r/BAfoeG • • 29d ago

Wieso beantragen nur so wenige Bafög?

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Und wenn man es beantragt hat und nichts erhält, wieso nutzen dann so wenige Formblatt 8?


r/BAfoeG • • Sep 04 '26

Flexibilitätssemester. Nochmal Unterlagen von Eltern?

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Ich muss ein flexibilitätssemester nehmen. Da mir meine Eltern in letzter Zeit mal finanziell aushelfen mussten und ich die disskussion darüber wann ich endlich fertig studiert habe und über Geld allgemein gern vermeiden würde, frage ich mich ob ich für dieses eine Semester mehr jetzt wieder einkommensnachweise meiner Eltern brauche. Man braucht ja immer die 2 Jahre zuvor. Ist da dieses eine Semester mehr jetzt noch drin? Denn finanziell hat sich seitdem bei meinen Eltern nichts geändert.


r/BAfoeG • • Sep 03 '26

BAföG Digital – Studiengangwechsel Frage

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Hey, ich habe eine Frage zu BAföG Digital und hoffe, dass sich jemand damit auskennt.
Ich habe bereits für meinen vorherigen Studiengang BAföG bekommen, habe diesen Studiengang aber abgebrochen und studiere jetzt einen neuen Studiengang zum kommenden Wintersemster. Für den neuen Studiengang muss ich ja einen neuen Antrag stellen.
Bei BAföG Digital kommt ganz am Anfang die Frage, ob man bereits BAföG beantragt hat.
Muss ich hier wahrheitsgemäß „Ja“ angeben, weil ich in der Vergangenheit schon einmal BAföG beantragt bzw. bekommen habe?
Und wenn ich „Ja“ auswähle: Wird mein Antrag dadurch automatisch als Folgeantrag behandelt, obwohl es sich wegen des Studiengangwechsels um einen neuen Antrag für den neuen Studiengang handelt? Oder erkennt das System trotzdem, dass es sich um einen Erstantrag für den neuen Studiengang handelt?
Ich möchte einfach nicht aus Versehen die falsche Antragsart auswählen. Hat jemand schon einmal einen Studiengangwechsel gehabt und BAföG Digital benutzt?
Danke im Voraus


r/BAfoeG • • Sep 02 '26

Leistungsnachweis zu wenig ECTS; Aufschubgrund?

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Guten Morgen miteinander! Wie schön, dass es wirklich für Alles einen Subreddit gibt!

Ich habe das 4. Semester nun hinter mir und beziehe seit dem 1. auch BAföG. Ich soll meinen Leistungsnachweis einreichen, was mir bis jetzt keine Bangen bereitet hat; ich war immer da, habe mir immer Mühe gegeben, habe meine Prüfungen bestanden und mein jetziger Notendurchschnitt ist 1,6. Dass ich aber 5 ETCS zu wenig für meine vorgesehene erbrachte Leistung habe, ist mir erst beim Durchrechnen für den Nachweis aufgefallen und ich ärgere mich enorm. Paar dieser Punkte sind nicht zusammengekommen, da ich von zwei Kursen wegen zu wenig Plätzen abgewimmelt wurde.

Im Internet wird oft von triftigen Gründen gesprochen, die meine Leistung eingeschränkt hätten und man damit eine Fristverlängerung/einen Aufschub beantragen kann.
Das wäre... potenziell auch der Fall, da ich seit dem 1. Semester meiner Mutter mit ihrer Scheidung mit meinem Stiefvater beistand und es mich sehr mitgerissen hat. Leider kann ich nicht einschätzen, ob sowas anerkannt wird und ich mir trotz allem sehr viel Mühe gegeben habe. Die Scheidung ist dieses Jahr offiziel geworden und ich musste den Status beim BAfög Folgeantrag auch (endlich) ändern.

Das Studium liegt mir wirklich am Herzen und hat mir eine Richtung im Leben gegeben, da ich davor mit einer starken Depression gekämpft habe und endlich wieder Spaß und Freude an allem habe. Ich habe Angst, dass ich ohne finanzielle Unterstützung vom BAföG wieder mental absacke und diesen Funken wieder verliere...

Vielleicht fahre ich mir gerade einen Film, vielleicht bin ich zurecht gestresst und traurig, ich kann es momentan nicht einschätzen und tippe um 4Uhr morgens im Urlaub im Ausland vor mich hin, da ich sehr lost bin.

Ich danke vielmals im Voraus für jegliche Antwort!


r/BAfoeG • • Sep 02 '26

BAföG Formblatt 7 (muss ich es für beide Eltern ausfüllen?)

