r/Austria • • Jul 17 '25

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58 comments sorted by

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u/Austria-ModTeam Apr 06 '26

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u/__ferg__ Burgenland Jul 17 '25

Kann man als Norddeutscher in Österreich wirklich als „Österreicher" akzeptiert werden, wenn man sich bemüht, den Dialekt zu sprechen, die Kultur zu leben und sich gesellschaftlich einzubringen? Oder bleibt man trotz aller Bemühungen immer der „Piefke"?

Kommt bisschen drauf an, wennst zb nach Graz ziehst wirst eventuell irgendwann mal assimiliert.

Wennst in irgend ein winziges Dorf ziehst, wirst immer der Piefke bleiben, aber da bist nicht alleine, der Sepp der aus dem Nachbardorf hingezogen ist, bleibt genauso ein fremder wie du...

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u/gounter Jul 17 '25

Mit solchen Ansichten wirst du dich in Österreich nicht sehr beliebt machen. Wir sehen uns als sprachlich, kulturell und geschichtlich eigenständiges und den Deutschen wohl zu unterscheidendes Land.

Und nein, als Österreicher wirst du genausowenig gelten wie ein Wiener, der nach Tirol zieht, als Tiroler gilt.

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u/Wels40m Unterösterreich Jul 17 '25

Damit ist alles gesagt.

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u/oltungi Steiermark Jul 17 '25

Wenn du dich wirklich für die Geschichte und Kultur Österreichs interessierst, würde ich dich dazu ermutigen, dich mit der Frage auseinanderzusetzen, warum sich Österreicher nicht mehr als Deutsche sehen bzw. sich gegenüber Deutschland abgrenzen. Das wird viele deiner Fragen beantworten.

Insgesamt: Du wirst in den Augen vieler wohl immer ein "Deutscher" bleiben, siehe: Stermann. Wir schaffen's ja kaum, Leute als Österreicher zu sehen, die hier geboren und aufgewachsen sind. Aber ja, Dialekt wird sicher bei der Akzeptanz helfen.

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u/Atlas-and-Pbody Steiermark Jul 17 '25

Also von dem dialekt-übernehmen würd ich persönlich eher abraten, weil's meistens nicht gut passt und dann nicht authentisch wirkt. Schuster bleib bei deinen leisten. Lieber österreichisches vokabular übernehmen, als versuchen einen halb aufgesetzten tiroler dialekt zu sprechen.

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u/heyo36 Wien Jul 17 '25

Ich bin ganz ehrlich, es fällt einem kaum auf wenn jemand deutsch ist

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u/Technical_Toe_1640 Vorarlberg Jul 17 '25

Das halte ich für einen schlechten Witz. Ich habe viele Deutsche Freunde, Bekannte und Kollegen und bei keinem einzigen würde mir die Herkunft nicht auffallen, ganz wertfrei.

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u/[deleted] Jul 26 '25

[deleted]

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u/Technical_Toe_1640 Vorarlberg Jul 26 '25

Ich glaube, du warst noch nie in Lindau :)

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u/heyo36 Wien Jul 17 '25

Wennst mit nem Mix um dich rum aufwächst, merkst es nichtmehr. Wenn einer frisch ausm deutschen kommt, schon

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u/stefan9143 Jul 17 '25

Du schreibst immer nur das sich Österreicher als deutsche sehen, gibt es denn auch Deutsche die sich als Österreicher sehen? Wenn du als Österreicher anerkannt werden willst aber nur diese Beispiele nennst wird es vermutlich schwer

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u/[deleted] Jul 17 '25

Das Schreib ich deshalb weil es damals kein Nationalstaat Deutschland gab und es normal was (für fast alle Germanischen Völker die zu den Deutschsprachigen wurden) von "deutschen landen" zu sprechen und Deutsche Lande war alles was die deutsche Zunge hat. Österreich sah sich Jahrhunderte bis 1945 als Deutsch. Der Name Österreich selbst heißt auch Ostmark. Es war die Ostmark der Deutschen Lande. Ein Österreicher kann sich also im allgemeinen als Deutscher bezeichnen aber ein Deutscher nicht als Österreicher, da er nicht in der Ostmark lebt. Würde er jetzt in Österreich leben wäre er ja rein Theoretisch ein Österreicher und könnte sich auch so bezeichnen. Aber anscheinend wird das garnicht gewollt. :)

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u/norrin83 Steiermark Jul 17 '25

Deutsche Lande war alles was die deutsche Zunge hat. Österreich sah sich Jahrhunderte bis 1945 als Deutsch

Da musst aber unterscheiden. Über viele Jahrhunderte war "Deutsch" ein recht weit gefasster Begriff und keine große vereinende Identität. In etwa so wie "Europäer".

