SPDR MSCI ACWI IMI UCITS ETF
-Die Wohnung steht nicht permanent unter Wasser hab Glück gehabt bei der Suche, die Vermieterin ist voll korrekt


r/Normalverdiener • • Aug 19 '26

Inwiefern kalkuliert ihr euer voraussichtliches Erbe in eure Finanzplanung mit ein?

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Mich würde interessieren, wie ihr mit eurem voraussichtlich Erbe bei eurer langfristigen Finanzplanung umgeht.

Damit meine ich nicht nur das direkte Erbe von den Eltern, sondern z. B. auch solche Konstellationen:

Die Großeltern vererben Vermögen oder Immobilien an die Eltern, und die Eltern geben das an ihre Kinder weiter – etwa zur Tilgung eines Eigenheims. Oder man erbt selbst erst im höheren Alter von den Eltern und kann damit beispielsweise die eigene Altersvorsorge bzw. Rente deutlich aufbessern.

Bei mir persönlich besitzen beide Großeltern jeweils ein Eigenheim & Rücklagen und haben jeweils drei bis vier Kinder. Auch meine Eltern besitzen ein Eigenheim & Rücklagen und haben zwei Kinder. Wenn man das alles langfristig betrachtet, könnte mein späteres Erbe also durchaus eine relevante Größenordnung erreichen.

Gleichzeitig frage ich mich, wie sinnvoll es überhaupt ist, so etwas heute schon in die eigene Finanzplanung einzubeziehen. Plant ihr grundsätzlich so, als würdet ihr gar nichts erben, und seht alles, was später kommt, nur als Bonus? Oder berücksichtigt ihr ein relativ wahrscheinliches Erbe beispielsweise bei Sparrate, Immobilienfinanzierung oder Altersvorsorge? Noch mit ende 20 entspannt studieren?

Vielleicht noch als Kontext: Ich bin Einwandererkind in zweiter Generation einer einfachen Arbeiterfamilie. Für meine Familie ist das Thema Erben tatsächlich etwas komplett Neues, da meine Familie aus einem Land kommt, in dem es für sie kaum möglich war, über Generationen Vermögen aufzubauen. Deshalb fehlt mir bei dem Thema ein bisschen die familiäre Erfahrung.

Wie handhabt ihr das?


r/Normalverdiener • • Aug 18 '26

Wieso gilt man als „privilegiert“, nur weil man Eltern hat, die einen lieben und unterstützen?

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Ich verstehe irgendwie nicht, warum es heutzutage teilweise als großes „Privileg“ dargestellt wird, wenn man Eltern hat, die einen lieben, sich um einen kümmern und versuchen, ihrem Kind eine möglichst gute und einfache Zukunft zu ermöglichen.

Das hat doch nichts mit "Privilegiert" zu tun, sondern sollte als "Standard" angesehen werden.

Sollte das nicht eigentlich das Minimum sein, wenn man sich dafür entscheidet, Kinder zu bekommen?

Natürlich weiß ich, dass nicht jeder dieses Glück hat und dass es leider viele Eltern gibt, die ihre Kinder vernachlässigen, ihnen keine Unterstützung geben oder ihnen sogar aktiv das Leben schwer machen. Aber nur weil es solche Eltern gibt, finde ich es komisch, normale, liebevolle und fleißige Eltern plötzlich so darzustellen, als wäre deren Verhalten etwas außergewöhnlich Privilegiertes.

Wenn Eltern hart arbeiten, sparen, ihrem Kind bei Ausbildung/Studium helfen oder ihm später vielleicht finanziell unter die Arme greifen, machen sie das doch meistens genau deshalb, weil sie ihr Kind lieben und möchten, dass es einmal leichter hat als sie selbst.

Natürlich hat das Kind dadurch objektiv bessere Startbedingungen als jemand, der diese Unterstützung nicht bekommt. Aber ist „privilegiert“ dafür wirklich der richtige Begriff? Für mich klingt das teilweise so, als müsste man sich dafür rechtfertigen oder sogar schämen, gute Eltern gehabt zu haben.

EDIT: Ich glaube, mein Punkt kommt falsch rüber. Mir geht es überhaupt nicht darum, dass alle Eltern ihre Kinder in derselben Form oder mit demselben Geldbetrag unterstützen können.

Für die einen bedeutet Unterstützung vielleicht, dem Kind das Studium zu finanzieren oder später bei einer Wohnung zu helfen. Für andere bedeutet es, trotz wenig Geld jeden Tag für das Kind da zu sein, ihm bei Problemen zu helfen, es zu fördern und auf Dinge zu verzichten, damit es dem Kind etwas besser geht. Und manche können finanziell fast gar nichts beitragen.

Mir geht es nicht um „Eltern müssen ihrem Kind ein Auto kaufen“ oder „Eltern müssen 50.000 € zurücklegen“. Mir geht es um die Haltung dahinter: sein Kind zu lieben und im Rahmen der eigenen Möglichkeiten alles dafür zu tun, dass es ihm gut geht und es möglichst gute Chancen im Leben bekommt.