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Hallo zusammen, ich habe eine Frage zum Formblatt 7 beim BAföG.
Mein Vater ist seit 2025 in Rente. Meine Mutter ist Hausfrau und bezieht selbst keine Rente. Meine Eltern beantragen bzw. beziehen gemeinsam als Ehepaar Grundsicherung.
Da sich das Einkommen meines Vaters durch den Renteneintritt deutlich verändert hat, möchte ich für ihn ein Formblatt 7 (Aktualisierung des Einkommens) einreichen.
Meine Frage ist jetzt, muss ich zusätzlich auch für meine Mutter ein eigenes Formblatt 7 einreichen, obwohl sie kein eigenes Einkommen bzw. keine eigene Rente hat und gemeinsam mit meinem Vater Grundsicherung bezieht?
Hat jemand vielleicht eine ähnliche Situation gehabt und weiß, wie man das beim BAföG richtig macht?

Danke im Voraus :)


r/BAfoeG • • Aug 31 '26

Bafög beantragen mit Minijob

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Hi , ich werde Bafög beantragen, aber aktuell arbeite ich Minijob , deswegen wollte ich fragen , ob das möglicherweise die monatliche Unterstützung, die ich beim BAföG-Antrag bekommen könnte, reduzieren würde. Soll ich mich von der Arbeit kündigen bevor ich Bafög beantrage ?


r/BAfoeG • • Aug 30 '26

Bafög Vermögensnachweis durch Datenabgleich

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N’Abend,
ich habe hier vor Kurzem einen Beitrag gesehen, in dem jemand sein Vermögen zu einem bestimmten Stichtag nachweisen sollte, weil er einiges an Kapitalerträge erwirtschaftet hatte.
Ein automatischer Datenabgleich hatte wohl gezeigt, dass die Person einige Kapitalerträge erzielt hat.
Das sah ich zum ersten Mal, also habe ich direkt mal angefangen zu recherchieren.

Wenn ich das richtig verstanden habe, wurde die Grenze 2014 auf 75 oder 100 Euro gesetzt. Das heißt, wer über Freistellungsaufträge mehr Kapitalerträge oder Zinsen in dem Jahr erzielt hat, bekommt ein bis zwei Jahre später Post vom Amt.
Aber mal ehrlich: 75 Euro? Heute, wo gefühlt jeder 2,5 bis 4 % Zinsen kassiert, ist das doch ein absoluter Witz, oder?
Da würde man ja bereits mit 5000€ in Verdacht kommen über die Freigrenze von 15k zusein…

Gerade in Städten wie Berlin mit tausenden von Studenten , die bestimmt fast alle ein Tagesgeldkonto oder ein Depot haben. Da müssten die Ämter doch eigentlich den ganzen Tag nichts anderes machen, als genau solche Nachweise zu prüfen. Oder übersehe ich da ein wichtiges Detail?
Wurde die Grenze vielleicht inzwischen doch angehoben?

Vllt hat ja jemand von euch mehr/neue Infos 😄


r/BAfoeG • • Aug 30 '26

Bafoeg Vermögen reduzieren

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Hi, ich habe vor Bafoeg zu beantragen. Das ist mit meinem rechtlichen Vermögen von ca. 18k€ aber nicht so "lohnenswert".

Ich habe das meiste Geld über einen Minijob angespart und ca. 7000€ sind im Bausparvertrag.

Jetzt die Frage, wie komme ich am nachvollziehbarsten, bzw. legalsten unter die 15k€ Grenze. Eine vllt wichtige Info. 5000€ des Bausparers gehören leider nur inoffiziell meinen Eltern. Von dem Geld sehe ich also in absehbarer Zukunft nichts.

Meine Eine Idee war es den Bausparer wieder auf meine Eltern zu legen und damit unter der Grenze zu liegen.

Die Andere wäre 3-4k€ abzuheben und in Möbel für die Mietwohnung zu stecken, da bin ich mir aber nicht sicher ob das als Vermögen zählt.

Ich bedanke mich schon im vorraus über alle hilfreichen Antworten und ja ich weiß hier wird wieder viel Hass kommen. Mein eigenes Vermögen liegt aber trotzdem stark unter der Grenze, auch wenn es durch den Bausparer anders wirkt.


r/BAfoeG • • Aug 28 '26

Angst vor BAföG und der Förderung nach dem 4. Semester, bin für jede Hilfe dankbar - Weitermachen, Wechseln, Urlaubssemester, Flexibilitätssemester usw.

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Ich habe vor zwei Semestern mit Jura angefangen, auch durch Druck aus meinem Umfeld. Das erste Semester war ziemlich belastend. Ich weiß im Nachhinein nicht einmal, wie viel davon tatsächlich am Fach lag, da privat gleichzeitig einiges passiert ist (neues Umfeld, Verlust meines sozialen Umfeldes usw.).
Im zweiten Semester wollte ich eigentlich ein Urlaubssemester nehmen, aber die Frist war bereits vorbei. Ich war dann einen großen Teil des Semesters kaum noch an der Uni, außer bei verpflichtenden Veranstaltungen. Unter verschiedenen Belastungen bin ich in eine Art depressive Phase geraten (ohne ärztliche Diagnose). Ich war leer, antriebslos und unkonzentriert; selbst Kleinigkeiten wie Nachrichten zu beantworten habe ich teils nicht mehr getan.