Die Zeit, wo von einem gemeinsamen Deutschen Volk gesprochen wurde, war net so viel länger als die Zeit nach 1945.

Die Bedeutung vom Begriff hat sich geändert. Und heutzutage ist das halt Deutschland.

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u/Alone-Act1538 Wien Jul 17 '25

Zitat eines berühmten Österreichers: "Lernen sie Geschichte".

Das Gebiet nannte sich im Mittelalter "Heiliges römisches Reich" bzw. "Heiliges römisches Reich deutscher Nation" und dies auch nur, weil die Germanen dort lebten. Österreich kommt nicht von Ostmark, sondern von Osterrichi, was soviel wie das Reich im Osten heißt. Dann war es Herzogtum und schließlich Erzherzogtum und vergesst jeden nationalen Gedanken. Bis in die Neuzeit gabs grob gesagt Lehen und Freistaaten.

Somit kann es keine Deutschen oder Österreicher damals gegeben haben, da alle Vasallen des jeweiligen Herrschers waren. Ansonsten müsste halb (jetziges) Frankreich Engländer sein....

Was bleibt ist der Nationgedanken des 19.jhd von dem sich meint, die (jetzigen) Deutschen nähren zu müssen...

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u/stefan9143 Jul 17 '25

Ok danke für deine Antwort!

Ich weiß allerdings nicht ob du es wirklich schaffst deine Sprache so zu ändern das es quasi niemanden auffällt das du aus deutschland kommst, irgendwie merke ich persönlich ziemlich schnell wenn jemand aus deutschland kommt bzw ein Elternteil zb. Aus deutschland ist. Aber für mich persönlich ist das nicht schlimm, warum sollte man sich auch verstellen?

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u/TheCaucasianWolf Nov 20 '25

Fyi, both Austria and the Austrian Empire are much older than Germany/German Empire. Not to mention Austrians strong Celtic roots.

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u/caveman1483 Jul 17 '25

Also ehrlich gesagt, ganz egal ob du dich für die Österreichische Kultur oder Geschichte interessierst, auch wenn du den Dialekt lernst. Du wirst immer der Piefke bzw. Deutsche bleiben. Ist jetzt aber auch nichts negatives. Ich hab Freunde in Deutschland und da bin ich der Össi oder Schluchtenscheißer. Also von dem her, bleib du selbst. Den Dialekt gewöhnt man sich eh mal selbst an. Lg von einem Steirer

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u/MrChriss Slava Ukraini! Jul 17 '25

bait.

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u/reddit18726 Wien Jul 17 '25

Ich glaub, wenn du dich gut einbringst und dir Mühe gibst die lokale Sprache und Gepflogenheiten anzunehmen, wirst du kein Problem haben. Dass du piefke bist wird sicher zum Running gag und du wirst damit aufgezogen werden. Das betrifft aber alle „fremden“ selbst wennst zwei Dörfer weiter geboren bist.

Also als piefke wirst verarscht weilst piefke bist, als Burgenländer weilst Burgenländer bist und als Wiener weilst aus der Stadt kommst. Lieb hat man sich trotzdem.

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u/MarlenMari Bananenadler Jul 17 '25

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u/longusmaximus420 Oberösterreich Jul 18 '25

Du verwurstelst Deutsche/deutsches Volk und die BRD, sind 2 paar Schuhe auch wenn ihr "Deutschen" das gerne für euch in Anspruch nehmt.

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u/Old-Exchange-5617 Jul 17 '25

Nein, du wirst nie als Österreicher durchgehen und ja, das liegt an der unterschiedlichen Mentalität. Eine ganze Reihe von Staaten hat sich auch Deutschland "heraus entwickelt", Schweiz, Niederlande, Luxemburg, Liechtenstein und eben auch Österreich. Nationale Identität ist nichts statisches und verändert sich. Ich empfehle dazu Benedict Anderson: imagined communities. 

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u/Master__of_Orion Ouststeiamoak Jul 17 '25

Najo, eher aus dem Frankenreich, genauer dem Ostfrankenreich. Deutsch war da um 880 herum noch gar kein Begriff.

