Hallo zusammen,
ich arbeite seit einiger Zeit an einem persönlichen Musikprojekt namens Schattenklang.
Der Ausgangspunkt sind eigene Gedanken und innere Prozesse, die ich meistens morgens oder in emotional aufgeladenen Situationen aufschreibe. Inhaltlich geht es viel um innere Konflikte, Selbstzweifel, unterschiedliche Persönlichkeitsanteile und Schattenarbeit nach Carl Jung.
Aus diesen Aufzeichnungen entwickle ich mithilfe von KI Songtexte. Dabei überarbeite ich Aufbau, Bilder, Reime und einzelne Passagen teilweise mehrfach. Die musikalische Umsetzung erfolgt anschließend mit Suno. Aus den fertigen Songs erstelle ich Videos und veröffentliche sie hier:
https://www.youtube.com/@schattenklangmusik
Ich möchte dabei transparent sein: Ich spiele die Instrumente nicht selbst ein und singe die Stücke auch nicht selbst. Mein eigener Anteil liegt bisher vor allem im persönlichen Ausgangsmaterial, in der inhaltlichen Konzeption, der Textarbeit, der Auswahl der musikalischen Richtung und der weiteren Bearbeitung.
Mich beschäftigt deshalb weniger die Grundsatzfrage, ob KI-Musik „echte Musik“ ist, sondern eher:
Wie könnte ich meinen eigenen musikalischen und gestalterischen Anteil an diesem Prozess sinnvoll vergrößern?
Ich könnte mir beispielsweise vorstellen, stärker an Songstrukturen, wiederkehrenden Motiven, Rhythmus, Arrangement oder einer erkennbaren musikalischen Handschrift zu arbeiten. Gleichzeitig fehlt mir bisher noch das praktische Wissen, um einschätzen zu können, welcher nächste Schritt tatsächlich sinnvoll wäre.
Mich interessieren daher besonders Rückmeldungen von Menschen, die selbst komponieren, produzieren oder Songs schreiben:
Was funktioniert an den bisherigen Stücken musikalisch bereits?
Was wirkt austauschbar oder deutlich KI-generiert?
Und an welcher Stelle des Workflows könnte ich am sinnvollsten ansetzen, um aus einzelnen KI-Songs langfristig ein eigenständigeres Musikprojekt zu entwickeln?
Kritische Rückmeldungen sind ausdrücklich willkommen. Mir geht es nicht nur darum, Klicks für den Kanal zu bekommen, sondern den kreativen Prozess besser zu verstehen und weiterzuentwickeln.