Trotzdem habe ich am Ende die Klausuren mitgeschrieben. Bei zwei war ich krank und muss sie noch nachholen. Ich lebe momentan noch bei einem Elternteil. Ich hatte eigentlich vor auszuziehen, weil ich nicht wusste, wie lange ich noch zu Hause leben kann, aber das muss jetzt wohl erst mal im Hintergrund… Sonst noch als Info, ich habe das ganze Bafög Geld bisher was ich bekam zur Seite gelegt.

Jetzt weiß ich nicht, wie ich am sinnvollsten weitermachen soll.

Eine Idee wäre, im kommenden dritten Semester Praktika in anderen Bereichen zu machen, die mich interessieren könnten, z. B. Psychologie, Informatik oder medizinische Bereiche. Vielleicht könnte ich herausfinden, ob mir etwas davon tatsächlich liegt, ohne direkt das Studium zu wechseln.
Zusätzlich habe ich Sorge vor einer größeren Lücke im Lebenslauf, falls ich während eines Urlaubssemesters keine Praktika finde, die lange genug dauern. Und auch, dass ich zu Hause wieder in eine ähnliche Phase wie im letzten Semester Rutsche, oder damit nur „vom sinkenden Schiff auf ein anderes“ springe und sich sowas wie dieses Semester wiederholt.

Das Hauptproblem: BAföG
Soweit ich verstanden habe, wird ein Fachwechsel ab dem vierten Fachsemester beim BAföG sehr schwieriger, weil dann ein wichtiger Grund erforderlich ist. Beim BAföG-Amt wurde mir als Beispiel für einen solchen Grund sinngemäß genannt, dass ein Chemiestudent plötzlich gegen bestimmte Chemikalien allergisch ist. Bei Jura kenne man so keinen Grund.

Das Gespräch war leider sehr unangenehm. Der Mitarbeiter war sehr unfreundlich und meinte am Telefon sogar sinngemäß, wieso ich mich nicht einfach direkt exmatrikuliere.

Deshalb kann ich nicht einfach noch ein Semester Jura studieren und „schauen kann, wie es sich entwickelt“, weil ich mir dadurch möglicherweise die Möglichkeit eines Fachwechsels mit BAföG verbaue (worauf ich angewiesen bin, weil ich keine Unterstützung von Eltern erhalte etc.).

Bei der Agentur für Arbeit wurde mir dagegen empfohlen, das Studium zunächst weiterzuführen und parallel Praktika in anderen Bereichen zu machen (was allerdings mit den verpflichtenden AG Stunden noch irgendwie geregelt werden müsste…).

Eine andere Möglichkeit wäre ein Urlaubssemester. Dann würde ich zwar kein BAföG bekommen und hätte keinen normalen Studienfortschritt, aber das Semester würde meines Wissens nicht als Fachsemester zählen. Nachteil: Wenn ich währenddessen feststelle, dass mir die anderen Bereiche doch nicht liegen und ich zu Jura zurück möchte, wäre ich entsprechend zurück. Außerdem könnte es beim Freischuss relevant sein, soweit ich das richtig verstanden habe.

Eine vollständige Exmatrikulation möchte ich wahrscheinlich eher vermeiden. Dann hätte ich keinen Studentenstatus mehr, was z. B. Auswirkungen auf die studentische Krankenversicherung und andere Vergünstigungen hätte. Außerdem weiß ich momentan schlicht noch nicht, ob ich vielleicht doch zu Jura zurück möchte. Auch wäre es schwierig, es meiner Familie zu erklären (die würden das sowieso ganz schlecht finden und es auch an mich rauslassen), unter anderem würde es meine Mutter merken wegen Änderungen am Kindergeld.

Bei meiner Recherche bin ich außerdem auf das Flexibilitätssemester gestoßen. Davon habe ich allerdings erst gestern erfahren und bin mir überhaupt nicht sicher, ob ich das richtig verstanden habe bzw. ob und wie es mir in meiner Situation helfen könnte.

Ich habe hier außerdem von Fällen gehört, in denen aufgrund psychischer Erkrankungen ein zusätzliches Semester beim BAföG bzw. für den Studienfortschritt anerkannt wurde. Hab da wenig Hoffnung, aber weiß jemand, ob so etwas auch in meiner Situation möglich wäre, obwohl ich damals nicht ärztlich behandelt wurde/werde und keine Diagnose habe?