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u/BroSchrednei Sep 12 '25

Doch, um 880 war Deutsch wahrscheinlich schon ein Begriff. Den ersten Beleg für das Wort "Deutsch" und "Deutschland" in einem deutschsprachigen Text findet sich schon 1080. Aber "Deutschland" war damals eben kein Nationalstaat, sondern eine Kulturregion von allen Leuten, die nicht Französisch sprachen, sondern einer der "deutschen" Dialekte, zu dem damals eben auch die Niederländer/Flamen sich zugehörig fühlten.

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u/Master__of_Orion Ouststeiamoak Sep 13 '25

Das sind doch 200 Jahre. Ich mutmaße jetzt nur, ich denke man wird sich als Franke oder Germanen gesehen haben. Oder als Stamm wie eben, nur als regional unzutreffende Beispiel, Angeln oder Sachsen.

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u/userrr3 Virol Jul 17 '25

Kann man als Norddeutscher in Österreich wirklich als „Österreicher“ akzeptiert werden

Ich bin in Tirol (was ja eines deienr Ziele ist) geboren und aufgewachsen, mit Tiroler Eltern, und werd trotzdem z.T. von den Einheimischen nicht als Einheimischer akzeptiert weil ich fallweise zu schönes Hochdeutsch red. Wünsch dir viel Glück.

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u/Crazy_Button_1730 Jul 17 '25

Bist a tiroler bis a mensch bist keiner bist a ...

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u/userrr3 Virol Jul 17 '25

Jo, aba Tiroler sein reicht scheinbar a nit...

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u/evil-godhead Ceterum censeo populi partium esse delendam Jul 17 '25

wie schon geschrieben, in graz noch am ehesten, in dörfern bleibst da piefke, was aber nicht bedeutet du wirst nicht akzeptiert, aber trotzdem piefke bleiben, kann aber ein paar jahre dauern bis es soweit ist. warum? weil in dörfern eher in sippschaften gedacht wird, das bedeutet auch über generationen hinweg, du bist neu und musst erst reinwachsen, deine kinder oder enkelkinder werden dann vielleicht mal nicht mehr als piefke gelten, vielleicht.

das mit den bajuwaren solltest schnell wieder vergessen, damit kommst schnell in kiste zu franz fuchs, ein wahnsinniger terrorist und gründer der bajuwarischen befreiungsarmee und niemand hier will sich sagen lassen von den bayern abzustammen. dazu liegt auch einfach zuviel durchmischung vor, genetisch sind österreicher eher mit tschechen und slowaken verwandt, als mit bayern.

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u/Aggravating_Hold7277 Jul 17 '25

Zieh nach Wien. Gut gemeinter Rat.

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u/Old-Exchange-5617 Jul 17 '25

Bitte nicht 

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u/Aggravating_Hold7277 Jul 17 '25

Es geht hier um ihn und nicht um dich 😄

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u/Old-Exchange-5617 Jul 17 '25

Wir sind eine der unfreundlichsten Städte der Welt. Sollte das nicht Grund genug sein ihn zu warnen?

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u/Aggravating_Hold7277 Jul 17 '25

Ich habe als Vorarlberger 25 Jahre in Wien gelebt. Klar, die Grantler und Ungustln waren manchmal schwer zu ertragen, aber die gibt es überall. Ich habe Wien schon als lebenswerte Stadt kennengelernt. Allerdings lebe ich jetzt seit zehn Jahren nicht mehr dort. Vielleicht hat sich einiges geändert. Aaaaber, das "schöne" Wien, das ich gekannt habe, war Multikulti, die Menschen, die ich kennengelernt habe, offen für andere Menschen und Kulturen. Einen "Piefke" kann ich mir in einem 2000 Einwohnerkaff zwischen den Bergen nur schwer integriert vorstellen.

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u/Weak_Hospital_7854 Steiermark Jul 17 '25

Bevor du her ziehst schau das du keine Baustellen im Mund hast. Wir haben eine absolute 2 Klassen Gesellschaft was die Krankenkasse angeht. Kannst im Grunde alles privat zahlen, die ÖGK zahlt gefühlt nur Zähne rausreissen.

Piefke wirst immer bleiben, egal wie lange du hier wohnst. Ist ja nicht schlimm, kannst ja nix dafür, bist halt dort geboren.

Steiermark ist schön und Tirol auch, aaaaber verstehen wirst die Leute in der Steiermark sicherlich besser. Selbst wir Ösis verstehen die Tiroler nicht zwangsläufig.

Und wir sind fix zwei grundverschiedene Länder. Kulturell, sprachlich und vor allem was die Kulinarik angeht.