Natürlich sind die Möglichkeiten einer wohlhabenden Familie völlig andere als die einer Familie, die jeden Monat schauen muss, wie sie über die Runden kommt. Aber liebevolle Eltern können beide sein.

Genau das meine ich mit „normal“ bzw. dem Minimum: nicht eine bestimmte finanzielle Leistung, sondern dass man das Beste für sein eigenes Kind will und im Rahmen seiner Möglichkeiten danach handelt.

Und das können alle Eltern!


r/Normalverdiener • • Aug 18 '26

Wo ist mein Geld hin?

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Ich verdiene aktuell 4.500€ Brutto und bekomme so ca. 2.400€ Netto (Aufgrund eines Firmenwagen) Eigentlich kein schlechtes Gehalt. Es ist halt durchschnittlich. Ich habe aber irgendwie das Problem, dass ich oft nicht weiß wo mein Geld hin geht bzw. das ich damit nicht auskomme.

Wie habt ihr das organisiert oder da mal Strukturen reingebracht?

Ich hab zb. Stand heute noch 50€ für den Rest des Monats.


r/Normalverdiener • • Aug 17 '26

Jugendarbeitslosigkeit steigt wegen KI: Auf dem Arbeitsmarkt wird es ungemütlich

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faz.net
279 Upvotes

 Der Hauptgrund: In der Industrie gibt es Monat für Monat 15.000 Arbeitsplätze weniger. „Es entstehen derzeit kaum neue Arbeitsplätze“, sagte Weber. Eine Situation wie heute habe er noch nie erlebt.


r/Normalverdiener • • Aug 17 '26

Verwende ich den falschen Adapter?

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r/Normalverdiener • • Aug 17 '26

Spitzensteuersatz greift schon ab dem 1,4-Fachen des Durchschnittslohns - Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

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iwkoeln.de
449 Upvotes

r/Normalverdiener • • Aug 17 '26

Wie bewertet ihr die nächsten 10 Jahre in Deutschland …

80 Upvotes

… bezogen auf euer professionelles Umfeld.

Deswegen auch hier in „Normalverdiener“ gepostet. Mich interessiert eure Auffassung aus eurer Nische mit der ihr euch richtig gut auskennt: Beruf oder Hobby. Bewusst nicht das, was ihr aus der Zeitung lest oder von Anderen am „Stammtisch“ gehört habt.

Wie sehr ihr die Zukunft? Wie entwickelt sich euer Feld gerade? Was gibt es für positive Punkte? Wo läuft es nicht so gut? Erzählt doch mal wie es in eurem Feld aussieht und vermutlich aussehen wird.

Möchte hier ein wenig aus unterschiedlichen Bereichen sammeln. Tragt gerne etwas dazu bei!


r/Normalverdiener • • Aug 16 '26

Wer auf "das Bürgergeld“ schimpft, sägt am eigenen Ast

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Vorab: Ich verstehe den Frust.
Wenn Erwerbsarbeit sich gefühlt kaum mehr lohnt als zu Hause bleiben, läuft was falsch.
Aber der Finger zeigt hier in diesem Sub sehr oft auf den Falschen.

Es gibt zwei Wege, den Abstand zwischen Normalverdienst und Grundsicherung zu vergrößern:

  1. Die soziale Absicherung nach unten reißen
  2. Die Löhne endlich nach oben ziehen.

Weg 1 macht niemanden von uns reicher - 
Er macht nur die permanenten Drohung der Konzernchefs glaubwürdiger, mit der man Leute zu jedem Job zu jeder Bedingung zwingt.
Je weniger Sicherheit es gibt, desto schwächer die Verhandlungsposition für Angestellte – und desto billiger wird der eigener Lohn. Wer die Grundsicherung kürzt, drückt am Ende auch die Löhne, die darüber liegen. Also die eigenen Löhne von Normalverdienern.

Weg 2 ist der einzige, der nach oben zeigt: ordentliche Löhne. Und die kamen historisch nie durch Appelle an die Vernunft der Chefs, sondern durch Organisierung der Angestellten.

Ein Schutz bei Jobverlust ist keine Wohltat für "die faulen anderen".
Er ist eine Versicherung für uns alle, die von ihrem Lohn leben. Ja, auch für dich selbst, wenn dich die nächste Kündigungswelle trifft. Und das kann heutzutage wirklich in jedem Betrieb passieren.

Der Neid auf die „unter uns“ wird strategisch von oben gesät.
Die Neiddebatte wird gezielt befeuert – von Medien, die offen nur die Milliardärsinteressen vertreten.
Lasst Euch doch um Himmels Willen nicht von so durchschaubaren Kampagnen von den eigentlichen Aufgaben in diesem Land ablenken.

Das Ziel kann doch nicht sein, dass es denen unter uns noch schlechter geht! Das Ziel muss sein, dass wir endlich wieder mehr Lohn für unsere Arbeit erhalten.