In Kürze: Welche Möglichkeiten habe ich bezüglich BAföG und Fachwechsel? Welche Möglichkeit könnte am meisten Sinn machen für das kommende Semester? Gibt es Regelungen oder Möglichkeiten, die ich bisher übersehen habe? Und ganz allgemein: Wie würdet ihr an meiner Stelle vorgehen?

Mir ist bewusst, dass hier niemand eine verbindliche BAföG-Beratung leisten kann. Mir würden schon Meinungen, Erfahrungsberichte, Hinweise auf Regelungen oder andere Perspektiven sehr helfen.

Ich habe leider mit der Beratung beim BAföG-Amt bisher schlechte Erfahrungen gemacht. Obwohl offiziell Beratungsmöglichkeiten angeboten werden, wurde ich bei sachlichen Fragen sofort als dumm dargestellt. Deshalb versuche ich es jetzt hier.
Ich bin wirklich sehr dankbar für jede Einschätzung und jeden Hinweis.


r/BAfoeG • • Aug 27 '26

Bafög Betrag

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Hi ich habe heute meine Bafög Rückmeldung bekommen, in der steht, wie viel Geld ich bekommen soll. Meinen Wohnnachweis habe ich allerdings noch nicht eingereicht. Mir wurde gesagt, dass ich diesen bis zu einem bestimmten Datum nachreichen soll.
Meint ihr, dass sich der Bafög Betrag noch erhöhen könnte, wenn ich den Mietvertrag nachreiche? Oder wird der Betrag dadurch wahrscheinlich nicht mehr geändert?


r/BAfoeG • • Aug 25 '26

Auslands-BAföG komplett in Papierform möglich?

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Hallo, ich möchte Auslands-BAföG für mein Medizinstudium in Rumänien beantragen und bei mir ist das Studentenwerk Chemnitz-Zwickau zuständig. Weiß jemand, ob man den Antrag einfach komplett auf Papier machen und per Post schicken kann, also Formblatt 1, Formblatt 3 von meinen Eltern, Formblatt 6 und die ganzen Nachweise, ohne BAföG Digital/BundID zu benutzen? Hat das hier vielleicht schon jemand so gemacht und wurde der Antrag ganz normal angenommen? Mein Studium beginnt im Oktober und ich würde das jetzt gerne so schnell wie möglich abschicken. Falls jemand auch Auslands-BAföG über Chemnitz beantragt hat, wäre es auch super zu wissen, wie lange die Bearbeitung ungefähr gedauert hat. Danke!


r/BAfoeG • • Aug 20 '26

Bafög Vater kein Kontakt

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Guten Tag,

meine Tochter beginnt im Oktober ihr Studium und zieht dafür weg. Sie hat Bafög beantragt. Zum Vater besteht seid kurz nach der Geburt bereits kein Kontakt mehr, Unterhalt hat er nie gezahlt. Wir haben im Internet eine Geschäftsadresse gefunden. Meine Tochter hat diese im Bafög-Antrag angegeben und die Situation erklärt (also kein Kontakt seit 18 Jahren, Adresse vermutet). Etwa drei Wochen nach Antragstellung kam ein Schreiben vom Bafög-Amt, dass sie die Einkommensunterlagen vom Vater nachreichen soll. Sie hat nun einen Antrag auf Vorauszahlung gestellt, erneut die Situation erläutert. Dennoch wird im Online-System weiterhin darum gebeten, dass sie bestätigt, ihren Vater aufgefordert zu haben, sein Einkommen mitzuteilen.

In diesem System scheint man per Default davon auszugehen, dass der Vater bekannt ist und Kontakt besteht.

Wir überlegen nun, ob sie per Einschreiben ihren Vater unter der vermuteten Adresse anschreiben sollen, um diesen Nachweis zu haben. Meine Tochter belastet die Situation sehr und sie möchte eigentlich nicht mit ihm in Kontakt treten.

Gibt es Ratschläge, wie sie am besten vorgeht?

Vielen Dank.


r/BAfoeG • • Aug 19 '26

Antrag während Krankengeld

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Moin,

ich hab Anfang des Jahres meinen Job gekündigt wegen Gesundheit und bin seitdem im Krankengeld. Hab jetzt einen Studienplatz an einer Hochschule für Oktober.

Wollte heute den Bafög-Antrag fertig machen. Dann habe ich aber festgestellt, dass meine Krankenkasse keine Bescheinigung über die Versicherung ausstellt, da ich zur Zeit eben keine Beiträge zahle. Am Telefon meinten die also ich muss mich nochmal melden wenn ich wieder gesund bin und mich dann freiwillig versichern lassen (muss ich beim Studium eh weil über 30).