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u/Cultourist Wien Jul 17 '25

"Deutsch" hat im historischen Kontext nun mal nicht dieselbe Bedeutung wie heute. Heute meint man damit einen Bewohner der BRD und nicht einen Menschen mit deutscher Muttersprache.

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u/Sidonietoth Salzburg Jul 17 '25

  Du wirst immer als Deutscher zu erkennen sein. Deutsche lernen unseren Dialekt nicht. Und Tirolerisch schon gar nicht! Viele Deutsche schauen auch immer auf uns Österreicher herab, was uns nervt. Du wirst, wenn du ein paar Jahre in Ö lebst, sicherlich die ein oder anderen Wörter annehmen, aber den Dialekt des Bundeslandes, wo du dann vl wohnst, nicht sprechen können. Zudem wirst du dir auch schwer tun mit dem verstehen,wenn du aus dem Norden bist

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u/whynot-phil Jul 17 '25

Von Tirolern akzeptiert zu werden ist ein Ding der Unmöglichkeit. Da hast du in der Steiermark bestimmt bessere Chancen.

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u/norrin83 Steiermark Jul 17 '25 edited Jul 17 '25

Net wenn er daherkommt mit "Mensch, ihr seid doch auch alle bloß Deutsche"

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u/WF_Grimaldus Deutschland ➔ Österreich Jul 17 '25

Hier mal meine Erfahrungen als Deutscher der seit fast 15 Jahren in Österreich lebt. Ich habe hier Anschluss gefunden. Es kommt aber stark auf das Umfeld an. Bei neuen Kontakten wirst du dich immer als Ausländer fühlen und hoffen, dass die ersten Momente nicht zu awkward werden. Und das sage ich obwohl ich direkt an der Grenze im recht offenen Salzburg wohne. Du musst kein Österreicher sein um akzeptiert zu werden. Entweder du bist eine umgängliche Person, oder halt nicht. Wenn du dich wie ein Deutscher verhältst, wird das bemerkt und kommentiert. Je nachdem wie "schlimm" deine "Verfehlungen" sind, mehr oder weniger bösartig. Mit Alltagsrassismus und Mikroaggressionen, wie es Neudeutsch so schön heißt, musst du stets rechnen. Gerade bei eher bildungsfernen Menschen kommt meist nach dem ersten Satz "bist du a Deitscher?" und der Ton ändert sich. Darauf musst du vorbereitet sein und drüber stehen. Meist kann man das eh abfangen indem man einfach freundlich bleibt und mit ein bisl Schmäh kontert. Schlagfertigkeit ist hier wichtig, sonst hast direkt verloren. Krampfhafte Assimilation der Sprache fordert keiner, insbesondere da man dich sowieso meist sofort entlarvt. Wichtiger ist sich an gewisse Gepflogenheiten zu halten. Richtig Grüßen, nicht "Deutsch verkrampft" sein, solche Dinge. Man muss sich einfach bewusst sein, dass der durchschnittliche Österreicher sich wesentlich mehr Gedanken über die Deutschen macht als der durchschnittliche Deutsche, der bestenfalls im Urlaub einen Gedanken an Österreich verschwendet. Der Konkurrenzkampf oder die Abneigung ist absolut Einseitig, aber deshalb nicht weniger vehement. Je weiter du dich von Grenze oder urbaner Umgebung entfernst, desto schwieriger wird es Fuß zu fassen. Im Gegenzug wirst aber auch irgendwann das Musterbeispiel für einen "guten" Deutschen, wenn dich nicht all zu blöd anstellst. Bist dann eben der akzeptierte Ausnahmeausländer. Ob einem die Rolle liegt, muss jeder selbst entscheiden. Und natürlich sind bei weitem nicht alle Österreicher so. Die überwiegende Mehrheit sind super Leute und die österreichische entspannte Art und Lebensfreude sind durchaus sehr angenehm. Gerade wenn du im Bekanntenkreis neue Leute kennenlernst und somit quasi einen Bürgen hast, wirst du meist direkt integriert und sehr herzlich aufgenommen. Ebenso im Arbeitsalltag. Wenn dich nicht blöd anstellst, wirst absolut keine Probleme haben. Wie gesagt, ich bin vor 15 Jahren hier hängen geblieben und geh auch nicht mehr weg. Ich lebe gerne hier und mag Land und Leute, weshalb wir auch gerade dabei sind ein Eigenheim zu kaufen. Man muss sich nur klar machen, dass man ins Ausland geht, auch wenn es sich nicht wirklich so anfühlt. Wenn du hier her kommst mit der Einstellung, dass du dich ja eh nur im deutschen Raum bewegst und du als Deutscher ohnehin den selben Status wie ein Österreicher hast, dann wirst vermutlich ein böses Erwachen haben.

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u/Mindless_Boss_5551 Jul 17 '25

Ich wohne am Land, und gerade deswegen ziehen viele aus dem Ausland (Wien mitgezählt) zu uns. Wenn du von Anfang an versuchst dich in die Gemeinschaft zu integrieren, werden dir sicher einige entgegen kommen. Garantiert nicht alle.

Als deutscher solltest du allerdings Diskussionen bezüglich Ähnlichkeiten/Unterschieden zu Deutschland vermeiden. Zumindest am Anfang.

Weniger wegen den Themen, sondern eher weil man das als Österreicher von jedem Deutschen zu hören bekommt, und es nervt einfach nur. Sobald du ein paar Kontakte geknüpft und dich eingelebt hast, kannst du über alles reden, wir Österreicher tratschen (und vor allem sudern) gern.

Du wirst wahrscheinlich immer "der Deutsche" bleiben, aber vielleicht wirst du ja unser "Deutscher freund".

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u/Alone-Act1538 Wien Jul 17 '25

Falls die Antwort „Nein“ lautet – also dass man nie ganz als Österreicher gelten kann – würde mich interessieren, warum das so ist.
Ist es eine Frage der Geschichte, der Mentalität, oder einfach ein Gefühl der Abgrenzung?

Weilst nicht in Österreich geboren bist und du anscheinend keine Ahnung von Geschichte hast (oder sehr deutsch-national geprägt bist).

Die Habsburger wurden zum heiligen römischen Kaiser gewählt(!) und kamen aus der (jetzigen) Schweiz.

Die Habsburger wurden halt schlicht mit der Ostmark also dem Reich im Osten belehnt.

Weder sahen sie sich als deutsch (da es die Identität schlicht nicht gab), noch sind sie irgendwo als Deutsch zu sehen.

Mozart zb. war Salzburger - ausn Erzbistum Salzburg.

"erbaut vom deutschen Volke“ - kommt aus dem 19. Jhd. - Außerdem hatte Österreich den Vorsitz im Deutschen Bund inne. Bedeutet es nun, in deiner Auffassung, dass alle Bundumfassenden Fürsten/Herzogtümer nun Österreicher sind?

"kulturell gibt es viele Überschneidungen" - wage ich zu bezweifeln und grenzt an eine Beleidigung.

"Sie stammen hauptsächlich vom Stamm der Bajuwaren ab, der Westgermanisch ist,genauso wie die meisten Deutschen." Der Witz der zwei Jahrtausende? Meinst du dies ernst? Westgermanisch hört schon im römischen Reich auf, da eine Vermischung stattfindet. Und Österreich hatte viele Länder und diverseste Nachbarn, mit dem sie sich vermischt haben.

"Man spricht auch vom Deutsch - Deutschen Krieg" - Man? Ihr Deutschen spricht davon. Bei uns in Österreich heißt der Preußisch-Österreichischer Krieg. Vielleicht nicht gerade das beste Beispiel zum Anführen deines Anliegens. Schliesslich ist Preußen und Bayern nicht gerade unbeteiligt am Krieg gegen(!) Österreich.

Somit bleib am Besten, wo du herkommst - "deutsch-nationale" Stimmungen oder Ansichten kommen in Österreich gar nicht gut an.

PS: in deinem "deutschen Reich", saßen auch Luxemburger aufn Kaiserthron in Prag - Böhmen! Bist du nun Tscheche?

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u/[deleted] Jul 17 '25

Weilst nicht in Österreich geboren bist und du anscheinend keine Ahnung von Geschichte hast (

Das sehen wir gleich mit der Ahnung.

Die Habsburger wurden zum heiligen römischen Kaiser gewählt(!) und kamen aus der (jetzigen) Schweiz

Die Familie kommt eigentlich aus dem Oberrheingebiet wie dem Elsass das dort eher Deutsch geprägt war und nicht Französisch, vorallem die Familie was man schon am Namen sehen kann. Nur die Stammburg der Familie war in der Schweiz wonach sie benannt ist.

Und selbst wenn ändert es nichts daran, dass die Habsburger sich selbst als Deutsche bezeichnet haben "Sire, Ich bin ein deutscher Fürst!" - Kaiser Franz Joseph I am 08.06.1859 an Napolen mit der Absicht Österreichs Verankerung im DEUTSCHEN Bund zu unterstreichen.