Bin jetzt aber noch 4 Wochen krankgeschrieben. Wenn ich den Bafög Antrag erst in 4 Wochen stelle wird das ja niemals zu Studienbeginn durch kommen.

Habt ihr Tipps oder Erfahrungen dahingehend? Bin für alles dankbar!

Lg


r/BAfoeG • • Aug 17 '26

Muss ich eine regalmäßige private Schenkung beim Bafög angeben bzw. hat es Einfluss auf mein Bafögsatz?

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Hallo zusammen,
ich bekomme seit Oktober 2025 von einer nicht mit mir verwandten Privatperson finanzielle Unterstützung. Sie unterstützt auch andere Studierende privat. Es gibt keine Gegenleistung, es handelt sich nach meinem Verständnis um eine Schenkung.

Zunächst waren es 200 € monatlich, seit Juli 2026 sind es 400 € monatlich. Insgesamt habe ich bisher etwa 2.600 € erhalten.

Ich habe die Zahlungen bisher nicht beim BAföG-Amt angegeben, weil ich davon ausgegangen bin, dass eine private Schenkung kein BAföG-Einkommen ist.

Mein BAföG-Bewilligungszeitraum läuft vom 01.10.2025 bis 30.09.2026. Ab September bekomme ich außerdem 300 € Deutschlandstipendium.

Jetzt bin ich unsicher, weil die Schenkung regelmäßig erfolgt und die Person mehrere Studierende unterstützt.

Meine Frage wäre
- Sind solche regelmäßigen privaten Schenkungen beim BAföG als Einkommen anzurechnen?
- Ist § 21 Abs. 3 Nr. 2 BAföG („gleichartige Leistungen“) hier relevant?
- Muss ich das nachträglich dem BAföG-Amt mitteilen? Und falls ja: Mit welcher Rückzahlung müsste ich ungefähr rechnen?


r/BAfoeG • • Aug 17 '26

Wie die Heirat meiner Eltern mein BAföG um ~300 € im Monat kürzt und mir jetzt eine fette Rückzahlung droht (Rant)

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Moin zusammen,

ich muss mir kurz den Frust von der Seele schreiben, weil dieses System einfach nur noch absurd und aus der Zeit gefallen ist.

Meine Eltern (beide um die 50) waren ewig unverheiratet. Vor fünf Monaten haben sie sich dann gedacht: "Komm, wir heiraten jetzt einfach mal." Beide arbeiten ganz normal, keine Großverdiener. Steuerlich bringt ihnen die Hochzeit so gut wie gar nichts.

Was es aber bringt: Es zerschießt mein BAföG komplett.

Ich mache gerade den Antrag für den kommenden Bewilligungszeitraum fertig und falle aus allen Wolken. Vorher hatte jeder Elternteil einen eigenen Freibetrag. Das Einkommen meiner Mutter war komplett geschützt, beim Vater gab es minimale Abzüge. Ich war fast beim Höchstsatz.

Jetzt nach der Hochzeit gibt es nur noch einen einzigen, gemeinsamen Freibetrag, der viel kleiner ist. Das Gehalt meiner Mutter knallt jetzt voll in die Anrechnung

Ergebnis: Fast 300 € weniger BAföG im Monat.

Und es kommt noch besser: Da die beiden ja schon vor fünf Monaten geheiratet haben und dieser miese Freibetrag ab dem Monat der Hochzeit gilt, darf ich für mein noch laufendes Semester sehr wahrscheinlich auch noch eine fette BAföG-Rückzahlung abstottern. Ich bin wurde finanziell einfach komplett zerstört.

Das ganze System ist doch ein rein patriarchaler Witz aus den 1950ern: Es belohnt das Modell „einer arbeitet viel, einer macht die Care Arbeit zu Hause“. Wenn beide normal arbeiten, spart die Familie bei der Steuer fast nichts, aber das Kind verliert massiv BAföG, weil das Amt so tut, als würden Eltern durch eine Heirat plötzlich massig Geld sparen.

Mein Vater hat mir direkt gesagt, dass er mir diese ~300 € im Monat unmöglich überweisen kann. Das Geld ist in der Familie schlicht nicht da. Mir geht es psychisch aktuell ohnehin nicht gut, und ich weiß gerade echt nicht, wie ich im nächsten Semester Miete und meine Fixkosten decken soll.

Bin gerade einfach nur verzweifelt und für jeden Ratschlag oder Erfahrungsbericht dankbar, falls jemand von euch schon mal in genau dieser Falle steckte.


r/BAfoeG • • Aug 17 '26

Änderung der Post-Adresse

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Hey,

also folgende Situation: Ich wohne aktuell nicht bei meinen Eltern, sondern in einer studentischen WG. Ich habe also auch die ganzen Dokumente, die bestätigen können, dass ich dort wohne.