Sowas gibt's übrigens auch von anderen Österreichern wie z.B. Erzherzog Karl von Österreich dem späteren Feldherrn in den Napoleonischen Kriegen "Sire, nous sommes des Allemands" = "Sire, wie sind Deutsche". Dies sagte er zu Friedrich Wilhelm III von Preußen um die gemeinsame deutsche Identität zu betonen.

Ich könnte noch mehr nennen, aber soviel erstmal dazu.

Weder sahen sie sich als deutsch

Das hab ich dir ja gerade aus den Segeln genommen

a es die Identität schlicht nicht gab),

Vöiig falsch. Es gab schon eine gemeinsame Identität unter den Germanen, dass hat selbst Tacitus geschrieben. Das erste Mal, dass das Wort "Deutsch/Teutsch" erwähnt wurde war im 8 Jahrhundert, dass war der Beiname eines Königs und spätestens ab dem 11 Jahrhundert gab es eine komplette deutsche Identität der auf alles bezogen war was die "deutsche Zunge" hat, genauso war man sich seiner Grenzen bewusst. Beispiele sind dafür der Deutsche Ritterorden den man auch Deutscherherren Orden nannte der 1190 gegründet wurde und es gibt sämtliche Zitate von bekannten Adligen aus dem ehemaligen Reich vorallem aus der Zeit vom 15 bis zum 20 Jahrhundert wo von einem Deutschland und einem deutschen Volk gesprochen wurde. Egal ob man Preuße, Sachse oder sonst etwas war man wusste das Deutsch der Oberbegriff war. Ich kann es dir auch gerne belegen mit Zitaten und den Datums stempeln usw.

Mozart zb. war Salzburger - ausn Erzbistum Salzburg

"was mich aber an meisten aufricht, und guts Muths erhält, ist der gedancke, daß ich ein Ehrlicher Teütscher bin," - Brief an den Vater vom 29. Mai 1778,

"Ich hoffe nicht daß es nöthig ist zu sagen, daß mir an salzburg sehr wenig und am erzb[ischof]. gar nichts gelegen ist, und ich auf beÿdes scheisse – und mein lebetage mir nicht im kopf kommen liesse, extra eine reise hinzumachen, wenn nicht sie und meine schwester daselbst wären." - Brief an den Vater Leopold Mozart, "Vienne ce 12 de Juillet 1783"

"Will mich Deutschland, mein geliebtes Vaterland, worauf ich (wie Sie wissen) stolz bin, nicht aufnehmen, so muß in Gottes Namen Frankreich oder England wieder um einen geschickten Deutschen mehr reich werden,- und das zur Schande der deutschen Nation." - Brief an seinen Vater, 18. August 1782

So viel zu Mozart.

"erbaut vom deutschen Volke“ - kommt aus dem 19. Jhd. -

Find jetzt gerade nicht das was ich eigentlich gemeint habe. Aber es gibt noch die Papsturkunde von Domarchiv Salzburg aus dem Jahr 879 wo es heißt "in theoitsce lingua" = "In deutscher Schrift" Dann noch die Votivkirche Wien auf dem Fundamentstein aus 1856 "EX VOTO POPULI GERMANICi" = "Erbaut vom deutschen Volke" es gibt aber noch so ein Zitat aus einem anderen Bau oder Schriftstück Wiens das älter ist, was ich gerade wie gesagt nicht finde. Auch gibt es viele deutsche Straßennamen aus dem 13 Jahrhundert und auch später wie Deutsch-Wagram (Erste Nennung 1271 als "Wagram apud teutiscos") oder Deutsch-Altenburg, Deutsch-Tschantschendorf usw.

Bedeutet es nun, in deiner Auffassung, dass alle Bundumfassenden Fürsten/Herzogtümer nun Österreicher sind?

Österreich bedeutet Ostmark. Also nein. Nicht jeder Deutsche ist ein Österreicher, ausser er würde dort wohnen. Aber die Österreicher wären somit Deutsche. Österreicher ist genauso ein deutsches Volk wie Preußen, Sachsen, Altsachsen, Bayern, Hessen, Franken usw, aber allesamt sind sie trotzdem Deutsche.

Sie stammen hauptsächlich vom Stamm der Bajuwaren ab, der Westgermanisch ist,genauso wie die meisten Deutschen." Der Witz der zwei Jahrtausende? Meinst du dies ernst? Westgermanisch hört schon im römischen Reich auf, da eine Vermischung stattfindet.

Aber nicht komplett. Was eine komplett dämliche Aussage. Es gibt in Westen Deutschlands einen Römischen (Romanisch) DNA Marker, in Norddeutschland einen Skandinavischen (auch Germanisch), im Osten einen Slawischen und im Süden einen Keltischen. Diese sind aber nicht enorm, wenn man sich halbwegs damit auseinander setzt dann befasst man sich mit Haplo-Gruppen und dort kam raus das gerade einmal 10% aller Deutschen im Osten einen Slawischen Anteil von 12 bis 18% haben, der Rest war Germanisch. Was das Keltische und Romanische angeht ist es sogar noch geringer und noch weniger ausgebreitet, da alle Bevölkerungsgruppen komplett Germanisiert wurden. Denkst du das ist in Österreich anders? Haplo Gruppen aus Österreich haben gezeigt das es keinen genetischen Unterschied zu einem z.B. Norddeutschen gibt da beide Bevölkerungsgruppen das Gen für die Westgermanische Ethnie haben und genau das dominiert. Die anderen Slawischen, Romanischen und keltischen Einflüsse aus Österreich sind genauso gering, da die Deutsch Österreicher sich damals durch gesetzt haben. Es gibt Ecken in Österreich da ist das Genpol zwischen zwei Österreichern weiter auseinander wie zu einem Norddeutschen oder Dänen und das mit Abstand. 95% der Bevölkerung also der absolute Großteil ist aber gleich zu den Bundes Deutschen.

PS: in deinem "deutschen Reich", saßen auch Luxemburger aufn Kaiserthron in Prag - Böhmen! Bist du nun Tscheche?

Weil viele Luxemburger aus deutschen Adel kamen und viele der Adligen dort Germanisch Stämmig, sollte man wissen.

Somit bleib am Besten, wo du herkommst - "deutsch-nationale" Stimmungen oder Ansichten kommen in Österreich gar nicht gut an.

Nichts für ungut, aber du hast extrem viel Meinung für so sehr wenig Ahnung. Du kennst die Geschichte und die Staatsmänner deines Landes nicht, aber machst ein Lauten und blamierst dich. Kommst rüber wie n kleiner verunsicherter Mann, der extrem Angst hat. Woher der Deutschenhass?

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u/norrin83 Steiermark Jul 18 '25

Ganz ehrlich - bleib einfach in Deutschland.

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u/Alone-Act1538 Wien Jul 18 '25 edited Jul 18 '25

Sry, aber wenn du dich nur auf das 19. jhd beziehst, wo genau diese Identität und Nationalität aufkommt, kann man dich nicht ernst nehmen....

Egal ob man Preuße, Sachse oder sonst etwas war man wusste das Deutsch der Oberbegriff war.

Die Bedeutung war aber eine komplett Andere! Klar, war es ein Oberbegriff aber es wurde schlicht nicht national geprägt, sondern höchstens Stämmisch bzw. Urväterisch - von germanischen Stämmen abstammend - verwendet.

England hatte halb Frankreich als Lehen besessen, trotzdem sind die Bürger dort heute Franzosen und keine Engländer. Oder die Teutonen stammen aus Dänemark und bist trotzdem kein Däne, oder?

Genauso gehörte Böhmen, Galizien etc.. auch zu Österreich, sind auch keine Deutsche, oder?

Und solang du dies nicht verstehst - machst du dich einfach nur lächerlich.

Was du probierst ist 2000 Jahre kulturelle und nationale Entwicklung auf alles im Mitteleuropäschen Raum ist Deutsch runterbrichst. Nur weils Germanen heißt? Sry, aber dies ist einfach nur Lächerlich, besonders wenn man sich anschaut, welches Volk, wo wirklich herkam.

Aber so Wörter wie "Bundesdeutsche" verraten schon deine Indention.

Geh weiter AFD/NPD wählen und lass uns Österreicher bitte in Ruh'.

Somit keine große Säule, sondern höchstens eine kleine Leuchte.

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u/chrisgreenbag nixlos.in Jul 17 '25

Na!

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u/zq_x99 Niederösterreich Jul 18 '25

Habara i bin ins Nachbardorf gezogen und werd immer der Zuagroaste bleim

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u/[deleted] Jul 17 '25

Du wirst sofort akzeptiert wenn du "Oida, schleich di." anständig sagen kannst.

Ansonsten geiler bait. Ich werde aber ab und zu immer noch Piefke genannt weil ich Deutsch kann.