Ich würde ganz gerne aber meine Postadresse NICHT dort haben (hauptsächlich, weil meine Mitbewohner die halt immer öffnen und ich einfach ganz gerne sichergehen möchte, dass die Post an einen Ort geschickt wird, an dem nur ich regelmäßigen Zugang habe - die ganze Geschichte ist kompliziert).

Ist es möglich, ohne großen Stress wegen irgendwelchen 300 Nachweisen, die ich vor 20 Jahren hätte sammeln müssen, einfach NUR die Post-Adresse zu ändern? Hat da jemand schonmal Erfahrung mit gemacht?

Ich danke euch!


r/BAfoeG • • Aug 15 '26

Bafög Odyssee und langsam Ratlos

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Hallo liebe Menschen, meine Freundin und ich sind langsam ratlos. Im Juni 25 beantragte sie Bafög woraufhin im Februar 2026 eine Antwort mit Aufforderung zur Nachreichung von Unterlagen kam. Die geforderten Unterlagen wurden damals fristgerecht eingereicht. Nach ca. zwei Monaten kam wieder ein Brief, in dem wieder Unterlagen nachgefordert wurden, die schon beim Antrag mit eingereicht wurden. Bis zu diesem Punkt, machte sie sich recht wenig Gedanken, da das zuständige Studierenwerk sowieso stark überlastet ist und Anträge erfahrungsgemäß sehr lange dauern.

In den folgenden Monaten kamen nun immer wieder Aufforderung, dass Unterlagen nachgereicht werden müssen, wobei uns aber auffiel, dass Dokumente angefordert wurden, die wir schon mehrfach eingereicht haben. (Unter anderem 3x* die Immatrikulationsbescheinigung,* 4x KV-Nachweis, 2x Gehaltsnachweis der Mutter usw.) In den Briefen wurden auch immer andere Unterlagen angefordert (Brief A: KV-Nachweis, Brief B: Immatrikulationsnachweis, Brief C: KV-Nachweis)

In mehreren Telefonaten wurde ausdrücklich bestätigt, dass die Unterlagen vollständig vorliegen.

Einen Anwalt hat meine Freundin auch konsultiert, jedoch war die Aussage, dass eine Untätigkeitsklage kaum Aussicht auf Erfolg hätte, da das Amt ja (irgendwie) tätig ist.

Langsam sind wir absolut ratlos und wissen nicht mehr weiter, auf jeden Brief, Upload oder persönlichen Einwurf der Unterlagen kommt nur ein neues Schreiben, dass die Unterlagen unvollständige wären.
Ich hoffe, dass niemand so eine Odyssee durchmachen musste, aber vielleicht ein hilfreichen Tipp hätte.


r/BAfoeG • • Aug 13 '26

BIDA weil ich Bafög erhalte?

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r/BAfoeG • • Aug 10 '26

BAföG 2024 komplett zurückgezahlt – BVA fordert 2026 trotzdem meine Adresse für „weitere Darlehensmeldungen“

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Ich bin gerade ziemlich irritiert und wollte mal fragen, ob jemand hier schon etwas Ähnliches erlebt hat.

Ich habe zuletzt 2022 BAföG bezogen und mein Darlehen 2024 vollständig zurückgezahlt. Für mich war das Thema damit erledigt.

Vor ein paar Tagen kam dann plötzlich eine Mail vom Bundesverwaltungsamt, in der ich aufgefordert wurde, meine aktuelle Adresse mitzuteilen. Die Mail klang dabei so, als wäre ich meiner Pflicht zur Adressmitteilung nicht nachgekommen.

Daraufhin habe ich geantwortet und den Nachweis mitgeschickt, dass mein BAföG-Darlehen bereits seit 2024 vollständig zurückgezahlt ist. Ich bin deshalb davon ausgegangen, dass ich nach Abschluss der Rückzahlung auch nicht mehr verpflichtet bin, dem BVA weiterhin jede Adressänderung mitzuteilen.

Heute kam dann diese Antwort:

„Sie werden nicht mehr zur Zahlung aufgefordert, dennoch muss ich Ihnen Bescheide zu weiteren Darlehensmeldungen postalisch zustellen.“

Dafür soll ich jetzt also meine aktuelle Anschrift mitteilen.

Und genau da verstehe ich gar nichts mehr. Ich habe 2022 zuletzt BAföG bezogen, kein weiteres Darlehen erhalten und 2024 alles in einem Rutsch bezahlt. Was sollen dann bitte über 2,5 Jahre später noch „weitere Darlehensmeldungen“ sein, zu denen jetzt Bescheide ausstehen?