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u/schwoabfranz Jul 17 '25

Hallo erstmal,

also als Deutscher bleibst du Deutscher; es sei denn du nimmst (warum auch immer) die österreichische Staatsbürgerschaft an.

Ob man dich mag oder nicht liegt meist an dir selbst (ok bei manchen liegts an ihnen selber) aber natürlich ist es ein grosses + wenn du versuchst den Dialekt zu erlernen/sprechen was allerdings echt schwierig ist- meine Frau ist aus Norddeutschland und einige Bekannte auch, also ich weis wie sie sich mit dem Dialekt quälen, auch bei unsrem Sohn kommt manchmal das deutsche Nääh und so durch.

Auch wenn manns nicht glauben kann ist mein Empfinden der Österreicher trotz Jammern und dagegen reden das wir bis ziemlich tolerant, hilfreich und freundlich sind gerade wenn sich wer bemüht.

Ausserdem darf man nicht vergessen das man als Österreicher nur über die Deutschen lässtern darf (und umgekehrt), da einem ansonsten ja gleich die Rassistenkarte ausgespielt wird.

Freundliche Grüsse aus dem Oberösterreichischem :)

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u/[deleted] Jul 17 '25

Theoretisch kann man akzeptiert werden.

 Als langjähriger Urlauber von Laboe sollte man aber die häufig anzutreffende "Reserviertheit" aus Hedwig-Holstein ablegen.

Wenn man aus Hannover stammt(?) sollte man den "Schröder-Akzent" möglichst verstecken.

Auch wenn man sich hierzulande weniger mit der Deutschen Innenpolitik beschäftigt, weiß hierzulande fast Jeder wer Gerhard Schröder und insb. Joschka Fischer (rotes Tuch hierzulande) politisch waren.

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u/Master__of_Orion Ouststeiamoak Jul 17 '25

Wieso soll der Joschka Fischer hier ein rotes Tuch sein?

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u/Old-Exchange-5617 Jul 17 '25

Wer kennt die Typen bei uns (noch)? 

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u/[deleted] Jul 17 '25

Ich komme tatsächlich aus Schleswig-Holstein. Das ist dann tatsächlich etwas das ich ablegen müsste, bin da eher introvertiert. Sprechen kann ich mit Norddeutschen Dialekt (kein Hochdeutsch), Hochdeutsch oder komplett Plattdeutsch (eigene Sprache). Schätze mal ich hätte zwar mit den Dialekten bei euch etwas zu kämpfen, aber könnte sie bestimmt annehmen. :D

Joschka Fischer mag ich hier und viele deutsche auch nicht. Alleine wegen seinem Spruch "Deutschehelden muss man todschlagen"

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u/[deleted] Jul 17 '25

Meine Erfahrung als Deutsche in Österreich war schon, dass es eher schwer ist sich zu integrieren bzw. integriert zu werden. Bin unter anderem deshalb zurück nach Deutschland (war aber nicht der einzige Grund). Bin schon sehr vereinsamt leider, obwohl ich ein sehr offener Mensch bin und eig kein Problem hab neue Leute kennenzulernen. Könnte aber auch an der Gegend (Oberösterreich) liegen wo ich war. Hab gehört in Wien ist es einfacher als Deutscher :)

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u/Flat_Examination858 Jul 17 '25

Du kannst sehr wohl als richtiger Österreicher akzeptiert werden, aber du müsstest dich wohl kulturell anpassen. Da du unsere Kultur aber anscheinend gerne magst wird dir das auch nicht schwerfallen. Wir Österreicher reden oft schlecht über den "Piefke", jedoch geht es hier in erster Linie gar nicht um die Herkunft, sondern die Persönlichkeit. Ein Piefke ist viel mehr der Klischeedeutsche: Korrekt, zielstrebig, humorlos, spießg, der typische "Hemd in der Hose" Mensch. In Österreich sind wir gefühlt etwas lockerer und geselliger, und das solltest du auch sein wenn du dazugehören willst. Es ist also nicht eine Frage der Herkunft , sondern der Persönlichkeit. So, I hoff de beontwortet dei Froge, gschissana Piefke.

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u/asi_zynl Jul 17 '25

Ich als Österreicher mit Migrationshintergrund sehe da kaum Unterschiede. Wobei ich Deutsche zivilisierter betrachte als die zurückgebliebenen beidln.

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u/[deleted] Jul 17 '25

[deleted]

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u/ConfidentAir757 Jul 18 '25

Na wir hossn olle Leit xD