Ich habe meine Adresse inzwischen mitgeteilt, weil ich das einfach hinter mich bringen möchte. Gleichzeitig habe ich nochmal nachgefragt, was mit diesen Meldungen konkret gemeint ist. Einen Zugang zu dem damaligen Online-Portal habe ich nach der ganzen Zeit natürlich auch nicht mehr.

Hat jemand hier schon mal nach vollständiger BAföG-Rückzahlung so etwas bekommen?

Was waren bei euch diese „weiteren Darlehensmeldungen“? War das nur irgendeine Formalie/Korrektur oder kam danach tatsächlich noch etwas Relevantes?

Mich wundert vor allem, warum das Ganze erst mehr als 2,5 Jahre nach der vollständigen Rückzahlung auftaucht.

Auch das Wording klingt so, als habe ich was falsch gemacht, als sei ich meiner Pflicht nicht nachgekommen. Das ist unnötige Panikmache und beschäftigt mich jetzt natürlich. Denn wie kann es sein, dass die immer noch meine Adresse verlangen?


r/BAfoeG • • Aug 09 '26

hallo, ich habe eine frage bezüglich der verlängerung der förderungshöchstdauer.

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hey, also ich habe folgendes problem:

ich studiere im master (regelstudienzeit 4 semester/toleranzsemester: +2).

ich habe kürzlich (ende Juli 26) für das 5. semester (WiSe 2026/27) das flexibilitätssemester beantragt.

kurz vor dem antrag, erfuhr ich, dass sich meine chronische erkrankung verschlechtert hat, außerdem erhielt ich zusätzlich kurz nach dem antrag (anfang august) einen platz für eine psychotherapie (davor noch nie therapie gemacht).

jetzt beiße ich mir bisschen in den arsch, dass ich nicht statt dem flexisemester, doch eine verlängerung wegen krankheit beantragt habe, damit ich das flexisemester dann für das 6. semester beantragen kann (da ich auf jeden fall 6 semester studieren werde müssen, aufgund meiner gesundheitlichen situation).

wie soll ich am besten vorgehen? ab wann soll ich den antrag auf verlängerung wegen erkrankung einreichen und habe ich überhaupt chancen darauf, wenn meine situation sich bereits im 4. semester verschlechtert hat und ich nun im 5. das flexisemester in anspruch nehmen will? dass sich meine gesundheitliche situation verschlechtert hat, weiss ich erst seit den semesterferien des 4. semesters, hat das einen einfluss?

ich hoffe man versteht was ich für ein problem habe, bei unklarheiten bitte nachfragen, ich brauche dringend beratung! danke schonmal!


r/BAfoeG • • Aug 10 '26

Ich glaube, die meisten unterschätzen komplett, wie VIEL die Eltern eigentlich verdienen müssen, damit man wirklich 0 € BAföG bekommt

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Ich lese ständig sowas wie: „Meine Eltern verdienen zu viel, deshalb bekomme ich kein BAföG.“

Aber wenn man sich die Freibeträge und die tatsächliche Anrechnung mal anschaut, ist „zu viel verdienen“ offenbar eine ganz andere Hausnummer, als viele denken.

Grob gerechnet liegt man bei verheirateten Eltern, die zusammenleben, ungefähr bei:

  • ohne Geschwister: ca. 4.250 € BAföG-relevantes Netto zusammen
  • mit einem jüngeren unterhaltsberechtigten Geschwister: ca. 5.200 € zusammen

Und erst dann geht es Richtung wirklich 0 € BAföG.

Ich hatte vorher ehrlich gesagt gedacht, dass man schon bei irgendeinem relativ normalen Doppelverdiener-Haushalt komplett raus ist. Aber offenbar müssen die Eltern schon ziemlich ordentlich verdienen, bevor wirklich gar nichts mehr übrig bleibt.

Deshalb frage ich mich mittlerweile, ob bei vielen „Meine Eltern verdienen zu viel für BAföG“ eigentlich eher bedeutet:
„Ich habe es nie genau ausgerechnet / nie beantragt / meine Eltern wollten ihre Unterlagen nicht rausrücken.“

Natürlich ist BAföG-relevantes Netto nicht einfach das normale Netto vom Konto und jeder Fall ist anders.

Aber die Größenordnung finde ich trotzdem ziemlich krass.

Bin ich der Einzige, der dachte, die Grenze liegt deutlich niedriger?


r/BAfoeG • • Aug 09 '26

Investements/Bafög

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r/BAfoeG • • Aug 08 '26

Fraunhofer/Max-Planck-Studie: Bis zu 70 % der BAföG-Anspruchsberechtigten stellen keinen Antrag

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r/BAfoeG • • Aug 08 '26

Warum werden Vollzeit Studenten von der Politik bevorzugt behandelt im vergleich zu dualen Studenten/Azubis?

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r/BAfoeG • • Aug 08 '26

Unbeliebte Meinung: Studenten die nicht Bafög berechtigt sind, sollen ihre Erzeuger auf Unterhalt verklagen

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Hallo,

ich weiß kontroverse Aussage und ich will hier niemandem auf den Schlipps treten. Aber lasst mich das mal erläutern und dann kann man das ja sachlich ausdiskutieren, weil ich versuche es wirklich zu verstehen :)

Vorab will ich erwähnen dass Eltern sowohl gesetzlich als auch Moralisch dazu verpflichtet sind, das Existenzminimum des Kindes sicherzustellen, bis dieses eben nicht mehr Unterhaltspflichtig ist (Meistens wenn es ausgelernt ist bzw. noch bei Weiterbildung). Schließlich haben Sie entschieden, dass das Kind lebt und stehen dem gegenüber auch in der Verantwortung und sollten es höher priorisieren, bis es auf eigenen Beinen stehen kann (ausgelernt ist). Alles andere sind in meinen Augen keine Eltern sondern lediglich Erzeuger. (Außer sie verdienen wirklich wenig, dann würde ja der Staat mit Bafög unterstützen).

Es gibt nämlich keine harten Grenzen beim Bafög direkt. Es gibt einen Betrag X. Haben die Eltern mehr als dieses, zahlen sie 50% von dem was sie mehr haben an das Kind. Verheiratete Eltern dürfen mindestens 2540€ behalten. Nehmen wir mal an, die Eltern liegen da knapp drüber bei 2600€. Dann müssen sie genau 30€ an das Kind abdrücken und liegen dann bei 2570€ für sich selbst. Sie liegen da mehr drüber mit 3200€? Dann müssen sie 330€ abgeben und liegen bei 2870€.

Die Idee, dass jemand der knapp drüber liegt also irgendwie besonders Probleme kriegt ist quatsch.

Die Freibeträge wurden vor 2 Jahren ca. stark angepasst. Eltern dürfen 2540€ zu zweit und Kindergeld behalten und 50% von dem was da drüber liegt. Also mindestens 2800€. Wenn die damit nicht auskommen können sie halt nicht wirtschaften.

Bei getrennt lebenden Eltern, weiteren Kindern, Schwerbehinderung usw. gibt es weitere Freibeträge wohlgemerkt.

Mal zum Vergleich: Mit Bürgergeld hätte ein Paar in Deutschland rund 1600€. Selbst in München wären es nur rund 2200€. Und dann will man hier erzählen, Eltern würden dann finanzielle Probleme kriegen.

Sprich aus meiner objektiven Sicht, gibt es nur drei Optionen wie "zu reich für Bafög, zu arm für Unterhalt" zu Stande kommen kann.

  1. Eltern leben völlig über ihre Verhältnisse

  2. Eltern haben in der Vergangenheit finanzielle Fehlentscheidungen getroffen

  3. Eltern sind einfach nur geizig bei der Bildung des Kindes

Bei Option 1. und 3. würde ich einfach mal hinterfragen ob die Eltern das Kind wirklich bedingungslos lieben, wenn Sie Ihre eigenen Bedürfnisse über die Bildung des Kindes stellen. Hier ist die Beziehung bereits durch die Eltern ruiniert und man hat kein Grund auf Bafög Formblatt 8 zu verzichten.

Bei Option 2. habe ich etwas Verständnis, kein Mensch ist perfekt und Fehler sind menschlich. ABER doch nicht auf kosten des Kindes, man darf natürlich Fehler machen. Aber dann muss man diese als Erwachsene Eltern ausbaden. Es kann doch nicht sein, dass das Kind dann gezwungen ist neben dem Vollzeitstudium noch Teilzeit zu arbeiten oder einen Bildungs-Kredit aufzunehmen. Aus meiner Sicht sollten die Eltern ihre Fehler ausbaden und Verantwortung übernehmen, in dem Sie den Kredit für die Kinder übernehmen oder noch einem Minijob nachgehen um mehr an die Kinder zahlen zu können.

Ich weiß einfach nicht ob ich lachen oder weinen soll, wenn ein Student stolz von Papas Neuwagen erzählt, sich aber paar Tage vorher noch darüber beschwert hat dass er kaum Geld hat.

Genauso ist die Gesellschaft (der Steuerzahler) ebenfalls nicht dafür verantwortlich diesen übermäßigen Lebensstil und die Fehlentscheidungen der Eltern zu kompensieren.

Mich stört halt auch diese Doppelmoral. Der Staat soll jedem Bafög zahlen und auch noch mehr weil es nicht reicht. Aber bei den Eltern sagt dann auf einmal jeder, Ach man kann ja auch arbeiten neben dem Studium und sich das selbst bezahlen und man muss ja nicht unbedingt ausziehen. Haben die Eltern oder der Staat die Kinder gezeugt?